Der Tag, an dem meine Hasen starben

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Rache Aggression Gewalt Kinder Tiere

Meine Beichte handelt von einem Ereignis, welches schon 25 Jahre her ist. Damals bin ich noch zur Grundschule gegangen und da war ein Mädchen, das mich immer geärgert hat. Ich war immer schon ein stiller Mensch und als Kind habe ich viel über mich ergehen lassen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00038082 vom 17.04.2016 um 18:50:45 Uhr (22 Kommentare).

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Ich will nur feiern!

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Feigheit Begehrlichkeit Verzweiflung Last Night

Ich (w/20) war noch nie feiern. Weil ich immer sehr schüchtern war, kaum Freunde hatte und meine Freunde selbst auch nie feiern gingen. Naja, eigentlich würde ich schon mal gerne gehen, um zu wissen, wie es ist - nur traue ich mich nicht recht, weil ich niemanden habe, mit dem ich gehen kann und alleine traue ich mich nicht. Stattdessen "feiere" ich immer allein in meinem Zimmer. Ich höre Musik, zappele mir einen dazu ab und stelle mir vor, dass ich in einem Club wäre und total angesagt mit meinen ganzen Freunden den Club aufmische. Meist eskaliert das alles in ein riesiges Tanz-Battle, das meine Freunde und ich aber natürlich gewinnen. Ich mache das schon seit Jahren und früher war ich noch viel mehr in meiner Traumwelt und war manchmal sogar echt traurig, nicht wieder so gut reinzufinden, nachdem ich "aufgewacht" bin. Ich träume mein Wunschleben, anstatt meinen Traum zu leben.

Beichthaus.com Beichte #00038076 vom 17.04.2016 um 01:10:13 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Ich fahre mein Leben an die Wand

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Faulheit Trägheit

Ich (w/18) habe mein Leben nicht im Griff. Ich bekomme es nicht auf die Reihe, irgendwelche Sachen, die auch nur ein wenig Disziplin erfordern, zu erledigen. Das betrifft vor allem die Schule, mein Zimmer sieht aus wie ein Schweinestall und am liebsten esse ich den ganzen Tag und sehe Filme. In meinem Leben hatte ich nie Probleme, ich werde trotz meiner Faulheit ein recht gutes Abi hinlegen, ich sehe gut aus und meine Eltern erledigen die meisten Dinge für mich, da ich so faul bin. Man könnte nun meinen, jetzt, da ich es erkannt habe, könnte ich es ändern, aber ich schaffe es nicht und ich weiß nicht einmal warum. Ich habe wirklich einiges an Potenzial, das ich so nicht nutzen kann. Ich bin dabei, mein Leben an die Wand zu fahren und kann nichts dagegen tun, so sehr ich es auch will.

Beichthaus.com Beichte #00038043 vom 12.04.2016 um 19:17:43 Uhr (15 Kommentare).

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Ist meine Kollegin eine Antisemitin?

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Zorn Dummheit Vorurteile Kollegen

Vor einiger Zeit gab es eine Situation auf der Arbeit, in der ich (w/25), gerne meine Meinung gesagt hätte, aber still blieb, um Ärger zu vermeiden. Meine Arbeitskolleginnen diskutierten über PEGIDA, Nazis, usw. Irgendwie kamen sie dann auf das Thema Zweiter Weltkrieg, Hitler und die Rolle der Deutschen allgemein. Eine Kollegin, die schon etwas älter (Mitte 50) ist, meinte: "Woher weiß man denn, dass man uns die Wahrheit erzählt? In den Geschichtsbüchern steht doch nicht die Wahrheit. Mein Bruder hat auch Bücher über den Krieg und die sind verboten! Fragt euch mal warum." Sie sagte dann, dass man immer beide Seiten einer Geschichte sehen muss. Die anderen hörten ihr total interessiert zu. Zudem sagte sie, sie findet es schade, dass man die verbotenen Zeichen von damals nicht mehr benutzen darf, da diese hoch energetisch sind. Ich wäre am liebsten aus dem Zimmer gelaufen.


