Unfall dank der Oberweite

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co.

Es kommt mir vor, als sei es gestern gewesen. Obwohl es nun schon zwei Jahre her ist, denke ich immer wieder an diesen Vorfall. Ich war mit meiner Freundin auf Shoppingtour, und wie wir nun mal so sind, ließen wir uns immer wieder lustige Dinge einfallen, wie wir Passanten veralbern können. Das ist unser liebstes Hobby. Meist ging auch alles gut. Bis zu diesem besagten Tag. Wir kamen auf die verrückte Idee, Autofahrern unseren BH zu zeigen. Was uns im ersten Moment lustig erschien, sollte uns schnell zum Verhängnis werden. Die ersten Autofahrer, die vorbeifuhren, lachten nur und grölten uns zu. Wir konnten uns kaum mehr halten. Doch kurze Zeit später fuhr ein Mann - ich schätze ihn auf ungefähr 30 Jahre - an uns vorbei, drehte den Kopf nach uns um und da passiert es: Ein Auto vor ihm bremste und der Mann knallte prompt in ihn hinein. Oh mein Gott! Wir standen unter Schock. Zum Glück ist nicht viel passiert und nur die beiden Autos haben leichte Schäden davon getragen. Trotzdem werden wir in Zukunft wohl keine Scherze mehr auf Kosten anderer machen. Ich habe gelernt, dass man - vor allem im Straßenverkehr - keine anderen Menschen zur eigenen Genugtuung einbinden darf. Es wird mir eine Lehre sein.

Beichthaus.com Beichte #00026247 vom 12.05.2009 um 08:27:11 Uhr (12 Kommentare).

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Die Zahnbürste meiner Mitbewohnerin

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Falschheit Ekel Hass Überlingen

Ich kann meine Mitbewohnerin nicht leiden, deshalb putze ich regelmäßig mit ihrer Zahnbürste meine Schuhe oder die Wandfugen - oder, oder, oder... Wenn ich sie dann Zähneputzen sehe, ist dies das Größte für mich. Das Schlimme ist: Sie mag mich wahnsinnig gern […]
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Beichthaus.com Beichte #00026241 vom 11.05.2009 um 16:06:08 Uhr in Überlingen (20 Kommentare).

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“Beichte

Die dunklen Zeiten des Wirtschaftswunders

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Selbstverletzung Verrat

Im Alter von 14 Jahren fehlte es mir noch ziemlich an Verstand. Die ganze Welt drehte sich eigentlich nur um mich selbst. Für die Sorgen der Eltern und Geschwister mangelte es bei mir noch reichlich an Verständnis. Ich bin jetzt 58 Jahre alt und habe bis zum heutigen Tag immer noch nicht verkraftet, was 1966 geschah. Vor allem weil ich mir einen großen Teil an Schuld zuschreibe. Wir waren damals acht Geschwister und ich war das vierte Kind. Zwei Schwestern im Alter von 20 und 18 Jahren und einen Bruder, der bald seinen 16. Geburtstag feiern konnte. Die anderen vier Geschwister waren zwischen 12 und 5 Jahre alt. Obwohl heute vom großen Wirtschaftswunder gesprochen wird, ging es meiner Meinung nach an uns vorbei. Wir konnten uns nur das Nötigste leisten und meine Eltern arbeiteten von morgens bis abends, um uns durchzubringen. Erwähnen muss ich noch, dass damals die Volljährigkeit erst mit dem 21sten Geburtstag in Kraft trat. Meine beiden Schwestern mussten schon ab dem Schulabschluss ins Berufsleben treten. Von dem Gehalt durften sie 10 Prozent als Taschengeld behalten was ungefähr 30 DM waren, der Rest ging in den Familientopf. Natürlich waren beide mit diesem Deal unzufrieden und es gab ständig Streit zwischen meinem Vater und den Schwestern. Heute, da wir selbst Familie haben, können wir sein Handeln besser verstehen. Meine 18-jährige Schwester jedoch konnte sich nicht damit abfinden. Sie erzählte ihrer Arbeitskollegin, wie die familiären Verhältnisse sind. Diese gab ihr den Ratschlag zum Jugendamt zu gehen und zu erklären, dass sie unter diesen Umständen nicht weiterhin in dieser Familie leben wolle.

