Manipuliert Menschen

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Falschheit Engherzigkeit

Ich beichte, dass ich meine äußerst guten kommunikativen Fähigkeiten oftmals dazu nutze, Menschen zu manipulieren. Ich schaffe es, dass jemand letztendlich immer meiner Meinung ist, obwohl ich im Unrecht bin. Dabei ist es egal, um was oder wen es geht. In diesen Momenten fühlt es sich einfach gut an - ich fühle mich überlegen. Besonders gut fühlt es sich an, wenn ich mein Gegenüber selbst als intelligent einstufe. Ich bin dann regelrecht stolz auf mich. Ich bin oftmals sogar ein bisschen erschrocken und erstaunt, dass ich es so spontan schaffe mit den abstrusesten Argumenten und mithilfe meiner Gesprächsführung jemanden in genau die Richtung zu lenken, in die ich denjenigen haben will. Obwohl ich weiß, dass es falsch ist, kann ich es einfach nicht lassen.

Beichthaus.com Beichte #00035819 vom 29.05.2015 um 22:56:46 Uhr (15 Kommentare).

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Der Ruf einer Schlampe

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Begehrlichkeit

Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Ich kann mich seit etwa einem Jahr schlecht konzentrieren, während der Arbeit oder sonst wo. Ich denke ständig nur an das Eine! Ich kann keinen Mann kennenlernen, ohne dass es beim ersten Date zum Sex kommt, auch wenn ich ihn von Herzen mag und mir Zeit lassen möchte. Ich bin dermaßen scharf, dass es mir immer einen Strich durch die Rechnung macht, auch wenn ich es mir vorher selber mache und mir verbiete, Mist zu bauen. Ich schaue sogar im Netz gezielt nach neuen Fängen - möglichst junge, unerfahrene und hübsche Jungs oder 40-Jährige mit viel Erfahrung und gutem Körper. Da ich wenig Hemmungen habe und attraktiv bin, ist das ziemlich einfach und ich bekomme in der Regel auch, worauf ich Lust habe. Irgendwann wird sich das rächen, ich werde einen Ruf als Schlampe haben und meinen Traummann wahrscheinlich mit meiner hemmungslosen Art erschrecken. Ich schäme mich, nicht stark genug zu sein, um ein anständiges Leben zu führen!

Beichthaus.com Beichte #00035814 vom 29.05.2015 um 09:53:07 Uhr (12 Kommentare).

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Reiten ist doch kein richtiger Sport!

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Hochmut Vorurteile Tiere Sport

Ich (m/28) kann nicht reiten. Nicht so, wie es jetzt jeder Leser denken mag. Meine Freundin, mit der ich jetzt längere Zeit zusammen bin, hat ein Pferd. Ich hingegen komme aus der klassischen Fußballlinie mit Hobbyverein, wöchentlichem Training und Spiel am Wochenende. Mit dem Hobby meiner Freundin passt das wunderbar zusammen, weil sie in ihr Tier viel Zeit steckt. Eigentlich so weit alles gut. Bei einer Unterhaltung sind mir dann versehentlich die Worte "Aber Reiten ist doch gar kein Sport" rausgerutscht - jeder, der mal mit einer Reiterin zusammen war, weiß, was das für ein Fehler war. Zu sagen, dass sie eingeschnappt war, ist untertrieben. Aber sie hat dann die einzig logische Konsequenz gezogen: Sie hat mich mit zu ihrem Pferd genommen und mich draufgesetzt.