Ich habe mich in den vier Jahren seit ich dort arbeite immer sehr gut mit dieser Kollegin verstanden, sie ist eher spirituell drauf und schwört auf Naturheilkunde. Sie ist auch nicht rassistisch und versteht sich mit allen Mitarbeitern. Zudem ist sie sehr schlau und hat diverse Fortbildungen. Ich hätte solche Aussagen von ihr und die Zustimmung der anderen fünf Leute in unserer Abteilung nie erwartet. Obwohl sie schon vor zwei Jahren mal etwas von irgendwelchen reichen Familien, die Einfluss auf die Politik haben geschwafelt hat. Aber damals habe ich es ignoriert und wollte es nicht als antisemitisch einstufen. Entfernte Angehörige meiner Familie waren damals direkt betroffen. Ich hätte ihr das gerne gesagt, dass mich solche Aussagen deshalb verletzen und zudem wollte ich sie fragen, was sie nun genau leugnen möchte. Aber ich habe nichts gesagt und unterhalte mich weiterhin normal mit ihr, da wir uns alle gut verstehen. Sie hat mir letztens aus dem Urlaub auch einen Eulenanhänger mitgebracht. Jedoch fühle ich mich nicht mehr wohl und gehe in der Mittagspause oft zu Kollegen aus einer anderen Abteilung. Vielleicht übertreibe ich, aber mich macht das alles ziemlich traurig.

Beichthaus.com Beichte #00038008 vom 07.04.2016 um 22:51:41 Uhr (28 Kommentare).

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Der gestohlene Hund, der mein Leben veränderte

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Diebstahl Verzweiflung Kinder Tiere

Der gestohlene Hund, der mein Leben veränderte
Ich (m) habe mit acht oder neun Jahren einen Hund entführt. Ich habe mich oft einsam gefühlt, da meine Eltern schon immer nur ein Kind wollten. Ich hatte sehr liebe Eltern, aber Geschwister oder Spielkameraden können sie eben nicht komplett ersetzen. Wir haben außerhalb des Ortes in einem schönen Eigenheim gewohnt, aber es gab eben keine richtigen Nachbarn und somit auch wenige Spielkameraden. In der Schule hatte ich zwar Freunde, doch aufgrund der "Abgeschiedenheit" sah man sich eben außerhalb der Schule auch nicht ständig. Ich war alleine und habe mir ein Haustier gewünscht, was meine Eltern aber nicht wollten. Als ich dann einmal alleine zu Hause war, habe ich mich wieder recht einsam gefühlt und bin mit dem Fahrrad in den Ort gefahren, was fast eine Stunde gedauert hat. Dort habe ich gehofft, Schulfreunde zu treffen. Stattdessen habe ich vor dem Supermarkt einen kleinen Terriermischling gesehen, angebunden vor dem Eingang. Ich habe ihn mitgenommen und nannte sie Lilly.

Ich habe Lilly in meinem Zimmer versteckt und zwei Tage lang hatte ich richtige Freude mit ihr und das Gefühl, nicht mehr so alleine zu sein. Dann hat mich das schlechte Gewissen gepackt. Ich habe meinen Eltern alles erzählt. Sie waren entsetzt, aber wirkten auch nachdenklich. Wir sind zur Polizei gefahren, wo dann kurz darauf ein älteres Ehepaar total erleichtert ihre kleine Hündin, die in Wirklichkeit Kira hieß, in die Arme geschlossen hat. Ich habe ihnen alles gebeichtet und die Leute waren unfassbar lieb. Sie hatten so viel Verständnis und haben mir angeboten, mit Kira spazieren zu gehen, wann immer ich Lust darauf habe. Sie haben uns zum Kaffee eingeladen und meine Eltern und ich haben festgestellt, dass sie beide auch ziemlich alleine sind. Ihre Tochter ist als Baby gestorben und danach hat es mit den Kindern nicht mehr geklappt. So hatten sie Kira, die ein wenig ihr Kindersatz war. Sie haben sich wahrscheinlich auch ein wenig in mich "verliebt".

Ich war von nun an oft dort und habe die beiden sehr gemocht. Sie haben mich mit ihrem Auto oft abgeholt. Meine Eltern waren recht niedergeschlagen, als ihnen bewusst wurde, dass ich alleine war. Ich habe dann nach ein paar Monaten, in denen wir uns intensiv informiert haben, einen Hund aus dem Tierheim bekommen, da meine Eltern gemerkt haben, wie tierlieb ich war. Und durch meine neuen Ersatzgroßeltern konnte ich auch viel häufiger meine Schulfreunde besuchen. So fand das Ganze doch noch ein gutes Ende, wobei der Diebstahl eines Hundes natürlich eine gemeine Sache war.

Beichthaus.com Beichte #00037990 vom 04.04.2016 um 16:49:04 Uhr (13 Kommentare).

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