Ich bin in eine Affäre gerutscht

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Fremdgehen Ehebruch Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich möchte beichten, dass ich meinen Mann betrogen habe! Es war nicht geplant, es ist einfach irgendwie passiert. Ich (w/31) habe in der stationären Therapie einen netten jungen Mann (26) kennengelernt. Anfangs haben wir uns nur gut verstanden und wurden Freunde. Wir hatten einen guten Draht zueinander und konnten offen über alles reden. Ich habe ihn oft besucht, wir haben Filme geschaut, etwas getrunken und ich habe bei ihm übernachtet. Wir lagen nachts gemeinsam im Bett, da wir beide der Meinung waren, dass wir als erwachsene und vernünftige Menschen durchaus in einem Bett schlafen können - ganz ohne sexuelle Spannung oder Anziehungskraft. Wir haben uns nachts im Bett unterhalten, haben angetrunken etwas geflirtet. Und dann ist es plötzlich passiert: Wir haben uns geküsst. Geküsst, gestreichelt, uns gegenseitig ausgezogen und weitergemacht.


Es war eine wunderschöne Nacht. Am nächsten Morgen haben wir uns lange darüber unterhalten, ob das nun unsere Freundschaft zerstört hätte und wie es denn nun weitergehen sollte. Es ist noch öfters geschehen. Wir hatten dann ungefähr drei Monate eine sexuelle Affäre. Allerdings kam irgendwann der Moment, an dem es mir damit immer schlechter ging, und ich sowohl meinem Mann, als auch meinem Freund gegenüber ein schlechtes Gewissen hatte. Es fühlte sich falsch an und ich war mehr und mehr unglücklich und verzweifelt. Wir haben diese Liaison dann in gegenseitigem Einverständnis beendet. Eigentlich wollten wir Freunde bleiben, aber ich glaube, auch unsere Freundschaft hat darunter gelitten. Es ist einfach nicht mehr so wie früher. Ich beichte, dass ich meinen Mann betrogen und eine wirklich gute Freundschaft aufs Spiel gesetzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00036697 vom 24.09.2015 um 15:03:48 Uhr (28 Kommentare).

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Hässliche Backwaren für unfreundliche Leute

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Rache Ignoranz Gesellschaft Arbeit Wernau

Ich arbeite derzeit in einer Bäckerei, bevor ich im Oktober mein Studium beginne. An sich ist der Job nicht so übel, wenn man bedenkt, dass man nicht besonders viel Hirn braucht, um Brötchen zu verkaufen. Es gibt jede Menge Kunden, die einem wirklich den Tag versüßen können, weil sie einfach so freundlich sind. Allerdings gibt es da auch eine dicke Kehrseite: Die Menschen, die wohl ein einsames, trauriges Dasein fristen und meinen, ihren Frust an der armen Bäckereiverkäuferin auslassen zu müssen. Ich beichte, dass ich zu diesen Menschen auf meine eigene Art und Weise fies bin. Ich darf keine pampige Antwort zurückgeben, schließlich bin ich ein Strahlemännchen, das jedem einen wunderschönen Tag wünscht und außerdem würde das sicher Beschwerden zufolge haben, die ich nicht unbedingt verschulden will. Aber ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, Menschen, die nur rumnölen und nicht mal ein Guten Morgen rausbringen, die hässlichsten Backwaren zu geben.

Kein Bitte oder Danke? Du kriegst das Plunderstück, auf dem ich eben noch eine Wespe habe sitzen sehen. Mich dabei verbessern, wie ich meine Arbeit mache, obwohl du ein Ekel in Schlips bist, der vermutlich noch nie selber einen Finger gerührt hat? Das kleinste Croissant ist gerade noch gut genug für dich. Und in diesem Ton schon gar nicht, mein lieber Herr. Du schnauzt mich an, dir gefälligst das größere Stück Kuchen einzupacken? Da habe ich wohl beim Einpacken ausversehen den ganzen Kuchen eingedrückt. Ein Jammer. Manchmal fühle ich mich wirklich schlecht deswegen, vor allem wenn die Person beim Gehen plötzlich nett wird und mir noch einen tollen Tag wünscht. Aber andererseits bin ich Karmas kleine Helferin. Dafür bekommen dann die Menschen, die mit einem strahlenden Lächeln den Laden betreten, die dicksten Brötchen die ich dahabe. Ich stelle mir oft vor, wie die Miesepeter ihre Backwaren auspacken und sich aufregen, weil sie alle hässlich und klein sind. Und selbst wenn nicht, einen Moment der Genugtuung hat es mir doch verschafft. Und an alle von euch: Legt euch nicht mit Menschen an, die euer Essen anfassen!

Beichthaus.com Beichte #00036658 vom 17.09.2015 um 21:13:53 Uhr in 73249 Wernau (Kirchheimerstraße) (19 Kommentare).

