Er verdient einen Schlaganfall

12

Hass Zorn Trunksucht Verzweiflung Familie

Ich (w) will beichten, dass ich meinem Schwiegervater noch einen Schlaganfall wünsche.
Seit über zehn Jahren bin ich mit meinem Mann zusammen, seit vier sind wir verheiratet. So richtig akzeptiert hat er mich zwar nie, bzw. wir hatten nie das beste Verhältnis. Wir […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00031179 vom 12.05.2013 um 01:52:38 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mein missglückter Einbruch

18

anhören

Dummheit Trunksucht Ignoranz Eichstätt

Ich muss beichten, dass ich (m/16) ein Vollidiot bin. Ich habe mich mit meinem besten Freund und einigen Mädels aus meiner Parallelklasse getroffen. Wir haben Vodka getrunken, pur und später mit Cola. Mit anderen Worten, ich war dichter als ein Bunker. Schon gestern hatten wir die tolle Idee, dass wir mal im örtlichen Freibad einbrechen könnten. Das hat nämlich irgendwie Tradition in unserer städtischen Jugend. Dummerweise weiß das auch die Polizei. Also, es war etwa halb zwölf, mein Alkoholpegel höher als der Eiffelturm, und ich steige über den Zaun ins Freibadgelände. Kurz davor hat uns noch ein Freund angerufen und uns vor den Bullen gewarnt, dass die auf Patrouille seien, aber ich nahm das nicht ernst. Ich befand mich auf dem Gelände, kletterte über den Zaun und grinste meine Freunde lässig an. Und wessen Scheinwerfer leuchten mich auf einmal an? Richtig, die Polente kam um die Ecke gefahren. Ich hätte versuchen können, zu fliehen, aber das wäre dann doch zu feige gewesen, also klettere ich zurück und ein Beamter packt mich und stellt mir diverse Fragen. Dann haben sie noch unsere Personalien aufgenommen und ich habe ihnen vorgeschlagen, dass alle, bis auf die, die Hausfriedensbruch begangen haben, nach Hause gehen sollten. Er sagte, dass wir jetzt alle nach Hause gehen sollten. Das nahmen wir nur zu dankbar an, die Beamten fuhren weg und wir gingen ziemlich deprimiert nach Hause. Das eigentlich Schlimme ist für mich aber, dass ich meine Mutter tierisch enttäuscht habe. Sie hat mir erlaubt, wegzugehen, unter der Auflage, dass ich um zwölf wieder da bin, weil ich am Tag davor erst um halb zwei wieder daheim war. Sie hält mich immer für einen sehr anständigen Kerl, weil ich zum Beispiel im Gegensatz zu allen meinen Freunden nicht rauche, aber wenn mir die Polizei jetzt einen Brief wegen Hausfriedensbruch schreibt, wird sie so was von enttäuscht sein. Und das an dem Tag, an dem sie ihren Geburtstag nachfeiert. Ich bin ein Vollidiot und bitte Euch um Vergebung. Sorry, Mama.

Beichthaus.com Beichte #00031178 vom 12.05.2013 um 01:32:28 Uhr in Eichstätt (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Wie der Alkohol mein Leben beeinflusst

