Bin ich zu alt zum Schaukeln?

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Peinlichkeit Freizeit

Ich (w/29) möchte hiermit beichten, dass ich in meinem Alter immer noch gerne auf Kinderspielplätze gehe, um dort zu schaukeln. Ich kann beim Schaukeln immer so schön entspannen und meinen Gedanken wunderbar nachhängen, oder mir auch Fantasiegeschichten/-bilder ausdenken, die ich danach aufschreibe, bzw. aufmale. Allerdings ist mir bewusst, dass ich bald 30 Jahre alt werde und eigentlich irgendwie zu alt dafür bin, um mich ohne Aufsicht über ein Kind, auf Spielplätzen rumzutreiben, die das Benutzen der Spielgeräte höchstens bis 12 Jahren erlauben. Jedenfalls ziehe ich so manches Mal die ungläubigen Blicke anderer Passanten, die gerade über den Spielplatz laufen, auf mich. Diese reichen von einem freundlichen Anlächeln (Ich glaube, das sind dann Leute, die selbst gerne mal wieder schaukeln würden), eindeutigem Auslachen bis hin zu irritiertem Ansehen.

Natürlich gibt es auch einige Leute, die sich daran gar nicht augenscheinlich stören und einfach weitergehen. Früher hatte mir das nicht sonderlich viel ausgemacht, bzw. so gut wie gar nichts, aber da ich nun doch bald runde, komme ich mir zunehmend etwas dämlich allein auf der Schaukel vor. Zumal ich nicht nur leicht hin und her wippe, sondern richtig hochschaukel. Wie damals als Kind eben. Natürlich mache ich das Ganze nicht, wenn gerade Eltern mit ihren Kindern auf dem Spielplatz sind und wenn ein Kind angerannt kommt und schaukeln möchte, mache ich natürlich selbstverständlich Platz. Dazu kommt, dass ich trotz festem Beruf im sozialen Bereich, eigenem Haushalt, Partnerschaft und Ähnlichem ansonsten wohl auch noch recht kindlich bin für mein Alter und das vielleicht auch zu sehr auslebe. Manchmal frage ich mich, ob ich diese Kindlichkeit wohl jemals werde vollständig ablegen können und endlich in gewissen Bereichen reifer und nicht mehr ganz so naiv sein werde.

Beichthaus.com Beichte #00039304 vom 03.02.2017 um 12:05:48 Uhr (14 Kommentare).

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Auf Diebeszug in der Kaserne

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Diebstahl Vandalismus Freizeit Waldbröl

Ich habe in einer leer stehenden Kaserne alles mögliche geklaut. Es war im Sommer 2009, ich war arbeitslos und wartete schon das halbe Jahr auf den Beginn meiner bereits bewilligten beruflichen Reha. Kurz gesagt: Mir war extrem langweilig. Deshalb fuhr ich - wenn ich das Geld für Benzin hatte - oft ziellos durch die Gegend. Dabei entdeckte ich eines Tages durch Zufall die leer stehende und zum Abriss vorgesehene Kaserne. Schon bald fand ich ein Loch im Zaun und lief staunend über das verwilderte Gelände. Dabei wurde mir schnell klar, dass diese Gebäude dort völlig unbewacht herumstanden. Bei meiner ersten Erkundung trug ich noch leichte Sommerkleidung und hatte nur Sandalen an den Füßen, deshalb konnte ich mir nur einen oberflächlichen Eindruck verschaffen. Der reichte aber, um bald besser ausgerüstet zurückzukommen. Also mit langen Hosen, Sicherheitsschuhen, Taschenlampe und Handschuhen. So konnte ich dann auch die unbeleuchteten Innenräume und Kellergeschosse unter die Lupe nehmen. Dort fand ich die interessantesten Dinge - unter anderem Luftfilter für Bunkeranlagen, benutzte Übungshandgranaten, einen leider leeren Tresor, alte Bundeswehr-Akten, Möbel, Werkzeuge, historische Feuerlöscher und noch vieles mehr.

Anfangs nahm ich nur Kleinigkeiten wie die Übungshandgranaten mit. Doch dann zerbrach ich meinen Klodeckel. Ein neuer hätte mich über 60 Euro gekostet, zu dem Zeitpunkt sehr viel Geld viel für mich! Aber da fiel mir ein, dass ich in der Kaserne auf den Toiletten der Offiziersmesse sehr hochwertige und recht neue Klodeckel gesehen hatte. Also packte ich etwas Werkzeug ein, fuhr zu Kaserne und montierte mir dort einen Gratis-Klodeckel ab. Ein bisschen säubern, anschrauben und ich hatte wieder ein vollständiges Klo! Von da an ging ich regelmäßig dort auf Raubzug. Manchmal verbrachte ich ganze Tage dort. Ich erkundete die Gebäude immer genauer und fand vieles, das ich mir aneignete. Das waren unter anderem zwei Hakenleisten, die Schlüsselrosetten des Tresors, viele Warnschilder, eine explosionssichere Lampe aus Gusseisen, den allerletzten Kaffeelöffel aus der Messe, eine sehr große Pinnwand aus Massivholz und Kork, aber auch persönliche Sachen wie ein Plüschtier. Anderes ließ ich dort, wie etwa einen defekten Kopierer und alte Telefone. Wieder anderes zerstörte ich, um meinen Frust abzubauen, dabei zerschlug ich jedes noch auffindbare Stück Porzellan, trat Türen ein oder zertrümmerte sie mit einer Axt. Mehrere Stunden lang klopfte ich mich nur zum Spaß durch die Betonwand einer Garage.