Natürlich war ich schon vorher dort gewesen, aber wir haben unsere jeweiligen Hobbys akzeptiert, haben aber nicht mehr als Grundinteresse dafür. Mich auf das Tier zu setzen war also wirklich eine Herausforderung. Für Kenner: Das ist ein Holsteiner mit 1,70m Stockmaß und ganz schön Power. Ich fühlte mich herausgefordert, denn ich halte mich ja selbst für sportlich und wollte ihr zeigen, dass auch ein Laie das kann, was sie kann. Von wegen. Nach 30 Minuten Schritt und ein bisschen Trab hat sie mich lachend vom Pferd geholt und gemeint, dass sie mir wegen meiner Aussage nicht mehr böse sein kann. In dem Moment war ich ganz froh darüber, weil mir der Schweiß auf der Stirn stand - es war alles wacklig und schnell und echt hoch! Und es sah wirklich schrecklich aus, selbst ich konnte das auf den Videos erkennen, die sie für mich gemacht hat. Und, zu meiner Schande, ich hatte schon von diesen 30 Minuten Muskelkater.


Da ich mich so von meiner Sportlichkeit im Stich gelassen fühlte und weil ich meine Freundin beeindrucken wollte, habe ich mich dann in ihrem Verein für Kurse eingetragen. Und was soll ich sagen - nach einem halben Jahr bin ich immer noch schlecht, wenn nicht sogar grauenhaft. Der Reitlehrer attestiert mir zwar so etwas wie Sportlichkeit, aber keinerlei Körperspannung oder Koordinationsvermögen - etwas, was man als leidenschaftlicher Fußballspieler nicht gerne hört. Ich habe jetzt wöchentlich entsetzlichen Muskelkater, aber auch mehr Muskeln im Bauch- und Rückenbereich, was ich schon ganz gut finde. Und tatsächlich muss ich sagen, dass ich trotz meiner Unfähigkeit den Reitsport mag und meine Freundin jetzt ziemlich oft zu ihrem Pferd begleite. Sie findet das natürlich klasse und kommt im Gegenzug jetzt viel öfter zu unseren Spielen. Unser Sex ist übrigens super. Beim Kickern im Park haben wir dann festgestellt, dass sie sehr schlecht im Fußball ist. Wir sind uns aber einig, dass sie nicht damit anfangen muss - Sex auf dem Heuboden ist sowieso viel besser als in der Umkleidekabine.

Beichthaus.com Beichte #00035813 vom 29.05.2015 um 06:55:13 Uhr (17 Kommentare).

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Happy und meine Mutter

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Falschheit Lügen Engherzigkeit Vorurteile Familie Aachen

Ich (m/24) bin Moslem habe eine Freundin aus Indonesien (18) die auch Muslima ist und gab ihr den Spitznamen "Happy". Sie trägt ein Hijab - Standard-Kopftuch. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Also zu ihr: Sie ist ein wirklich liebenswerter, schüchterner Mensch und lebt noch nicht lange in Deutschland. Sie studiert und ich habe noch nie so eine rücksichtsvolle Person getroffen wie sie, die nicht aus der Familie stammt. Ich habe sie wirklich sehr gern und tue alles für sie, weil sie es als guter Mensch verdient hat. Und ich beschütze sie, da sie klein und zierlich ist. Außer diese eine Sache. Da habe ich sie richtig angelogen. Angefangen hat es mit Folgendem: Sie kam einmal zu mir zu Besuch, als auch mein Cousin da war. Meine Eltern waren auch zu Hause und haben geschlafen. Wir schauten uns gemeinsam einen Film an. Sie und ich. Mein Cousin wollte nicht dabei sein. Zu schüchtern oder was auch immer. Jedenfalls kam meine Mutter dann rein und sofort, als sie das Mädchen mit dem Hijab sah, sagte sie: "Geh raus. Geh aus dieser Wohnung. Sofort." Ohne erst einmal zu fragen, wer sie ist, wie sie heißt und was wir tun. Meine Freundin war verstört, aber gehorchte aus Respekt.

