Hilfe, ich bin süchtig nach Pornos

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Sucht Verzweiflung Zwang

Ich (m/20) denke, dass ich süchtig nach Pornos bin. Ich sage speziell Pornos und nicht Masturbation, weil ich manchmal nur ein Mal wöchentlich masturbiere, aber fast jeden Tag Pornos konsumiere, oft mehrere Stunden. Das macht sich auch dadurch bemerkbar, dass ich eindeutige Änderungen in meinem Pornokonsum feststellen konnte (also dass ich nur noch recht ungewöhnliche Fetisch-Pornos ansehe). Außerdem hatte ich noch nie eine Beziehung und auch erst einen einzigen Kuss. Das mag zwar nicht durch diese potenzielle Sucht kommen, da ich generell eher introvertiert bin, aber hilfreich wird es wohl kaum sein. Ich beichte, dass ich mich vor einem Tag dazu entschlossen habe, damit aufzuhören, aber nicht glaube, dass ich das auch wirklich schaffe. Außerdem denke ich, dass in unserer Gesellschaft viel zu wenig vor Pornos gewarnt wird und des Weiteren habe ich das Gefühl, dass Pornosucht bei Weitem nicht so akzeptiert ist, wie zum Beispiel Alkoholsucht, weswegen ich auch mit niemandem darüber reden kann.

Beichthaus.com Beichte #00038169 vom 01.05.2016 um 02:04:10 Uhr (5 Kommentare).

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Früher war alles besser!

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Begehrlichkeit Sucht Falschheit Gesellschaft

Ich muss beichten, dass ich einen beachtlichen Teil meiner Zeit damit vertrödele, mir vorzustellen, im Amerika der 50er Jahre zu leben und dafür auch die eine oder andere Verpflichtung aus dem echten Leben verschiebe oder vergesse. Statt auszugehen oder mich zu verabreden, liege ich gemütlich im Bett und fantasiere oder schreibe Geschichten. Es wäre nur einfach so viel schöner, in einer Welt zu leben, die keine brutalen Religionskriege, keine militanten Veganer, keine halben T-Shirts und zerrissenen Hosen zum vollen Preis kennt. Weiße Zäune, eine kleine Familie, einen tollen Wagen. Ich kann die Leute, die sagen, dass früher alles besser war, voll und ganz verstehen. Wie es scheint, war es das nämlich. Heute hängt jeder am Smartphone, damals hat man wenigstens miteinander gesprochen oder telefoniert, statt Apps gab es Gesellschafts- oder Ballspiele. Ein weißer Zaun wäre sofort von irgendwelchen Kiddies mit Spraydosen besudelt.

Manchmal fühle ich mich schlecht, wenn ich Freunden absage, aber bevor ich einen ganzen Tag damit verbringe, die Wohnung in Ordnung zu bringen und ihnen Snacks und Getränke zu kaufen, von denen am Ende das meiste überbleibt, esse ich doch lieber für mich allein, flüchte mich in Gedanken und trinke nur für mich einen schönen Tee, ein Glas Sekt oder eine Tasse Kaffee.

Beichthaus.com Beichte #00038166 vom 30.04.2016 um 21:24:11 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich liebe meine beste Freundin

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Begehrlichkeit Verzweiflung Liebe

Ich bin verliebt in meine beste Freundin. Das Ganze geht schon länger so, allerdings war mir das bis vor kurzer Zeit nicht in dem Ausmaß bewusst. Wir hatten uns vor ungefähr zwei Jahren kennengelernt und vom ersten Augenblick an war uns beiden klar, dass wir zwei Menschen sind, die irgendwie zusammengehören. Allerdings - und hier liegt das Problem - hatten wir beide viel zu verlieren, wir stecken beide in einer Beziehung. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, tauschen uns regelmäßig über alle möglichen Dinge des Lebens aus, und wir sind tief miteinander verbunden und vertraut. Vor zwei Wochen waren wir gemeinsam wieder einmal in einem Kaffeehaus und redeten über unsere Zukunft.

Wir kamen auf das Thema Partnerschaft und merkten plötzlich, dass sowohl sie, als auch ich, uns diese nicht mit unseren Partnern vorstellen können, sondern vielmehr Gemeinsamkeiten zwischen uns entdeckten. Wir schauten uns tief in die Augen, sicherlich fast 10 Sekunden lang, nur keiner war in der Lage, etwas zu unternehmen. Sie stand dann auf, um auf die Toilette zu gehen, ich hatte Herzklopfen und wusste nicht mehr, was ich denken soll. Wir sind uns beide der Unmöglichkeit der Situation bewusst - es darf und wird zwischen uns nichts passieren, das wissen wir beide. Trotzdem ist es ein unerträgliches Gefühl. Es tut mir leid, dass wir uns nicht besser im Griff haben.

