Zu laut im Computerraum

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Waghalsigkeit Schamlosigkeit Engherzigkeit

Nachdem unser Lehre Herr … uns im Computerraum abgeholt hatte, gingen wir geschlossen in unseren Klassenraum. Auf dem Weg beschwerte er sich schon mehrmals über die Lautstärke, die ich persönlich als nicht zu laut beschreiben würde. Im Klassenraum angekommen ließ er uns die Pause im Klassenraum nachholen, wobei wir nur einzeln nach einander auf die Toilette durften. Währendessen beschwerte sich Herr … mehrmals lauthals über die Lautstärke, die meiner Meinung nach nicht überlaut war. Nach ca. 15 Minuten forderte er eine Mitschülerin auf, die von uns in der vorherigen Stunde in unserer Klasse abgelegten Zeichenblöcke auszuteilen. Als ein Mitschüler ihr dabei behilflich sein wollte, musste er sich anhören, dass er doch nur die Schülerin dazu beauftragt hatte. Da ich noch eine Frage hatte, begab ich mich zu Herrn …, der mir in einer etwas rauen Art auf meine freundlich gestellte Frage antwortete.

Danach begab ich mich auf meinen Platz und fing an, mein Bild zu malen. Der Geräuschpegel blieb in Maßen laut. Nach einiger Zeit bekam ich mit, dass die Schwester von einem Klassenkameraden die Klasse betrat und ihn sprechen wollte, worauf hin Herr … sie forsch aus der Klasse schickte und ihr kurz darauf folgte. Ich malte an meinem Bild weiter und wurde etwas später durch einen bestimmenden ruf von Herrn … aufmerksam. Dann sah ich, dass die Tafel vor die Tür geschoben war und somit Herrn … der zutritt zur Klasse verwehrt war. Er forderte das Klassenbuch, doch es war nicht möglich es ihm in dieser Situation auszuhändigen. Er erwähnte, dass dies Folgen haben würde und uns empfehlen würde, wenn er die Tür wieder öffnete, dass die Tafel sich nicht mehr vor die Tür befinde. Er schloss die Tür und zwei Mitschüler bewegten die Tafel auf ihren vorherigen Stellplatz. Als Herr … die Klasse betrat, nahm er sich das Klassenbuch und schrieb bekannten Text in dieses. Da eine Mitschülerin nicht mit ihrer vorherigen Bildnote einverstanden war, wollte sie dies mit Herrn … klären, der meinte, er könne dies wegen der Lautstärke nicht in der Klasse machen und begab sich mit ihr vor die Tür. Nach einiger Zeit merkte ich beim Malen, dass die Jalousie herunterfuhr, aber dachte mir nichts dabei. Als Herr … nach längerer Zeit wieder in die Klasse kommen wollte, sah ich, dass er von einem auf die Tür gerichteten Overhead-Projektor im angeschalteten Zustand geblendet wurde. Dies wiederholte sich zweimal und wieder schrieb er bekannten Text in das Klassenbuch. Die weitere Stunde verlief relativ normal, ohne weitere Zwischenfälle.

Beichthaus.com Beichte #00003277 vom 17.12.2005 um 02:46:16 Uhr (8 Kommentare).

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Die ungeliebte Familie

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Peinlichkeit Zorn Familie

Hiermit beichte ich, dass ich ein extrem gestörtes Verhältnis zu meiner Familie habe und niemand aus meinem Freundeskreis die wahren Zustände kennt. Erstens: Meine Eltern sind Cousin und Cousine, das ist erlaubt und meine Geschwister und ich sind alle gesund, aber ich habe das noch nie jemandem erzählt, weil mir das so extrem unangenehm ist. Die meisten Leute denken gleich an Inzest. Aber wenn es nur das wäre... Die mütterliche Seite lebt in Deutschland, die väterliche im Ausland. Seit meiner Geburt sind wir jeden Sommer zur väterlichen Familie gefahren. Dort leben Großeltern, Tanten, Onkels, und meine Cousinen und mein Cousin in einem Haus. Die Gegend ist ein einziges Ghetto und das Haus, in dem sie wohnen, widert mich an. Es gibt zum Beispiel keine Toilettenspülung, die funktioniert, man muss im Waschbecken einen Eimer Wasser füllen und ihn ins Klo schütten. Überall riecht es nach feuchter Luft und Schimmel, vom Dreck, der überall herumliegt, ganz zu schweigen. Meine Oma hat kaum noch Zähne, weil sie nie zum Zahnarzt wollte. Sie rackert sich dennoch den ganzen Tag im Haushalt ab und kocht für alle, aber keiner hilft ihr. Ihre 50- jährige (!) Tochter - meine Tante - zieht sich an wie ein Teenie und geht mit ihren Freundinnen feiern. Dabei sieht sie grundsätzlich so aus wie eine Bordsteinschwalbe.

