Ode an Berlin

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Hass Zorn Verzweiflung Vorurteile

Berlin ist oberflächlich, raubt dir deine Zeit, Energie und Geld, möchte deine tiefgründige und unbescholtene Seele klauen, frisst dich auf, lässt dich schneller altern und ruiniert deine Gesundheit! Berlin zieht dich hinab in seinen Abgrund - irgendwann wird jeder […]
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Beichthaus.com Beichte #00035143 vom 24.02.2015 um 19:36:32 Uhr (24 Kommentare).

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M&Ms aus der Nase

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Ekel Falschheit Ernährung Königsbronn

Ich (w/24) habe meiner Freundin etwas Ekelhaftes angetan. Ich hatte mir M&Ms in die Nase gesteckt, weil ich es mochte, wie sich meine Nase dann anfühlt. Als es dann klingelte, blies ich die M&Ms kräftig durch die Nase aus. Sie lagen einfach auf den Tisch rum, und als meine Freundin dann ins Wohnzimmer ging, setzte sie sich an den Tisch und aß meine Nasen-M&Ms, ehe ich etwas sagen konnte. Als sie mein entsetztes Gesicht sah, entschuldigte sie sich dafür, dass sie die Dinger gegessen hat und meinte, dass sie lecker gewesen seien. Anstatt etwas zu sagen, habe ich nur mit dem Kopf genickt. Sie ist eigentlich ja auch selbst schuld, wenn sie einfach etwas isst, das irgendwo herumliegt.

Beichthaus.com Beichte #00034990 vom 31.01.2015 um 17:33:54 Uhr in Königsbronn (11 Kommentare).

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Eskapaden in der Januarnacht

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Trunksucht Ekel Unreinlichkeit Maßlosigkeit Last Night

Ich (m/20) war vor fast genau zwei Jahren mit zwei Kumpels in der Stadt unterwegs. Zuerst lief es nur darauf hinaus, dass wir irgendwo essen gehen wollten und dann noch ein kleines bisschen durch die Stadt gehen. Leider, wie das nun mal so ist, blieb es nicht dabei und es wurde ein wirklich heftiger Abend. Ab einem bestimmten Punkt weiß ich nichts mehr und nur aufgrund von Erzählungen konnten wir die Geschichte letztendlich vervollständigen. Zuerst haben wir in einem nicht gerade billigen Restaurant gegessen und drei Flaschen Wein im Wert von 70 Euro vernichtet und sind anschließend auf Raubzug durch die Bars der Stadt gegangen. In einem irischen Pub, in dem wir uns oft blicken ließen, verdrückte jeder von uns mehrere Shots Wodka und wir zogen weiter in eine Art "Metal-Kneipe", in der wir uns jeder Whiskey-Cola bestellten.


Das Problem dabei war nur, dass man Whiskey im Glas und Cola aus einem Glaskrug getrennt bekommt und man das Mischverhältnis selbst bestimmen kann. Ich war, laut Erzählung meiner Freunde, allerdings schon so breit, dass ich mir das Glas Whiskey pur rein schüttete und anschließend den ganzen Krug Cola mit der Frage "Warum schmeckt das so komisch?" hinterher kippte. Ab da gingen mir die Lichter aus und laut meinen Kumpels wurde ich, da ich etwas größer und dadurch auch schwerer als andere bin, von vier Männern nach draußen getragen, wo ich mir erst mal die Seele aus dem Leib kotzte. Anschließend mussten wir noch ein kleines Stück mit dem Zug fahren, da wir etwas außerhalb wohnten. Also krochen und torkelten wir zum Bahnhof und hinterließen eine Spur der Vernichtung aus Erbrochenem. Im Zug gingen bei mir scheinbar alle Sicherungen durch und ich flutete das Zugabteil förmlich mit meiner Kotze. Ob fremde Leute anwesend waren, weiß ich nicht mehr, ich wollte nur noch, dass es aufhört.