Beichthaus.com Beichte #00038163 vom 30.04.2016 um 10:59:12 Uhr (13 Kommentare).

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Hilfe, meine Eltern sind Rassisten!

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Vorurteile Zorn Ungerechtigkeit Peinlichkeit Familie

Hilfe, meine Eltern sind Rassisten!
Meine Eltern sind Rassisten und ich schäme mich dafür. Vor ein paar Monaten war ich mit meinem Vater in Amerika. Alle Leute dort waren sehr freundlich und man hätte keinen Unterschied zwischen Weißen und Schwarzen finden können. Und obwohl uns auch Schwarze sehr weitergeholfen haben, hat er noch am selben Abend gemeint, in Amerika würde alles viel besser laufen, wenn man die ganzen "Neger" rauswerfen würde. Dann schaute er Fox News und wetterte sofort gegen die Mexikaner, obwohl er, denke ich, noch nie mit einem gesprochen hat. Aber wenn Fox News das sagt, muss es ja stimmen. Er hofft, dass Trump Präsident wird, weil dann endlich Schluss mit den Mexikanern und der weichen Einwanderungspolitik ist. Auf dem Flughafen beschwerte er sich dann mehrfach über die anwesenden Inder und Araber und hatte ernsthaft bedenken, dass sie im selben Flugzeug mitfliegen könnten. Ich denke, in seinem Kopf gibt es eine sehr klare Klassifizierung von Ländern mit guten und Ländern mit schlechten Menschen. Zurück in Deutschland regt er sich jeden Tag über Merkel und den viel zu seichten Umgang mit Kriminellen auf - und dass man nicht so viele "Kanacken" reinlassen darf. Berlin hasst er wegen der ganzen Türken dort.

Meine Mutter ist nicht besser. Sie ist grundsätzlich gegen alle, die nicht europäisch aussehen. Zuletzt, als wir Oma auf dem Land besuchten, kam ein arabisch aussehender Mann ins Dorf und wartete dort an der Bushaltestelle. Meine Mutter beobachtete ihn durchs Fenster, bis er wieder fort war, und bekundete ununterbrochen, dass so einer gar kein Recht hat, ins Dorf zu kommen und dass die Oma ab sofort bessere Schlösser wegen der Diebe braucht. Es überrascht sicher nicht, dass beide bei der letzten Wahl AfD gewählt haben. Mir geht es anders. Ich studiere in einer Großstadt und da ist es normal, allen Menschen gleich gegenüberzutreten. Allerdings erzähle ich dort nicht viel von meinen Eltern und lade auch nie jemanden zum Besuch ein, denn dann könnten meine Freunde mitbekommen, wie ausländerfeindlich meine Eltern sind und das will ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038162 vom 30.04.2016 um 02:04:29 Uhr (32 Kommentare).

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“Beichte

Die Schwester meiner Frau

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Ehebruch Fremdgehen Lügen Selbstsucht

Vor etwa drei Jahren lernte ich eine junge Frau kennen. Wir haben uns so gut verstanden, dass sie gleich am ersten Tag des Kennenlernens und auch den vier folgenden Tagen bei mir geblieben ist. In dieser Zeit haben wir auch beide bei mir geschlafen, allerdings nicht mit, sondern nur nebeneinander. Wir haben uns beide in der Nähe des anderen sehr wohl gefühlt und das Thema Sex stand auch gar nicht im Raum. In den folgenden drei Monaten haben wir uns fast täglich getroffen. Das gegenseitige Interesse aneinander wurde immer stärker - wobei ich schnell bemerkt habe, dass ich ihr Zeit lassen muss.

Eines Tages hat sie mir dann ihre Schwester vorgestellt und mich darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Schwester sich gerne an die Männer, für die sie sich interessiert, ranmacht. Der Beweis dafür kam schon nach einer Woche, und zwar nicht nur verbal. Ich hatte bereits gesagt, dass das nicht in Ordnung ist, als ich dann auf der Couch sitzend ihren Kopf zwischen meinen Beinen hatte. Plötzlich hatte ich nicht mehr genug Blut im Kopf, um klar denken zu können, und konnte nichts mehr machen. Den Rest könnt ihr euch vorstellen. Ich muss sagen, dass wir ganz hervorragenden Sex miteinander hatten, sodass es selbstverständlich nicht bei dem einen Mal blieb. Die Frau, an der ich ernsthaftes Interesse hatte, merkte natürlich nicht, was los ist, es geht sie aber auch gar nichts an. Meine damalige Freundin ist heute meine Frau und die Mutter meine Töchter. Ich schlafe auch heute noch mit ihrer Schwester, da der Sex einfach zu gut ist und ich nicht anders kann.

Beichthaus.com Beichte #00038157 vom 28.04.2016 um 21:39:08 Uhr (22 Kommentare).

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