Ich begleitete sie nicht nur raus, natürlich ging ich auch weg mit ihr. Meiner Mutter wollte das zwar nicht, aber mir egal. Ich bin selbst kaukasischer Herkunft und da behandelt man den Gast wie einen König. Und meine Mutter, die immer so stolz darauf war, Kaukasin zu sein, warf meinen Gast raus. Der Grund ist: Sie hasst Bärte und Kopftücher. Sie sagt zwar, sie sei die beste Muslima der Welt, hasst aber alles, was nach Islam und Araber aussieht. Ich fühle mich wirklich schlecht, da ich hier meine Mutter so niedermache. Aber es ist Fakt. Jedenfalls brachte ich meine Freundin raus und spazierte mit ihr durch die Gegend. Sie war verstört und fragte mich ständig, was sie falsch gemacht hatte. Sie hatte wirklich ein schlechtes Gewissen: "Es tut mir leid. Ich hoffe deine Mama verzeiht mir", sagte sie die ganze Zeit. Ich musste ihr immer einreden, dass sie nichts falsch gemacht hat und meine Mama einfach mit der Situation nicht umgehen konnte. Eine scheiß Lage sage ich euch. Sie meinte, noch nie hätte jemand so krass auf ihren Glauben und ihr Glaubensbekenntnis reagiert. Ich fühlte mich schlecht, weil sie sich die Schuld gab, und war sauer auf meine Mutter. Ich brachte sie dann nach Hause und hoffte, alles wäre vorbei und dass ich sie beruhigen konnte. Leider nicht. Sie rief an und fragte, ob sie meiner Mom zu Entschuldigung etwas schenken sollte - also etwas wie Blumen, etwas selbst Gekochtes, oder sogar einen selbst gestrickten Schal. Es tut echt im Herzen weh, dass sie so lieb ist und so misshandelt wird.

Ich kam dann also nach Hause und meine Mutter schrie, dass ich so eine Schlampe nie wiedersehen darf, geschweige denn ansprechen. Ich ignorierte es. Meine Freundin blieb dann ein Geheimnis vor meiner Familie. Monate später war Muttertag. Und was war? Happy hatte Rosen gekauft - für meine Mom - damit ich diese als Entschuldigungsgeschenk weiterreiche. Als sie mir die Blumen gab und mir das sagte, ich hätte losheulen können. Wirklich. Meine Brust fühlte sich so eng an und musste sie auf die Fragen, was meine Mom nun denkt, ob es ihr gut geht, ob ich ihr die Blumen gebe und ob sie ihr verziehen hätte, anlügen. Und ich habe gelogen, nur damit sie sich nicht mehr schlecht fühlt. Ich bedankte mich bei ihr für die Blumen und sagte, sie würde sich freuen. Ich gab meiner Mutter die Blumen nie. Sie vertrockneten in einer stillen Ecke. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich der Meinung bin, dass meine Mutter keine Blumen zum Muttertag verdient hat und ich hoffe, ich kann meiner Freundin vor solchen Geschehnissen schützen. Ich habe mich so gut beherrscht wie möglich, denn meine Mom erwähnt meine muslimische Freundin hin und wieder mit der Bezeichnung: "Schlampe Satans die Männer verführt." Ohne überhaupt je ihren Namen gewusst zu haben. Tja, ich nenne sie Happy.

Beichthaus.com Beichte #00035807 vom 28.05.2015 um 16:39:48 Uhr in 52062 Aachen (Boxgraben) (25 Kommentare).

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Antiautoritäre Erziehung bei den Nachbarn

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Zorn Aggression Kinder Nachbarn

Ich (m/35) wohne mit meiner Tochter (9) in einem Mehrfamilienhaus, in dem hauptsächlich junge Familien und Studenten-WGs wohnen. Wir haben einen schicken Hof mit Spielplatz und eigentlich ist immer genug Action, um die Tage mit einigen der anderen Hausbewohner im Hof zu verbringen. Unsere Kinder spielen dann zusammen und wir Erwachsenen sitzen dann auf den Bänken und reden über Gott und die Welt. So weit, so gut. Ich verstehe mich letztlich mit allen Leuten im Haus ziemlich gut, meine Tochter ebenso, und alles könnte wahrlich entspannter nicht sein, aber dieses nette Gefüge habe ich gestern wohl etwas strapaziert.

