Deutsche Verhaltensweisen

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Vorurteile Gesellschaft

Es gibt nichts Unentspannenderes, als mit Deutschen zusammen zu sein. Sie sind anstrengend bei allem, was sie tun. Nichts fließt, nirgendwo verspürt man auch nur für eine halbe Sekunde Leichtigkeit beim Zusammensein. Mich nervt dieser deutsche Zwang zu sinnlosen und inhaltsleeren Aktivismus, egal ob bei der Arbeit oder während der Freizeit. Mich nervt ganz besonders deutsche Zwangsspaßigkeit. Besonders diese Spezies Freizeitkomiker, die dich förmlich mit ihrer Witzigkeit zuscheißt. Da klappen meine Ohren sofort zu und ich drifte mental ab, grinse nur noch mechanisch zurück, wenn das Gegenüber sich gerade mal wieder über den eigenen Kalauer amüsiert. Und überhaupt, keinerlei Feingefühl, keine Subtilität, kein Gespür für Nuancen, keine Geduld und Konzentration um mal genauer hinzuhören und hinzusehen. Alles muss plakativ und schwarz-weiß sein, bloß keine Zwischentöne und Ambivalenzen. So etwas irritiert nur, das ist anstrengend und macht den anderen unsicher, wenn er nicht das Gefühl hat alles sofort in seine geliebten Denkschubladen einordnen zu können.

Und da ist diese speziell deutsche Form der Pseudo-Scheißfreundlichkeit. Wenn ein Deutscher meint, sein von Natur aus eher abweisendes und abgrenzendes Naturell übertünchen zu müssen, dann setzt er dieses debil-devote Langzeitgrinsen auf und macht einen auf netten Kumpel. Das wirkt so aufgesetzt und unnatürlich, dass es mich äußerste Mühe kostet, das Spiel mitzumachen. Heilige Scheiße, was soll das? Was wollen die mir damit beweisen? Haben sie Angst davor, dass ich ihnen irgendetwas anmerke, das sie vor mir verbergen wollen? Irgendwie habe ich bei Deutschen selten das Gefühl, dass sie ehrlich sind. Sie mögen zumeist harmlose und berechenbare Genossen sein, was ich durchaus zu schätzen weiß, aber sie haben diese eigenartige Neigung sich als etwas verkaufen zu wollen, was sie überhaupt nicht sind. Da ist immer dieses unterschwellige Gefühl, dass mit denen irgendetwas nicht stimmt. Aber ich glaube, dass merken sie selbst nicht bzw. sie machen dies unbewusst. Vielleicht fehlt ihnen ein bisschen der Zugang zu sich selbst, um dies zu erkennen.

Beichthaus.com Beichte #00021157 vom 04.02.2007 um 09:47:27 Uhr (43 Kommentare).

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Springt bitte vor den Zug!

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Vorurteile Hass Engherzigkeit Gesellschaft

Ich beichte, dass ich langsam einen dicken Hals bekomme, bei all den kleinen, völlig unnötigen Gehässigkeiten, welche manche unserer Zeitgenossen ihren Mitmenschen zuteil werde lassen. Ich glaube es einfach nicht! Leute, tut uns allen einen Gefallen und springt vor […]
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Beichthaus.com Beichte #00020762 vom 22.01.2007 um 21:43:07 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Trösten über Ex-Partner hinweg

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Eine gute Freundin von mir (m/17) hat sich von ihrem Freund getrennt. Da sie nicht weiter wusste, hat sie mich gefragt, was man macht, um nicht an den anderen zu denken. Da ich gerade an Weihnachten mich von meiner Ex getrennt habe, wusste ich Bescheid und habe ihr empfohlen zu ihren Freunden zu gehen und ihr angeboten, sich mit mir zu treffen.Sie hat es dankbar angenommen und wir haben uns bei mir getroffen. Naja, ich habe sie getröstet und versucht auf andere Gedanken zu bringen. Ihr Ex-Freund hat sie so schlecht behandelt und das hat sie so fertiggemacht.

