Neufünfländer sind schlimmer als Flüchtlinge!

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Hass Zorn Vorurteile Feigheit Gesellschaft

Wie schon oft durchgekaut - mich nerven diese ungefilterten Flüchtlingsströme, die zurzeit gleich einer Zombieapokalypse hier in Deutschland einfallen. Wenn ich mir den Großteil der Gesichter da ansehe, ist mir klar, dass das keine Facharbeiter und Akademiker sind... […]
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Beichthaus.com Beichte #00036928 vom 27.10.2015 um 09:49:39 Uhr (36 Kommentare).

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Unterschiedliche Erziehungsmethoden

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Vorurteile Feigheit Zorn Kinder

Eine Freundin von mir und ich sind ungefähr zur gleichen Zeit Mutter geworden, ich habe Zwillinge (Junge und Mädchen) und sie hat einen Sohn. Wie es nun mal so ist, tauschen wir uns seither oft über unsere Kinder aus und treffen uns zum Spielen. Leider hat sie eine vollkommen andere Auffassung von der Erziehung wie ich. Für mich ist es wichtig, dass die Kinder begreifen, dass es Grenzen gibt, sie dürfen nun wirklich nicht alles und können sich auch benehmen. Trotzdem dürfen sie auch mal spielen, Blödsinn machen und sich schmutzig machen. Ihr Sohn dagegen darf sich keinen noch so kleinen Fehltritt erlauben und wird sofort rundgemacht, bis er heult. Es gibt auch oft einen kleinen Klaps, wenn er sich daneben benommen hat, was ich falsch finde. Jedoch ist meine Freundin überzeugt von ihrer Erziehungsweise, da ihr Kleiner dadurch ein wahres Musterkind geworden ist. Er ist nicht laut, er macht nichts schmutzig oder kaputt, er lernt sehr schnell... aber er wirkt immer ängstlich und gleichzeitig total überdreht, wenn er dann doch mal spielen darf.


In der Wohnung darf er ja generell nicht spielen, nur draußen auf dem Spielplatz. Ich habe oft versucht, mit meiner Freundin darüber zu reden, aber sie findet ihre Methode absolut nicht falsch. Was mich so wütend macht, ist, dass sie sich noch viel darauf einbildet, dass ihr Kleiner schon so viel kann und meine beiden als unerzogene Wildfänge darstellt. Sie versteht auch nicht, dass Zwillinge einfach mehr Arbeit machen als ein Einzelkind. Ich möchte daher beichten, dass ich innerlich immer wütender werde, wenn ich mich mit meiner Freundin unterhalte und den Kontakt eigentlich nur noch nicht abgebrochen habe, weil sich unsere Kinder so gut verstehen und außerdem Angst habe, dass es irgendwann einen großen Knall gibt und ihr Junge durchdreht.

Beichthaus.com Beichte #00036921 vom 26.10.2015 um 12:41:17 Uhr (11 Kommentare).

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Komm, wir bestellen beim Salafisten!

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Dummheit Vorurteile Zwietracht

Wie in fast jeder deutschen Stadt gibt es hier eine Vielzahl an Einwanderern diverser Herkunft und auch entsprechend viele Restaurants. Da momentan davor gewarnt wurde, dass die Terroristen unter den Flüchtlingen ihre Kämpfer einschmuggeln, haben meine Freunde und ich unfreiwillig einen neuen Running Gag, seit einem so etwas Ähnliches aus Versehen rausgerutscht ist. "Bestellen wir nachher wieder beim Salafisten?" heißt es dann, wenn wir Abendessen beim Türken holen wollen. Wir verschandeln unter uns auch die Menüs entsprechend "salafistisch", da gibts den Döner mit Ungläubigengyros, die Tortur-Teigtasche mit Gemüse und alle roten Soßen sind Blut. Tut mir echt leid, dass wir so darüber lachen, da ich glaube, dass der Restaurantbesitzer um die Ecke echt in Ordnung und bestimmt alles andere als ein Terrorist ist!

Beichthaus.com Beichte #00036869 vom 19.10.2015 um 01:39:26 Uhr (17 Kommentare).

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Eine Parallelgesellschaft in Deutschland

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Vorurteile Engherzigkeit Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich bin fremdenfeindlich. Ich habe überhaupt kein Problem mit Ausländern, ich bin auch mit vielen befreundet und schätze den Kulturaustausch sehr. Ich bin auch nicht ungebildet, ich habe Abitur und studiere Jura. Und trotzdem stört mich dieser riesige Zustrom an Flüchtlingen. Nicht die einzelnen Personen, sondern die Menge. Es macht mir Angst. Ich habe früher in einem Brennpunktbezirk im Jugendhaus geholfen und da gab es viele ganz tolle ausländische Jugendliche und ihre Familien, die sich integriert haben, deutsch gesprochen haben und einer geregelten Arbeit nachgegangen sind. Und dann gab es die Familien, in denen der Vater Legislative, Judikative und Exekutive in einem ist, die Frau nach 20 Jahren in Deutschland nicht ein Wort deutsch sprechen kann, die Söhne, die meinen, sie dürfen alles, und die eingeschüchterten Töchter, die in Ganzkörperverschleierungen gezwungen werden. Das ist eine Kultur, von der ich einfach nicht will, dass sie sich in Deutschland ausbreitet.


