Erleichterung in öffentlichen Duschen

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Greifenstein-Beilstein

Ich (m/21) möchte beichten, dass mich mein Vater bereits im jungen Alter von elf Jahren in die hohe Kunst des Duschen-Pinkelns in Schwimmbädern eingeweiht hat. Wir haben zusammen immer gewartet, bis mal gerade keine Leute in der Gemeinschaftsdusche waren und es dann einfach laufen lassen. Hin und wieder haben wir uns einen Spaß daraus gemacht, von ca. 1,5 Meter Entfernung möglichst genau in den Abfluss der Dusche zu pinkeln. Hat natürlich nie richtig geklappt und wir haben mehr oder weniger alles vollgepisst. Trotzdem kann ich es mir bis heute nicht abgewöhnen, mich in öffentlichen Duschen zu erleichtern.

Beichthaus.com Beichte #00023104 vom 30.09.2007 um 07:09:19 Uhr in Greifenstein-Beilstein (11 Kommentare).

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Die Google-Suche meiner Ex

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Neugier Schamlosigkeit Internet Ex

Ich habe mich mit dem Rechner meiner Freundin ins Google Web Protokoll eingeloggt, um zu sehen, nach was sie so das letzte halbe Jahr gesucht hat. Wir sind jetzt nicht mehr zusammen. Diese Schlampe.

Beichthaus.com Beichte #00023076 vom 29.09.2007 um 06:14:56 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Schwein mit dem rosa Traktor

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Rache Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit Großheide

Es ist schon einige Jahre her. Ich (w/damals Mitte 30) arbeitete in einem Grillrestaurant. Wir hatten tolle Stammkunden, die Arbeit machte echt Spaß. Mein Chef hatte allerdings den Hang, Loser um sich zu sammeln. Gute Freunde, die sich dauernd durchfraßen, aber nie bezahlten. Irgendwann tauchte ein Typ auf, der mit einem rosa Trecker durch die Gegend fuhr - wie er stets betonte, allein aus karitativen Gründen. Er machte ziemlich viel Wirbel um sich, aber meine Kollegen/innen und ich konnten ihn nicht leiden. Mein Chef, jederzeit für eine gute Sache einzutreten, sich vermutlich gute Resonanz in den Medien erhoffend, saß Abend für Abend mit diesem komischen Typen zusammen und hörte sich dessen Pläne an. Der Typ bekam Sozialhilfe, war obdachlos und hatte nichts weiter als seinen rosa Trecker - er fraß sich bei uns durch (er hatte alles frei, außer Getränke), schnippte mit den Fingern und ließ uns für ihn rennen. Er hatte einen Freischein vom Chef, der ihm alles glaubte, was er vom Himmel runterspann.

Eines Tages kam er zu mir an die Kasse, um sein Bier zu bezahlen. Ich hatte damals eine einwandfreie Figur, Größe 34/36, und trug eine enge Lederhose. Als ich mich zur Kasse herumdrehte, um sein Wechselgeld herauszunehmen, schob er mir dreist seine Hand von hinten in den Schritt. Ich drehte mich blitzschnell mit der geballten Faust um, um ihn in den Schritt zu treffen, leider reagierte er sehr schnell und ich boxte nur seine Hüfte. "Sie Schwein!", schrie ich. Er grinste nur süffisant und meinte: "Ja, was kann ich denn dafür, wenn du mir deinen Arsch so geil hinhältst?" Auch meiner Ohrfeige wich er aus und lachte nur. Ich erzählte meinem Chef am nächsten Tag davon, meine Kollegen bestätigten den Vorfall. Mein Chef lächelte gequält, meinte aber, er könne nichts unternehmen. Wir weiblichen Angestellten waren alle empört darüber, dass unser Chef vor so einem Ekling uns nicht beschützen wollte. Er erwartete von uns, dass wir ihn weiterhin bedienten und er sein Essen umsonst bekam.

Meine Empörung könnt ihr euch kaum vorstellen! Ich impfte meine Kollegen: "Wenn dieser Typ kommt und - wie immer - sein Weizenbier haben will, schenke ich das ein!" Irgendwann kam der Kerl dann natürlich. Einer meiner Kollegen brachte mir also die Flasche Weizenbier und das Glas. Ich sammelte so viel Spucke wie möglich in meinem Mund, drei, vier Mal rotzte ich in das Glas. Dann goss ich das Bier dazu, mit perfekter Krone. "Das ist nicht dein Ernst", meinte mein Kollege ungläubig. "Und ob das mein Ernst ist," erwiderte ich, "und das bringst du ihm jetzt!" Mein Kollege tat also seine Pflicht und kam ein wenig blass zurück und gestand mir, dass er fast gekotzt habe, als der Typ das Glas an den Mund gesetzt hatte und mit Genuss angesetzt und aus vollen Zügen durstig getrunken hatte. Ich beichte, aber ich bereue nicht. Seit diesem Tag haben sich meine Kollegen übrigens immer selbst ihre Getränke eingeschenkt.

