Ich würde ihn dauerhaft rannehmen!

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Begehrlichkeit Fetisch

Wenn ich ein Mann wäre, würde ich meinen Freund den ganzen Tag rannehmen, ob er will oder nicht. Und ich würde ihn auch ganz derbe von hinten nehmen. So wünsche ich es mir von ihm, bekomme aber nur leider ca. 25 % meines Wunsches erfüllt.

Beichthaus.com Beichte #00007186 vom 31.03.2006 um 02:47:59 Uhr (4 Kommentare).

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Ich hasse meinen Sohn!

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Verzweiflung Hass Familie Tod

Ich (m/25) finde meinen kleinen Sohn unerträglich und würde ihn gerne los werden. Er schreit den ganzen Tag und macht sich ständig ein. Ich kann irgendwie gar nichts mit ihm anfangen. Alle Eltern, die ich sehe, reißen sich ein Bein für ihren Spross aus und mir ist es schon zuwieder ihn nur anzusehen. Meine Freundin und die Mutter von dem Jungen ist leider bei der Geburt gestorben, noch ein Grund dieses Kind zu hassen. Sie war die Liebe meines Lebens und er hat sie mir genommen. Wir waren seit unserem 13. Lebensjahr ein glückliches Paar. So wie man es meist nur im TV zu sehen bekommt. Alles war perfekt. Am Anfang habe ich mich riesig über den Nachwuchs gefreut, war er doch das iTüpfelchen auf unserem Leben. Gegen Ende der Schwangerschaft hatte sie immer wieder Probleme und musste ins Krankenhaus, wurde aber immer wieder entlassen mit der Begründung, dass Schwangerschaften einen halt auslaugen und das normal ist.

Ich musste dabei zusehen, wie sie immer blasser, schwächer und kränklicher geworden ist. Am Tag der Geburt war sie bereits so schwach, dass sie die Wehen nicht selber einleiten konnte und stattdessen mit Medikamenten unterstützt worden musste. Ich war dabei, als der kleine Körper meines Sohnes aus ihr herausglitt. Doch dann kam das Blut. Ganze Bäche, so etwas hatte ich vorher in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Ich hielt ihre Hand als sie innerlich verblutete und die Ärzte nur hilflos und ratlos daneben standen. Es ging ganz schnell. Ihr Blutdruck fiel, sie wurde bewusstlos und starb schließlich. Die Untersuchungen danach ergaben eine durch die Schwangerschafts hormonenelle Zystenbildung. Darum wurde sie auch immer kraftloser. Die Zysten haben ihr ganzes Blut entzogen und sind immer weiter gewachsen, wie eine überreife Frucht. Und durch die Kontraktionen der Wehen sind sie geplatzt und das Ganze lief hinaus.

Die Wunde die nun daraus enstanden war, sorgte für noch mehr Blutverlust. Das Krankenhaus war sich keiner Schuld bewusst, obwohl sie es vorzeitig hätten erkennen müssen. Ab da war ich allein mit meinem kleinen Würmchen. Ich empfinde nichts für dieses Kind, auch wenn ich mich darum so gut es geht kümmer. Schlieslich ist es das Erbe meiner Freundin. Aber es tut mir leid, dass ich kein liebender Vater bin und dem Andenken meiner Liebe nicht gerecht werde.

Beichthaus.com Beichte #00007181 vom 31.03.2006 um 02:18:23 Uhr (2 Kommentare).

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Unsere Firma ging pleite!

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Diebstahl Selbstsucht Arbeit

