Der Sommer ist einfach zu heiß!

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Falschheit Lügen

Ich (m/21) beichte hiermit, dass ich meine Mitmenschen anlüge, um gesellschaftliche Konventionen einzuhalten. Es geht um das Wetter. Während ich allen Leuten zustimme, wie schön doch die hochsommerlichen Temperaturen sind, und dass das viel zu selten in Deutschland so ist, kann ich es in Wahrheit kaum erwarten, dass es wieder kühl wird. Ab 20 Grad Celsius schwitze ich wie ein Schwein - alles klebt, man kann nachts nicht schlafen und der Arbeitsplatz wird zum Backofen. Wenn einem kalt ist, kann man immer noch etwas anziehen. Wenn einem warm ist, ist man dem ausgeliefert. Also, liebe Mitmenschen, ich gönne euch euren Spaß. Aber ich hasse den Sommer.

Beichthaus.com Beichte #00038693 vom 03.09.2016 um 07:48:39 Uhr (18 Kommentare).

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20 Anrufe in Abwesenheit

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Falschheit Engherzigkeit Selbstsucht

Ich beichte, dass ich, wenn ich versuche meine Freundin telefonisch zu erreichen und sie das erste Mal nicht dran geht, weil sie offensichtlich das Handy gerade nicht hört oder dabei hat, sie 10-20 Mal hintereinander anrufe und es jeweils nur kurz klingeln lasse, damit sie später ein schlechtes Gewissen bekommt und meint, ich hätte so oft versucht, sie zu erreichen. So habe ich ein Gegenargument, wenn sie mich mal nicht erreicht und ich aber "schon" beim zweiten oder dritten Mal drangehe.

Beichthaus.com Beichte #00038691 vom 03.09.2016 um 01:26:32 Uhr (15 Kommentare).

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Mein Schwiegervater ist ein Monster!

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Ekel Rache Falschheit Familie

Ich gebe zu, es ist ein Klischee: Die bösen Schwiegereltern! Nun, bei uns ist nur noch der Vater übrig - und ich muss sagen: Leider! Egal. Er ist einfach nur schwierig, ekelerregend aufdringlich und dumm noch dabei. Man könnte meinen, dass wir ihn einfach links liegen lassen könnten, das geht aber nicht. Zwei Mal in der Woche steht er auf der Matte. Er bemäkelt meinen Kaffee, meine Figur, dass mein Mann etwas Besseres hätte finden können. Nun ja, nach der Aktion hat er wohl auch irgendwie recht behalten. Nachdem er zum wiederholten Male in meine Schränke im Bad geschaut (das macht er immer so, es ist eine Marotte) und diese auch noch für den nächsten Besuch markiert hat, um zu sehen, wie sauber ich putze, hat es mir gereicht.

Beim nächsten Kaffeebesuch habe ich mir deshalb extra viel Mühe gegeben. Ich habe sogar selbst gebacken. Und eine halbe Stunde vorher in die Kaffeekanne gepinkelt! So oft ging es mir im Kopf herum, nun habe ich es endlich getan. Es war allerdings nicht so einfach umzusetzen, da mein Mann das nicht mitbekommen durfte. Ich habe gesagt, es sei noch etwas Spülwasser am Boden und dass ich mich darum kümmere, wenn der Kaffee durch ist. Wir trinken übrigens keinen. Ich bekam an diesem Mittag ein Lob für die neue Kaffeesorte, die ich besorgt hätte.

Beichthaus.com Beichte #00038688 vom 01.09.2016 um 17:38:39 Uhr (15 Kommentare).

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Almosen für den reichsten Mann im Dorf

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Falschheit Habgier Nachbarn

Almosen für den reichsten Mann im Dorf
Ich habe vor ca. zwei Jahren meinen Master in Biotechnologie gemacht und danach in meiner Garage ein kleines Labor eingerichtet. Ganz klassisch: Das Auto musste draußen parken und innen war alles voll mit Geräten, welche ich günstig aus zweiter Hand erstanden habe. Das Ganze lief auch offiziell und ich habe eine Firma angemeldet und da weitergemacht, wo ich mit der Masterarbeit aufgehört habe (an der Uni wäre das Thema sowieso nur im Schrank verschwunden). Ich wohne in einem sehr kleinen Dorf (ca. 200 Einwohner) und natürlich hat jeder mitbekommen, dass ich manchmal bis tief in der Nacht an meinem Projekt gearbeitet habe. Irgendwann hatte ich auch alles so weit perfektioniert und optimiert, dass ich ein paar Firmen gefragt habe, ob sie daran interessiert sind. Ich muss sagen, dass ich mit positivem Feedback gerechnet hatte, aber nicht mit so einer Begeisterung. Letztlich habe ich mir einen Anwalt geholt und richtig viel Geld bekommen.

Das war jetzt vor knapp einem Jahr. Ein bis zwei Stunden verbringe ich noch täglich in meinem Labor und spiele ein bisschen herum bzw. probiere neue Sachen aus, aber eigentlich bin ich nun die meiste Zeit in meinem alten Kinderzimmer und spiele Computerspiele. Natürlich haben meine Nachbarn bemerkt, dass ich in meinem Labor sehr inaktiv geworden bin und sie haben sich ihre eigene Geschichte zusammengereimt. Nach ihrer Auffassung habe ich ein Jahr lang alles gegeben, bin kläglich gescheitert und beziehe nun Geld vom Amt. Wenn ich zum Dorfmetzger oder Bäcker gehe, dann bekomme ich meistens eine Kleinigkeit umsonst draufgelegt und letztens hat mir meine Nachbarin 20 Euro zugesteckt: "Nachträglich für meinen Masterabschluss." Auf der letzten Kirchweih habe ich zwei oder drei Bier bekommen und alle halten mich für einen guten Jungen, der sein Bestes gegeben hat. Ich beichte hiermit, dass ich Almosen annehme, obwohl ich wahrscheinlich der reichste Einwohner im Dorf bin.

Beichthaus.com Beichte #00038678 vom 28.08.2016 um 19:27:41 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wenn die Liebe sich erst entwickelt

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Selbstsucht Engherzigkeit Falschheit Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich mit meinem Freund damals nur aus Egoismus zusammengekommen bin. Ich war damals frisch getrennt und wollte eigentlich nur ein bisschen Spaß. Als es für ihn ernster wurde, wollte ich ihn auf keinen Fall verlieren und somit waren wir bald in einer Beziehung, obwohl tiefere Gefühle meinerseits fehlten. Ich habe mich damals sehr schlecht gefühlt und mir viele Gedanken gemacht, wie ich ihn möglichst rücksichtsvoll - und ohne einen großen Schaden bei ihm anzurichten - verlassen könnte. Nach ungefähr 3-4 Monaten Beziehung war es mit uns kurz vor dem Aus. Erst dann begann ich zu begreifen, wie viel dieser Mensch mir bedeutet und dass ich ihn sehr wohl liebe und keine Sekunde mehr ohne ihn verbringen möchte. Wir sind jetzt seit drei Jahren glücklich zusammen und sind schon vor zwei Jahren zusammengezogen. Aber diese Sache habe ich ihm noch nie erzählt und sollte es, glaube ich, auch nicht tun. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten von damals.

Beichthaus.com Beichte #00038676 vom 27.08.2016 um 23:29:59 Uhr (6 Kommentare).

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