27

anhören

Trunksucht Verzweiflung Schamlosigkeit Morallosigkeit Worms

Ich (w, 31) versaue mir nach und nach mein Leben. Ich habe ein Alkoholproblem, und immer wenn ich betrunken bin, mache ich mit Männern rum und baue ähnliche Scheiße, obwohl ich seit fast acht Jahren verlobt bin.
Ich habe, oder hatte, einen guten Kumpel, mit dem ich über alles reden konnte. Ich kenne ihn seit über zehn Jahren und war auch damals schwer in ihn verliebt. Daraus sollte allerdings nichts werden. Vor ein paar Jahren zog sein bester Freund in das Haus, in dem auch ich damals wohnte, ein. Von da an sahen wir uns mehr oder weniger regelmäßig und wurden richtig gute Freunde. Wir fühlten uns beide voneinander angezogen, jedoch wurde außer gelegentlichem Sex nie etwas Ernsthaftes daraus. Ich lernte meinen jetzigen Verlobten kennen, und die beiden wurden Freunde. Ich traf besagten Mann einige Male zufällig, und jedes Mal waren wir beide entweder betrunken, oder wir betranken uns zusammen. Wie auch immer, wir hatten jedes Mal Sex. Und dumm, wie ich bin, erzählte ich es jedes Mal meinem Freund, jetzt Verlobten, davon. Klar, dass er davon nicht sehr angetan war.
Vor ein paar Jahren traf ich ihn zufällig auf einer Ausstellung wieder, wir betranken uns mit Absinth und landeten im Bett. Dann hatten wir einige Jahre nur losen Kontakt, bis ich mich letztes Jahr von meinem Verlobten trennte. Ich fühlte mich einsam und ertränkte meinen Kummer in Bier und Schnaps, und im Vollsuff kam ich auf die Idee, meinem Kumpel von damals zu schreiben. Wir skypten, ich (natürlich betrunken) zog mich vor der Cam aus und bot ihm eine Show, für die andere Leute eine Menge Geld bezahlen würden. Um es abzukürzen: Wir waren für etwa zwei Monate ein Paar, ohne dass unser gemeinsamer Freundeskreis etwas davon mitbekam. Ich war für einige Zeit richtig glücklich, er trug mich auf Händen und las mir jeden Wunsch von den Augen ab. Doch immer wenn ich am nächsten Tag nüchtern war, wurde mir bewusst, dass unsere langjährige Freundschaft darunter litt. Deshalb machte ich kurzerhand Schluss und kam wieder mit meinem Verlobten zusammen. Aber immer wenn ich den Anderen sah, kribbelte es in meinem Bauch und ich konnte nur unter höchster Anstrengung widerstehen, ihn anzuspringen.

Anfang des Jahres spielte allerdings seine Band ein Konzert in meiner Stadt, und ich konnte nicht anders, als zu saufen, bis ich fast nicht mehr stehen konnte. In der Pause hatten wir Sex in der Küche der Kneipe, in der die Band spielte, davor warf ich noch eine Ectasytablette ein. Nach dem Konzert ging ich mit ein paar Freunden und dem Bruder meines Kumpels noch feiern. In der folgenden Nacht habe ich unter anderem mit seinem Bruder geknutscht, mit einem Typ, der mich fragte, ob ich ihm Tanzunterricht gebe, auf dem Klo Sex gehabt, und einem anderen im Zug nach Hause einen geblasen. Nachdem jemand das meinem Kumpel, der in allen Lebenslagen für mich da war, gesteckt hatte, kam eine SMS von ihm, dass ich mich nie wieder bei ihm melden solle. Es dauerte auch nicht lange, bis mein Verlobter davon Wind bekam. Ich beichte also, dass ich, in nur einer Nacht, nicht nur meine Beziehung zerstört habe, sondern auch die langjährige Freundschaft mit meinem Kumpel sowie seine Beziehung zu seinem Bruder und wahrscheinlich dessen Beziehung zu seiner Freundin. Am Morgen nach dieser Nacht erhielt ich von meinem Kumpel eine SMS, dass ich mir nicht die Mühe machen sollte, mich jemals wieder bei ihm zu melden. Das habe ich, als ich mal wieder getrunken hatte, natürlich trotzdem gemacht. Während diesem Telefongespräch hat er mir mehr als deutlich klar gemacht, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben will. Seitdem trinke ich noch mehr als vorher und kann nicht aufhören an ihn zu denken, obwohl ich wieder mit meinem Verlobten zusammen bin. Ich schätze meinen Kumpel wirklich sehr und vermisse ihn und seine Stimme am Telefon, außerdem seine Zärtlichkeiten.
Ich habe mein komplettes Leben gegen die Wand gefahren und suche nach Rat und Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031170 vom 10.05.2013 um 20:56:25 Uhr in Worms (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die spezielle Bowle

18

anhören

Ekel Boshaftigkeit Trunksucht Freunde

Ich (w) war mit einer Freundin in dem Partyraum ihrer Eltern und wir haben uns zu zweit über einen Topf voll Bowle hergemacht. Als es spät wurde, mussten wir beide Mal aufs Klo, und wie es der Zufall wollte, war nur eines vorhanden. Ich schickte meine Freundin zu erst und habe mir den Spaß gemacht, in einen der vorhandenen Plastikbecher zu pinkeln. Sie kam wieder und wir tranken weiter unsere unserer Bowle. Sie war schon ziemlich angeheitert und bemerkte nicht, dass ich ihr die Pisse Schluck für Schluck in ihren Becher kippte. Sie trank genüsslich ihre Bowle weiter, bis der ganze Becher leer war. Sie weiß es bis heute nicht, und wenn wir uns treffen, muss ich immer daran denken.

