Eis auf den Klamotten

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Dummheit Vandalismus Engherzigkeit Boshaftigkeit

Als ich noch ca. 15 war, habe ich mit meinen türkischen Freund einen Plan ausgeheckt. Er hat sich ein Eis gekauft, ich mir Inlineskates angezogen. Dann haben wir auf eine alte Oma gewartet. Mein Freund ist hinter ihr gelaufen mit seinen Eis. Dann habe ich ihn "aus Versehen" übertrieben von hinten angestoßen und er hat das Schokoeis auf ihre Kleidung geschmiert. Sie ist richtig ausgeflippt und meinte, dass sie ihre Kleidung gerade erst aus der Reinigung geholt hat. Dann hat sie meinen Freund noch als "scheiß Türken" beschimpft. Wir haben sie auch verbal total beschimpft und ausgelacht. Damals fanden wir das verdammt lustig. Heute tut mir das leid.

Beichthaus.com Beichte #00025294 vom 03.12.2008 um 18:53:32 Uhr (17 Kommentare).

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Alleine ist es einsam!

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Feigheit Falschheit Verzweiflung Potsdam

Ich (m/34) bin noch Jungfrau und hatte noch nie eine Beziehung. Ich frage mich, wie alleine ich damit bin - aber reden will ich auch mit niemandem. Ich hatte auch noch nie eine Beziehung. Ich behaupte jedoch, dass ich sympathisch und nicht abstoßend bin. Ich glaube, mein Anspruch und meine Angst vor Zurückweisung sind größer als mein Bedürfnis, eine Beziehung zu haben. Dennoch fühle ich mich einsam. Im Grunde leide ich nicht darunter, obwohl es mein großes Geheimnis ist. Aber beim Einschlafen keine Gute-Nacht-Gespräche zu führen und seinen Kopf mit niemandem zu teilen ist, wie schon erwähnt, einsam.

Beichthaus.com Beichte #00025151 vom 18.11.2008 um 22:41:36 Uhr in Potsdam (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bedeutungsvolle Vergewaltigungs-Vorstellungen

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Sex Gewalt Weißwasser

Wenn mich (w) ab und zu, wenn ich allein im Bett liege, die Geilheit überkommt, stelle ich mir vor, wie ich von einem Unbekannten gepackt, ausgezogen und am ganzen Körper mit Gleitgel eingerieben werde. Anschließend reibt er seinen monströsen Pillermann zwischen meinen Brüsten, die er mit beiden Händen zusammendrückt. Danach versucht er ihn mir in den Mund zu stoßen, bevor er vaginal in mich eindringen will. In diesem Moment kommt dann mein Freund dazu, reißt den Typen von mir herunter, schlägt ihn mit einem gezielten Hieb k.o. und nimmt mich in den Arm, als würde er mich nie wieder loslassen wollen. Ich frage mich, was mir das sagen will.

Beichthaus.com Beichte #00025109 vom 12.11.2008 um 15:50:30 Uhr in Weißwasser (37 Kommentare).

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Meine Traumfrau ist männlich!

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Zorn Fetisch Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Bergedorf

In meiner ersten Beichte möchte ich (m/39) gleich für zwei Dinge um Abbitte ersuchen.

1.) Ich hasse wohlhabende und reiche Menschen, die Dinge sagen wie: "Wer sich anstrengt, der kann es auch schaffen", "Jeder ist seines Glückes Schmied" oder: "Auch mir ist nicht alles in den Schoß gefallen." Ich hasse sie so sehr, dass ich sie in Gedanken in einem "SAW-Spiel" mit ihnen spiele. Was sie sagen macht mich irre wütend, weil die meisten von ihnen oft schon mit der Sicherheit auf die Welt gekommen sind, dass sie im Leben immer relativ weich landen, wie viele dieser Pisser haben schon das Haus ihrer Eltern mit der Geburt sicher, das Abitur ist ebenfalls vorherbestimmt, und dann wollen die Wichser sagen, dass ein Kind aus einer Hartz-4-Familie dieselben Chancen hat, wenn es sich nur anstrengt. Ich bitte um Vergebung, wenn ich diese Menschen in Gedanken zerfetze. Ich möchte allerdings anmerken, dass ich damit weitermachen werde!

