Sein nervtötendes Telefonat

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Aggression Boshaftigkeit Hass

Ich bin m/19 und fahre jeden Morgen mit dem Zug zur Arbeit. Auf einem kleinen Bahnhof muss ich dann immer umsteigen und eine Weile auf den Anschlusszug warten. Ein ungefähr 40-jähriger Mann telefoniert dort jeden Morgen in nervtötender Lautstärke mit seiner Freundin. Jedes Mal, wenn dann der Zug einfährt, verspüre ich einen starken inneren Drang, den Mann vor den Zug zu schubsen.

Beichthaus.com Beichte #00023277 vom 10.01.2008 um 06:36:31 Uhr (10 Kommentare).

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Meine Macht als Bahnfahrer

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Engherzigkeit Ignoranz Bahn & Co.

Hallo zusammen, ich habe etwas zu beichten - oder auch nicht. Kommt auf den Standpunkt an. Ich bin Straßenbahnfahrer in einer mittelgroßen Stadt in Baden-Württemberg. Ich liebe e,s mit meiner Bahn durch die Stadt zu fahren. Schon als ich klein war, wollte ich immer Lokführer werden. Dafür hat es leider nicht gereicht, aber darum geht es nicht. Ich hasse es, wenn die Leute immer auf den letzten Drücker zur Haltestelle hetzen und meinen, es sei die verdammte Pflicht des Fahrers zu warten, bis sie es endlich geschafft haben, ihre unsportlichen und untrainierten Körper bis zum Bahnsteig zu schleppen, um dann keuchend und nach Atem ringend einzusteigen und sich nicht einmal dafür zu bedanken, dass ich auf sie gewartet habe. Ich glaube, diese Leute wissen nicht, dass jede Minute, die ich für meine Route länger brauche, von meiner Pause abgeht.

In den ersten paar Wochen meiner "Berufslaufbahn" habe ich tatsächlich oft gewartet, aber mittlerweile ist es mir scheißegal, ob die Leute eine halbe Stunde bei Minusgraden auf die nächste Bahn warten müssen. Sollen diese Arschlöcher doch rechtzeitig da sein, dann nehm ich sie gerne mit. Manchmal, wenn ich schon von Weitem sehe, wie jemand angelaufen kommt, warte ich extra, bis er kurz vor dem Bahnsteig ist, und fahre dann erst los. Ich liebe den Gesichtsausdruck der Leute, wenn ihnen die Bahn vor der Nase wegfährt. Eine Mischung aus Wut und Verzweiflung. Ich danke allen, die mich dazu gebracht haben und hoffe ihr seid in Zukunft pünktlicher, ihr Penner!

Beichthaus.com Beichte #00023273 vom 09.01.2008 um 07:18:49 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

In der Pause nach Hause

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Betrug Lügen Telefon Schule

Ich (m/21) bin einmal, als ich noch in der Schule war (10. Klasse), in unserer ersten Pause nach Hause gefahren. Als ich gerade wieder fahren wollte, klingelte das Telefon ich bin natürlich wie immer dran gegangen. Nur die Scheiße war, am Hörer war mein Klassenlehrer, der natürlich dachte, ich wäre schön in der Schule auf dem Hof. Doch da mein Vater und ich dieselbe Stimme am Telefon haben, habe ich dann ein sehr moralisches Gespräch mit ihm geführt wie mein "Sohn" sich ja ändern müsste in Sachen Schwänzen und die Schule unerlaubt verlassen. Ich habe ihm dann noch gesagt, dass ich meinem "Sohn" auf jeden Fall mal in den Arsch treten werde. Gemerkt hatte er rein gar nichts, hatte danach noch zwei Stunden Unterricht mit ihm und habe ihn innerlich so etwas von ausgelacht.

Beichthaus.com Beichte #00023272 vom 09.01.2008 um 02:19:04 Uhr (11 Kommentare).

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Vier Dinge, die ich bereue

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Schamlosigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Begehrlichkeit Fetisch

Ich habe in meinem Leben schon viel Mist gebaut, auch große Fehler gemacht, aber zumindest kann ich mir zu Gute halten, dass nichts (?) davon aus niederen Motiven geschah. Habe eigentlich immer versucht, mit den Menschen, die mir wichtig sind, gut auszukommen und den anderen nicht zu schaden, oder wenn es mich nicht zu viel gekostet hat, auch gerne zu helfen oder Gutes zu tun. Aber was hilft aller gute Wille, wenn man schlampig, chaotisch faul ist und es an manchen Stellen einfach an Selbstvertrauen mangelt? Die Dinge, die ich am meisten bereue:

1. Den Bio-Hefter einer Freundin nicht rechtzeitig zurückzugeben (weil ich ihn in meinem chaotischen Zimmer nicht wiedergefunden hatte), wodurch sie ihn nicht abgeben konnte und eine sechs dafür bekam (während ich meinen von ihrem abgeschriebenen abgegeben habe und eine 2 bekam) und zusammen mit den anderen Noten dann eine Fünf in Bio; da das nicht die einzige war, blieb sie deshalb sitzen.

