Das Leben eines Sünders

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Lügen Morallosigkeit Diebstahl Falschheit Fremdgehen Verschwendung

Ich bin 27 Jahre alt und seit meinem 20. Lebensjahr ist alles eine einzige Lüge. Ich habe sechs Semester studiert. Angeblich. Ich war nur das erste Semester da, danach nie mehr. Dafür habe ich in Studentenkneipen gearbeitet und immer größere Beträge aus der Kasse geklaut. Außerdem jeden angelogen, mich besser gemacht, als ich war. Danach meine Freundin ein Jahr lang immer wieder mit derselben Frau betrogen, jeden Tag. Meine Eltern lüge ich bis heute bei jeder Kleinigkeit an. Meinen Eltern klaue ich auch heute noch regelmäßig Geld. Meiner Freundin auch, allerdings nicht regelmäßig. Sie kotzt mich manchmal echt an. Ich würde aber nicht mit ihr Schluss machen, weil ich Angst habe, alleine zu sein. Beim Wichsen denke ich mal an meine Freundin, an ihre besten Freundinnen, an meine Mutter, meine Oma oder einen Kumpel von früher. Manchmal auch an meinen Chef oder wer mir sonst so am Tag über den Weg läuft. Ich wichse gut fünf bis sechs Mal täglich. Ich wohne noch bei meinen Eltern. Ich bin hoffnungslos verschuldet. Manchmal klaue ich auch meiner Mutter Unterwäsche, trage sie eine Zeit lang und verkaufe diese dann übers Internet an irgendwelche Kerle. Dabei schicke ich immer ein Foto von meiner Freundin mit. Mit der Kohle gehe ich entweder in den Puff oder in irgendeine Spielhalle - bis alles weg ist. Danach ist wieder Mamas Geldbeutel dran. Ich habe auch schon Handynummern von Freunden an irgendwelche Klotüren geschrieben mit eindeutigen Sprüchen und mich darüber amüsiert, wer dann alles bei ihnen anruft. Außerdem habe mal einen guten Freund bei der Polizei gemeldet, weil er angeblich Kinderpornos auf seinem Rechner hatte. So, das langt für heute.

Beichthaus.com Beichte #00021982 vom 08.06.2007 um 22:34:48 Uhr (8 Kommentare).

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Früher führte ich ein mittelständisches Leben

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Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (/ 14) lebe in einer großen Stadt im Ruhrgebiet. Als ich in der 4. Klasse war und es um den Übertritt in die besseren Schulen ging passierte etwas Tragisches: Meine Eltern kamen bei einem Autounfall beide ums Leben, ich zog in ein Heim. Ich ging eine Zeit lang nicht zur Schule und konnte auch danach nicht mehr genügend gute Noten sammeln um den Übertritt zu schaffen. Mir blieb nichts anderes übrig, als in die Hauptschule zu wechseln. Das blöde daran ist aber, dass ich die einzige richtige Deutsche in der Klasse bin (eine von 11 an der ganzen Schule), ansonsten sind lauter Türken, Ägypter,... an der Schule. Eigentlich bin ich ja nicht die Blödeste, aber das Problem ist, dass einen die Mitschüler gleich schlagen sobald man eine gute Note hat. Also schrieb ich absichtlich schlechte, um akzeptiert zu werden. Auf eine andere Schule kann ich aber so nicht wechseln. Mir bleibt aber nichts anderes übrig als so weiterzumachen und mich so zu geben wie die ganzen lieben Mitschüler. Jetzt laufe ich also in extragroßen Fubu-Klamotten rum und zieh mir so Nike Schuhe an in die ich einen Schwamm reinleg. In die Haare habe ich mir rote Stränchen machen lassen, ich sehe aus wie der größte Depp. Aber mein Leben ist eh nimmer zu retten, jetzt rauche ich mittlerweile zwei Schachteln am Tag und trink schon in der Früh Wodka. Was für ein Abstieg für jemand aus einer mittelständischen Familie. Naja, einen Job kriege ich mit dem Abschluss eh keinen mehr, also versaue ich mir mein Leben so richtig. Und das alles nur weil meine verdammten Eltern einen Unfall bauen mussten.