2.) Ich begehre androgyne Frauen, also Frauen mit männlichen Merkmalen, wie sehr kurze Haare - Männerhaarschnitt, männliche Klamotten, maskuline Gesichtszüge, knabenhafter Körper, kaum Titten - und so weiter. Gleichzeitig finde ich besonders weibliche Frauen sexuell extrem abstoßend. Nichts ist schlimmer für mich als der Frauentyp, bei dem 95 % der Männer weiche Knie bekommen, also Blondinen mit langen Haaren und dicken Möpsen. Leider habe ich in meine ganzen Leben immer nur typische Frauen bekommen. In Zukunft will ich aber lieber auf diese typischen Frauen verzichten. Wenn ich mich an meine Traumfrauen satt sehen will, schaue ich mich auf Lebsenforen um, da sind massig Frauen, die so aussehen, wie ich es mag, sie haben aus meiner Sicht nur einen Fehler - sie sind lesbisch.

Beichthaus.com Beichte #00024964 vom 18.10.2008 um 12:30:26 Uhr in Bergedorf (38 Kommentare).

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Schicksalsschläge durch die Schwangerschaft

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Zorn Ungerechtigkeit Kinder Stuttgart

Hallo ihr Lieben. Schon meine Kindheit war nicht die Schönste. Mein Vater war Kiffer und Alkoholiker und hat oft einfach draufgehauen. Aber das will ich jetzt nicht weiter vertiefen. Vom Unglück wurde ich schon immer magisch angezogen, aber das Jahr 2008 übertrifft einfach alles. Hoffentlich ist es bald vorbei. Mit meinem Freund lief es mal gut mal schlecht, aber im Großen und Ganzen konnte ich mich eigentlich nicht beschweren. Wir hatten oft Sex und auch sehr Guten. Ich hatte nicht verhütet und das wusste mein Freund auch. Wie es nun mal so kommt, wurde ich schwanger. Erst war ich selbst geschockt und wusste nicht, was ich davon halten sollte. Sollte ich abtreiben? Oder das Kind behalten? In meinem Kopf herrschte das reinste Chaos. Ich erzählte es meinem Freund und er war sofort für eine Abtreibung. Ich war mir da ziemlich unsicher, und als ich beim Ultraschall das Herz schlagen hörte, war klar: ich will es behalten! Mein Freund fühlte sich vor den Kopf gestoßen, weil er noch kein Kind wollte. Er ist 28 ich bin 19. Meine Mutter war auch nicht so begeistert, sagte aber, dass sie mich unterstützen würde. Sie sagte auch noch, dass ich es noch niemandem sagen soll, weil in den ersten drei Monaten viel passieren kann. Nun gut, einige Zeit verging und auch mein Freund fing langsam so richtig an, sich zu freuen. Ab dem ersten Tag an hatte ich einen Bezug zu dem Kind und wer Mutter ist, weiß, dass man sofort Muttergefühle entwickelt. In Gedanken krempelt man schon sein ganzes Leben um und plant für die Zukunft.