Deren 22-jährige Tochter sitzt nur vorm Computer und chattet mit ihrem Freund, der mehrere Stunden von ihr entfernt wohnt. Sie hat Abitur seit vier Jahren und versucht nichtmal, zu studieren oder wenigstens einen Job zu finden. Und was ihr Bruder macht, weiß sowieso keiner. Meine andere Cousine ist 16 und versteht sich nicht besonders mit der älteren, sie sind aber beide viel zu falsch, sich das ins Gesicht zu sagen. Sie reden nur hinterrücks übereinander schlecht.

Also insgesamt kann man sagen, dass jeder über jeden lästert, es abgesehen vom Essen keinen Zusammehalt gibt, jeder so viel von meinen Großeltern schmarotzt, wie er nur kann und wir am Ende immer als die reichen Deutschen dargestellt werden, die zu geizig sind, meinen Großeltern Geld zu schicken. Was am Ende sowieso in der Tasche meiner Partytante landet. Auch wenn sie meine Familie sind, ist mir diese ganze falsche Sippe sowas von peinlich und ich habe mit meinen Cousinen so gut wie keinen Kontakt. Diese Gänse sind in all den Jahren nicht einmal zu mir nach Deutschland gekommen. Ich bin es leid, denen hinterherzulaufen. Ich habe seit einem halben Jahr einen Freund und er möchte sie unbedingt kennenlernen, und ich weiß garnicht, was ich da tun soll. Auch wenn er mich liebt, wird ihn diese Situation extrem schocken. Ich schäme mich für meine Familie und ich schäme mich dafür, dass ich mich für sie schäme.

Beichthaus.com Beichte #00003272 vom 17.12.2005 um 01:06:21 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Hilfe, meine Tochter ist eine Prostituierte!

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Peinlichkeit Prostitution Schamlosigkeit Familie

Ich (m/56) sollte mich schämen. Freitag nach Feierabend wusste ich nicht, was ich machen sollte. Meine Frau ist mit ihren Freundinnen verreist und die Kinder sind längst aus dem Haus. Angesichts der günstigen Umstände, mal etwas Verbotenes machen zu können, kam mir ein Bordell-Besuch in den Sinn. Ich dachte mir, dass etwas Frischfleisch eine nette Abwechslung wäre. So kam es dann auch schließlich. Gegen Abend suchte ich das berühmt-berüchtigte Freudenhaus in unserer Kleinstadt auf. Ein bisschen zwiegespalten war ich schon, weil ich meine Frau betrügen würde. Doch ich wagte letztendlich doch den Schritt. Schließlich sollte sie es nie erfahren.

Irgendwann später betrat ich also das Lokal und fragte an der Theke nach Sex. Sichtlich genervt gab mir die Dame ein Album mit den Fotos der Lustobjekte. Ich wählte aus reiner Geilheit die junge 26-Jährige. Sie war blond, hatte große Brüste. Ich wählte das volle Programm, was mich 250 Euro gekostet hätte. Die Betonung liegt auf "hätte", denn jetzt kommt der Moment, für den ich mich so richtig schäme. Es kam meine Tochter die Treppe runter! In diesen Sekunden fühlte ich alles von Scham bis Wut. Meine eigene Tochter arbeitet als Prostituierte in unserer Stadt? Unfassbar, wenn man bedenkt, dass der eigene Nachbar schon mit meiner Tochter geschlafen haben könnte. Doch viel mehr spürte ich das Schamgefühl. Ich wählte unwissentlich meine eigene Tochter aus dem Album. Eigentlich kein Wunder, sie war auf dem Foto halbnackt und vollgeschminkt, sodass ich sie gar nicht wiedererkennen konnte - vor allem da ihr Gesicht nicht wirklich mein Interesse geweckt hatte. Ihr werdet nicht glauben, wie mir geschah. Meine Tochter fragte mich verdutzt "Papa?". Ich aber stammelte nur "Ich...ähm...also" und rannte wie ein Feigling aus dem Lokal. Ich wünschte wirklich, das alles wäre nicht passiert. Der Versuch, die eigene Frau zu betrügen und dabei die Tochter als Nutte zu erwischen, gibt mir für das Wochenende den Rest. Bald kommt meine Frau aus dem Urlaub. Nun bin ich hin- und hergerissen. Aus reiner Vernunft sollte ich meiner Frau von der Tätigkeit unserer Tochter erzählen, aber dann würde ich als Fremdgeher entlarvt werden. Ein Dilemma.