Da saßen wir nun... und haben geredet, wir haben über alles geredet. Ich hatte sie im Arm, weil sie sich so an mich gekuschelt hatte, naja außerdem war sie ja nun auch etwas von der Trennung mitgenommen. Ich mochte es. Ich habe es innerlich genossen, jedoch behielt ich im Auge, weswegen sie hier war und trotzdem, wir haben uns geküsst. Ich fand es toll. Sie ist super, das war mir schon immer klar, ich habe sie sehr lieb aber ich hatte mir da nie Hoffnungen gemacht oder in diese Richtung gedacht. Ich habe das Gefühl, ich habe die Situation ausgenutzt. Ich bin schwach geworden, sie ist nunmal so süß. Ich bereue es nicht, aber habe ich mich falsch verhalten und wie solls weitergehen?

Beichthaus.com Beichte #00020580 vom 15.01.2007 um 05:10:23 Uhr (3 Kommentare).

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Ich habe ihr Leben zerstört - und es genossen!

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Engherzigkeit Selbstsucht Stolz

Ich (m) war mit 20 mal auf einer Geburtstagfeier von einer Bekannten. Dort war ihre beste Freundin, die um drei Jahre älter war als ich und sie sah echt gut aus. Als ich dann noch erfuhr das sie schon seit 7 Jahren einen Freund hatte und gerade mit ihm in eine brandneue Wohnung gezogen war, war meine Motivation perfekt. Auch noch angestiftet von meinem damaligen Chef und dessen Geschäftspartner fing ich, ganz sachte und mit viel Charme, an sie anzugraben. Ich habe mich 3 oder 4 Tage nach dieser Geburtstagsfeier heimlich mit ihr getroffen. Sie fuhr nach Hause, ließ ihren Freund stehen, nahm sich einen Kredit von ca. 7.000 Euro auf um ihn überhaupt ausbezahlen zu können (da ja er die Küche für die neue Wohnung bezahlt hatte) und schmiss echt ihr ganzes Leben über den Haufen. Nur wegen mir. Vier Wochen später habe ich sie in mitten von 3000 Leuten und ihren Freuden bei einer Grossveranstaltung stehen gelassen. Es waren vier echt scharfe Wochen im Badezimmer und im Schlafzimmer. Sie denkt immer noch an mich und redet mit Leuten über mich. Ich bin jetzt 24. Tut mich ehrlich leid für sie, aber verstehen kann ich das nicht.

Beichthaus.com Beichte #00020395 vom 10.01.2007 um 13:35:53 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Ich habe viele Freundschaften zerstört

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Begehrlichkeit Selbstsucht Schamlosigkeit

Ich habe, mal wieder, gesündigt. Nicht, dass mir so etwas täglich passiert. Ich habe nach einer Weihnachtsfeier mit dem besten Freund meines Ex geschlafen. Wir sind mittlerweile 4 Wochen auseinander, aber er macht sich noch Hoffnung. Diese habe ich ihm aber nun wohl gründlich zerstört. Dies ist dann rausgekommen und nun habe ich wohl gleich mehrere Freundschaften zerstört. Aber ich habe es trotzdem genossen, da ich ihn eh schon sehr lange anziehend finde. Sie sind bereits seit acht Jahren sehr gut befreundet. Und so was kriege ich innerhalb von drei Stunden völlig kaputt. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob er sich daran noch erinnert, da er sehr betrunken war. Im Gegensatz zu mir, da ich fahren musste.

Ich hatte eigentlich nicht wirklich viel getrunken. Und zum Schluss nur noch Kaffee. Eigentlich müsste ich mich wohl schämen, aber ich denke weiterhin immer nur an den Freund, der natürlich auch noch verheiratet ist. Also bin ich auch noch eine, die Ehen zerstört. (Man sollte auch nicht heiraten, finde ich) Der Freund tut mir natürlich schon leid, da es ihm wohl dabei am schlechtesten geht, aber ich habe mir schon so lange Sex mit ihm gewünscht. Das ist dann darüber hinaus auch noch egoistisch! Und für den Sex würde ich es auch noch einmal tun. Ich bin so ein schlechter Mensch! Aber ein schlechter Mensch mit gutem Sex!

Beichthaus.com Beichte #00019246 vom 27.11.2006 um 03:38:34 Uhr (6 Kommentare).

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