Und weil man sich ja auch jemandem anvertrauen will, beschloss ich meiner besten Freundin, die ich seit dem Kindergarten kenne, zu sagen, dass sie Tante wird. Ich betonte mehrmals, dass sie es bitte für sich behalten solle, weil noch viele Sachen ungeklärt seien. Ich vertraute ihr, doch zwei Tage später wusste jeder, dass ich schwanger bin. Danke, tolle Freundin.
Mein Freund freute sich richtig und ich mich auch. Ich plante und machte und dachte sogar schon über Namen nach. Bis mich eine heftige Grippe erwischte. Ich ging zum Arzt und ein paar Tage später war auch die Grippe überwunden. Der nächste Frauenarzttermin stand an und ich ging zum Ultraschall. Dann der Schock: der Arzt konnte keinen Herzschlag mehr feststellen. Ich hatte eine Totgeburt und mein Baby musste mir unter Vollnarkose ausgeschabt werden. Am Schlimmsten war das Warten. Ich bekam ein periode-auslösendes Vaginalzäpfchen und musste unter großen Schmerzen auf meine Tage warten, bis ich endlich operiert werden konnte. Ich schrie, dass ich mein Baby zurück will, ich schrie so laut ich nur konnte, ich weinte und schrie alles aus meiner Seele heraus. An der Stelle bin ich meinen beiden Freundinnen über alles dankbar, dass sie an meiner Seite waren. Am Schlimmsten war für mich, dass mein Freund nicht an meiner Seite war. Er lag mit Salmonellen im Bett. Aber in dem Moment, wo ich ihn am meisten gebraucht hätte, war er einfach nicht für mich da. Ich kam in den OP-Raum und kurz, nachdem ich die Augen geschlossen hatte, wachte ich auch schon wieder auf. Mein Baby!? Weg. Mit einem Schlag alles weg. Mama? Wieso war nicht mal meine Mutter an meiner Seite? Schatz? Wieso war er nicht bei mir? An dieser Stelle nochmal danke an meine Freundin, dass sie da war.

Ich kam in derselben Nacht noch nach Hause und bin unter Tränen eingeschlafen. Dieser Schmerz und diese Trauer sind unvorstellbar. Als ob ich nicht genug damit zu kämpfen hätte, tauchten nach und nach die übelsten Gerüchte über mich auf. Aus dem Munde der Freundin, die jedem erzählte, dass ich schwanger bin. Erst hieß es ich hätte das Kind verloren, weil ich während der Schwangerschaft Drogen genommen hätte. Sorry, aber ich nehme keine Drogen und schon gar nicht, wenn ich schwanger bin. Dann hieß es mein Freund hätte mir in den Bauch geboxt und deswegen hätte ich es verloren. So etwas würde ich mir nie gefallen lassen. Dann hieß es, ich war gar nicht von meinem Freund schwanger, sondern von einem anderen. Und jetzt, 2 Monate später heißt es, ich wäre nie schwanger gewesen, sondern hätte das alles nur erzählt, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Klar, die Ärzte haben mich nur aus Spaß operiert und ich hab ja nur so einen Mutterpass, in dem das voraussichtliche Geburtsdatum steht. Ich weiß, ich sollte nichts darauf geben, was andere über mich reden. Aber das geht eindeutig unter die Gürtellinie. Irgendwo gibt es doch eine Schmerzensgrenze!? Ich habe verdammt nochmal im dritten Monat mein Kind verloren. Über so etwas zerreißt man sich nicht das Maul! Das Herz hatte schon geschlagen, es hatte kleine Arme und Beine und fast alle Organe waren vorhanden. Ich habe Trauer, Leid und Schmerzen genug. Wieso zieht ihr mich damit noch runter? Ist euer Leben denn so langweilig, dass ihr über meines noch tratschen müsst? Echt traurig. Naja, das war bisher so ziemlich das Schlimmste, was ich je erlebt habe. Und so etwas wünsche ich nicht einmal meinem ärgsten Feind. Es ist nicht leicht, die Trauer in Worte zu fassen. Und für Einige von euch wird es sich auch nicht so schlimm anhören, weil es ja noch nicht auf der Welt war. Aber es war ein Teil von mir, mein Baby. Naja - und immer wenn man denkt "schlimmer kann es nicht mehr kommen" passiert doch wieder was. Kurz zusammengefasst: der neue Freund meiner Mutter wurde handgreiflich, ich habe mich gewehrt und jetzt bin ich die Dumme und meine Mutter steht zu ihrem Freund, statt zu ihrer Tochter, und hat mich einfach rausgeschmissen. So geht das schon seit Jahren. Ich bin aggressiv, depressiv, melancholisch und zickig geworden. Ziehe aber aus allen schlimmen Dingen, die mir passieren etwas positives (bis auf die Totgeburt) und stehe immer wieder auf und mach weiter.

Beichthaus.com Beichte #00024879 vom 01.10.2008 um 21:57:17 Uhr in Stuttgart (22 Kommentare).

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