Beichthaus.com Beichte #00003260 vom 16.12.2005 um 21:17:02 Uhr (3 Kommentare).

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Kein normaler Käse

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Ekel Boshaftigkeit Trunksucht

Was ich getan habe ist an sich unverzeihlich (und vor allem nicht rückgängig zu machen...) und es begab sich so:

Wiedermal war ich auf einem dieser Festivals wo nur gesoffen, gef*ckt und gekotzt wird (wieso geht man auch sonst da hin??) und war breit wie´n Otter. Die Alkrücklagen waren schon fast alle, dafür hatten wir noch viiiel zu essen. Meine Kumpels haben noch geschlafen, und weil mir danach war, dachte ich "Ich mach uns mal Frühstück"...gesagt, getan.
Warum mir dann dieser kranke Gedanke kam weiß ich auch nicht, jedenfalls war ich kurz davor einen Streichkäse auf ein Brot zu schmieren, als ich innehielt.
Kurzentschlossen (und mit mindestens 4 Promille Restalk) zog ich mir die Hose runter und begann, mit der stumpfen Messerseite mir den "Belag" vom S*ck, dem Schwanz, dem Arsch...etc. zu kratzen (wohlgemerkt: auf so einem Festival wird nicht geduscht --> ich habe gestunken wie ein Iltis!!!) und den Nüllenkäse auf die Brote zu schmieren..dann noch ein bißchen "Almette" als Tarnung drauf und fertig war das Frühstück...als meine Kumpels dann später gegessen haben hätt ich mir fast in die Hosen gemacht...die dachten wohl ich wäre noch richtig strunz und haben auch nix gemerkt, aber allein die Vorstellung reicht noch heute aus um mir die Freudentränen ins Gesicht zu treiben...

Irgendwann später, so in 60 Jahren, werd ich zu den beiden gehen und sagen: "Jungs", werde ich sagen "Jungs, was ihr damals anno 05 auf eurem Brot hattet...das war kein "normaler" Käse..." ^^

Reue...nie im Leben...ich war ja knülle...

Beichthaus.com Beichte #00003258 vom 16.12.2005 um 21:09:09 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Mein Leben mit Hartz 4

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Faulheit

Ich beichte (aber nur weil man das hier so macht), daß ich auch seit 2 Jahren von Hartz 4 lebe und es mir nie besser ging. Ich bin absolut entspannt und habe ca. 7 Paar Stiefel im Schrank. Es macht ja solchen Spaß Geld auszugeben was einem ja gar nicht gehört, bzw. wofür man keinen Finger krumm gemacht hat. Ich sitze bis Mittags auf dem Sofa und trinke Kaffee und gehe dann meist Shoppen. Kaufe aber auch oft Geschenke für Andere und freue mich über deren Begeisterung meiner Großzüggkeit gegenüber. Kann ich doch nix für, daß meine eifersüchtige Chefin (ich war offensichtlich besser als die) mir kündigt... Ist ja auch blöd wenn der eigene Typ der Angestellten ständig auf den Knackarsch gafft. Finde es sowieso toll, alle Typen anzumachen und wieder mal zu sehen, wie ich ankomme. Aber manchmal kommen Die auch, ich bin ja nicht so! Männer, ich liebe Euch, Danke, Danke, Danke.
So, jetzt noch ein Käffchen!!
Schade, dass der Herr Beichtvater mir nie über den Weg laufen wird. - Kuss für Dich

Beichthaus.com Beichte #00003250 vom 16.12.2005 um 18:28:56 Uhr (6 Kommentare).

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