Anmache mit Erektion

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Verzweiflung Bahn & Co.

Ich (m/23) bin in Sachen Frauen ein richtiger Loser. Bis jetzt hatte ich noch nie eine Freundin, geschweige denn Sex. Dabei gebe ich mir wirklich Mühe. Regelmäßig bin ich in einem bekannten deutschen Frauenforum aktiv, um mir Tipps fürs Flirten geben zu lassen. Auch schaue ich mir Videos zu diesem Thema an, doch es hilft alles nichts. Sobald ich mit einer Frau ins Gespräch komme, rede ich über das Wetter und danach habe ich meine behämmerte Sprechblockade. Mir fällt einfach kein interessantes Thema ein, welches man mit Frauen diskutieren könnte. Letzte Woche zum Beispiel stieg ich in die Münchener S-Bahn ein und sah eine sehr hübsche Frau alleine auf einem Vierer. Sofort wollte ich sie ansprechen, nur hatte ich leider eine Erektion und musste mein Glied erst einmal erschlaffen lassen. Dabei fiel mir eine Diskussion ein, die ich im besagten Frauenforum las. Es ging um das Thema, was Frauen von einer Erektion halten würden. Überraschenderweise war man einstimmig der Meinung, dass man dies eher als Kompliment wertet, als angeekelt zu sein. Mein Plan war es nun, zu meiner Angebetenen hinzugehen und ihr meine Erektion zur Schau zu stellen. Hierbei wollte ich so tun, als ob ich mich schämen würde, während sie schmunzelt. Wenn alles perfekt läuft, müsste ich damit das Eis für ein gutes Gespräch gebrochen haben.

Gesagt, getan! Ich ging zu ihr und sagte "Hallo", sie erwiderte mit "Servus". Dann sagte ich "Ah, da ist er endlich, der Sommer", das sie mit "Wurde auch Zeit" konterte. Ab hier fiel mir wie sonst auch nichts mehr ein. Das Wetter ist mein einziges sicheres Thema. Nun spielte ich die Trumpfkarte "Erektion". Ich ließ meinen Penis in die Höhe ragen, mit der Hoffnung, sie würde es bemerken. Das tat sie auch. Sie starrte ein paar Sekunden darauf und ich kam ihr mit "Oh, das ist mir wirklich peinlich" entgegen. Statt aber darüber zu schmunzeln, beleidigte sie mich als Perversling und wechselte den Platz. Ich kam mir wie ein Vollidiot vor. Der Opa hinter mir meinte noch, ich sollte meine Hormone zu Hause lassen. Irgendwie waren in meinem Waggon alle gegen mich und suchte am nächsten Haltepunkt fluchtartig das Weite. Ich beichte, eine unschuldige Dame sexuell belästigt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00035494 vom 19.04.2015 um 15:42:43 Uhr (31 Kommentare).

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Rabatt für Schüler und Studenten

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Geiz Falschheit Betrug Geld

Ich schummle beim Eintritt bezahlen. Wenn ich auf eine schöne Messe, in Zoos, auf Musikveranstaltungen, zu Oldtimermärkten oder ins Museum gehe, zücke ich meinen seit zwei Jahren abgelaufenen Umschülerausweis. Ich verdiene nun, nach der Umschulung, leider nicht das Meiste. Die Oldtimerveranstaltungen sind unverschämt teuer und kosten oft 50 Euro Eintritt, nur um sich Opas alten Jaguar und Bauer Heins rostigen Traktor angucken zu können. Ich bezahle, nachdem ich den Ausweis vorgezeigt habe, oft statt fünfzehn Euro nur noch zehn Euro, statt fünf nur zwei Euro oder komme in Museen sogar kostenlos rein. Ich bin ein großer Museumsfan und das wäre im Laufe des Jahres ganz schön teuer. Auch im Freizeitpark oder im Schwimmbad lassen sie mir die Masche manchmal durchgehen.