Beichthaus.com Beichte #00023067 vom 29.09.2007 um 01:35:14 Uhr in Großheide (15 Kommentare).

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Rattengift für alle Tiere

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Boshaftigkeit Ernährung Tiere Tod Kutenholz

Ich habe neulich beim aufräumen der Garage Rattengift gefunden. Es scheint aus der Zeit meines Opas zu stammen. Ich wollte natürlich wissen, ob das Zeug noch Wirkung zeigt. Ich bin also Tags drauf in den Park gegangen und hatte bei mir eine Mischung aus zerbröseltem Trockenbrot und dem besagtem Rattengift. Mit dieser Mischung habe ich fleißig die Tauben und Enten und Schwäne, und was da noch so alles rumläuft, gefüttert. Ich glaube, ein paar Eichhörnchen waren auch dabei. Ein paar Tage später hatte die Stadtreinigung und eine Handvoll studierter Virologen und Ornithologen eine ganze Menge damit zu tun, die ganzen Kadaver einzusammeln, zu registrieren und zu untersuchen. Es tut mir leid, dass das Scheißzeug eine solche radikale Wirkung zeigte. Allerdings ist jetzt erstmal eine Weile Schluss mit zugeschissenen Gehwegen. Es tut mir wirklich leid wegen den vielen Tieren, die elendig verreckt sind. Aber lustig finde ich, wie die ganzen Schlauberger wie die Oberprofessoren nach irgendwelchen ansteckenden Vogelgrippeviren suchen und letztendlich nur Rattengift in den Viechern finden. Darüber könnte ich mich totlachen.

Beichthaus.com Beichte #00023060 vom 28.09.2007 um 23:48:57 Uhr in Kutenholz (13 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin ein Idealist

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich 80 % aller Menschen aufs Tiefste verachte. Ich verachte: Hässliche dumme Menschen auf dem geistigen Stand eines 10-Jährigen, die in Mittags-Talkshows ihre geistige Verarmung zur Schau tragen - und das für 100 Euro Gage. Ich hasse die arroganten Penner in ihren Mercedes, BMW oder Audis, die auf der Straße den Rambo machen, weil sie zu Hause nichts zu melden haben (in den meisten Fällen dient so eine Protzkarre eh nur als künstliche Penisverlängerung). Ich hasse Hip-Hopper und ihre behinderten Klamotten. Ich hasse sämtliches charakterarmes Volk, dass sich über seinen materiellen Besitz definieren muss (die Mehrheit), weil die soziale Intelligenz, sich über die Persönlichkeit zu definieren, auf der Strecke geblieben ist. Ich hasse die kleinen verzogenen übergewichtigen Wichser, die hirnverbrannte Computerspiele, vor allem so einen Dreck wie WOW oder Ähnliches, anbeten und zu ihrem Lebensinhalt machen. Ich hasse den allgegenwärtigen Egoismus, der unsere Gesellschaft zu dem macht, was sie ist.

Ich hasse alleinerziehende Mütter Anfang 20 oder noch jünger, die im Chat nach dem "Mann fürs Leben" suchen. Ich hasse schwarzhaarige Mitbürger, die unsere Frauen wie Prostituierte behandeln und Leute sinnlos anpöbeln oder zusammenschlagen und das nur im Rudel, weil sie alleine nicht genug Eier haben. Ich hasse die Leute, die demonstrativ ihren hässlichen Kopf schütteln, wenn ich mal 50 statt der vorgeschriebenen 30 fahre, weil mir 30 einfach zu langweilig sind. Ich hasse Dummheit, und trotzdem alles besser wissen. Ich hasse die 80 % unserer Gesellschaft, die sich von den Medien beeinflussen und lenken lassen, weil sie scheinbar keine eigenen Ideale haben. Ich könnte noch ewig so weitermachen, es würde sicher kein Ende nehmen. Ich wünsche mir manchmal, dass mehr Menschen wie mich gäbe. Denn ich scheiße auf die oberflächlichen verkrüppelten Werte dieser Menschmaschinen. Ich bin anders als die anderen und stehe weit über ihnen, weil ich im Gegensatz zu ihnen selbst ihre charakterliche Armut und Oberflächlichkeit erkenne. Ich bin ein Idealist. Ich bin mit mir im Reinen. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00023057 vom 28.09.2007 um 23:07:41 Uhr (34 Kommentare).

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