Beichthaus.com Beichte #00021971 vom 08.06.2007 um 20:22:07 Uhr (6 Kommentare).

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“Folge

Sehnsucht nach Erziehung

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Diebstahl Selbstsucht Friedland

Ich (m/25) habe in meiner Jugend das örtliche Altersheim bestohlen. Ich habe einfach regelmäßig den "Leergutkäfig" im Hinterhof geplündert. Zum Teil geschah dies am Ende sogar per Auto und Metallzange. Die Zange hatte ich auf einer Baustelle mitgehen lassen. Im Laufe der Jahre habe ich bestimmt 2.000 Euro zusammengeklaut. Aber da nie Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, bereue ich nichts. Zudem hatte ich so nie Geldprobleme als Jugendlicher. Allerdings hoffte ich besonders am Anfang, so mit 14, erwischt zu werden, um einmal kräftig den Arsch versohlt zu bekommen. Zu Hause geschah dies nämlich nie. Erst später entwickelte sich eine lukrative Geldquelle. Den erhofften "Arschvoll" habe ich dann mit Ende 15 zusammen mit meiner damals 14-jährigen Freundin erhalten, als wir auf einem Bauernhof beim Klauen erwischt wurden. Wir konnten nur so eine Anzeige und Anruf bei den Eltern verhindern.

Beichthaus.com Beichte #00021956 vom 06.06.2007 um 02:27:56 Uhr in Friedland (1 Kommentare).

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Das Geld aus dem Jugendzentrum

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Diebstahl Habgier Schamlosigkeit

Ich habe mal bei einem fremden Judendzentrum hinter der Theke Dienst schieben müssen. Immer, als eine Band am Spielen war, waren alle Augen auf die Bühne fixiert und relativ wenige Leute wollten sich etwas zu trinken bestellen. Die Kasse war eine alte Metallbox, an die jeder ganz easy rankam, wenn er hinter der Theke stand. Also habe ich mich im Laufe des Abends selbst bedient. Habe die Kasse unter eine Nische geschoben als Sichtschutz und hemmungslos die Scheine in meine Handtasche gestopft, insgesamt waren es 150 Euro und am nächsten Tag habe ich alles ordentlich beim Shopping ausgegeben. Das war ein tolles Gefühl und ich bereue nicht die Bohne. Würde es immer wieder machen, denn es gibt kein schöneres Gefühl, als das Geld der anderen zu verprassen.

Beichthaus.com Beichte #00021920 vom 01.06.2007 um 00:35:15 Uhr (4 Kommentare).

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“Beichte

Besser als eine Beziehung oder ein ONS

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich (w) treffe mich regelmäßig mit einem Typen, um mit ihm Sex zu haben. Ich finde es toll. Er hat es einfach drauf und ich musste im Gegensatz zu früheren Beziehungen noch nie etwas vortäuschen. Ich lasse mich gerne von ihm befriedigen und andersrum befriedige ich ihn auch gerne. Wir profitieren beide von unseren Treffen. Das Beste ist allerdings, dass ich ihm alles erzählen kann und mit ihm über alles rede, was in meinem Leben passiert. Wir sprechen offen darüber, wenn wir etwas mit anderen hatten und was da so gelaufen ist und ich finde das gut.

Es ist besser als eine Beziehung, da wir einander keine Rechenschaft schuldig sind und es ist besser als ein One-Night-Stand, da wir die Vorlieben des anderen kennen. Man kann sagen wir harmonieren sexuell sehr gut. Ohja... das tun wir wirklich. Wenn ihr jetzt denkt, das ist es was ich beichten will täuscht ihr euch. Ich beichte, dass ich mir ein zweites Loch in den Po freuen könnte, wenn ich daran denke wie viele Leute hier über Beziehungsprobleme o. ä. klagen und sich jetzt wünschen eine ähnliche "Beziehung" wie ich zu führen. Ich kann es nur jedem empfehlen!

Beichthaus.com Beichte #00021909 vom 29.05.2007 um 22:07:38 Uhr (3 Kommentare).

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