Die geizigen Schweizer

26

anhören

Zorn Geiz Rache Arbeit Wildbergerhütte

Ich (m/28) studiere nach abgeschlossenem Geschichtsstudium und darauf folgender zweijähriger Arbeitslosigkeit jetzt im ersten Semester Jura. Nebenbei arbeite ich zwecks Zusatzverdienst als Kellner in einem Restaurant in Zürich. Als Deutscher bin ich generell sehr erstaunt und verärgert über die Knausrigkeit beim Trinkgeld der eigentlich reichen Schweizer. Was gestern um ca. halb eins passiert ist, schlägt dem Fassboden allerdings die Hörner aus. Es schien die Sonne, weshalb viele Leute draußen saßen. Ich bediente eine vierköpfige Studentengruppe, deren Rechnung am Schluss etwa 70 Franken betrug. Als es dann ans getrennte Bezahlen ging, freute ich mich zuerst, da die ersten zwei Skolasten zum Preis ihrer Konsumation je knapp 5 Franken drauflegten. Der Dritte gab sogar fast 10 Franken zusätzlich. Als der Vierte dran war, fragte er ganz frech, wie viel denn noch fehle. Als ich antwortete, dass es genau noch 5 Franken waren, gab er mir stinkfrech ein Fünffrankenstück und wünschte mir einen schönen Tag. <br /> <br /> <br /> Dabei fing es in mir an zu brodeln, hatte ich mich doch so auf mein hart verdientes Trinkgeld gefreut. Ich hatte mich einen Moment lang nicht unter Kontrolle und schob dem Studenten sein noch halbvolles Colaglas mit meinem Serviertablett vom Tisch, worauf hin es am Boden zersprang und dem Studenten sein Hosenbein bespritzte. Unter wüsten Beschimpfungen ging er von dannen, zum Glück ohne sich bei meinem Chef zu beschweren. Sonst hatte meine Aktion wohl niemand im Restaurant mitbekommen. Es tut mir trotzdem leid, dass ich kurz die Contenance verloren hatte, was einem im Service natürlich nie passieren darf.

Beichthaus.com Beichte #00035063 vom 10.02.2015 um 19:09:18 Uhr in Wildbergerhütte (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Zeuge Jehovas beim Militär

12

anhören

Ungerechtigkeit Zorn Rache

Meine Beichte ist, dass ich etwas sehr Schlimmes war: ein Zeuge Jehovas. Ich wurde in diese "Religion" reingeboren und musste mir von Anfang an kreationistisches und christliches Propaganda-Gewäsch anhören. Mir wurde beigebracht, dass alles - außer die Zeugen Jehovas - böse ist oder einen bösen Hintergrund hat. Die Evolutionstheorie und die Atheisten waren natürlich auch ganz böse. Mit 12-13 Jahren kamen mir dann die ersten Zweifel, das hing damit zusammen, dass es mir verboten war, Beziehungen mit Mädchen zu führen. Bis zu meinem 15. Lebensjahr wurden die Zweifel immer stärker, bis ich aufgrund der überzeugenden Fakten und Standpunkte der Evolution und des Atheismus aus dieser Sekte aussteig. Nun bin ich wohl einer der überzeugtesten Atheisten der Welt, allerdings versuche ich nicht jeden Gläubigen von meiner Lebenseinstellung zu überzeugen, wie es die Zeugen Jehovas tun.<br /> <br /> <br /> Zu verdanken habe ich die Mitgliedschaft in dieser Sekte übrigens meiner Mutter. Deshalb will ich jetzt auch zur Bundeswehr gehen und eine Soldatenlaufbahn beginnen - einfach nur um sie zu ärgern. Bei den Zeugen ist es nämlich verboten, Berufe im Militärbereich auszuüben. Und das ist es auch, was ich beichten möchte - trotz allem sollte ich meine Mutter nicht auf diese Art verletzen wollen.

