Der Garten des Professors

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Dummheit Unreinlichkeit Ekel Hochmut Nachbarn Luebeck

Mein Bruder ist drei Jahre lter als ich. Als ich ungefhr vier Jahre alt war, beschuldigte mein Nachbar ihn dann, dass er in seinen Garten gekotet htte. Ich dachte damals, dass er dies wirklich getan htte und beschloss, meinem Nachbarn auch mein Geschenk zu berlassen. Im Winter darauf habe ich dann allerdings den Hund gesehen, der in den Garten des Nachbarn gekackt hat und mir wurde klar, dass mein Bruder dies nie getan hatte. Im Nachhinein tut es mir leid, aber ich muss jedes Mal lcheln, wenn ich daran denke, wie ein kleines Kind in den Garten eines Professors scheit.

Beichthaus.com Beichte #00032147 vom 31.10.2013 um 21:56:10 Uhr in 23566 Luebeck (Arnimstrasse) (5 Kommentare).

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Der beste Hotel-Chef Deutschlands

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Aggression Boshaftigkeit Selbstsucht Ungerechtigkeit Arbeit

Wenn ich nchstes Jahr - nach dem Hotelmanagementstudium - in die Selbststndigkeit starte, werde ich meine Mitarbeiter knechten bis zum Erbrechen. Ich werde mir alle Vorteile eines Arbeitgebers zunutze machen. Der Mindestlohn und 400 Euro Vertrge werden an der Tagesordnung sein. Ich nutze die Abhngigkeit von Studenten genauso aus, wie es bei mir gemacht wurde. Wenn einmal das Wort Urlaub oder Vergleichbares fllt, werde ich Vertrge zerreien wie andere Leute Tempos beim Schnuzen. Des Weiteren werde ich das Augenmerk nur auf das Wohl meines Unternehmens legen und Bewerbungen von Unmotivierten, Sonderfllen, Faulpelzen oder Aushilfsgangstern, die es wagen, sich bei mir zu bewerben, schnell vom Schreibtisch wehen. Lieber Arbeitsmarkt, ich bitte um Nachsicht.

Beichthaus.com Beichte #00032146 vom 31.10.2013 um 23:43:13 Uhr (37 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Phantomgerusche

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Dummheit Stolz Arbeit

In dem Unternehmen, bei dem ich arbeite, wurden vor einigen Monaten Mobiltelefone fr alle Mitarbeiter eingefhrt - zunchst, damit wir uns innerhalb der Firma besser verstndigen knnen. Es handelt sich um ein sehr weitlufiges Werksgelnde und das hat schon Vorteile mit sich gebracht. Leider arbeiten wir in zwei Schichten - das bedeutet, die Produktion luft von 06.00 Uhr bis 0:00 Uhr durch. Irgendwann ist die Firmenleitung dann auf die Idee gekommen, dass wir auch in unserer Freizeit erreichbar sein mssen, falls jemand aus der anderen Schicht eine Frage hat. Die Anrufe sind dann zwar eher selten gewesen, aber war man mal nicht erreichbar, hat es einen Riesenrger vom Werksleiter gegeben. Nun zu meiner Beichte: Ich hre seit einigen Monaten Phantomgerusche, ich hre also oft mein Mobiltelefon klingeln, obwohl gar keiner angerufen hat. Seit ich in der Sptschicht eingeteilt worden bin, ist es noch schlimmer geworden - ich schrecke morgens im Bett hoch und denke, dass es geklingelt hat. Ich habe mich natrlich schon ber das Thema informiert und es ist wohl sehr weit verbreitet, mir macht es aber Angst, dass ich Gerusche hre, die gar nicht da sind. Natrlich ist mir klar, dass sich das Ganze bis hin zu einer chronischen Krankheit oder sogar zur Berufsunfhigkeit entwickeln kann. Meine Beichte ist nun, dass ich es trotzdem noch niemandem erzhlt habe und zu Stolz bin, um damit zu einem Arzt zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00032145 vom 30.10.2013 um 10:32:34 Uhr (11 Kommentare).