Meine Schwester erzählte mir davon und auch, dass sie schon am nächsten Tag einen Termin bei dem zuständigen Jugendamt hätte. Natürlich durfte ich das nicht verraten, dies musste ich ihr Versprechen. Und was habe ich getan? Nachdem sie beim Jugendamt war, ging ich zu meinem Vater und erzählte ihm alles. Er ist fast ausgeflippt und stellte meine Schwester zur Rede. Dies war an einem Freitag im November 1966. Aber nicht nur das. Er war so wütend und aufgebracht, dass er sogar handgreiflich wurde. Er verlangte von ihr, zum Jugendamt zu gehen, und alles zurückzunehmen. Sie versprach am Montag bei dem Jugendamt vorzusprechen, um alles zu widerrufen. Somit war erst einmal Frieden im Hause - übers Wochenende. Am Montagabend um 19:30 Uhr war meine Schwester immer noch nicht zu Hause. Mein Vater war schon wieder auf 180, als es an der Tür klingelte. Es war der Pfarrer, der uns mitteilen musste, dass sich meine Schwester vor einen fahrenden Zug geworfen hatte. An dem Tag, als mein Bruder Geburtstag hatte, wurde sie zu Grabe getragen. Bis heute gebe ich mir die Schuld daran, weil ich sie verraten habe.

Beichthaus.com Beichte #00026230 vom 09.05.2009 um 09:33:17 Uhr (28 Kommentare).

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Schiene gegen die Hausarbeit

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Falschheit Lügen Faulheit Trägheit Partnerschaft Wuppertal

Schiene gegen die Hausarbeit
Ich (w/30) habe meinem Arzt vorgespielt, dass ich eine Sehnenscheidenentzündung hätte. Dieser legte mir den Arm in eine Schiene. Das habe ich nur getan, damit mein Freund, der faule Hund, mir endlich mal mehr im Haushalt hilft. Ich schäme mich ganz furchtbar dafür und habe ihm gerade reumütig dabei zugesehen, wie er das Katzenklo sauber gemacht und die Wäsche gewaschen hat.

Beichthaus.com Beichte #00026228 vom 08.05.2009 um 21:45:00 Uhr in Wuppertal (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Eine Frau für Zwei

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Fremdgehen Verrat

Als meine Freundin (sie damals 20, ich 22) im Sommer 2008 nach gut 2 Jahren Beziehung plötzlich einen vollkommenen Knall bekam, war klar, dass die Beziehung nicht mehr lange halten würde. Ich beschloss aus irgendeinem Stolz oder sowas ähnlichem heraus, nach Möglichkeit schnell fremdzugehen, solange noch nicht offiziell Schluss war. Quasi als Rache bzw. Genugtuung.

Ich bin nicht so wirklich ein Frauenheld, von daher tat ich das als Wunschdenken ab, doch es bot sich mir tatsächlich eine Gelegenheit! Ein sehr guter Kumpel von mir hatte im Frühjahr 2008 eine Affäre mit einer etwas älteren Frau (26) und genau mit der bahnte sich ziemlich eindeutig und schnell was an, diesmal mit mir.

Ich schloss mich mit meinem Kumpel kurz und fragte an, ob er was dagegen hätte, würde ich die gute Dame mal rannehmen. Er fand es sehr lustig und hat mir grünes Licht gegeben, grüner ging es nicht. Nach dem Sex mit der Älteren, bat diese mich dann allerdings, meinem Kumpel nichts zu erzählen, weil sie nicht als Schlampe dastehen wollte. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen und versprach ihr, ihm nichts zu sagen.

Es kam dann so, dass auch mein Kumpel und sie sich wieder näher kamen, so dass sie der Meinung war, mehr oder weniger den ganzen September lang abwechselnd mit uns beiden zu schlafen, ohne dass der andere davon wusste. Was haben wir beide gelacht! Wie blöd ist die denn bitte?

Mit meiner Freundin war mittlerweile Schluss und ich hatte weiter regelmäßigen Sex und zwar besseren als davor in der Beziehung.

Beichthaus.com Beichte #00026226 vom 08.05.2009 um 14:57:08 Uhr (17 Kommentare).

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