Beichthaus.com Beichte #00035061 vom 10.02.2015 um 11:22:06 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein

Wer rettet, verfettet

15

anhören

Eifersucht Selbstsucht Morallosigkeit Arbeit

Ich (w/21) arbeite im Rettungsdienst, wo ich - vor gefühlten Ewigkeiten - auch meinen Freund kennengelernt habe. Seit letztem Jahr arbeiten wir sogar beide auf derselben Rettungswache und erzählen uns am Abend meist sehr witzige Geschichten von Patienten oder Kollegen, die wir am Tag so erlebt haben. Leider ist da allerdings der allgemeine Spruch: "Wer rettet, verfettet", und das stimmt auch absolut. Meine Muskeln sind im letzten Jahr massiv geschwunden und ich habe zu meiner Schande zwanzig Kilo zugenommen, mit welchen ich mich auch sehr unwohl fühle. Auf der Wache gibt es eine junge Rettungsassistentin (w/20), welche kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung steht. Diese wird von alt eingesessenen Kollegen wahlweise als absolut lieb, nett und intelligent oder aber zickig, arrogant, egoistisch und berechnend bezeichnet. Angeblich vögelt sie sich wild durch die älteren Kollegen, aber das ist nur ein Gerücht und ich kann es nicht mal aus zweiter Hand bestätigen. <br /> <br /> <br /> Nun zur eigentlichen Geschichte: Eines Abends kam mein Freund nach Hause und fragte mich, ob ich wüsste, von welcher Kollegin er reden würde, wenn er die große, schlanke, sportliche mit den langen blonden Haaren meint. Da die nur rar vertretenden Frauen auf der Rettungswache interessanterweise selten schlank und sportlich sind, war natürlich sofort klar, von wem die Rede ist. Er grinste schelmisch und erzählte mir, dass er wüsste, wie sie nackt aussieht. Im ersten Moment dachte ich, er hätte sie zufälligerweise beim Umkleiden erwischt - oder Schlimmeres - aber es war ganz anders. Auf der Wache haben wir die Möglichkeit, in unserem Technikraum verschiedene Computer zu nutzen. Sie hatte an einem Bericht geschrieben, als sie zu einem Einsatz gerufen wurde. Leider hatte sie ihren Stick am PC vergessen und sogar der betreffenden Ordner war noch geöffnet. Mein Freund wollte nun seine Monatsabrechnung ausdrucken, sah den geöffneten Ordner und suchte darin nach der entsprechenden Excel-Datei, da er davon ausging, dass es sich um den Systemspeicher handelte. <br /> <br /> <br /> Stattdessen fand er diverse Nacktbilder der jungen Kollegin und fragte sich verdutzt, wer solche Dinge auf einem öffentlichen Arbeitsrechner speichert. Er hatte den Stick bis dato nicht bemerkt. Sein Kommentar zu ihrer Figur war: "Wenn sie jetzt noch ein Sixpack hätte, würde sie richtig geil aussehen." Ich gestehe, dass ich absolut eifersüchtig auf sie bin, denn ich selbst bin leider nicht mehr so schlank, wie ich es war und gerne wieder wäre. Außerdem beichte ich, dass ich sehr enttäuscht darüber bin, dass sie die Bilder nicht versehentlich auf dem Rechner gespeichert oder ins Netz gestellt hat. Dann hätte jeder sie sehen können! Ich kann sie seitdem nicht mehr leiden, wünsche ihr die Krätze an den Hals und schäme mich gleichzeitig sehr für mein kindisches, idiotisches, dummes und egozentrisches Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00035059 vom 09.02.2015 um 21:34:05 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Asylbewerber oder Wirtschaftsflüchtling?