Letzten Endes schaffte ich es dann doch noch, an der richtigen Station auszusteigen, verabschiedete mich von meinen Kumpels und torkelte nach Hause. Auf dem Weg nach Hause machte ich allerdings bei einem Supermarkt Halt und hielt ein ca. zweistündiges Nickerchen, bevor ich mich wieder auf den Weg machte. Da mein Zimmer im ersten Stock unseres Hauses lag und wir eine wirklich steile Treppe hatten, verbrachte ich den Rest der Nacht in der Badewanne, die im Erdgeschoss lag. Am nächsten Morgen erfuhr ich von meinen Freunden, dass der Schaffner des Zuges aufgrund meiner Kotzattacke die Polizei eingeschaltet hat und die beiden ungefähr fünf Stationen zu früh ausgestiegen sind, da sie Angst hatten, verhaftet zu werden. Seit diesem Abend habe ich immer nur noch ganz wenig getrunken, und wenn ich etwas mehr getrunken habe, dann nur so viel, bis ich wusste, dass es reicht. Das alles erzähle ich aus einem Grund: Solltet ihr an einem Samstag im Januar 2013 in Nürnberg unterwegs gewesen sein und habt jemanden gesehen, der manche der hier aufgeführten Dinge getan hat, dann Glückwunsch: Ihr habt mich gefunden! Ich möchte mich hiermit in aller Form bei all den Menschen entschuldigen, denen ich in dieser Nacht zu Last gefallen bin, ganz besonders bei den Leuten, die meine Hinterlassenschaften im Zug beseitigen mussten. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00034924 vom 22.01.2015 um 09:51:23 Uhr (8 Kommentare).

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Kleine Geschenke für Betrunkene

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Trunksucht Last Night

Kleine Geschenke für Betrunkene
Ich (m/31) hatte bis vor ein paar Jahren ein etwas skurriles Hobby: ich habe regelmäßig irgendwelchen schwer betrunkenen Leuten Dinge zugesteckt. Keine abartigen oder gestohlenen Sachen, eher Alltagsgegenstände, die sich der- oder diejenige beim Auffinden am Tag darauf sicher nicht logisch erklären konnte. Eine Packung Zahnstocher, einen Waschlappen, einen Eierbecher etc. Ich muss heute noch lachen, wenn ich daran denke, wie ein schwer verkaterter Kerl am nächsten Tag ein Spielzeugauto aus seiner Jacke fischt, oder ein Mädchen - ohne Erinnerung an den Vorabend - eine Parkscheibe in der Handtasche findet. Zuerst waren es kleine Dinge, die ich nicht mehr gebraucht habe, das Ganze ging aber so weit, dass ich Stammkunde in einem Ramschladen war, wo ich für kleines Geld "Geschenke" für das darauf folgende Wochenende gekauft habe.

Die Dinge an den Mann oder die Frau zu bringen war nicht weiter schwer, wer sich kaum mehr auf den Beinen halten kann, oder irgendwo schläft hat in dem Moment andere Probleme. Irgendwann verlor ich die Lust an dem Ganzen, bzw. kommt man mit Frau und Kind auch nicht mehr so oft zum Feiern wie früher. Was ich beichten möchte? Zum einen, dass ich mich noch immer diebisch freue, wenn ich an die verwirrten Gesichter denke, zum anderen, dass ich diversen Leuten wohl ziemliches Kopfzerbrechen bereitet habe. Geschadet habe ich damit keinem, es waren ja meine Sachen - aber vielleicht hat ja auch hin und wieder ein "Beschenkter" seinen Alkoholkonsum überdacht. Dann hätte das Ganze sogar noch etwas Gutes.

Beichthaus.com Beichte #00034918 vom 21.01.2015 um 13:11:49 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gemeingefährliche Betrunkene

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Trunksucht Ekel Zorn Morallosigkeit Manie Friedrichsbrunn

Ich habe Angst vor Betrunkenen - wenn ich mit solchen Leuten konfrontiert werde, erstarre ich zu einer Säule. Ich bin nicht mehr in der Lage, normal zu reagieren. Wenn so jemand auf mich zu kommt, weiß ich vor lauter Panik nicht, wo ich hin soll. Als wir einmal in eine Kneipe wollten, lag einer hackedicht vor der Tür. Alle sind über ihn drüber gestiegen - nur ich bin wieder heimgegangen. Beispielsweise Volksfeste sind auch mein absoluter Albtraum, wenn jemand betrunken ist und dann auch noch kotzt, bekomme ich echt Mordgedanken. Einen Abend in einer Disco oder Kneipe konnte ich noch nie genießen, weil immer irgendwo solche Idioten rumlungern, die nie wissen, wann es genug ist. Ich hasse solche Leute aus tiefster Seele und sollte so ein Subjekt mal Hilfe brauchen - von mir bekommt derjenige die nicht. Selbst Schuld!

Beichthaus.com Beichte #00034840 vom 12.01.2015 um 11:50:09 Uhr in Friedrichsbrunn (4 Kommentare).

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