Der Kater meiner Freundin ist ein Biest!

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Zorn Hass Mord Tiere

Ich wollte früher den Kater meiner Freundin töten. Ich hatte irgendwie einen riesigen Hass auf dieses Biest! Ich habe nur gewartet, bis er auf dem Bett meiner Freundin lag und habe dann die Bettdecke über ihn gestülpt und fest zugedrückt. Irgendwann habe ich losgelassen - und er hat sich nicht bewegt. Später haben alle diesen Kater gesucht und ich habe meine Klappe gehalten. Dann aber irgendwann ist er wieder durch die Wohnung gelaufen. Es tut mir leid, ich liebe Tiere doch eigentlich so.

Beichthaus.com Beichte #00023870 vom 19.05.2008 um 08:23:45 Uhr (8 Kommentare).

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Rosettenjucken

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Ekel Fetisch Waghalsigkeit

Rosettenjucken
Da ich sehr oft an Rosettenjucken leide, bin ich in letzter Zeit nur noch damit beschäftigt, eine Maschine zu erfinden, die mein Leiden mindert. Grundausstattung ist dabei eine Bohrmaschine. In ihr spanne ich sämtliche Gegenstände ein und lasse meine Rosette massieren. Gute Erfahrungen habe ich bisher mit einem Fusselaufroller für Pullover gemacht. Habe mir auch schon verschiedene Aufsätze aus Holzstäben und Stoff selbst gebastelt. Vor allem habe ich Angst davor, dass mich meine Mutter dabei erwischt.

Beichthaus.com Beichte #00023858 vom 19.05.2008 um 05:05:33 Uhr (43 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Kameraüberwachung ist gar nicht so schlimm!

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Zorn Maßlosigkeit Engherzigkeit

Ich arbeite seit mehreren Jahren bei einer großen deutschen Discounter-Kette, die vor Kurzem in Verruf geraten ist, da einige Angestellte dort mit Hilfe von Kameras und scheinbaren Ladendetektiven ausspioniert wurden. Das Ganze hat mich sehr überrascht, da ich damit nicht gerechnet hätte. Was ich allerdings beichten möchte, ist die Tatsache, dass mich nicht diese gewisse Dreistigkeit der Unternehmensführung aufregt, sondern dieses elende Geheule über angebliche Stasimethodik und das ganze Gerede. Keinesfalls würde ich die Notizen über Toilettengänge der Angestellten als vertretbar ansehen, aber die versteckten Kameras zur Überwachung der Kassierer und des Warenlagers sind doch wohl bewiesener Maßen keine Seltenheit oder im Geringsten ungerechtfertigt, da eben jene Märkte massive Inventarverluste durch Diebstahl und schlechte Arbeitsmoral zu verzeichnen hatten.

In unserer heutigen globalisierten Welt zählt nun mal der Profit und deshalb kann es sich keine Filiale leisten, solchen Missverhältnissen nicht entgegen zu wirken. Ich bin ja auch so manches Mal genervt von der andauernden Hetzerei an meinem Arbeitsplatz und würde gerne mal einen Gang runterschalten oder Fünfe gerade sein lassen, aber dennoch kann man sich doch wohl für die paar Stunden zusammenreißen. Die Dame, die den Stein ins Rollen brachte und immer so schön wutentbrannt in jede Kamera, die sich bot, schielte, sollte nun mal ausgebootet werden, weil der Verdacht einer Manipulation bestand, was jedoch in keinem westlichen Unternehmen anders gelaufen wäre, wenn solche Verdachtsmomente bestünden. Ich will ebenfalls beichten, dass ich, trotz meines aufgesetzten Grinsens, allzu gerne so manchen Kleingeistern, die meinten, Sprüche wie: "Oh, in welche Kamera soll ich jetzt lächeln?", oder "Ist das meine Schokoladenseite?" rauszuhauen, eine gelangt hätte. Am Schlimmsten empfinde ich allerdings die Dreistigkeit der Leute, die sich darüber beschweren, dass sie ungefragt gefilmt wurden und so etwas eine Frechheit sei.

Ich meine, sind die Leute zu blöde, das Schild an der Filialtür mit einem Kamerasymbol darauf zu entschlüsseln? Und in welchem Supermarkt oder Einkaufszentrum, in welchem öffentlichen Verkehrsmittel oder auf welchem Platz wird man nicht gefilmt? Mir gefällt das auch nicht, aber dann braucht man sich nicht über Kameras in Discountern aufregen, die den Sinn haben, Diebstähle zu verhüten, damit durch möglichst geringe Verluste weiterhin niedrigere Preise als bei der Konkurrenz forciert werden können. Zudem kann dadurch auch Schlimmeres verhindert oder zumindest im Nachhinein aufgeklärt werden. So wurde mein Filialleiter beinahe von einem aufgebrachten Kunden verprügelt, obwohl dieser selbst Schuld an seiner Misere hatte. Denn dieser Kunde wollte ein Produkt zurückgeben (also das Geld erstattet bekommen), besaß jedoch keinen Kassenbon und kam zudem gerade aus derselben Ecke des Ladens, in der dieses Produkt zu finden ist und dieser Ort lag wahrlich nicht auf seiner Route vom Eingang zur Kasse.