Eine Umschulung dauert mit Vorausbildungskurs maximal drei Jahre. Der Ausweis ist gültig ab 2012 und ist es 2015. Den meisten Kassierern fällt es gar nicht auf. Ich überlege nun, da der Ausweis langsam unglaubwürdig wird, irgendwie das Datum auf dem Teilnehmerausweis zu ändern oder mir selbst einen zu erstellen. Das wäre aber wohl Urkundenfälschung, im Grunde ist mir das auch zu heikel. Auch meinen alten Sozialpädagogen zu fragen, ob er mir eine Karte mit aktuellem Datum ausstellt, habe ich schon überlegt. Das wäre allerdings dreist, da sie dort immer superkorrekt in allen Dingen waren. Meine Mutter ermutigt mich manchmal sogar, den Ausweis vorzuzeigen, wenn wir irgendwo hingehen. Ich weiß, es ist falsch, doch ich kann nicht damit aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00035486 vom 18.04.2015 um 20:55:46 Uhr (10 Kommentare).

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Verpasste Chancen dank Jugendliebe

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Fremdgehen Feigheit Neugier Partnerschaft

Ich (w/20) möchte auch eine Sache beichten, die mir auf dem Herzen liegt. Ich habe seit sechs Jahren einen Freund. Nun ist es so, dass man als 14-Jährige glaubt, die große Liebe gefunden zu haben und dass der Partner für immer bleibt. Ich hätte auch überhaupt nichts dagegen gehabt, nur hat er sich in den letzten zwei Jahren sehr stark verändert und im Bett läuft es bei uns alles andere als rosig. Ich weiß, dass für eine Beziehung andere Dinge mehr zählen, aber irgendwann wird es einfach nur belastend. Und mit 20 sollte man vielleicht auch über den sexuellen Tellerrand blicken dürfen und mal Dinge ausprobieren. Ich bin in diesen sechs Jahren mit ihm nicht zum Höhepunkt gekommen, ein Vorspiel zu meinen Gunsten existiert nicht wirklich. Unter der Gürtellinie gehe ich, was das Vorspiel angeht, leer aus. Er leckt nicht, er fingert nicht. Er findet mich sowieso total ekelhaft. Das sagt er natürlich nicht so, aber aus Gesprächen mit Freunden, also z.B. Partygespräche, etc. und seinem Verhalten mir gegenüber kann ich das ganz klar erkennen. Und liebe Beichthausleserinnen und -leser, ich mag zwar nicht die wohlgeformteste Frau auf Erden sein (1,60m und 63kg), aber ich bin wirklich alles andere als ungepflegt. Ich dusche täglich, rasiere mich und benutze auch das eine oder andere Mal eine Intimlotion.


Er ist auch einfach nicht so der typische Mann und ekelt sich vor vielen Dingen. Sexspielzeug ist auch abartig. "Liebe machen" funktioniert, aber wie ja jeder gut aufgeklärte Mensch weiß, geht nicht unbedingt bei jeder Frau nur durch Rein und Raus die Post ab. Und naja, ein Wasserfall entwickelt sich unter den Umständen auch nicht unbedingt in meiner Hose, wenn ihr wisst, was ich meine. Ihm reicht es auch eigentlich ein Mal die Woche und mir ist das zu wenig. Nun habe ich das schon öfter auf ruhige Art angesprochen. Das Ergebnis ist eigentlich immer das Gleiche. Ihm geht es so schlecht, ich schiebe ihm immer die komplette Schuld zu, wie kann ich nur, blablabla! Und im Endeffekt ändert sich dann gar nichts. Aber zu meiner eigentlichen Beichte: Ich befinde mich jetzt seit drei Jahren in einer Ausbildung in einem Industriebetrieb und habe mich Hals über Kopf in einen Kollegen verschossen. Er ist halt einfach total mein Typ. 1,90 m, Eishockeyspieler, blond, blaue Augen - aber alles andere als blöd. Und einfach dieselbe Dreckssau im Bett, wie ich es gerne ausleben würde.


