Lottospielen: soll ich oder soll ich nicht?

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Ungerechtigkeit Verschwendung

Beichthaus.com Beichte #00022898 vom 24.09.2007 um 20:20:06 Uhr (4 Kommentare).

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Wie so viele stehe ich regelmäßig in meinem Zeitschriftengeschäft, kaufe mein Comic und schaue nebenbei auf die ausgestellten Lottoscheine. Und wie der Comicheld in dem Heften in meiner Hand höre ich diese Stimme, die mir sagt, dass ich es tun soll. »Spiele Lotto!« Aber soll ich wirklich nachgeben? Es ist ein lustiges Spielchen, meint eine Stimme in meinem Kopf. Ich könne mein Geld auch anderweitig verprassen, in einem weiteren Comic beispielsweise, sagt die andere. Also, was mache ich jetzt?

Was spricht für das Lotto spielen? Die Antwort gibt mir die dekorativ aufgestellte Tafel mit dem Jackpot. Acht Millionen standen letzte Woche noch darauf in dicken und deutlichen Lettern. Mein Hirn brauchte nicht lange, um mir dutzende Möglichkeiten zu nennen, für die ich die acht Millionen schon gut gebrauchen könnte. Und es gibt noch weitere Pluspunkte, wir mir wieder einmal auffiel:

- Einsatz – der ist verschwindend gering. 1,00 Euro pro Kästchen, eine kleine Bearbeitungsgebühr. Mit nicht einmal zwei Euro könnte ich meinen Millionen näher sein.

- Spielauswahl - Lotto ist nicht gleich Lotto. Mittlerweile gibt es dutzende Spiele, die auf dem Ankreuzen mehr oder weniger vieler Zahlen basieren und die möglichen Jackpots gehen bis in den dreistelligen Millionenbereich. Aber auch so gewinnen die Spieler jede Woche siebenstellige Beträge.

- Unterstützung – direkt mit den klassischen Spielen können, auf Umwegen, gemeinnützige Projekte unterstützt werden. Die Glücksspirale ist so eines, wie ich festgestellt hab. Ein Kreuz seitlich am Spielschein, fünf Euro mehr auf der Ladentheke und schon unterstütze ich soziale Projekte in Deutschland.

Der Mitmachwille juckt bei jeder Comicausgabe mehr. Und irgendwie erscheint die Stimme im Hinterkopf immer süßlicher, nicht wahr?

Was spricht dagegen? Comicleser wissen: Der größte Gegner spricht in leisen, verführerischen und freundlichen Worten, verdreht sein eigenes Ansinnen und schlägt hinterrücks zu. Spätestens nach der dritten Ausgabe einer Comicreihe meiner Kindheit wusste ich das, also schau ich mir doch die Nachteile des Lottospiels an:

- Gewinnchance – wäre ich Superheld, würde ich die Gewinnchancen als Bestätigung für meinen Gewinn betrachten: 1:140 Millionen – perfekt für meinen Comichelden. Für mich? Wickele ich mir meine Couchdecke um, mag sie zwar Rot sein, doch der Kragen steht trotzdem nicht. Die Chance, dass ich auch nur meinen Einsatz zurückbekomme, erscheint mir auch recht gering: 1:76 - da würden wenigstens fünf Euro Gewinn stehen.

- Auswahl – die Auswahl an Lottospielen ist praktisch die Auswahl an Waffen, die ein Comicheld hat. Nur zielen sie hier alle auf einen ähnlichen Gegner. Gerade hohe Lostöpfe wirken verführerisch, doch mal ehrlich: Wer kennt jemanden, der schon mal einen nennenswerten Betrag gewonnen hat?

- Mit oder ohne? – will ich gemeinnützige Projekte unterstützen, brauche ich die Zusatzlotterien. Diese kosten mich aber wiederum Einsatz, was meinen Verlust vergrößert.

Offen gestanden, bin ich mit meinen Überlegungen nicht wirklich weitergekommen. Außer natürlich, dass ich mir die Frage weiterhin stellen werde – und, so wie ich zwischendurch immer noch zum »Lustigen Taschenbuch« greife, werde ich es wohl mal versuchen.

Fazit – es reizt mich
Ich gebe es zu. Es reizt mich, meinen Lottoschein abzugeben und schlichtweg zu träumen, was ich mit dem Geld, das ich wohl nicht gewinne, machen könnte. Eventuell springt genug dabei raus, dass ich endlich ein neues Regal für all die Comichefte kaufen kann, die sich bis zum Gewinn bei mir noch ansammeln. Und wer weiß: Vielleicht gehöre ich am Ende doch zu den Glücklichen!

