Mein Opa war ein Nazi!

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Hass Ignoranz Engherzigkeit Familie

Mein Opa, den ich über alles geliebt und verehrt habe, ist Mitte August im Krankenhaus nach schwerem Todeskampf gestorben. Ich habe meiner Mutter danach geholfen, ihm ein sauberes Hemd anzuziehen, damit sich die Verwandtschaft von ihm verabschieden kann. Als wir seine Arme hochhoben, sahen wir voller Entsetzen seine Blutgruppentättowierung nahe der Achselhöhle. Das heißt, er war ein SS-Mann, er war ein glühender, überzeugter Nazi. Wir waren total überrascht. Davon hatte keiner etwas gewusst. Seine Treffen mit alten Kameraden haben wir immer als Altersschrulligkeit abgetan. Meine Mutter war so geschockt, dass sie einen Kreislaufkollaps erlitt und ich fing zum ersten Mal in meinem Leben an zu hassen. Wir haben uns das Zeichen dann bestätigen lassen und uns dazu entschlossen, es allen zu sagen. Wir waren weder auf der Beerdigung noch auf der Trauerfeier, wo auch nur ganz wenige Menschen waren. Entfernte Verwandte haben sich um die Abwicklung gekümmert, der Rest der Familie hat ihn, wie wir, verstoßen und gedanklich und emotional aus unseren Herzen verbannt.

Beichthaus.com Beichte #00024624 vom 29.08.2008 um 18:41:15 Uhr (118 Kommentare).

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Prügelei in einer dunklen Gasse

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Aggression Boshaftigkeit Gewalt Last Night

Ich (m/18) glaube, ich muss etwas beichten. Ich war bei einem Bekannten und wir haben ein par Bier getrunken, bis es spät wurde, also habe ich mein Fahrrad gepackt und bin nach Haus gefahren. Ich bin mit meinem Fahrrad am Bäcker vorbei, wo doch tatsächlich so ein Vogel meinte, er müsse mich dumm anmachen, was ich allerdings nicht weiter beachtet habe, da ich mich nicht auf das Niveau herablassen wollte, auszudiskutieren, wer jetzt der größere Hundesohn von uns beiden ist. Habe mich also nicht weiter darum gekümmert und bin in eine Gasse reingefahren, die neben besagtem Bäcker war. Auf einmal springt ein kleiner, hässlicher Türke hinter einer Säule hervor, stoppt mich und meint, ich solle absteigen. Naja, stoppen kann man es nicht nennen, ich musste aufpassen, dass ich ihn nicht umfahre. Jedenfalls bin ich freundlich geblieben und habe ihn gefragt, was er denn von mir will. Daraufhin fragte er mich in einem doch recht unfreundlichen Ton, ob ich Geld hätte. Etwas verwundert bat ich ihn doch bitte kurz zu warten, habe in meine Taschen gegriffen und musste ihm leider schweren Herzens mitteilen, dass ich nichts habe. Als er nachschauen und mich mit seinen Scheiß-Pfoten anfassen wollte, bat ich ihn noch mal zu warten, dass ich noch mal "genauer" nachschauen kann und fand, man glaubt es kaum, 20 Cent.

Ich nahm die 20 Cent, zeigte sie ihm und warf sie hinter mich! Den 20 Cent ist dieser kleine Türke dann hinterhergerannt, wie ein junger Hund seinem Ball, hat allerdings nicht kapiert, was ich zu lachen hatte. Ich packte mein Fahrrad und fuhr weiter, als sich der kleine Türke dann aber umdrehte und meinte, ich solle warten, bin ich abgestiegen und fragte, warum ich denn warten sollte. Da meinte er, weil er mich sonst krankenhausreif schlägt, woraufhin ich antwortete, dass ich ihn ohne Probleme auf seinen hässlichen Schädel rotzen könnte. Der kleine Hässliche und vor allem nicht besonders intelligenter Türke tickte aus und fing an, mich, meine Mutter und meine ganze Familie zu beleidigen. So und genau das hat er das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich lief ziemlich schnell auf ihn zu, versenkte meine Faust in seinem Gesicht, versenkte noch mein Knie in seinem Magen, und bevor er sich wehren konnte, nahm ich seinen Kopf und habe ihn gegen die Säule geknallt, hinter der er sich noch versteckt hat.

Daraufhin fiel er erst mal zu Boden, war aber noch bei vollem Bewusstsein. Ich kniete mich hin, drückte ihm zu Boden und sagte ihm mit gesenkter Stimme, dass er doch bitte schauen soll, dass seine Schwester nicht immer so kreischen soll, wenn ich sie von hinten ficke. Das Einzige, was mir leidtut, ist, dass ich mich auf das Niveau von diesem Pack habe runterziehen lassen. Dem kleinen Hässlichen und leider nicht sonderlich intelligentem Jungen im Alter von ca. 16-18 ist nichts weiter passiert und musste wahrscheinlich, so weit ich das einschätzen konnte nicht zum Onkel Doktor.

Beichthaus.com Beichte #00024611 vom 29.08.2008 um 13:15:28 Uhr (42 Kommentare).

