Küssen oder Furzen?

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Peinlichkeit Ekel Trunksucht Ex Last Night Münsingen

Meine Ex hat sich vor vier Jahren von mir getrennt, weil ich mich in der Beziehung teilweise wie ein Arschloch verhalten habe. Sie war zwar auch nicht ganz unschuldig, aber ich hatte definitiv die größeren Fehler gemacht. Da wir damals noch den gleichen Freundeskreis hatten, wusste ich, dass sie trotz ihrer Fernbeziehung noch Gefühle für mich hegte. Auf der Party eines Freundes schloss sie sich dann zwei Stunden mit mir in ein Zimmer ein, um über so einiges zu reden. Sie wurde ziemlich emotional und heulte, machte mir aber deutlich, noch Interesse zu haben. Ich beruhigte sie und bot ihr an, noch mit zu mir zu kommen. Eigentlich hatte ich die Absicht sie flachzulegen, jedoch hatte ich nach all dem Alkohol schon Probleme damit, mich auf dem Stuhl zu halten. Schließlich wollte sie gehen und ich begleitete sie heim.

Vor ihrer Tür kam es dann zur berühmten "Küssen oder nicht-Küssen"-Szene. Ich war gerade dabei, meine Hände an ihre Hüfte zu legen, als mir der stinkendste Furz meines Lebens entwich. Man hörte nichts, doch innerhalb von zwei Sekunden standen wir beide in einer Wolke aus menschlichen Gasen. Sie schaute verwirrt und angeekelt zugleich. Da ich den abartigen Gestank selbst kaum aushielt und ich es extrem peinlich fand, verabschiedete ich mich schnell mit und ging dann. Ich sah sie nie wieder. Ich bitte um Absolution, weil ich es geschafft habe, die Liebe meines Lebens anzufurzen und zu vergraulen, anstatt sie zu küssen und zurückzugewinnen. Ich mische nie wieder Döner und Bier!

Beichthaus.com Beichte #00034582 vom 11.12.2014 um 22:06:07 Uhr in Münsingen (10 Kommentare).

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Wie ich beinahe meinen Freund entmannte...

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Engherzigkeit Peinlichkeit Gesundheit Partnerschaft

Ich (w/26) muss beichten, dass ich meinen Freund beinahe entmannt hätte. Eigentlich hatten wir beide einfach nur vor, einen gemütlichen Samstagabend bei Regenwetter auf dem Sofa zu verbringen. Gemütlich einen Joint rauchen, etwas Leckeres essen und uns danach nackt unter die Decke kuscheln. Zu was das führen sollte, ist wohl klar. So nahm der Abend seinen Lauf, wir rauchten, aßen sehr gut und ich wollte noch eben duschen gehen. Frisch geduscht ist es immer schöner. Gesagt, getan. Ich kam aus der Dusche, trocknete mich grob ab und flitzte ins Wohnzimmer. Ich hatte mich nur leider nicht ordentlich genug abgetrocknet und so rutschte ich knapp vor dem Sofa auf den Fliesen aus und fiel mit dem Ellenbogen voran auf den Schritt meines Liebsten.

Er krümmte sich sofort vor Schmerzen und ich habe mich auch sofort entschuldigt - unter schallendem Lachen. Nur wurden seine Schmerzen einfach nicht besser, sodass wir ins Krankenhaus fuhren. Das Ergebnis war eine dicke Hodenprellung und farblich hatte das Ganze auch was von moderner Kunst. Es tut mir irre leid, dass ich mich erst einmal nicht mehr eingekriegt habe vor Lachen und das, obwohl das Unglück meine Schuld war.

Beichthaus.com Beichte #00034581 vom 11.12.2014 um 19:13:41 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Meine ehemalige Geliebte ist meine Chefin!

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Lügen Morallosigkeit Schamlosigkeit Selbstsucht Arbeit Chef

Heute muss ich (m) mich erneut an die Beichthaus-Gemeinde wenden und um Vergebung bitten. Zugrunde liegt die Beichte 00034268. Dort habe ich eine Menge Affären und viele Dummheiten gestanden. Um mir erneut Absolution zu erteilen, solltet ihr vielleicht zuerst die Beichte von damals lesen. Es ging bei der ersten Beichte um eine Frau, der ich schlimme Dinge angetan hatte und die jetzt nach einer Unternehmensfusion meine Chefin geworden ist. Bisher war Händeschütteln der einzige erneute Kontakt zu ihr. Ich sollte gemeinsam mit ihr einen Wirtschaftsplan ausarbeiten, um die zusammengelegten Unternehmen zukunftsgerecht zu führen. Der Termin wurde von ihrer Sekretärin zwei Mal kurzfristig verschoben. Beim dritten Termin war ich bereits zwei Stunden vor dem Termin dort, um mich nicht wieder abwimmeln zu lassen. Ich hatte mich seit Wochen extrem gut auf diesen Termin vorbereitet und war für alle Eventualitäten gewappnet.

