Fliegende Fledermäuse und kriminelle Clowns

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Verrat Stolz Medien

Ich war letztens im Kino in einem Film mit einer fliegenden Fledermaus und einem kriminellen Clown. Nach etwa einer halben Stunde kriegte ich mit, dass mein Sitznachbar den Film mit einem winzigen Camcorder mitschneidet. Ich habe den Kerl verpfiffen. Jetzt darf ich ein ganzes Jahr lang einmal pro Woche kostenlos in eine Filmvorstellung meiner Wahl und der andere Kerl hat lebenslanges Hausverbot. Raubkopieren lohnt sich nicht, Raubkopierer anschwärzen dagegen schon. Bei einem Ticketpreis von durchschnittlich sieben Euro hat meine Belohnung einen Wert von 364 Euro. Also Leute, haltet die Augen auf!

Beichthaus.com Beichte #00024665 vom 05.09.2008 um 11:05:09 Uhr (59 Kommentare).

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Schwarz statt Blond

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Boshaftigkeit Rache

Ich habe gestern in einem Drogeriemarkt in die Packung für blonde Haarfarbe eine Tube mit schwarzer Haarfarbe gesteckt, da es mir schon drei Mal passiert ist, dass mich meine Ex-Freunde wegen einer Blondine haben sitzen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00024664 vom 05.09.2008 um 10:58:44 Uhr (33 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Vom Emo zum Player

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Eitelkeit Zorn Vorurteile

Ich (m/18) beichte, dass ich Randgruppen und Schubladendenken von Jugendlichen hasse. Ich selbst lief schon sehr lange mit schwarzen Haaren rum, die vorne länger waren als hinten und im Gesicht hingen. Noch dazu mochte ich Karos, Sterne, zerrissene Jeans und Nietengürtel, etc. Als Tokio Hotel kam, sah ich noch drüber hinweg, Bill genannt zu werden und drückte einfach dem einen oder anderem dafür eine. Doch als dann die "Emo"-Rufe folgten, hatte ich die Schnauze voll. Haare ab, Klamotten weg, Kajal in den Mülleimer und Großeinkauf an Klamotten gemacht. Jetzt habe ich kurze Haare, helle gut aussehende Jeans und T-Shirts in bunten Farben, ab und zu sogar in Glitzer oder anderem. Jetzt werde ich "Playa" genannt.

Beichthaus.com Beichte #00024585 vom 25.08.2008 um 17:57:47 Uhr (33 Kommentare).

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Schwarzer Schimmel im Kochtopf

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Ekel Faulheit Trägheit

Ich gestehe, dass ich in meinem Kühlschrank seit etwa einem Jahr und 8 Monaten ein 1-Liter-Tetrapack Sahne stehen habe. Ich ekel mich so sehr davor, dieses leicht durchweichte Teil anzufassen und habe auch auch Angst, dass es einen Riss bekommen könnte. Außerdem bin ich heute seit etwa fünf Tagen mal wieder in die Küche gegangen und habe bemerkt, dass da noch gekochte Nudeln stehen. Es hat sich schwarzer Schimmel gebildet und stinkt widerlich. Ich bin sofort wieder rausgegangen und habe die Tür zugemacht. Später werde ich mich wohl oder übel dazu überwinden müssen, das Teil wegzuschmeißen.

Beichthaus.com Beichte #00024539 vom 20.08.2008 um 18:19:01 Uhr (26 Kommentare).