Beichthaus.com Beichte #00031167 vom 10.05.2013 um 17:29:52 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Der Holländer auf der Toilette

7

anhören

Trunksucht Vandalismus Dummheit Ekel Bern

Als ich 17 war, fand in meinem Heimatland die Fußball-EM statt. Es war ein schöner Sommerabend, als ich mit zwei Kumpels in die Hauptstadt fuhr, wo an diesem Abend ein Spiel zwischen den Niederlanden und Frankreich inklusive
mehreren Public-Viewings stattfand. Die Stadt war im Ausnahmezustand, sie wurde komplett von den Holländern in Beschlag genommen. Wohl auch, weil sich das offizielle Camp für deren Wohnwagen nur wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt befand. Wo man hinsah, überall Oranje. Wir reisten schon einige Stunden vor dem offiziellen Spielbeginn an, um bei dem erwarteten Volksfest dabei zu sein, welches wir auch tatsächlich vorfanden. Man konnte an diesem Abend vor Ort alkoholische und nichtalkoholische Getränke erwerben.
Ob auch gekifft wurde, bin ich mir jetzt gar nicht so sicher. Das ist aber für meine Geschichte auch nicht weiter
von Belang, hier geht es in erster Linie um die Getränke. Denn, nachdem der Körper der Flüssigkeit alle zu verwertenden Inhaltsstoffe entzogen hat, muss diese irgendwann wieder ausgeschieden werden. Das wussten augenscheinlich auch die Organisatoren dieses Events, denn alle paar Meter war eine dieser mobilen Toiletten aufgestellt, in denen man sein Wasserlassen konnte. Ich muss leider befürchten, dass es wohl bei einigen nicht nur beim Wasserlassen geblieben ist. Ich meine, ich habe das nicht überprüft und war selber an diesem Tag betrunken, wie so oft, leider. Wie dem auch sei, wir haben uns unter das feiernde Volk gemischt und irgendwann trafen wir auf einen einzelnen Holländer, also ohne Begleitung.

Wir gingen ein Stück mit ihm und verstanden uns ziemlich gut, wozu auch der gesteigerte Alkoholpegel beigetragen haben dürfte. Er hat uns sogar einige Züge seiner Zigarette angeboten. Eine Zigarette mit wirklich speziellem Geschmack, was aber auch nicht das Thema hier sein soll.
Ich will damit nur verdeutlichen, dass besagter Holländer wirklich sehr nett zu uns war. Ebendieser musste dann irgendwann eine dieser besagten mobilen Toiletten aufsuchen, und da wir unseren neuen Freund nicht verlieren wollten in der riesigen Menschenmasse, gelobten wir zu warten. Da so auf ihn wartend kam mir jener verhängnisvoller Geistesblitz, den ich in meinem alkoholbedingten Übermut sofort in die Tat umzusetzen begann. Ich rüttelte von außen an der alleinstehenden Toilette, erst nur ganz schwach. Einer meiner Kumpels fand die Idee auch gut, half mir und wir rüttelten schon heftiger. Bis dahin könnte man es noch witzig finden, zumal der Insasse zu diesem Zeitpunkt höchstens ein paar Spritzer am Hintern hatte.
Als dann aber, just in dem Moment, als sich das Häuschen im toten Punkt des Rüttelns befand, ein Dritter, uns unbekannter Typ, dazu kam und dem Klo den entscheidenden Stoß verpasste, waren wir erst einige Sekunden perplex und dann sind wir einfach abgehauen. Ich habe ihn nie wieder gesehen. Ich hoffe nur, dass er sich nicht verletzt hat. Auch hoffe ich, dass er nicht eines dieser teuren persönlichen Stadiontickets hatte, weil für ihn war die Party danach wohl vorbei. Außerdem hoffe ich, dass es vielleicht doch genau in dieser Toilette beim Wasserlassen geblieben ist. Wir haben uns dann weiter besoffen und gefeiert. Heute denke ich oft an die geschilderte Situation. Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber ich war wohl oder übel ein Riesenarsch.
Ich hätte gerne die Gelegenheit, mich bei diesem Holländer für die ganze Scheiße zu entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00031165 vom 10.05.2013 um 04:54:15 Uhr in 3000 Bern (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000