Pietje und Puck

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Feigheit Falschheit Peinlichkeit Saarbrücken

Ich mag Tiere - Hunde, Katzen, ja sogar Fische schätze ich als angenehme Zeitgenossen. Meine Tierliebe reichte aber bei Weitem nicht so weit, wie die meiner Bekannten und offenbar auch nicht mein Tiersachverstand. Umso überraschter war ich, als sie mich bat, auf ihre Wellensittiche Pietje und Puck aufzupassen, während sie ihren lang geplanten Roadtrip durch die USA verwirklicht. Haarklein erklärte sie mir vor Ihrer Abfahrt die Fress- und sonstigen Gewohnheiten ihrer Lieblinge. "Pass gut auf sie auf!", ermahnte sie mich vor ihrer Abfahrt mit Tränen in den Augen. Ich kenne wirklich niemanden, dem seine Wellensittiche so viel bedeuteten, wie ihr. Sie redete mit ihnen, wie mit echten Menschen und ich bin überzeugt, Pietje und Puck kennen mehr Geheimnisse, als ihre besten Freunde. Zwei Wochen lang hegte und pflegte ich die beiden, wie mir aufgetragen worden war. Eines Tages kam ein guter, wenn auch etwas verrückter Freund zu Besuch und überredete mich, Pietje und Puck doch einmal ein bisschen "Ausflug und Abenteuer" zu gönnen. Ich wusste, auch bei ihr durften die Wellensittiche oft in der Wohnung umherfliegen und kehrten auf Zuruf auf ihre Hand zurück.

Also öffnete ich - zugegeben ein wenig in Bierlaune - den Käfig und ließ die beiden Wellensittiche meine Wohnung entdecken. Leider entdeckte Pietje auch, dass ich das Fenster nur angelehnt hatte. Puck flog am Ende des Abends zurück in seinen Käfig, genug von seinem kleinen Abenteuer. Pietje habe ich nie wieder gesehen. Ihr nach der Rückkehr seine Flucht zu beichten schien mir keine gute Idee. Also kaufte ich kurzerhand einen neuen Wellensittich, gleiche Farbe, identische Musterung. Sie hat es bis zum heutigen Tage nie erfahren. Einmal wunderte sie sich nur, dass Puck sich nicht mehr so gut mit Pietje versteht. Ich habe nur mit den Schultern gezuckt.

Beichthaus.com Beichte #00026102 vom 17.04.2009 um 14:20:00 Uhr in Saarbrücken (13 Kommentare).

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300.000 Euro im Müll

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Diebstahl Dummheit Lügen

Meine Verfehlungen liegen ungefähr drei Jahre zurück. Im Sommer 2006 habe ich in meiner Arbeit alte Briefe vom 19. Jahrhundert im Wert von über 300.000 Euro einfach weggenommen und zum Altpapier gegeben. Jedoch wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts von diesem hohen Wert. Ich habe das alles nur gemacht, weil mir die Arbeit zu viel wurde. Als der Diebstahl entdeckt wurde, war ich schon nicht mehr in dieser Abteilung, denn ich wurde kurz vorher versetzt. Die Kriminalpolizei wurde verständigt, wovon ich wiederum erst knapp sechs Wochen später erfahren habe. Ich wurde für acht Monate von der Arbeit freigestellt. Das war eine schöne Zeit, das gebe ich ehrlich zu. Dann wurden die Ermittlungen nach fast einem Jahr eingestellt, weil mir nichts nachgewiesen werden konnte. Die Briefe waren in Schachteln aufbewahrt, und obwohl ich diese mehrmals in den Händen hatte, konnten daran keine Fingerabdrücke von mir gefunden werden.

Die Strafe dafür habe ich jetzt, denn ich wurde erneut versetzt in eine Abteilung, in der ich kaum noch etwas tun darf und fast den ganzen Tag nur gelangweilt herumsitze. Dabei hat alles so gut angefangen. Von Anfang an hatte ich Arbeit und durfte auch alles tun, doch nacheinander wurde mir das meiste weggenommen, weil sonst ein paar andere Kolleginnen nichts zu tun hätten. Oft ertappe ich mich dabei, dass ich mir einen Teil von der Arbeit wünschen würde, die mir in meiner früheren Abteilung zu viel wurde. Aus Rücksicht auf meine Eltern kann ich mit niemandem darüber reden, was wirklich Sache ist, denn sie haben für mich gekämpft und sich dafür eingesetzt, dass ich mit der ganzen Sache nicht das Geringste zu tun habe. Meine Eltern leiden noch immer sehr darunter, weil sie denken, mir wurde der Diebstahl einfach nur angelastet. Leider kann ich den Fehler nicht wieder gut machen, obwohl ich das gerne tun würde. Aber das ist unmöglich, weil ich ja alles weggeworfen habe und die Briefe ganz sicher längst alle vernichtet sind. Obwohl es für mich sehr belastend ist, muss ich mit der Lüge leben.

