Das Love Book

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Gyhum

Das Love Book
Als ich 18 wurde, habe ich angefangen, ein Tagebuch über die Frauen zu führen, mit denen ich geschlafen habe. Es trägt den Titel "Love Book". Ich habe es aus Langeweile angefangen und ein paar dubiose Regeln festgelegt. 1: Nie mehr als eine Seite pro Frau schreiben. 2: Nie den echten Namen der Frauen verwenden. 3: Immer bei der Wahrheit bleiben. Und so weiter. Der Inhalt gibt meine Erlebnisse und Empfindungen vom ersten Kennenlernen bis zum Sex wieder, alles in Kurzform. Nicht erwähnt wird alles, was danach passiert, also weitere Treffen. Begonnen habe ich mit zwei Einträgen. Die aktuelle Seitenzahl beträgt jetzt, zwei Jahre später, 25. Also nicht einmal so viel. Hiermit beichte ich, dass ich die Gefühle einiger Frauen zugunsten meiner "Sammlung" verletzt habe, aber dennoch immer ehrlich war und ihnen nie etwas vorgespielt habe. Ich werde mit dem Schreiben aufhören, sobald ich eine Beziehung eingehe.

Beichthaus.com Beichte #00036247 vom 26.07.2015 um 07:06:24 Uhr in Gyhum (9 Kommentare).

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Ältere, mollige Männer

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Begehrlichkeit Neugier Wollust Feigheit

Ich (m/23) habe schon seit Längerem das Verlangen, mich einem älteren, molligen Mann hinzugeben. Das finde ich manchmal selbst komisch, da ich eigentlich hetero bin und auch schon mehrmals Sex mit Frauen in meinem Alter hatte. Aber auch die Gedanken an gut gebaute und betagte Männer lassen mich nicht los. Dabei stelle ich mir vor, wie ich mich, in einem Hotelzimmer oder bei ihm zu Hause, langsam vor ihm entkleide. Danach fängt er an, mich wie einen kleinen Schuljungen zu befummeln und streicheln, wobei er sich ebenfalls auszieht. Zum eigentlichen Geschlechtsverkehr kommt es nicht, wir besorgen es uns nur mit Hand und Mund. Ich habe mich schon des Öfteren auf diversen Internetportalen und Kontaktbörsen angemeldet, um ältere, geile Männer anzuschreiben und Nacktbilder mit Ihnen auszutauschen. Gerne würde ich mich mal mit jemandem treffen, um meine Fantasien ausleben zu können, jedoch bin ich, was fremde Menschen angeht, eher schüchtern und habe auch etwas Angst davor, auf einen gewalttätigen Triebtäter zu treffen. Trotzdem lassen mir diese Gedanken einfach keine Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00036238 vom 25.07.2015 um 03:12:50 Uhr (10 Kommentare).

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Schwanger mit Mitte 40

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Gewalt Hass Zorn Familie

Ich (w/23) möchte für meine schrecklichen Gedanken um Vergebung bitten. Nun, die Situation ist wie folgt:
In meiner Kindheit hatte meine Mutter sehr wenig Zeit als Alleinerziehende. Sie kam selbst aus schwierigen Verhältnissen und für sie war es völlig normal, dass die Hand einige Male ausrutschte. Schließlich verliebte sie sich in einen Mann. Der zwei Meter groß war, breit, Bauarbeiter und seine Aggressionen nicht im Griff hatte. Er wurde unser Stiefvater und so wurden mein Bruder und ich häufig Opfer seiner brutalen Art. Den Höhepunkt erreichte er, indem er meinem Bruder den Arm brach. Platzwunden und blaue Flecken waren Standard geworden. Es ist ja nicht so, dass wir nur Schlechtes erfahren mussten, doch überwog dies. Meine Mutter allgemein ist eine sehr komplizierte und manipulative Frau. Ich musste ihr danken, dass sie mich nicht abgetrieben hat und als Kind redete sie mir ein, dass ich adoptiert wäre. Ich stellte mit 12 Jahren schließlich fest, dass sie mich angelogen hat. Geplagt von ständigen Schuldgefühlen ihr gegenüber zwang sie mich, immer Dinge zu tun, die sie wollte. Mein Bruder geriet auf die schiefe Bahn und stürzte sich in Drogen.


Ich könnte noch Stunden über die unzähligen Taten und Böswilligkeiten meiner Mutter und meines Stiefvaters berichten, möchte mich aber noch mit zwei Beispielen kurzfassen: Eines Tages im Urlaub, als ich nicht mit an den Strand wollte, ist sie so ausgerastet, dass sie mich verprügelt und ohne Schuhe, ohne Pass und ohne Wohnungsschlüssel in Kroatien auf die Straße geworfen hat. Ich hatte allerdings noch meine ID-Karte dabei und konnte mich, nachdem ich verzweifelt umherirrte, an den Flughafen befördern lassen. Sie meldete sich ein halbes Jahr nicht und entschuldigte sich nie dafür. Ich war zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alt. Das Nächste war, dass sie meinen Stiefvater immer als Drohmittel einsetzte. Taten wir nicht, was sie wollte, oder waren mal ein Kind, das Fehler machte, schickte sie den Stiefvater, der uns schließlich verprügelte.