Eine der Familie im Haus erzieht ihre Kinder etwas freier als die anderen, was letztendlich bedeutet, dass bestimmte grundsätzliche Regeln für ihre Kinder anscheinend nicht gelten. Das fängt beim Grüßen der anderen Hausbewohner an, geht weiter mit der Definition von fremdem Eigentum und bis hin zu respektablem Verhalten gegenüber den Erwachsenen. Das mag jetzt klingen als wäre ich einer dieser Gartenzaunwächter aus der Reihenhaussiedlung, bin ich aber nicht. Ich bin durchaus tolerant bzw. freigeistig und versuche meine Tochter ebenso zu erziehen, aber ich bestehe auf ein paar dieser grundlegenden Regeln, die immer gelten sollten: z.B. dass eben gegrüßt und sich verabschiedet wird, dass die Kids sich gegenseitig und uns nicht wehtun und dass bestimmte Ansagen seitens der Eltern durch die Kinder nicht infrage gestellt werden bzw. diese nicht diskutabel sind. Betreffende Kinder sind nun der Meinung, aufgrund ihrer Erziehung, dass diese Regeln für sie eben nicht gelten - was sich darin äußert, dass Ansagen der Eltern komplett ignoriert werden, nur gegrüßt wird, wenn man gerade Lust dazu hat und dass Dinge nur dem Eigentümer gehören, solange man selbst kein Interesse daran hat. Die benutzten Dinge wieder wegzuräumen oder dem jeweiligen Kind wiederzugeben ist selbstredend optional. Darüber habe ich mich mit den Eltern schon mehrfach unterhalten und habe versucht, ihnen zu erklären, dass ich dieses Verhalten nur sehr schlecht tolerieren kann. Außerdem, dass ich es nicht verstehen kann, dass man seinen Kindern in diesem Alter aufbürdet, die eigenen Grenzen selbst zu finden.

Als meine Tochter und ich gestern Morgen auf dem Weg zur Schule an der Wohnung der betreffenden Familie vorbeikamen, standen die Kinder dieser Familie vor der Tür und machten sich gerade ebenso für die Schule bereit. Wie man das halt so macht, sagten wir beide guten Morgen und es passierte nichts. Also sagte ich noch einmal: "Guten Morgen", und sah dabei dem Jungen der Familie ins Gesicht. Dieser hat die Angewohnheit, die anderen in solchen Situationen frech anzugrinsen, da ihm durchaus bewusst ist, dass er wieder einmal die Regeln des Zusammenlebens ignoriert und damit den anderen Menschen auf den Sack geht. Leider bin ich morgens nicht immer der Sonnenschein, der ich gern wäre, und war daraufhin ziemlich angepisst - was sich letztlich darin äußerte, dass ich ihm den Stinkefinger gezeigt und ihn unflätig angemurmelt habe, während ich ihn mit dem Todesblick bedacht habe. Mag ja eher unwichtig klingen, aber den Topscore habe ich für diese Aktion erhalten, weil ich viel zu spät bemerkt habe, dass die Eltern und die Etagennachbarn plus deren Kinder das gesehen haben.

Nun ist Sturm im Paradies. Ich werde versuchen es den Eltern zu erklären, denn es tut mir letztlich leid, die Beherrschung verloren zu haben. Aber ganz ehrlich, der Halbling und seine Schwester haben in meinen Augen ein paar Monate Bootcamp zum Erlernen grundsätzlicher, gesellschaftlicher Regeln verdient. Ich beichte also, dass ich als erwachsener Mann einem 10-Jährigen den Stinkefinger gezeigt habe, weil er mich mit seiner Arschlochpersönlichkeit auf die Palme bringt, wobei diesen eigentlich nicht er, sondern seine Eltern für ihre Erziehungsmethoden verdient haben.

Beichthaus.com Beichte #00035799 vom 27.05.2015 um 10:58:33 Uhr (30 Kommentare).

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