Eben aufgrund dieser Umstände kam es zu Diskussionen und mein Filialleiter sagte dem Kunden, dass er das Geld unter diesen Umständen nicht erstatten könne. Das Ergebnis war letztendlich, dass die Polizei gerufen werden musste und der Kunde nun Hausverbot hat. In diesem Fall wäre eine Kamera nützlich gewesen, wenn die Sache schlimmer ausgegangen wäre, aber das sei dahingestellt. Auf jeden Fall sollten sich die Leute mal überlegen, über welche Kleinigkeiten sie sich aufregen, da es auf dem Gebiet wesentlich schlimmere Vergehen allein seitens der Regierung gibt, gemeint ist damit unter anderem die viel zitierte "Stasi 2.0." Zudem soll nicht unerwähnt bleiben, dass mir in diesem Unternehmen stets nur Positives widerfahren ist. Selbstverständlich kommt man nicht immer mit allen Charakteren klar, aber schließlich arbeite ich dort immer noch und denke auch nicht ans Aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00023856 vom 19.05.2008 um 04:56:32 Uhr (18 Kommentare).

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Die Vollhonks in der Bahn

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Zorn Hass Dummheit Bahn & Co.

Ich (m/27) fahre regelmäßig S-Bahn und Regional-Zug. Beim Einsteigen in eine Bahn sehe ich regelmäßig, dass die vor mir wartenden Gäste nicht sehr geduldig sind. Diese ungeduldigen Personen quetschen sich also öfters an den Türrahmen vorbei, in den Zug hinein und stören dann dort das schnelle Aussteigen. Ich kann jedes Mal nur den Kopf schütteln, über diese absolute Dummheit. Würden diese Vollhonks auch nur 15-30 Sekunden länger vor der Türe warten, dann würden sie nun nicht zwei Minuten im Eingangsbereich warten, weil sich nichts mehr bewegt und folglich wären alle schneller am Ziel. Nun ist es aber so, dass auch ich immer wieder mal aus dem Zug aussteigen muss und zugleich sehr viele vor der Türe stehen. In der Vergangenheit ist es dabei auch schon Mal passiert, dass solche Honks an mir vorbei wollten. Nun - ich habe just in diesem Moment oft den Schwung der Masse ausgenutzt, meinen Ellbogen leicht ausgefahren und bin voll in die Person reingelaufen, die gerade einsteigen wollte. Mit der Menschenmasse bin ich dann anschließend weitergelaufen. Zwar habe ich wiederholt böse Wörter hinter mir gehört, aber die verursachten blauen Flecken und Schmerzen bei den Honks haben mich noch Minuten später fett grinsen lassen. Sorry an alle, die ich bisher erwischt habe!

Beichthaus.com Beichte #00023845 vom 18.05.2008 um 23:29:27 Uhr (15 Kommentare).

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“Beichte

Ich will eigentlich kein Arschloch sein!

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Begehrlichkeit Selbstsucht Maßlosigkeit

Ich (m/26) möchte beichten, dass ich inzwischen ein blöder Arsch geworden bin, weil der Rest der Menschheit einem einfach keine andere Wahl lässt. Ich glaubte jahrelang an so etwas wie Selbstwertgefühl, Vertrauen und Treue. Allerdings wurde ich bisher immer nur verarscht. Ich war in drei festen Beziehungen und allesamt waren etwas Besonderes für mich. Ich weigerte mich immer so zu werden wie alle anderen Kerle in meinem Alter, welche sonnenbebrillt durch Nachtclubs laufen und Frauen für kurze Nächte aufreißen. Ich dachte immer, ich könnte dann nicht mehr in den Spiegel sehen und dass Frauen schon zu schätzen wissen, wenn sie auf jemanden ehrlichen und treuen stoßen und das dann auch zu spüren bekommen.

Versteht mich hier nicht völlig falsch, ich war in den Beziehungen keine Heulsuse im Bett oder sonst, ich wollte mich nur halt nicht zu jeder dämlichen Bettgeschichte hinreißen lassen. Ich versuchte immer, meiner Partnerin klarzumachen, wie sehr ich sie schätze und dass ich sie nie verlieren will. Daher wahrscheinlich auch die erschreckend niedrige Zahl von drei Frauen (bis neulich halt). Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass ich in allen Beziehungen immer hintergangen wurde und am Ende allein dastand. Wenn ich überlege, wie viele geile Seitensprünge ich habe sausen lassen, weil ich mir selbst geschworen hatte, so etwas niemals zu tun! Echt schade drum. Inzwischen habe ich mich gefügt und ziehe am Wochenende, wenn es gut läuft, auch mal irgendeine Partymaus durch und fühle mich kein bisschen schlecht dabei. Manchmal allerdings wünsche ich mir mein altes Ich zurück und male mir aus, wie es wäre, wenn einfach mal nicht so viel verdammte Scheiße passieren würde. Aber wen kümmert es, anscheinend kann man nur als Arschloch in dieser Welt überleben. Ich mag mich und der Rest kann mich mal!

Beichthaus.com Beichte #00023838 vom 18.05.2008 um 21:47:58 Uhr (14 Kommentare).

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