Irgendwann merkte ich, dass ich dort nicht der Einzige war, der auf Beutezug ging, denn in der Garage lagen jede Menge Gitterzaun-Elemente, die eines Tages komplett weg waren. So entgingen mir leider auch ein paar schöne Dinge wie z. B. eine Zapfpistole, die Feuerlöscher und die Leitwerk-Flosse einer Pershing-I-Rakete. Ich bereue es nicht, so viele Sachen geklaut oder zerstört zu haben, denn es wäre sowieso alles vernichtet worden. Aus meiner Sicht habe ich die (rettenswerten) Sachen gerettet, um sie weiter zu benutzen. Profit habe ich keinen aus der Sache geschlagen. Eher habe ich noch Zeit in die Sachen investiert um sie zu renovieren, vor allem bei der Hakenleiste, der Lampe und der Pinnwand habe ich mir echt Mühe gegeben. Würde sich mir eine solche Gelegenheit noch einmal bieten, ich würde wieder so handeln.

Beichthaus.com Beichte #00039303 vom 03.02.2017 um 00:27:40 Uhr in 51545 Waldbröl (9 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Mein Lebensziel mir selbst einen zu blasen

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Masturbation Manie Freizeit

Ich beichte, dass ich (m) gerne mal meinen eigenen Penis blasen möchte. Seit geraumer Zeit versuche ich jetzt schon, durch verschiedene Methoden ans Ziel zu kommen. Mir in den Mund spritzen schaffe ich schon, nur dieses verdammte Ding will da einfach nicht rein. Da fehlt immer noch ein ganzes Stückchen. Alleine deswegen habe ich schon 20 Kilo abgenommen. Ich dachte, das erhöht die Flexibilität. Ich werde es weiter versuchen und hoffen, dass man sich nicht wirklich Rippen dafür entfernen lassen muss.

Beichthaus.com Beichte #00039050 vom 12.12.2016 um 12:02:43 Uhr (15 Kommentare).

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Die unzüchtigen Stofftiere

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Waghalsigkeit Freizeit

Immer, wenn ich in einer Spielzeugabteilung bin, und gerade niemand hinsieht, ordne ich die Stofftiere, Gummifiguren oder Ähnliches so an, dass es aussieht, als würden sie unzüchtige Dinge miteinander treiben.

Beichthaus.com Beichte #00031545 vom 02.07.2013 um 04:20:45 Uhr (11 Kommentare).

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Die Nacht mit der Wahnsinnsfrau

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Wollust Fremdgehen Freizeit Ratekau

Ich möchte Euch Folgendes von mir erzählen: Ich bin 39 Jahre alt, seit einigen Jahren verheiratet und habe zwei Kinder. Ich führe eine an sich gute Ehe, jeder hat seinen Freundeskreis und seine Freiheiten. Ich fahre bereits seit einigen Jahren mit Freunden in das Rheinland zum Karnevalfeiern. Ich habe mich die Jahre über immer zurückgehalten und bin nie untreu gewesen. An einem Abend habe ich dieses Jahr jedoch eine wahnsinnig tolle Frau kennengelernt. Wir haben uns tief in die Augen gesehen und uns bereits nach wenigen Minuten leidenschaftlich geküsst. Wir wollten beide mehr. Da wir aber beide verheiratet sind, haben wir nur unsere Nummern ausgetauscht und mehr lief dann an diesem Abend nicht. Die Ruhe hielt aber nicht lange an und wir haben uns bereits am nächsten Tag gegenseitige SMS geschrieben. Nach ungefähr zwei Wochen konnten wir es beide nicht mehr aushalten und haben uns ein Hotel in der Mitte der Strecke zwischen unseren beiden Wohnorten gebucht.

Wir haben uns an der Bar im Hotel unterhalten. Aber uns war beiden klar, dass wir es jetzt wollten oder besser gesagt mussten. Ich kann diese wahnsinnig erotische Atmosphäre nicht in Worten ausdrücken. Wir haben die Hoteltür hinter uns geschlossen und uns die Klamotten buchstäblich vom Körper gerissen. An ein Vorspiel war nicht zu denken. Wir haben fast die ganze Nacht über mehrmals miteinander gevögelt. Ich habe noch nie so eine intensive Lust, Geilheit und Befriedigung empfunden, wie beim Sex mit dieser Wahnsinnsfrau. Ich bin überhaupt nicht stolz auf mein Verhalten, bereue es auch. Aber ich kann einfach nicht anders. Seit dieser Nacht haben wir uns bisher viermal getroffen und es war wie immer unbeschreiblich.

Beichthaus.com Beichte #00031033 vom 15.04.2013 um 17:41:32 Uhr in Ratekau (25 Kommentare).

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