Beichthaus.com Beichte #00026094 vom 16.04.2009 um 14:01:54 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Rache an meinem Vergewaltiger

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Rache Ekel Gesundheit

Rache an meinem Vergewaltiger
Ich bin Arzthelferin in einer kleineren Stadt. Vor zwei Jahren wurde ich vergewaltigt und der Typ kam straflos davon, weil zwei seiner Kumpels ihm ein Alibi gaben.
Nun kam das Schwein letzte Woche mit Hämorrhoiden zum Arzt, bei dem ich arbeite. Er bemerkte mich nicht, aber ich ihn. In solchen Fällen bekommen die Patienten eine Darmspülung und danach macht der Arzt eine Proktoskopie. Ich also schnell mit einer befreundeten Kollegin abgesprochen, die das ganze Drama nach der Vergewaltigung miterlebt hatte, und wir beschlossen, uns an dem Arsch zu rächen. Sie führte die Darmspülung durch, danach sollen sich die Patienten hinsetzen, einhalten bis sie nicht mehr können und auf Klo gehen. Ich hab natürlich die Klos abgesperrt. Nun saß dieses elende Schwein also mit zusammengekniffenem Arsch, meine Kollegin machte sich vom Acker, ich betrachtete die Szene durch das Schlüsselloch eines Behandlungszimmers. Nach ein paar Minuten stand er eilig auf und ging zu den abgesperrten WCs. Er lief dann zum leeren Schwesternschalter, rief "Schwester! Die Toiletten sind zu!", nur um sich nach weiteren 30 Sekunden die Hände vor den Arsch zu halten. Schließlich rannte er raus, schiss sich auf dem Parkplatz richtig übel ein und fing an zu heulen. Ich sollte erwähnen, dass die Praxis an der Hauptstraße liegt und ihn eine Menge Leute sahen. Keine Ahnung wie er dann heimkam, aber die nächsten Wochen war er Stadtgespräch.
Dem Arzt haben wir nur gesagt, der Patient sei plötzlich weggelaufen. Es tut mir Leid, das Vertrauen eines Patienten missbraucht zu haben, aber dieser Arsch hatte es verdient, so gedemütigt zu werden! Diese Aktion hat mir fast genausoviel gebracht wie die Therapie!

Beichthaus.com Beichte #00026093 vom 16.04.2009 um 12:20:42 Uhr (100 Kommentare).

Gebeichtet von ixolite
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Schlimme Erfahrung im Sexkino

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Prostitution Verschwendung Wollust Berlin

Schlimme Erfahrung im Sexkino
Ein Arbeitskollege erzählte mir, dass er regelmäßig in der Mittagspause in ein Sexkino geht. Das musste ich (32) mir dann kurz vor Ostern doch mal genauer anschauen. Habe meine sechs Euro Eintritt bezahlt, es saßen zwei Omas deutscher Herkunft am Eingangsbereich. […]
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Beichthaus.com Beichte #00026078 vom 14.04.2009 um 02:02:12 Uhr in Berlin (32 Kommentare).

Gebeichtet von QQ116
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“Folge

Burger mit Beilagen

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Rache Ekel Schamlosigkeit

Ja, ich will mal was loswerden, was mich schon sehr sehr lange bedrückt, was ich allerdings bis jetzt noch nicht los wurde. Ich habe vor geraumer Zeit noch bei einer großen Burger-Kette als Fachmann für Systemgastronomie gearbeitet und eines Abends, als ich fürs Burger braten zuständig war, durfte ich mich endlich mal richtig kreativ austoben. Denn ich hatte diesen Abend das Glück, dass meine Ex (zu diesem Zeitpunkt waren wir gerade 2 Tage getrennt) mit ihrem neuen Macker bei uns auftauchte, um ihren Ranzen vollzustopfen und sich vor mir mit ihm zu brüsten. Ich bin zwar wirklich nicht leicht aus der Ruhe zu bringen, aber da hat sie es geschafft. Die Wut, die sich in diesem Moment verständlicherweise in mir anstaute, musste ich loswerden. Dazu muss ich sagen, dass ich mich eigentlich zuvor und seitdem auch nie wieder auf ein Niveau herabgelassen habe, wie in diesem Moment. Aber es musste einfach sein. Und zwar habe ich mich gerächt, in dem ich in ihren Burgern ein paar zusätzliche Kalorien und Proteine hinterlassen habe. Nein, nichts scharfes, sondern: Jeweils zwei schöne Grüne aus der äußersten Magengegend und ein paar Schorf- und Andenkkartenskrusten aus meiner Nase. Ich habe mir so einen Ast abgelacht, in dem Moment, als die beiden genüsslich in ihre Burger bissen. Mir ging es daraufhin wieder richtig gut und ich hatte Genugtuung nach einer verkorksten zweijährigen Beziehung, die eigentlich nur eine einjährige war. Nach einem Jahr wurde es ihr wohl mit mir alleine langweilig und sie hatte sich mal hier und da einen Anderen gesucht, während ich Nachtschicht hatte. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00026076 vom 13.04.2009 um 22:21:59 Uhr (13 Kommentare).

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