Ich kam dann in das riesige Besprechungszimmer. Sie saß bereits am Tisch, wir gaben uns die Hand, die Sekretärin verschwand und wir standen uns gegenüber. Sie war extrem zugeknöpft und trug die Haare sehr streng. Sie hat mir nur kurz in die Augen geschaut und starrte jetzt auf ihren Kugelschreiber. Dann sagte sie zu mir, dass wir rein aus beruflichen Gründen hier zusammensitzen und die Vergangenheit beiseitelassen sollten. Auch hätte sie mich in diesem Unternehmen gar nicht erwartet - ich trage einen Namen, den es hier zigtausendfach gibt. Da sich im Unternehmen so gut wie alle duzen, würde sie von mir nicht das "Sie" verlangen. Und so erklärte sie mir die Situation ziemlich trocken. Dann gab sie drei Stunden für das Gespräch vor und wollte beginnen - die Situation war total verkrampft. Ich hatte noch kein Wort gesagt, sah ihr dann kurz tief in die Augen und legte los mit meiner Show.

Ich präsentierte ihr kurz einen kompletten Wirtschaftsplan, den ich in den letzten Wochen alleine ausgearbeitet hatte, denn alle Zahlen waren für mich zugänglich. Das Unternehmen wird danach mehr als gut aufgestellt sein. Sie war total verblüfft. Jetzt war ich im Fahrwasser und sagte ihr, dass sie die Präsentation auf einem Stick erhält, und schob ihr das Teil rüber. Auf die Frage, warum ich die ganze Arbeit bereits gemacht habe, sagte ich ihr Folgendes: "Es steht etwas zwischen uns, was zuerst geklärt werden muss - sonst kann die Zusammenarbeit niemals Früchte tragen." Wir müssten über die Vergangenheit sprechen und alles aufarbeiten, den Stick soll sie in Ruhe ansehen, sprach ich langsam und in Ruhe weiter. Ich bat sie, ihren Gefühlen einfach freien Lauf zu lassen. Dann brach alles aus ihr heraus und ich ließ sie bestimmt 15 Minuten lang schreien - dann reden, sie heulte und rotzte herum, ihre ganze Schminke lief ihr herunter, sie verlor völlig die Fassung. Die Geschehnisse hier zu beschreiben ist wirklich sehr schwierig.

Ich musste mir verschiedene Dinge wie: "Wo warst du, als ich dich brauchte", "Ich war nur dein Betthäschen", "Meine ganze Existenz kippte und du bist feige abgehauen?" anhören. Sie knallte mir mein schäbiges Verhalten voll gegen den Kopf. Dies war ganz in meinem Sinn und ich ließ sie machen. Wie bereits erwähnt, war ich super vorbereitet, sie tat mir fast ein bisschen leid. Ich überreichte ihr eine Taschentuchpackung und gab ihr weitere fünf Minuten um sich zu beruhigen, sie war völlig am Ende. Dann legte ich los. Mit erstickter Stimme berichtete ich, wie ich damals, als es bei ihrer Ehe zur Trennung und zum Verlust materieller Güter kam, schockiert gewesen sei. Ich erklärte ihr, dass ich nicht mehr in den Spiegel schauen konnte, ich hätte Angst gehabt, ihr in die Augen zu schauen und so weiter und so fort. Ich hatte mich zur damaligen Zeit tatsächlich von meinem Arbeitgeber getrennt, da ich von meinem jetzigen Arbeitgeber ein unschlagbares Angebot vorliegen hatte. Nach meiner Kündigung war ich sofort freigestellt.

Dies nahm ich zum Anlass für eine weitere Lüge und sagte zu ihr, dass ich nicht mehr fähig gewesen sei zu arbeiten, in meinem Kopf wäre nur noch Leere gewesen. In Wirklichkeit bin ich mit meiner damaligen neuen Gespielin auf einer mehrwöchigen Bergwanderung unterwegs gewesen. Ein Selfie mit dem Gipfelkreuz im Hintergrund, auf dem ich wirklich unrasiert, übernächtigt und einfach fix und fertig aussehe, hatte ich von zu Hause mitgenommen. Ich zeigte ihr das Foto und erklärte, dass ich mich hätte zurückziehen müssen, um in Ruhe und Abgeschiedenheit meine Taten zu bereuen, was natürlich in keiner Weise stimmte. Es lief prima. Ich wäre damals kaum in der Lage gewesen, die Dinge zu verarbeiten, weil sie meine große Liebe gewesen sei und ich mich vor mir selbst geschämt hatte. Sie starrte das Foto an und ich erkannte, wie es in ihrem Kopf zu arbeiten begann. Ich schniefte auch zur Show in ein Taschentuch und starrte auf den Boden und berichtete ihr von Selbstmordabsichten und großen Depressionen, die mich lahmgelegt hatten.