Nun. Jetzt bin ich 23, habe eine abgeschlossene Ausbildung, wohne alleine, habe mir auf dem zweiten Bildungsweg die gymnasiale Matur ermöglicht und beginne das Medizinstudium. Ich hatte länger keinen Kontakt zu meiner Mutter.
Gestern wollte ich sie fragen, ob wir ein Darlehensvertrag machen könnten, sodass ich mich aufs Studium konzentrieren kann und nicht zu viel arbeiten müsste nebenbei. Dann erzählte sie mir, dass sie mit 44 Jahren geplant schwanger geworden ist - von meinem Stiefvater. Sie habe jetzt eine neue Familie und ich sei ihre Vergangenheit. Sie müsse jetzt auf sich schauen. Ich bin total geschockt und finde das unfassbar. Nicht nur die Tatsache, dass sie schwanger ist, sondern die Tatsache, dass diese menschenunwürdige Gestalt, mein Stiefvater, jetzt noch Vater wird. Ich weiß, dass sie schlechte Eltern waren. Die Behauptung ihrerseits, dass das Kind jetzt alles bekommt, was sie meinem Bruder und mir nicht bieten konnte, sind genau so Märchen wie die Tatsache, dass sie das Kind nicht misshandeln werden.


Ich kann nicht akzeptieren, dass diese Frau ihre Machtspiele an einem neuen Lebewesen ausübt. Gleichzeitig empfinde ich einen unheimlich abstoßenden Ekel gegenüber diesem Kind. Ich bin mir absolut bewusst, dass das Kind nichts für die Sache kann, aber ich will es nie kennenlernen. Auch ekelt mich der Gedanke, dass wenn ich in 5-10 Jahren selbst Kinder habe, die Kinder sich quasi im gleichen Altersbereich befinden. Ich finde das so unnatürlich. Ich denke, ich würde viel weniger Probleme haben, wenn es nicht mein Stiefvater wäre, der Vater wird. Der Grund, weswegen ich Ärztin werden wollte, ist, damit ich als Kinderärztin Kindern, welche in meiner Situation befinden, helfen kann. Ich weiß, wie ein blauer Fleck aussieht, der einem Kind zugefügt wurde und wenn es sich beim Spielen verletzt hat.


Nun will ich beichten, dass ich insgeheim hoffe, dass meine Mutter das Kind verliert oder ihr das Sorgerecht entzogen wird. Auch bitte ich um Vergebung, dass ich den Kontakt endgültig eingestellt habe und das Kind sich selbst überlasse. Ich kann keine weitere Verantwortung für das Handeln meiner Mutter übernehmen. Irgendwie fühle ich mich dem Kind gegenüber schuldig, aber gleichzeitig ekle ich mich vor ihm. Ich will hiermit beichten, dass ich den Kontakt zu "meiner" Familie eingestellt habe und meiner Mutter ein böses Erwachen wünsche.

Beichthaus.com Beichte #00036224 vom 22.07.2015 um 15:43:32 Uhr (15 Kommentare).

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Kleine Mädchen in dunklen Parkhäusern

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Hamburg

Ich (m/19) verarsche Typen. Ich habe in letzter Zeit aus Langeweile gefallen daran gefunden, mich in Teenager-Chatrooms rumzutreiben, unter Pseudonymen, die mich als junges, attraktives Mädel ausweisen. Jedes Mal, wenn ich da unterwegs bin, melde ich mich mit offensichtlichen und eindeutigen Nachrichten im Chat und frage nach z.B. "jungen Typen aus Hamburg". Ich kriege immer haufenweise Antworten und auch einige echt krasse. Nun mache ich es so, dass ich Treffen mit den Typen verabrede. Meist noch am selben Abend. In dunklen Ecken in Parkhäusern, bei Friedhöfen oder in Parkanlagen. Zu ihrem Pech wird da aber niemals das beschriebene "bildhübsche und unerfahrene Mädchen" aufkreuzen. Sondern ich: zwei Meter groß, 120 Kilo schwer, und semiprofessioneller Football-Spieler. Bislang habe ich die Typen immer nur aus der Entfernung beobachtet und mich an ihren entgleisenden Gesichtszügen erfreut, wenn sie teilweise über 30 Minuten da warten und ihnen klar wird, dass niemand kommen wird. Ich überlege immer häufiger, mal auf so einen zuzugehen und ihm ein wenig Angst zu machen, sodass er nie wieder auf die Idee kommt, sich nachts in dunklen Parkhäusern rumzutreiben und auf kleine Mädchen zu warten. Ich weiß nicht, ob das richtig ist und ich weiß nicht, wie weit ich das noch treiben werde. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00036222 vom 22.07.2015 um 12:33:26 Uhr in 21031 Hamburg (Bergedorfer Straße) (8 Kommentare).