25

anhören

Verzweiflung Misstrauen Vorurteile Gesellschaft

Ich (w/18) bin gerade dabei mein Abitur zu machen. Und ich beichte, dass ich Angst habe, alleine aus dem Haus zu gehen. Der Grund? Die "Asylbewerber". Ich schreibe deshalb in Anführungsstrichen, da diese Menschen Wirtschaftsflüchtlinge sind. Sie benehmen sich wie Arschlöcher. Ich wohne zudem genau in der Nähe eines kleinen Ladens und sehe diese "traumatisierten" Menschen dort täglich klauen und Leute belästigen. Ich habe diese Leute satt! Sie sehen mich an, als wäre ich ein Ding! Sie haben mich auch schon im Bus und in besagten Laden begrapscht. Und ich ziehe mich ganz normal an. Es ist unter aller Sau, dass diese Menschen sich so benehmen und wenn ich meinen Unmut äußere, werde ich gleich als "Nazi" abgestempelt. Tolle Meinungsfreiheit! Viele Kinder in der Gegend haben inzwischen Angst rauszugehen.<br /> <br /> <br /> Ein Beispiel von mir: Ich war gegen 20 Uhr auf dem Weg nach Hause. Ungefähr fünf "Asylbewerber" sind mit mir ausgestiegen. Ich ging, ohne sie zu beachten, wie immer meinen Weg, denn ich brauche nur knapp vier Minuten von der Haltestelle bis zu mir. Schon im Bus habe ich bemerkt, dass sie mich immer öfter anschauten und mich schmierig anlächelten. Ich war schon fast zu Hause, als mich einer dieser Bewerber auf einmal ansprach. Natürlich weder auf Deutsch noch auf Englisch. Ich schaute ihn an und ging ohne ein Wort weiter. Er sprach weiter mit mir - seine Kumpels hielten sich im Hintergrund - und ich sagte ihm, er solle mich doch bitte in Ruhe lassen und weitergehen. Auf Deutsch und Englisch. Auch fing ich an, schneller zu laufen, dieser Mensch legte nun jedoch seinen Arm um mich und zog mich zu sich. Ich boxte ihn in den Bauch, schubste ihn weg und schrie ihn an, dass er sich doch verpissen solle. Sein Gesichtsausdruck war richtig wütend. Ich rannte schnell zu meinem Haus, durfte mir allerdings noch: "Komm zurück du deutsche Nazi-Nutte!" anhören. Ungelogen. Ich wurde auch schon gefragt, wie teuer ich denn bin, und das nicht als Einzige - die Verkäuferinnen aus dem Laden können da auch einiges zum Besten geben.<br /> <br /> <br /> Seit diesem Abend schaue ich alle Asylbewerber so hasserfüllt wie möglich an, damit sie mich in Zukunft in Ruhe lassen. Ich weiß, dass es auch viele Menschen gibt, die fliehen müssen. Aber diese Leute bei mir im Heim sollten so schnell wie möglich verschwinden. Das Asylbewerberheim ist übrigens zehn Minuten weiter. Und alle in meinem Viertel haben Probleme mit diesen "Fachkräften". Ich unterstütze inzwischen Pegida und alle Ableger. Auch wenn ich manche Punkte noch etwas abändern würde. Aber an alle Gutmenschen: Ihr wohnt garantiert nicht in der Nähe eines solchen Heimes und ihr habt bestimmt keine Angst, im Dunkeln alleine nach draußen zu gehen. Eure Autoscheiben wurden bestimmt noch nicht eingeschlagen und ihr wurdet bestimmt noch nicht angegrapscht und belästigt! Ihr wurdet bestimmt auch noch nicht als Nazi beschimpft! Und wenn ihr diese ach so traumatisierten Menschen hier haben wollt, dann lasst sie doch bei euch in der Wohnung wohnen!

Beichthaus.com Beichte #00035057 vom 09.02.2015 um 19:57:19 Uhr (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Masturbation zwischen Männern

6

anhören

Masturbation Schamlosigkeit Schamlosigkeit

Ich (w) masturbiere, seit ich in die Pubertät gekommen bin, relativ häufig und gerne. An meinem achtzehnten Geburtstag habe ich natürlich im etwas größeren Kreis gefeiert. Da die meisten weiblichen Freunde in der Nachbarschaft wohnten, sind am Ende nur noch fünf Kerle übrig geblieben, die alle verteilt bei mir im Zimmer auf Matratzen geschlafen haben. Nur mein Freund durfte zu mir ins Bett. Morgens, als alle noch ihren Rausch ausgeschlafen haben, hat mich allerdings auf einmal irgendwie die Lust gepackt. Angetrieben von dem Gedanken, jemand könnte aufwachen oder es bemerken, habe ich dann an mir rumgespielt, während fünf Männer im selben Zimmer waren. Bei der Erinnerung daran muss ich immer noch schmunzeln.

Beichthaus.com Beichte #00035056 vom 09.02.2015 um 19:34:39 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000