Damit will ich auch nicht behaupten, dass alle Flüchtlinge so sind, aber ich habe Angst, dass sich eine Art Parallelgesellschaft entwickelt. Bei uns in hinten auf dem Feld wird ein Asylheim gebaut. Ich habe mich dann dabei ertappt, wie ich gedacht habe: "Na toll, dann mache ich den Zaun gleich mal höher." Ich schäme mich für solche Gedanken, es ist ungerecht, diesen armen Menschen so etwas zu unterstellen, aber ich kann nichts gegen die Gedanken tun. Natürlich hüte ich mich davor, diese im Gespräch mit anderen auszusprechen, aber sie sind irgendwo in mir. Ich habe auch keine Angst, dass sie mir den Job wegnehmen, das passiert bei Jura wohl weniger, auch das Geld ist nicht das Problem. Aber was ist, wenn die Integration scheitert?

Beichthaus.com Beichte #00036867 vom 18.10.2015 um 23:06:37 Uhr (77 Kommentare).

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Rassistische Hinterwäldler

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Vorurteile Zorn Rache Nachbarn

Ich (m/28) habe mir vor einem Jahr, in einem netten Vorort ein nettes Häuschen gekauft. Viel Freude hatte ich damit zunächst nicht, denn ich bin aufgrund meines Berufs unter der Woche eigentlich immer unterwegs. Nach knapp drei Monaten hielt ich es für angebracht, meinen Geburtstag und die Einweihung des Hauses zusammenzulegen und eine kleine Party zu feiern. Ich habe meine Nachbarn vorgewarnt, dass es lauter werden kann und diese auch zur Party eingeladen. Von denen jedoch keiner kam. Nach einer eigentlich recht ruhigen Party, zeigte sich jedoch, dass ich es mit knallharten Hinterwäldler-Rassisten zu tun habe. Den zweiten Beigeordneten des Ortes, der wie ich Unternehmensberater ist, kannte ich zufällig aus einem größeren Beratungsprojekt. Der berichtete über massive Beschwerden aus der Nachbarschaft - es würden ständige laute Partys gefeiert werden, Autos meiner Freunde würden laut tönend die Straße hoch und runterrasen und mein Vorgarten wäre komplett zugemüllt. (Zugegeben, er hat mehr Liebe verdient, aber zugemüllt ist er nicht!) Und warum "So etwas hier überhaupt ein Haus bekommt". Nun ich bin marokkanischer Herkunft, was den Nachbarn wohl sehr zuwider war, diese haben in ihren Beschwerden alle Klischees aus den Nachrichten und dem Internet aufgegriffen und dem Bürgermeister auf den Teppich gekotzt. Diese Beschwerden würden wöchentlich dort eingehen, wurde mir berichtet.


Ich war danach erst einmal drei Wochen in Bern. Einige Nachbarn habe ich sogar darauf angesprochen, jedoch wusste natürlich keiner etwas von irgendwelchen Beschwerden. Typische deutsche Vergesslichkeit, was solche Themen betrifft, dachte ich mir nur. Zu meiner Beichte: Nachdem ich die Klischees angedichtet bekommen habe, sah ich mich gezwungen, diese auch zu bestätigen. Ich habe tatsächlich laute Partys gefeiert und habe dann, als erwartungsgemäß die Polizei gerufen wurde, meine gesamte Partygesellschaft in den Keller geschickt und die Musik ausgemacht. Die Polizei fand jedes Mal einen ruhigen, alleinstehenden Mann vor. Zwei Mal tat ich sogar so, als wurde ich gerade aus dem Schlaf geklingelt. Das passierte drei Wochenenden aufeinander, mehrere Male in der Nacht. Die Polizei unterstellte, ohne mein Zutun, der Nachbarschaft den besagten Rassismus und teilte mir mit, dass der Anrufer nun ernsthafte Schwierigkeiten bekommen würde. Ich weiß, dass das nicht edel ist, aber so einen Rassismus habe ich in meiner Heimatstadt nie erlebt. Ich habe in einem gemischten Viertel gewohnt, in dem alle miteinander auskamen - ohne Vorurteile. Irgendwie muss man sich ja wehren, gleichwohl tun mir die unschuldigen Nachbarn leid, wegen denen ich auch um Entschuldigung bitte.

Beichthaus.com Beichte #00036850 vom 16.10.2015 um 00:16:40 Uhr (19 Kommentare).

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