Zwei Jahre als Schwarzfahrer

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Manie Betrug Zwang Bahn & Co. Nürnberg

In den zwei Jahren, die ich in Nürnberg gelebt habe, habe ich nicht ein einziges Mal ein Ticket für die Straßenbahn gekauft und ich bin täglich mehrmals gefahren. Unter anderem aus dem Grund, dass mir diese riesigen Kartenautomaten unheimlich waren. Gegen Ende meines Nürnberg-Aufenthalts habe ich gehofft, von einem Kontrolleur erwischt zu werden, um zumindest einen Teil meiner Schuld zu begleichen. Wenn das keine aufrichtige Reue ist, dann weiß ich auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00021941 vom 05.06.2007 um 23:16:42 Uhr in Nürnberg (6 Kommentare).

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Ich bin umgeben von nervigen Schwachmaten!

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Vorurteile Hass Hochmut Betrug Bahn & Co.

Ich fahre jeden Morgen mit einer Freundin zur Schule, die mich während der 20 Minuten Fahrt mit ihrer abstoßenden, hysterischen Lache, ihren endlosen, sinnfreien Geschichten, die auch mit der zehnten Wiederholung nicht lustig werden und ihrer unglaublichen Dämlichkeit so dermaßen annervt, dass ich regelmäßig total am Rad drehe, aber ich lasse es mir nicht anmerken, weil ich keinen Bock habe, mit dem ganzen anderen Pack im Bus zu fahren. Manchmal bin ich ganz kurz davor ihr zu sagen, sie soll ihre dumme Fresse halten und dann habe ich ein total schlechtes Gewissen, weil ich sie nur ausnutze, aber andererseits hat sie es nicht anders verdient und ich finde, die psychische Belastung durch ihr hohles Gelaber ist Strafe genug! Außerdem bin ich seit Jahren kurzsichtig und irgendwie wird es immer schlimmer, aber ich will keine Brille tragen, weil das so scheiße aussieht. Und obwohl ich NIEMALS lesen kann, was an der Tafel oder auf Folie steht, bin ich trotzdem besser als der ganze Rest, weil die Leute auf meiner Schule zu 95 % abartig dumm sind.

Viele davon mag ich total gerne, aber wenn diese Versager dann irgendeinen Schwachsinn von sich geben, wird mir ganz schlecht vor Ekel! Ich wäre manchmal auch gerne dumm, dann würde mich so etwas absolut nicht stören und ich hätte nicht dauernd so fiese Gedanken. Und dann möchte ich noch beichten, dass ich im letzten Urlaub dauernd schwarz gefahren bin und als ich einmal kontrolliert wurde, habe ich einfach so getan, als würde ich kein Wort verstehen und habe ganz schnell in einer Fantasiesprache geredet, bis der Kontrolleur dann irgendwann weitergegangen ist. Das tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00021939 vom 05.06.2007 um 22:29:18 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Aufgewacht im Hexenhaus

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Trunksucht Vorurteile Last Night Darmstadt

Vor einiger Zeit hatte ich meinen schlimmsten Blackout vom Saufen. Ich wohne in Frankfurt, und bin im Haus einer Hexe in einem Dorf bei Darmstadt gelandet. Ich bin auf einer Matratze wach geworden, als draußen schon die Sonne schien. Ich hatte direkt wieder Lust auf ein Bier und machte mich auf die Suche. Im Zimmer nebenan lag mein Kumpel mit irgendeinem mir unbekannten Mädchen im Bett. Bei schliefen noch, also schlenderte ich weiter durchs Haus, auf der Suche nach Alkohol, um meinen Pegel wieder aufzufrischen. Im Erdgeschoss war so eine Art Wohnzimmer, in dem überall so seltsame mystische Dinge standen. Eine Kristallkugel, Totenschädel, viele Kerzen und Amulette. Außerdem standen in den Regalen fast nur Bücher über schwarze Magie. Ich rechnete jeden Augenblick damit, in eine schwarze Messe zu geraten. Glücklicherweise schien ja aber draußen die Sonne, und das Zimmer war ausreichend beleuchtet. Nachts hätte ich wahrscheinlich ziemliche Angst bekommen.
Endlich in der Küche angekommen, fand ich kein Bier. Ziemlich enttäuschst und verwirrt, suchte ich die Haustür um das Haus zu verlassen. Mir tat sich eine unbekannte Dorfkulisse auf, und versuchte meine Erinnerungen an den Vorabend zu rekonstruieren. Keine Chance.
Aber ich hatte Glück. An diesem Wochenende war gerade Dorffest in dem Ort. Ich steuerte den nächsten Getränkestand an und orderte einen großen Apfelwein. Einen Typen neben mir fragte ich, wie der Ort eigentlich heißt, worauf ich eine Antwort bekam, mit der ich nichts anfangen konnte. Später kam auch mein Kumpel zu diesem Getränkestand, und wir tranken direkt noch einen großen Apfelwein. Das Mädchen, in deren Haus wir geschlafen hatten sagte uns dann endlich wo wir uns genau befinden, und wie wir auf dem besten Weg wieder nach Frankfurt kommen. Leider wusste sie aber auch nicht mehr, wie wir überhaupt hergekommen sind. Echt blöd, wenn alle besoffen sind.