In Wirklichkeit war ich damals dann noch einige Zeit auf Mallorca und habe gefeiert. Jetzt kam mein größter Trumpf und ich griff in die Innentasche meines Sakkos. Ich hatte ein Bild eingesteckt, das uns gemeinsam beim Besuch eines Pferderennens zeigte. Wir hatten damals viel Spaß und lachten vergnügt, eng verschlungen, mit einem Glas Champagner in der Hand. Das Sofortbild war damals aus Zufall entstanden, ich hatte es dem Fotograf unverzüglich abgenommen. Ich hatte es absichtlich ganz leicht zerknittert und eingeschweißt. Dann erklärte ich ihr, dass ich dieses Bild immer bei mir trage, seit ich sie zum letzten Mal gesehen habe. Ich würde es jeden Tag anschauen und nachts auf meinen Nachttisch stellen. Dann verfiel sie wieder völlig in einen Weinkrampf und wollte etwas sagen, aber es funktionierte nicht. Naja, nach zwei Stunden versuchte ich zögerlich ihre Hand zu nehmen, aber sie zog sie weg.

Ich hatte mich damit erfolgreich als ebenbürtiges Opfer der Affäre hingestellt, es kam noch zu weiteren Weinanfällen, aber mehr will ich hier nicht ausführen. Sie erklärte mir, dass ihr jetziger Mann über 50 Prozent der Unternehmensaktien hält, sonst könnte sie sich mit einem acht Monate alten Töchterchen diesen Job gar nicht erlauben. Ich schlug ihr vor, die ganze Sache erst einmal sacken zu lassen. Sie ist jetzt wirklich der Meinung, dass die Beendigung unserer Affäre mich fast umgebracht hätte. Der komplette Plan ist aufgegangen. Mich würde es wirklich reizen, mit ihr wieder in die Kiste zu steigen, mal sehen. Hoffentlich wird sie diese Beichte nie lesen. Jetzt würde ich nur noch gerne um Vergebung meiner Lügen bitten. Dass ich diese Notlügen leider vorbringen musste, versteht vermutlich wohl jeder.

Beichthaus.com Beichte #00034577 vom 11.12.2014 um 11:35:58 Uhr (27 Kommentare).

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Das Geld des Drogendealers

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Morallosigkeit Habgier Drogen Diebstahl Last Night

Folgendes ist passiert: Ich (m/19) war gerade mit einem befreundeten Pärchen in einer Bar und tanzte so vor mich hin, als ein Bekannter von mir - ein Dealer - reinkam. Wir begrüßten uns und redeten ein bisschen. Wir machten aus, dass wir um 12 in die Disco unseres Vertrauens weiterziehen würden. Dort wollte ich eigentlich schon früher hin, allerdings wollte das Pärchen lieber in der Bar bleiben, und da die beiden eh nur bis 12 feiern würden, entschied ich mich dafür, so lange noch bei ihnen zu bleiben. Um halb 12 kam der bekannte Dealer zu mir - sichtlich hektisch und nervös - mit dem Satz "Komm wir gehen zum Club, ich lade dich ein, aber wir müssen jetzt gehen!" Ich war total perplex, da ich ihn noch nicht lange kannte und nicht erwartet hätte, dass er mich einlädt. Ich willigte sofort - positiv überrascht - ein und holte meine Jacke, verabschiedete mich frühzeitig von meinen Freunden und ging mit dem Bekannten los. Nachdem wir die Bar verlassen hatten, drückte er mir einen Zwanziger in die Hand und meinte "Schenk ich dir."


Nun kam mir die ganze Sache sehr merkwürdig vor und ich bohrte ein wenig nach, wieso er mir Geld schenkt. Viel bekam ich nicht raus, nur, dass er jemanden bei einem Deal abgezogen hätte und er nicht länger in der Bar bleiben konnte. Meiner Einschätzung nach hat ihm jemand einen Fünfziger für Drogen gegeben. Und mit dem Schein ist er dann einfach abgehauen. Allerdings wollte ich nicht zu neugierig wirken, also beließ ich es dabei. Ich fühle mich sehr schlecht, dass ich gestohlenes Geld angenommen habe, auch wenn ich es nicht selbst geklaut habe. In der Situation hatte ich nicht den Mut, das Geld abzulehnen, da ich nicht wie ein Moralapostel wirken wollte. Des Weiteren bereue ich, dass ich meine Freunde einfach in der Bar habe stehen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00034572 vom 10.12.2014 um 21:39:15 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Übersprungene Fahrstunden

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Betrug Falschheit Waghalsigkeit Auto & Co.

Als ich meinen Führerschein machte, hatten wir eine Art Stempelkarte, auf der der Fahrlehrer die absolvierten Stunden eingetragen hat. Erst wenn eine bestimmte Anzahl voll war, durfte man zur Prüfung antreten. Ich glaube, es waren 20 oder 40 Stunden, ich weiß es nicht mehr. Diese Karte hatte kleine Kästchen, in denen die Paraphe des Lehrers reingekritzelt wurde. Ich beichte, dass ich mindestens drei dieser Paraphen gefälscht habe, um früher Antreten zu können. Es hat nie jemand gemerkt.

Beichthaus.com Beichte #00034565 vom 10.12.2014 um 14:56:44 Uhr (8 Kommentare).

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