Auf jeden Fall geht die Ausbildung nun zu Ende, in zwei Wochen schreiben wir die Abschlussprüfung und er weiß genau, dass er in einen anderen Betrieb wechseln wird. Wir finden uns beide ziemlich scharf und haben unter diesem Vorwand zusammen gelernt. Den Rest könnt ihr euch denken. Wir haben nach dem Lernen noch einen Film geguckt und etwas getrunken. Ich bin einfach nur verknallt in diesen wundervollen Menschen und ich habe Angst, die Chance meines Lebens zu verpassen, weil ich ihn aus gegebenen Umständen nach den nächsten fünf Monaten wahrscheinlich nie wiedersehen werde. Wir haben noch nicht miteinander geschlafen - allerdings trotzdem etwas miteinander am laufen. Ich habe ein tierisch schlechtes Gewissen, aber ich möchte einfach wissen, wie es mit einem anderen ist und ob diese Orgasmus und Ekelsache vielleicht nur an mir liegt. Ich werde es meinem Freund bald sagen. Eigentlich möchte ich die Beziehung nicht beenden. Ich denke, das wird er dann wohl übernehmen und ich habe es auch irgendwie verdient. Ich finde es einfach ätzend, wenn Probleme in einer Beziehung stehen und man nicht darüber reden kann. Eigentlich ziemlich schade, dass eine so langjährige Beziehung daran zerbricht, aber wenn ich selbst daran kaputtgehe und wir es gemeinsam einfach nicht ändern können, dann wird es wohl besser so sein. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00035482 vom 18.04.2015 um 19:13:57 Uhr (17 Kommentare).

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Mein Leben als Prostituierte

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Prostitution Verzweiflung Ungerechtigkeit Gesellschaft

Mit 18 Jahren fing ich an, als Prostituierte in verschiedenen Clubs zu arbeiten. Das Ganze machte ich 3,5 Jahre lang, bis ich diese Gesellschaft einfach nicht mehr ertragen konnte. Alles fing schon in meiner Ausbildung an - ich führte quasi ein Doppelleben und wegen des viel höheren Gehalts entschloss ich mich irgendwann dazu, die Ausbildung abzubrechen, um mir ein gesichertes Leben aufzubauen. Ich hatte Spaß, fühlte mich sexy und überlegen. Der Job hat außerdem den Vorteil, dass man ein sehr gutes Gespür für Menschen bekommt. Ich erkenne jede Vorliebe eines Mannes, weiß genau, wie ich jemanden ansprechen muss und ihn herumkriegen kann. Irgendwann war mir das alles zu viel. Ich vermisste die Naivität und den guten Glauben des Menschen. Selbst wenn ich privat unterwegs war, konnte ich mich vor Männerblicken und deren Fantasien nicht retten. Dennoch war ich ein Nichts. Ich hatte nichts außer meinem Aussehen und Geld - und den Männern, die mit mir Sex wollten. Ich verlor durch meinen Job den Anschluss zur Gesellschaft.

Meine Freunde verließen mich nach und nach und irgendwann war ich alleine. Ich plante, wieder einen Mittelweg zu finden: Durch einen normalen Job meinen Platz in der Gesellschaft zu finden und gleichzeitig meinen Beruf als Prostituierte auszuführen, da dieser mir nicht nur Spaß macht, sondern auch Geld bringt. Nach all den Jahren schaffte ich es jedoch nicht mehr. Männer kann ich nur noch auf der sexuellen Ebene betrachten - was es mir vor allem bei Bewerbungsgesprächen und Ähnlichem sehr schwer macht. Außerdem habe ich extrem lange Lücken in meinem Lebenslauf, was es noch viel schwerer macht. Vor zwei Jahren habe ich mit dem Job komplett aufgehört, aber meinen Platz in der Gesellschaft habe ich trotzdem nicht gefunden.