Beichthaus.com Beichte #00021751 vom 19.05.2007 um 00:44:02 Uhr in Darmstadt (2 Kommentare).

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Die schwarze Fliege

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Engherzigkeit Gewalt Tiere

Ich habe gerade einer Fliege, die mich hier im Büro genervt hat, die Flügel mit einem Edding schwarz angemalt, nachdem ich sie lebendig gefangen habe. Jetzt kann sie nicht mehr fliegen, und hüpft auf meinem Schreibtisch herum.

Beichthaus.com Beichte #00021692 vom 06.05.2007 um 21:51:13 Uhr (7 Kommentare).

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Meine Ex, die hinterlistige Drogensüchtige

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Engherzigkeit Gewalt Zorn Aggression Ex Wien

Ich (m/26) bin mit 19 Jahren, nach dem Grundwehrdienst, nach Wien gezogen. In eine Wohnung, die aus einem 4x4m Raum und einem etwa 1,5x3m Bad besteht und lebe da jetzt schon seit sieben Jahren mein Studentenleben. Vor vier Jahren ist ein One-Night-Stand bei mir aufgetaucht, mit einer 4-Jährigen an der Hand und meint, ich solle mich um mein Kind kümmern. Erstmal OMFG gedacht, aber nach einem Vaterschaftstest und ein wenig Kennenlernen habe ich meine Tochter bei mir aufgenommen. Wegen meiner kleinen Wohnung hat die Mutter nach zwei Jahren ohne Kontakt begonnen, mich beim Jugendamt anzuschwärzen. Ein ganzes Jahr musste ich die immer wieder vor die Tür setzen und erst, als diese Frau ihrem jetzigen Freund bei mir vorbeigeschickt hat, um mir eine aufs Maul zu geben - ich wiege 95kg und betreibe, seit ich 8 Jahre alt bin, Kung Fu - habe ich durch eine Anzeige wegen schwerer Körperverletzung gegen mich erfahren, dass die Mutter dahintersteckt.

Sogar eine einstweilige Verfügung gegen sie hat nichts gebracht und darum habe ich vor vier Wochen mitdrei3 Kumpels (Sparring-Partner von mir) einen kleinen Hausbesuch bei ihr gemacht. Sturmhauben aufgesetzt, Türe eingetreten und rein in die Wohnung. Tja, wir hören lautes Gestöhne/Gequicke aus Wohnung, ich ganz vorne, auf einmal sehe ich, dass da lauter kleine Pillen und ein wenig weißes Pulver am Tisch liegt. Wieder raus, Kumpel Polizei angerufen und Drogen gemeldet. Nachdem ich meine Begleiter nach Hause geschickt habe, bin ich wieder in die Wohnung und schrecke sie und einen dicklichen, alten Sack aus dem Bett. Lautes Geschrei, ich sage ihr noch, dass so etwas wieder passieren wird, wenn sie nicht aufhört und schon war die Polizei da. Ich habe ausgesagt, dass ich sie wegen unserer Tochter besuchen wollte und als ich einen Schrei gehört habe, bin ich halt gewaltsam in die Wohnung.

Beichthaus.com Beichte #00021677 vom 06.05.2007 um 09:26:51 Uhr in Wien (6 Kommentare).

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