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“Beichte

Das deutsche Mädel mit Freund

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Begehrlichkeit Falschheit Lügen Selbstsucht Last Night

Ich (m/18) muss etwas beichten. Ich habe zurzeit keine Freundin und bin auch wirklich nicht auf der Suche nach etwas Festem. Allerdings habe ich vor ca. 1,5 Monaten ein Mädchen, beim Feiern, kennengelernt und mich gut mit ihr verstanden. Zwei Probleme habe ich zurzeit aber. Ich trinke zu viel, sowohl von der Menge als auch wegen der Häufigkeit, dessen bin ich mir selbst bewusst. Und wenn ich etwas trinke, dann baggere ich so gut wie jedes Mädchen an, und das meiste, was ich erzähle, ist einfach nur gelogen. Ich kann Menschen relativ schnell und gut lesen und versuche dann Dinge über mich zu erzählen, die meine Chancen erhöhen. Aber zurück zur Beichte: Ich lernte sie beim Feiern kennen, wir redeten viel und irgendwann haben wir uns auch geküsst. Mehr war an dem Abend aber auch nicht. Was ich nicht wusste: Das war ihr letzter Abend in Österreich, am nächsten Tag ging es für sie wieder zurück nach Deutschland. Für mich persönlich war die Sache gegessen, für sie allerdings nicht, den sie schrieb mir am nächsten Tag.


Um es ein bisschen kürzer zu machen: Sie schickt mir hin und wieder sehr private Bilder und ihre Nachrichten sind mehr als eindeutig. Ich schreibe jeden Tag mit ihr, und es nervt mich größtenteils sehr, weil sie mich als Mensch überhaupt nicht interessiert, ich heuchele ihr aber wirklich viel Interesse vor. Des Weiteren erzählte sie mir, dass sie seit zwei Jahren einen Freund hat. In zwei Monaten kommt sie wieder nach Österreich - für eine Woche - und wir werden uns treffen. Und falls es nicht zum Sex kommt, würde mich das wirklich sehr wundern. Was ich konkret beichten möchte? Dass ich einem Mädchen Interesse vorheuchele und dass ich eventuell eine längere Beziehung zerstören werde. Und dass es mir egal ist, ob ich sie zerstöre, da sie ja einen Freund hat, vieles von ihr ausgeht und ich Single bin.

Beichthaus.com Beichte #00036630 vom 14.09.2015 um 12:45:50 Uhr (8 Kommentare).

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Schuldenausgleich oder Familienleben?

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Verzweiflung Maßlosigkeit Lügen Familie Arbeit

Ich beichte, dass ich es nicht mehr lange aushalte, mir den Arsch abzuarbeiten, um meine Schulden zu bezahlen. Aufgrund privater Umstände habe ich einige wirtschaftlich schwere Jahre hinter mir. Die Aufarbeitung läuft, wenn auch langsam. Mittlerweile ist mein Konto dank Steuernachzahlung wieder mal total am Anschlag. Es kostet mich so viel Energie, immer den Schein nach außen zu wahren und voll der Profi, der Coole zu sein. Ich nehme mir im Jahr max. 10 Tage frei und das seit 2009. Die Bank würde mir noch weitere Gelder einräumen, da mein Schufa-Score und der andere Mist, wohl auch wegen meines Kampfes, wie durch ein Wunder noch sehr gut sind.


Dazu habe ich noch ein Kind, das ich viel zu selten sehe und mich so gerne viel mehr darum kümmern möchte. Leider arbeite ich immer, um den Standard zu halten und zu verbessern. Dieser ewige Kampf macht mich noch fertig und es kotzt einen einfach an, immer nur funktionieren zu müssen - wohl wissend, dass das Leben so viele schöne Dinge bieten würde, die man mit seinem Nachwuchs erleben könnte. Ich bitte um Absolution, dass ich für mein Kind nicht ausreichend da sein kann und hoffe, dass ich das noch alles lange durchhalte.

Beichthaus.com Beichte #00036626 vom 13.09.2015 um 21:25:47 Uhr (10 Kommentare).

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Die Süßigkeiten der Kollegen

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Diebstahl Ernährung Kollegen

Ich muss von meinem kleptomanischen Zwang in der Arbeit beichten. Seit einigen Jahren schon arbeite ich in einem recht großen Unternehmen in Deutschland. In meiner Abteilung gibt es viele Teilzeitkräfte und die wenigen Vollzeitkräfte fangen meist schon um sechs Uhr an und gehen auch dementsprechend eher. Da ich aber gerne mal länger schlafe, bin ich dann auch länger bei der Arbeit als der Rest und somit oft nachmittags alleine im Büro. Ich habe dann angefangen die Schränke der anderen zu durchsuchen, einfach nur aus Langeweile und Interesse. Arbeit gibt es nachmittags eh nicht mehr. Was man dort so alles findet. Unglaublich! Von abgelaufenen und schimmligen Lebensmitteln bis hin zu geheimen, privaten Unterlagen und leckeren Süßigkeiten ist wirklich alles dabei. Letzteres kommt mir immer zum Verhängnis.


Hiermit beichte ich, dass ich mich gerne kostenfrei an fremden Leckereien bediene und mir dann dermaßen das Lachen verkneifen muss, wenn sich jemand wundert, wieso seine Sachen so schnell leer werden. Die meisten meiner Kollegen sind eh unkollegial und nicht nett zu mir, deswegen geschieht es ihnen eigentlich Recht! Trotzdem habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Des Öfteren bediene ich mich auch am Toilettenpapier, wenn ich nichts mehr zu Hause habe!

Beichthaus.com Beichte #00036600 vom 10.09.2015 um 14:00:43 Uhr (11 Kommentare).

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