Alles dreht sich nur um Geld, Lügen, Oberflächlichkeiten und Intrigen. Und es gibt niemanden, dem man wirklich vertrauen kann. In meiner Zeit als Prostituierte habe ich unheimlich viele dieser Dramen mitbekommen. Ich schlief mit Männern in jedem Alter und bekam das eine oder andere erzählt. Aber trotz all dieser versteckten Geschichten kann man uns nicht akzeptieren. Warum nicht? Wir tun schließlich niemandem etwas. Ganz im Gegensatz zu den Menschen die betrügen, fremdgehen oder gar töten. Warum finden Kriminelle einen Platz im Leben, aber wir nicht? Ich habe durch den Job vergessen, wer ich wirklich bin, aber trotzdem würde ich jederzeit wieder zurückgehen, wenn ich nur einen Platz in der Gesellschaft finden würde. Ich hoffe wirklich, dass dieser Beruf irgendwann akzeptiert wird, denn niemand kennt die Menschen besser als Prostituierte.

Beichthaus.com Beichte #00035480 vom 18.04.2015 um 14:45:56 Uhr (9 Kommentare).

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Meine Ex ist eine Prostituierte

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Ehebruch Fremdgehen Prostitution Partnerschaft Tarp

Meine Ex ist eine Prostituierte
Ich (m/32) war für ein Jahr lang mit meiner damaligen Partnerin verheiratet, die als Professionelle arbeitet. Am Anfang machte mir das nichts aus, da ich alles andere als konservativ denke und dieser Beruf eben seine Daseinsberechtigung hat. Dass meine Lebensgefährtin mehrmals täglich mit x-beliebigen Männern aus meiner Region das Kopfkissen teilt, sah ich auch nicht als schlimm an, schließlich duscht sie sich ja nach jedem Akt. Klar, mit mir konnte sie nur am Wochenende schlafen, weil sie von ihrer Arbeit schon genug Sex hatte, aber ich konnte auch enthaltsam sein. Bis hierhin war das alles noch kein Problem. Doch vor ein paar Monaten gönnte sich ein Arbeitskollege einen Besuch ins Lusthaus und sah natürlich meine Frau. Das nutzte er dann noch dreist aus, indem er seine schrumpelige Salami in meine Frau tunkte. Allein diese Vorstellung sorgt in mir schon für einen tiefen Hass. Zu allem Überfluss verbreitete er diese Nachricht an die restlichen Kollegen. Von nun an war meine Frau die Betriebsschlampe, sodass jeder Trottel schon mit meiner Frau Verkehr hatte.

Oft wurde dann noch geprahlt, wie sehr es meiner Frau besorgt wurde, wie sehr sie stöhnte, etc. Es war einfach unerträglich in den letzten Wochen. Ich meine, welcher Mann kann damit leben, dass seine Kumpels schon mit der eigenen Partnerin geschlafen haben? Höchstens ehrlose Männer, aber ich zog schnell den Schlussstrich. Ich suchte mir einen anderen Job und trennte mich von meiner Frau. Ihr sagte ich nur, dass ich mir eine gemeinsame Zukunft mit einer Hure nicht vorstellen kann. Zunächst war sie aufgebracht, denn vorher war das noch kein Problem. Ich aber schimpfte sie nach allen Regeln der Kunst nieder, was eigentlich ungewöhnlich für mich ist. Der Spott auf der Arbeit hat das Fass wohl zum Überlaufen gebracht. Inzwischen ist alles wieder im Reinen, da ich eine neue Freundin - habe mit einem vernünftigen Beruf. Nur habe ich manchmal Gewissensbisse von meinem Aktionismus. Meine Ex litt bestimmt sehr darunter, dass ich von heute auf morgen das Horizontalgewerbe verachtete. Ich beichte nun, meine Frau für mein zu großes Ego verlassen und verletzt habe. Auch beichtenswert sind neuerdings die Besuche im Lusthaus. Damit betrüge ich nicht nur meine neue Freundin, sondern unterstütze genau die Branche, für die ich meine Ex verlassen habe. Einfach verrückt.

Beichthaus.com Beichte #00035477 vom 17.04.2015 um 18:31:03 Uhr in Tarp (37 Kommentare).

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