Sie ist optisch besser als meine Freundin!

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Begehrlichkeit Fremdgehen Schamlosigkeit

Ich (m/21) stehe absolut auf die beste Freundin meiner Freundin. Wir sind drei Jahre zusammen, aber zwischen dieser besten Freundin und mir herrscht eine gewisse Chemie, doch wenn es zu heiß im Wortgefecht wird, zieht immer einer die Notbremse. Nächste Woche ist meine Freundin auf Geschäftsreise und ich treffe mich mit besagter Freundin. Ob ich da widerstehen kann weiß ich nicht, sie ist so verdammt heiß und hat einiges mehr zu bieten als meine Freundin (rein optisch), doch das größte Problem ist, dass ich meine Freundin wirklich liebe und selbst nicht verstehe, wieso ich auf die andere scharf bin. Ich habe echt keine Freunde, dass ich das hier beichten muss.

Beichthaus.com Beichte #00022895 vom 24.09.2007 um 11:48:34 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Werde ich von Sexsucht bedroht?

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit Schamlosigkeit Last Night

Im Rahmen einer Wette musste ich (w/23) in einer Woche mit sieben unterschiedlichen Männern schlafen. Ich habe die Wette gewonnen. Seitdem finde ich dieses "Rumvögeln" so interessant, dass ich mich immer noch fast täglich mit irgendwelchen Typen treffe. Irgendwie genieße ich es, aber irgendwie macht es mir langsam Angst, denn mittlerweile schaue ich sogar eher weniger auf das Aussehen, sondern verabrede mich mit irgendwelchen Fremden. Ich hoffe, dass das nur eine Phase ist, denn ich will nicht in der Sexsucht o. Ä. enden. Ganz zu schweigen von meinem bisher eigentlich guten Ruf.

Beichthaus.com Beichte #00022893 vom 24.09.2007 um 11:26:22 Uhr (9 Kommentare).

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Ich trage die Hosen nicht in meinen Socken!

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Faulheit Trägheit Peinlichkeit

Ich trage immer zwei verschiedene Socken, weil ich zu faul bin, die Paare zu suchen. Das macht mir und meinen Mitmenschen auch gar nichts aus, da ich die Hosen nicht in die Socken stecke.

Beichthaus.com Beichte #00022892 vom 24.09.2007 um 11:06:22 Uhr (4 Kommentare).

Gebeichtet von DrFleischer
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Mit dem Schlitten hinterm Auto

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Maßlosigkeit Waghalsigkeit Trunksucht Polizei Last Night

Ich (m/19) habe es wieder einmal geschafft. Gestern war ich mit ein paar Kumpels aus und wir kamen auf der Heimfahrt in eine Polizeikontrolle. Ich war nicht angeschnallt und mein Sitznachbar auch nicht. Er erklärte den Polizeibeamten freundlich, er habe sich so eben abgeschnallt weil er dachte, sowieso aussteigen zu müssen. Das haben sie ihm auch geglaubt. Ich hingegen beleidigte die vier Herren aufs Übelste, weswegen ich eine Buße von 60 Franken (ca. 35 Euro) kassierte. Allerdings hatten wir noch nicht genug und entwendeten im Nachbardorf zwei Kinderschlitten, die vor einem Haus standen. Wir banden sie am Auto an und fuhren Richtung Heimat. Irgendjemand kam dann auf die Idee, in die Schlitten hinein zu sitzen, weiter zu fahren und das Ganze zu filmen.

Natürlich meldete ich mich freiwillig für dieses hirnrissige Unterfangen. Nicht, dass wir da einfach gesessen hätten, nein, wir mussten natürlich auch aufstehen und uns auf den fahrenden Schlitten gegenseitig anrempeln und verprügeln. Nach ca. einem Kilometer bei bis 52km/h sank die gefühlte Körpertemperatur um gefühlte eine Million Grad Celsius, was uns letztendlich veranlasste, wieder ins warme Auto zu steigen. Dass sich dabei keiner von uns verletzt hat und es überdies auch keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich zieht, grenzt eigentlich an ein Wunder. Das Allerbeste daran ist, dass ich von alldem eigentlich gar nichts mehr weiß - von der Polizeikontrolle zeugt nur noch der Strafzettel, den ich heute morgen in meinem Geldbeutel hatte und von der Aktion mit den Schlitten der Film, den mir mein Kumpel vorhin gesendet hat. Ich bereue überhaupt nichts, danke Gott auf Knien für den Alkohol und freue mich auf mein nächstes hirnrissiges Abenteuer.

Beichthaus.com Beichte #00022891 vom 24.09.2007 um 10:29:46 Uhr (0 Kommentare).

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