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Die Zombie-Apokalypse

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Trägheit Selbstsucht Neckarsulm

Manchmal entziehe ich mich am Freitag nach der Arbeit komplett der Gesellschaft. Ich schliee meine Wohnung ab und stelle mir vor, die Apokalypse wre einhergegangen und drauen wimmelt es nur so von Untoten oder hnlichem und ich bin einer der wenigen berlebenden. Ich stelle mir dann vor, dass ich das Beste aus der Situation machen muss, und mache mir eine schne Zeit. Ich kiffe, hole mir oft einen runter und esse jede Menge Mistzeug. Und wenn ich dann manchmal doch rausgehe, um die Post zu holen, bin ich extra vorsichtig - man wei ja nie, was einen dort drauen erwartet! Mein Handy und jegliches soziale Netzwerk sind in dieser Zeit ausgeschaltet. Ich beichte also, dass ich, anstatt Party machen zu gehen, meine Wochenenden lieber alleine verbringe und mich meinen niederen Bedrfnissen hingebe, aber es gefllt mir!

Beichthaus.com Beichte #00032144 vom 30.10.2013 um 10:38:36 Uhr in 74172 Neckarsulm (Rötelstraße) (13 Kommentare).

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Angst vor dem banalen Leben

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Trägheit Faulheit Selbstsucht Dummheit Arbeit

Ich (m/25) mchte beichten, dass ich mich schon seit sechs Jahren erfolgreich vor jeglicher Arbeit gedrckt habe. Nach meinem Abitur, das ich mit einem Notendurchschnitt von 1,7 abgeschlossen habe, wusste ich nicht so wirklich, was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Zum Bund musste ich damals nicht, da ich wohl nur eingeschrnkt einsatzfhig war. Also habe ich fast ein Jahr lang vor dem Fernseher herumgelungert und bin abends saufen und gelegentlich auch kiffen gegangen. Als meine Eltern genug von meinem Selbstfindungstrip hatten, habe ich mich fr ein Jurastudium an einer renommierten deutschen Uni weit weg von meinem Heimatort beworben und wurde auch angenommen. Meine Eltern spendierten mir ber diesen Zeitraum grozgig eine kleine 3-Zimmer-Wohnung, in der ich die nchsten drei Jahre lang ein angenehmes und freies Leben fhren konnte. Im sechsten Semester konnte ich mich allerdings nicht mehr vor der Zwischenprfung drcken und wurde im Endeffekt zwangsexmatrikuliert.<br /> <br /> <br /> Zerknirscht zog ich daraufhin wieder bei meinen Eltern ein, die mich auch erst ein paar Monate lang in Ruhe lieen, damit ich mich von dem erlittenen Misserfolg erholen konnte. Danach wurden sie aber immer drngender, dass ich mir doch endlich eine Ausbildung oder einen Job suchen solle. Jetzt bin ich seit fast zwei Jahren &quot;arbeitssuchend&quot; und werde von meinem Eltern und dem verdammten Arbeitsamt nur noch gegngelt und drangsaliert. Ich fhle mich aber einfach noch nicht bereit dafr, ins Berufsleben einzusteigen. Also gebe ich mir alle Mhe, dass ich noch eine Weile jobsuchend bleiben werde. Ich baue bei Bewerbungsschreiben mit Absicht subtile Fehler ein und werde ich doch einmal zu einem persnlichen Gesprch eingeladen, gebe ich mir alle Mhe, dass es bei diesem einzigen Gesprch bleibt. Bei weiblichen Gesprchspartnern kratze ich mir whrend irgendeiner langweiligen Ausfhrung gerne am Sack herum. Ich nehme vor einem solchen Gesprch auch gerne Speisen mit Zwiebeln, Knoblauch oder Bohnen zu mir. Das damit gefrderte Furzstaccato im Bewerbungsgesprch hatte bisher immer eine ablehnende Haltung zur Folge. Ich mchte beichten, dass ich meinen Eltern schon jahrelang auf der Tasche liege und Angst um mein bisheriges Leben habe, weil ich befrchte, dass ihnen irgendwann die Geduld mit mir reit, und sie mich einfach vor die Tr setzen knnten, wo dann das einfache und banale Leben auf mich wartet.

Beichthaus.com Beichte #00032143 vom 30.10.2013 um 21:23:38 Uhr (32 Kommentare).

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