Guten Morgen liebe Studenten!

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Faulheit Trägheit Studentenleben Unterellen

1. Als ich heute aufgestanden bin und den TV anmachte, lief gerade 'Hallo Deutschland'. Die Moderatorin sagte "Wussten Sie, dass die Altersgruppe in Deutschland, die am meisten schläft, die der 16-29-Jährigen ist? In diesem Sinne: Guten Morgen, liebe Studenten." Tja, da konnte ich nur sagen "Ertappt." Das führt mich zu:

2. Ich konnte heute deshalb so lange schlafen, da wir derzeit nicht arbeiten können - sonst wäre ich auch schon um 6 aufgestanden. Der Boden ist, jetzt, wo der brutale Frost der letzten Wochen weg ist, leider erst zu knappen 10 cm aufgetaut, was das Arbeiten zurzeit unmöglich macht. Wieso ist ein aufgetauter Boden wichtig? Ich arbeite neben dem Studium als archäologische Hilfskraft auf einer Grabung. Meine Beichte diesbezüglich: Es tut mir immer sehr leid für die Menschen, deren letzte Ruhe wir mit den Grabungen stören. Es ist immer sehr eigenartig, Skelette aus dem Mittelalter aus der Erde zu holen. Was mich nur tröstet, ist die Tatsache, dass wir die Skelette mit Pietät aus der Erde holen, an den Pfarrer weiterleiten und dieser die Knochen dann auf dem neuen Friedhof wieder bestattet. Die Bagger, die bald kommen (auf dem Gelände wird bald neu gebaut) gehen da nämlich deutlich grober vor und was an Knochen dabei zu Tage kommt, wird nicht gesammelt, sondern geht einfach im Abraum verloren. Es ist dennoch immer eigenartig und man gewöhnt sich wohl nie wirklich dran. Übrigens, bevor ein paar Experten kommentieren: Einen Friedhof gräbt man nicht mit Presslufthammer oder Spitzhacke aus. Bei gefrorenem Boden kann definitiv nicht gegraben werden. Glaubt uns, wir würden auch lieber arbeiten. Wenn man pro Stunde bezahlt wird, dann möchte man gerne die Stunden auch zusammenbekommen - jeder freie Tag ist für uns Verdienstausfall. Wir sind also nicht einfach "faule Studenten." Die mag es geben, aber viele Studenten arbeiten auch viel und gerne.

Beichthaus.com Beichte #00025587 vom 16.01.2009 um 15:45:50 Uhr in Unterellen (22 Kommentare).

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Ich werde ihn nie wieder betrügen!

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Ehebruch Fremdgehen Selbstsucht Engherzigkeit Heideck

Also ich möchte beichten, dass ich meinen Mann, mit dem ich schon seit über 12 Jahren verheiratet bin, bestimmt schon so über 50 Mal betrogen habe. Wir sind leider beruflich des Öfteren über ein halbes Jahr lang getrennt, da er viel im Ausland zu tun hat. So die ersten paar Jahre fand ich schon ganz geil, es mir von Männern, die ich gerade erst kennengelernt hatte, so richtig schön besorgen zu lassen. Ein schlechtes Gewissen hatte ich nicht, da ich nie mehr für die anderen Männer empfunden und es einfach genossen habe. Außerdem war ich immer davon überzeugt, Liebe und Sex trennen zu können. Pustekuchen... mittlerweile tut mir wirklich leid, dass ich ihn ohne sein Wissen so oft beschissen habe. Ich liebe ihn von ganzem Herzen und möchte ihm nie wieder so wehtun, denn er hat so ein Scheiß wirklich nicht verdient!

Beichthaus.com Beichte #00025586 vom 15.01.2009 um 15:52:10 Uhr in Heideck (48 Kommentare).

Gebeichtet von goingfire
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“Folge

Bizarrer Seitensprung

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Sex Fremdgehen Ehebruch Nürnberg

Ich möchte hier eine Geschichte beichten, von der ich selber nicht genau weiß, wie ich die jetzt einschätzen soll - so etwas Bizarres ist mir echt noch nie passiert. Die Vorgeschichte: Ich bin seit sechs Jahren glücklich verheiratet und der Sex mit meiner Frau ist […]
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Beichthaus.com Beichte #00025585 vom 15.01.2009 um 14:13:45 Uhr in Nürnberg (60 Kommentare).

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Den Job erschlichen

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Neid Bremen

Vor ein paar Jahren wollte ich unbedingt den Job eines Freundes haben. Er trug Zeitungen aus und zu damaliger Zeit wollte ich mir unbedingt ein kleines Taschengeld dazu verdienen. Wir hatten uns zur gleichen Zeit beworben, aber leider bekam er den Job und ich zog den kürzeren. Durch interessiertes Fragen habe ich erfahren wann genau er immer beginnt die Zeitungen auszutragen, es war sehr früh morgens, sogar noch dunkel. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen wartete ich noch und nach einigen Wochen begann ich mein Vorhaben. Ich spähte früh morgens aus dem Fenster wann er losging (war war mein unmittelbarer Nachbar, circa 50 Meter entfernt, Eingang gut sichtbar) und verfolgte ihn mit sicheren Abstand, damit er mich bloß nicht entdeckte. Nach und nach trug er seine Zeitungen aus und kaum war er vom Grundstück oder in sicherer Entfernung von mir machte ich mich auf und fischte die Zeitungen aus den Briefkästen, natürlich nur in Mehrfamilienhäusern (Blöcken) und Einfamilienhäusern, wo ich sicher war, dass kein Bewegungsmelder oder keine Hunde vorhanden waren. Ich musste ja auf mein Wohl achten.
Die Zeitungen sammelte ich und entsorgte sie nach erledigter Sabotage im Papiercontainer. Dieses Spiel wiederholte ich in unregelmäßigen Abständen einige Wochen, mein Freund regte sich natürlich auf, dass immer mehr Beschwerden kamen und ich kicherte in mich hinein, tat natürlich auf unwissend. Eines Tages bekam ich einen Anruf, meine Adresse und Telefonnummer lag wohl noch vor und so bot man mir den Job an, den ich dankend angenommen habe. Meinen Freund haben sie herausgeworfen. Ich habe es ihm mittlerweile erzählt und nun lachen wir darüber. Bei einer Festanstellung hätte ich so etwas natürlich nie getan, es war ja nur ein Minijob.

Beichthaus.com Beichte #00025584 vom 15.01.2009 um 04:24:07 Uhr in Bremen (33 Kommentare).

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“Beichte

Der arme Student mit dem vielen Geld

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Engherzigkeit Falschheit Habgier Selbstsucht Studentenleben

Ich hasse meine Freundin, obwohl sie ein gut aussehendes und nettes Mädchen ist. Ich vögele mich durch meinen Studiengang und in meiner Heimatstadt habe ich auch noch eine Affäre. Aber meine Alte geht absolut nicht klar, nervt nur rum und meint, mir was vorschreiben zu können. Wenn man selbst nicht merkt, dass man verarscht wird, dann hat man einfach Pech gehabt. Frauen sind im Allgemeinen auch echt einfach zu manipulieren, manchmal sogar zu leicht. Mich interessieren ihre Gefühle nicht die Bohne, sondern nur ihr Körper. Wieso ich noch mit ihr zusammen bin? Sie bezahlt meine Saufgelage, meine Studiengebühren und unsere Wohnung. Die Gute denkt, dass ich selber kaum Geld habe, aber wenn sie wüsste. Tja, selber Schuld!

Beichthaus.com Beichte #00025583 vom 14.01.2009 um 22:19:04 Uhr (40 Kommentare).

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