2. Statt rechtzeitig zu sagen, was mir nicht passt, warte ich zu lange und dann endet es meist in einem langen Brief, in dem ich dem anderen gehörig die Meinung sage, aber da ich diese Briefe (heutzutage E-Mails) natürlich dann schreibe, wenn ich wütend bin, weil der Tropfen das Fass zum Überlaufen gebracht hat, sind es oft ziemlich übertriebene Briefe, die vermutlich sehr verletzend sind. Wird Zeit, dass ich endlich (bin nun fast 30) lerne, rechtzeitig mein Unbehagen kundzutun. Habe so gerade wieder zwei gute Freundinnen verloren.

3. Tja, und dann... dann habe ich zu Silvester meinen Dozenten, Chef und guten Bekannten in einer Person, der fast doppelt so alt ist wie ich, den ich einfach nur gerne mag, mit in mein Bett genommen und rumgeknutscht, ihm einen geblasen, und da er von meiner masochistischen Ader wusste, hat er mich auch ein bisschen gequält. Wir waren beide betrunken (und wie) und haben dann einfach geschlafen und gekuschelt. Das war schön. Aber ich will nicht mehr. Und nun meint eine gemeinsame Freundin, ich müsse mich drauf gefasst machen, dass er bestimmt mehr von mir will - hat er dann ja auch angedeutet, dass er sich mehr vorstellen könnte. Und ich will ihn nicht verletzen, wie gesagt, ich mag ihn doch. Das er professionell genug ist, um so etwas aus Bewertungen meiner Arbeiten rauszuhalten, hoffe und erwarte ich eigentlich von ihm. Aber nun hab ich ein superschlechtes Gewissen. Habe ihn einfach nur benutzt - ich brauchte das mal wieder, Nähe, Streicheln, bisschen Quälen und Schmerzen, mehr wollte ich gar nicht. Und kann das nicht einfach so sagen, kann ihm nicht sagen: Du, es war schön (das habe ich gesagt), aber ich will nicht mehr von dir. Ich mag dich, aber mehr halt nicht.

Ich kann doch nicht sagen: Du bist mir zu alt, nicht dominant genug und, und, und... In solchen Momenten hasse ich Alkohol, es ist mir schon so oft passiert, wenn ich betrunken genug bin, lasse ich mich von beinahe jedem abschleppen, Hauptsache mal wieder berührt werden, das Singleleben ist nichts für mich, aber bei aller Sucherei in den letzten Jahren war nix dabei. Fürs Beziehungsleben bin ich zu anspruchsvoll - fürs Bett ist es mir fast egal (wenn ich betrunken genug bin). Ich glaube, ich bin eine blöde Schlampe. Devot, masochistisch und blöd. Heute Abend bin ich alleine zu Hause - da werde ich mal wieder eine Flasche Wein trinken; kann ja dann nichts passieren, ist ja keiner hier.

Beichthaus.com Beichte #00023226 vom 07.12.2007 um 23:01:28 Uhr (9 Kommentare).

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Die goldene Generation

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Boshaftigkeit Hass Neid Selbstsucht 50+ Eckartsberga

Ich habe vorhin im Supermarkt, Freitag, 18 Uhr, einen alten Sack (ca. jenseits der 80), der sich mit viel Zeug vordrängelte, bewusst angehustet. Ich bin stark erkältet. Warum müssen diese blöden Drecks-Rentner auch um diese Zeit auch noch einkaufen? Sendet der Teleshop dann nicht mehr? Läuft Matlock nicht mehr im TV? Die labern sowieso alle nur immer herum, wie schwer sie gearbeitet haben ihr Leben lang. Alles gelogen: Da gab es ja noch keine Globalisierung, sondern nur ein Steuer-Geschenk von Helmut Kohl nach dem Anderen - Goldene Generation. Lächerlich. Nine-2-five-Jobs ohne wirklichen Stress so wie heute. Ich lache. Ich kenne Rentner, die im Monat insgesamt über 4.000 Euro fürs Nichtstun bekommen. Zurück zum Thema "bewusstes Anhusten": Vielleicht habe ich ja ein paar potentielle Erben glücklich gemacht. Ich hoffe es! Ich bereue nichts. Gar nichts. Ich mache das jetzt immer mal wieder. Übrigens führ er dann ohne Licht mit seinem Mercedes C-Klasse (BJ 2000) los. Ha!

Beichthaus.com Beichte #00023219 vom 04.12.2007 um 04:33:58 Uhr in Eckartsberga (21 Kommentare).

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