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“Beichte

Die Chefin im Swingerclub

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Fetisch Morallosigkeit Peinlichkeit Last Night Chef Hamburg

Ich komme aus Berlin und bin neulich mit meinem Mann zur Eröffnung eines neuen Swingerclubs nach Hamburg gefahren. Da wir in der Szene sind, ist es gar nicht so unüblich, neue Clubs einzuweihen. Einige solcher Parties haben wir schon mitgemacht und es war immer locker und geil. Wir haben in einem guten Hotel an der Elbe eingecheckt, uns zurecht gemacht und sind mit dem Taxi zum Club gefahren. Die Spielregeln waren klar. Alle Besucher laufen in erotischer Wäsche rum und tragen Latex/Ledermasken oder Faschingsbrillen. Als besonderes Highlight des Abends lag auf einem der Tische, eine gefesselte Sklavin, die allen zur Verfügung stand. Es sollte erwähnt werden, dass so etwas grundsätzlich safe abgeht. Wir aßen etwas, tranken etwas und unterhielten uns locker und anregend mit den anderen Gästen und das Gefummel ging hier und dort schon los. Während ich mich mit einem Pärchen aus Hamburg unterhielt, schaute mein Mann sich etwas um. Einige Minuten später zog er mich ganz aufgeregt zur Seite und erklärte, dass sich seine direkte Vorgesetzte (ebenfalls aus Berlin wohlgemerkt!) soeben mit der Sklavin vergnügen würde. Sie hätte ihre Maske abgenommen und wurde von ihm eindeutig erkannt, sie hat ihn aber nicht gesehen. Wir sind wirklich locker und offen in vielerlei Beziehung, aber das war uns beiden dann doch eine Nummer zu gefährlich. Höflich verabschiedeten wir uns und schlichen schnell raus. Jetzt hoffen wir natürlich, dass sie meinen Mann tatsächlich nicht erkannt hat.

Beichthaus.com Beichte #00024608 vom 29.08.2008 um 12:59:19 Uhr in Hamburg (29 Kommentare).

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Kampf um einen miesen Ausbildungsplatz

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Hass Hochmut Vorurteile Boshaftigkeit Engherzigkeit Medien Boostedt

Ich sehe mir gerade wieder meine aktuelle Lieblingssendung an. Darin geht es darum, dass jeweils drei sozialbehinderte Sonderschüler um einen "Ausbildungsplatz" kämpfen, den jeder Mensch mit einem IQ über der Zimmertemperatur nicht mit dem Hintern ansehen würde. Ich muss schon immer über die billige Charakterisierung am Anfang lachen. "XXXX ist die Kreative, YYYYY die Kämpferin und ZZZZZ das Küken!" Dabei müssen die Kindchen dann schlau, frech oder niedlich in die Kamera gucken. Richtig lustig finde ich es aber, wenn der oder die erste Pickelbratze rausfliegt. Dann fließen die Tränen, und die sowieso nur rudimentär ausgeprägte Fähigkeit zur Kommunikation verkommt zu einem Stammeln. Ich liege da schon am Boden. Dann aber erst die Aufgaben: Die designierte neue Putzfrau darf dann das Klo putzen und kotzt, weil sie glaubt, die braunen Flecken im Klo wären Kot. Dabei ist es Pudding. Oder es soll Hotelgästen ein Frühstück serviert werden, und man muss fünf Mal laufen, um es halbwegs richtig hinzukriegen.

Aber der Hammer war heute eine junge Dame aus Osteuropa, die in einem Wellness-Club arbeiten wollte. Sie sollte dekorieren, und als Test wankte ein Testgast aus der Sauna und brach mit einem gestellten Kreislaufkollaps zusammen. Man erwartet nun, dass das Personal springt und einem hilft, oder? Nein, die Pickelbratze machte cool mit dem Dekorieren weiter. Als Erklärung lieferte sie im dümmlich-Tonfall: "Ich mache halt immer erst eine Sache zu Ende." Aha, du dumme Sau, deine Dekorationen wären dir im Job also wichtiger als ein Menschenleben! Natürlich hat sie den Job nicht bekommen. Allerdings hat man ihr noch ein Praktikum angeboten. Vielleicht lernt sie ja doch noch, wie man ein Klo richtig putzt. Wenn ich mir so was ansehe, weiß ich, warum ich regelmäßig Service-Kräfte zum Heulen bringe oder für deren Entlassung sorge. Das ist übrigens meine Beichte: Ich hasse deutschsprachige Service-Kräfte!

Beichthaus.com Beichte #00024603 vom 27.08.2008 um 17:12:18 Uhr in Boostedt (31 Kommentare).

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Der Vollidiot des Monats

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Verzweiflung Geiz Habgier Dummheit Arbeit

Ich Idiot hätte ab dem 1.9. etwa 1.876 Euro netto Arbeitslosengeld bekommen, weil mein Vertrag abgelaufen ist. Arbeitslosengeld I = 67 Prozent vom letzten Nettolohn = 2.800 Euro. Bei der scheiß Zeitarbeitsfirma, wo ich am Montag anfange, bekomme ich brutto ungefähr 1.175 Euro. Also netto etwa 890 Euro. Das heißt: Ab Montag bekomme ich 2.000 Euro weniger als vorher und 1.000 Euro weiniger als mit Arbeitslosengeld I. Jetzt muss ich zu allen möglichen Ämtern, damit ich über die Runden komme. Mama und Papa helfen, wo sie können, aber das will ich eigentlich nicht. Das kann doch nicht möglich sein, dass ich einen Tausender mehr in der Tasche gehabt hätte, wenn ich mit dem Arsch zu Hause geblieben wäre. Ich möchte beichten, dass ich vermutlich der Vollidiot des Monats bin.

Beichthaus.com Beichte #00024598 vom 27.08.2008 um 16:08:00 Uhr (33 Kommentare).

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