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“Beichte

Wie man die Zeugen Jehovas vom Glauben abbringt

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Misstrauen Unglaube Vorurteile

Ich möchte beichten, dass ich möglicherweise den Glauben zweier Personen zerstört habe. Es war während meiner Mittagspause, die Sonne schien und ich saß auf einer Bank am Marktplatz, einen Eiskaffee schlürfend und vollkommen in meinen Gedanken versunken. Eine Stimme drang an mein Ohr: "Darf ich dich fragen, was du für den Sinn des Lebens hältst?" Ich, voll in Gedanken, sage: "Der Sinn des Lebens besteht darin, nicht nach dem Sinn zu suchen, denn sollte man ihn finden, begeht man wahrscheinlich Selbstmord." Die Stimme: "Du bist ein trauriger Mensch." Erst jetzt blicke ich auf und sehe ein junges Pärchen vor mir stehen. Sie: blond, klein, recht hübsch. Er: kurze Haare, Brille und ein Gesicht, in das man nur so aus Spaß einschlagen möchte. Beide trugen ein weißes Hemd und schwarzen Rock bzw. Hose, auf dem Rücken ein Rucksack und auf der Brust ein Button mit der Aufschrift "ERWACHET". Scheiße! Die Zeugen. Sie setzten sich sofort zu mir. Sie fing sofort an, mich zu zu texten. Mein Weltbild wäre sehr bewölkt und ich müsste mein Herz für die Güte Gottes öffnen.

Güte Gottes? Mein Fluchtreflex legte sich. Gott, das ist mein Thema (Ja ich habe die Bibel gelesen, sie aber auf mein zynisches Weltbild zurecht interpretiert). "Gott ist nicht gütig. Er redet es uns nur ein, um mit dem Glauben an das Paradies uns gefügig zu machen. Gott will uns nicht im Paradies haben, sonst hätte er Adam und Eva nicht so explizit auf die Verbote hingewiesen, dass die beiden neugierig werden, mussten diese zu übertreten. Der Mensch wollte schon immer Verbote übertreten, das weiß doch jeder. Besonders derjenige, der allwissend ist. Gott wollte uns nicht haben, aber anstatt uns das zu sagen, hat er intrigiert und uns ein Verbrechen angehängt. Das ist doch fies oder?" Er schluckte nur. Aber sie schien nach einem Gegenargument zu suchen. Sie fand keins. Sie sagte nur, man solle Gott nicht anzweifeln. Ich: "Sagt wer?" "Sagt Gott." "Verbrecher sagen auch von sich, unschuldig zu sein. Soll man das auch nicht anzweifeln, nur weil er es sagt."

Das Gespräch ging so ungefähr eine halbe Stunde weiter. Ich habe weitere Beispiele für die Hinterhältigkeit Gottes gegeben und mit Beispielen aus der Bibel belegt. Ich konnte auch meine Beweisführung anbringen, dass die Frau die Personifizierung des Teufels ist. Nur um sie ein wenig fertig zu machen. All das lässt sich mit der Bibel belegen, wenn man sie so auslegt wie ich. Auf jedes Argument, was sie hatte, hatte ich ein perfektes Gegenargument. Ich bin normalerweise nicht sehr schlagfertig, aber dieses Mal hatte ich einen ziemlich guten Lauf. Sie schien sehr leicht beeinflussbar zu sein (Kein Wunder, sonst wäre sie ja nicht Zeuge geworden).

Naja das Ende vom Lied ist, das die zwei sich getrollt haben, sie ziemlich heftig am schluchzen und er sie tröstete. Das Letzte, was ich von ihm hörte, war dass er ziemlich leise zu mir sagte: "Du bist ein Geschöpf des Bösen und Gott wird dich dafür bestrafen." Ich antwortete nur mit einem glockenhellen "Hosianna!" Danach habe ich den Rest meiner Pause wieder mit Eiskaffee schlürfen verbracht, dieses Mal nur über beide Ohren grinsend. An diesem Tag hatte ich ein tierisches Hochgefühl. Heute tut es mir leid, vielleicht waren die beiden ja glücklich mit ihrem Glauben. Aber was lassen sie sich auch so leicht beeinflussen. Vielen Dank, dass ihr mir so lange zugehört habt.

Beichthaus.com Beichte #00024415 vom 01.08.2008 um 16:50:07 Uhr (45 Kommentare).

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