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“Beichte

Allein mit einer seltenen Erkrankung

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Hass Gesundheit

Ich (m/38) möchte hiermit beichten, dass ich einen riesigen Hass auf die Institutionen ARGE und AOK habe. Und zwar habe ich eine seltene, von deutschen Krankenkassen bisher nur in vier Einzelfällen anerkannte Krankheit, die meine Nerven und meinen Kreislauf betrifft. Diese Krankheit hat noch nicht einmal einen richtigen Namen, sondern wird als ein Syndrom mit einem Doppelnamen bezeichnet, welcher sich aus dem Patienten Alpha und dem Wissenschaftler, der sie untersucht, zusammensetzt. Das Miese daran ist, zu 99 Prozent der Zeit geht es mir normal und gut. Aber ich bekomme etwa 2-4 heftige Migräneanfälle im Jahr und breche ca. 20 Mal im Jahr ohne Vorwarnung kreislauftechnisch völlig zusammen und muss in beiden Fällen notärztlich medizinisch behandelt werden, sonst kann es zum Herzstillstand kommen oder ich renne mir bei der Migräne den Kopf an der Wand ein.


Stellt euch die schlimmsten Zahnschmerzen vor, die es gibt. Stellt sie euch in allen Zähnen zugleich vor und dazu noch im gesamten Kopf. Nehmt das mal 100. Dann habt ihr eventuell eine leise Ahnung von dem, was ich durchmache, wenn es losgeht. Die Krankheit ist durch einen Test leicht und einwandfrei feststellbar, und wäre ebenso leicht behandelbar, sodass fast alle Symptome völlig verschwinden und statt der Migräneattacken und Kreislaufprobleme nur ein leichter Schwindel auftreten würde. Mein Körper kann schlichtweg einen wichtigen Stoff nicht ohne einen Hilfsstoff verarbeiten, und es gibt die Vermutung, dass extrem viele Menschen diese Krankheit haben, ohne es auch nur zu ahnen. Bei denen aber auch die Symptome keine solchen Auswirkungen haben. Der Hilfsstoff ist ein ungemischtes chemisches Element, darf aber aus irgendwelchen Gründen nicht nach Deutschland eingeführt werden, und es selbst entsprechend aufzuarbeiten, ist nicht möglich.


Ich besitze zwei Ausbildungen, doch in beiden wäre es fatal, wenn eines der beiden Symptome auftritt, denn weder als Maschinenführer noch als Pflegekraft kann ich es verantworten, meine Arbeit und mich selbst fallen zu lassen. Das größte Problem ist, dass die ARGE diese Krankheit trotz Attest nicht anerkennt und mich ständig kürzt, und das damit begründet, dass es halt nicht geben darf, was die Krankenkassen nicht in ihren Krankheitenkatalog haben. Ich habe bereits drei Prozesse vor dem Sozialgericht gewonnen, welches seltsamerweise keine Probleme mit der Anerkennung meiner Krankheit hat. Und nach dem dritten Prozess habe ich die ARGE sogar per Gerichtsvollzieher pfänden lassen, welcher denen tatsächlich zwei Laptops und ein Diensthandy pfändete. Dieser sagte, er käme gerne jederzeit wieder. Aber dennoch läuft momentan der vierte Prozess, da ich wieder, sich überlappend, um mehr als 50 Prozent gesperrt bin, was sogar ungesetzlich ist.


Das Traurige ist, ich WILL arbeiten. Ich bin motiviert. In einem meiner Jobs, woanders, es wäre unwichtig. Ich würde das einzige Medikament dagegen auf eigene Kosten einführen lassen, doch es fällt in Deutschland wie gesagt unter das Arzneimittelgesetz und Sondergenehmigungen werden nicht erteilt. Ich habe drei Ärzte, einen Neurologen, einen Hausarzt und einen Internisten, die hinter mir stehen und für mich kämpfen. Ich stand schon in der Zeitung. Trotzdem passiert nichts zu meinen Gunsten und an manchen Tagen sitze ich hier und bin wegen dieser Schwäche, die das Ganze in mir auslöst, einfach nur noch am Heulen. Und das als das, was man als gestandenes Mannsbild bezeichnet, aber so was ist mir egal. Ich habe 2014 und 2015 auch schon jeweils längere Zeiten in der Psychiatrie verbracht, weil ich bereit war, meinem Leben ein Ende zu setzen, das aber auf der anderen Seite eben auch selbst verhindert habe. Aber oft weiß ich einfach nicht mehr, was ich noch tun soll. Wieso wird ein Mensch allein gelassen, weil etwas existiert, was eine nicht medizinisch ausgebildete Bande von Bürokraten nicht als Krankheit anerkennt?

Beichthaus.com Beichte #00036197 vom 19.07.2015 um 18:16:14 Uhr (11 Kommentare).

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