Ich (w) beichte heute etwas, das zwanzig Jahre zurückliegt. Als junge Berufsanfängerin begann ich bei einer Firma, die schon in den letzten Zügen lag. Das Gehalt wurde erst zwei Wochen zu spät gezahlt und dann per Scheck, es kamen Mahnungen und wütende Lieferantenanrufe, der Vermieter war Dauergast. Nachdem man uns Mitarbeitern offiziell gesagt hatte, wie schlecht es stünde (es gab irgendwann keine andere Möglichkeit mehr, da wir alle Post von der Krankenkasse bekamen, dass seit Monaten keine Beiträge mehr für uns gezahlt worden seien, und wir die Welt nicht mehr verstanden), sank die Moral. Es wurde zum Beispiel massenhaft Material geklaut, einmal sogar teure Herren-Markenkleidung, die uns ein Kunde für ein Werbeprospekt zur Verfügung gestellt hatte. Da ich sowohl die Schreib- und Korrekturrechte für das Zeiterfassungssystem hatte als auch das Terminal genau gegenüber meinem Zimmer lag, bekam ich auch immer öfter mit, dass Kollegen früher gingen und später andere, die später gingen, sich für sie ausbuchten.

Ich habe natürlich nie jemanden verraten. Allerdings habe ich auch manchmal zum Feierabend "vergessen", mich auszubuchen, es dann anderntags manuell korrigiert und mir dabei schon mal 40 Minuten oder so draufgeschlagen; da war das Risiko weniger groß erwischt zu werden, als dass man am Ende in der Firma gesucht wurde und nicht aufzufinden war. Es dauerte nicht lange, und der Konkursverwalter zog ein; vor dem endgültigen Toresschluss gab er bekannt, dass noch vorhandene Überstunden ausgezahlt werden würden und nannte mir den Zeitpunkt, an dem ich diese abrechnen solle. Ich gestehe, dass ich vor der Abrechnung noch meine ca. sechs Überstunden auf 52 und ein paar Minuten korrigierte. Das gab zwar ein nettes Zubrot für mich, aber das war bald wieder weg, da ich mich vor der Arbeitslosigkeit nicht retten konnte und das Amt mein Arbeitslosengeld unter Zuhilfenahme des Lehrlingsgehalts berechnete.

Beichthaus.com Beichte #00007175 vom 31.03.2006 um 01:45:47 Uhr (0 Kommentare).

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Der Tag, an dem ich meine Schwester lähmte

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Verzweiflung Engherzigkeit Rache Kinder

Ich habe damals das Leben meiner Schwester ruiniert. Als wir noch sehr klein waren, haben wir uns öfter mal gestritten, wie es eben für Kinder in dem Alter üblich ist. Leider war sie nicht nur älter, sondern auch viel stärker, weswegen ich häufiger den Kürzeren gezogen habe. Meistens reichte schon ein Schlag in den Magen von ihr und schon war ich kleinlaut. An dem Tag, den ich mein Leben nicht mehr vergesse, haben wir uns wie üblich in den Haaren gelegen. Einen Tag vorher hat sie mir nämlich Kaugummi in den Haaransatz geschmiert, woraufhin ich mir eine sehr kurze Jungenfrisur schneiden lassen musste. Ich liebte meine langen Haare wie wohl jedes Mädchen. Als sie sich dann später über mich lustig machte, tat ich etwas, das unsere ganzes Leben verändern sollte. Ich schubste sie. Aber sie stolperte über ihre Füße und fiel Kopfüber die Treppe hinunter.

Dann lag sie da, ganz still. Ihr Kopf hat geblutet und ihr Arm war etwas verdreht. Dann fing ich an zu schreien. Unsere Eltern kamen sofort und sahen sie am Boden liegen. Im Krankenhaus sagte man uns dann, dass ihr Arm wieder heilen würde, aber sie vermutlich gelähmt bleiben würde. Meine Schwester selbst kann sich an garnichts mehr erinnern, auch nicht dass ich sie geschubst habe. Sie war mir dankbar, dass ich sie so schnell gefunden habe. Ich hatte damals einfach nicht den Mut allen zu sagen, dass ICH für diesen Apltraum verantwortlich war. Niemand kam auf die Idee mich zu fragen, was geschehen ist und so nahm man einfach einen Unfall an.

Heute, Jahre später verstehen wir uns blendend und ich unterstütze sie, wo ich nur kann. Aber diese Schuld ist immer da und frisst sich durch mich hindurch. Schon oft war ich kurz davor, ihr die Wahrheit zu sagen, aber dann überkam mich die Angst sie zu verlieren. Ich liebe meine Schwester und weis, dass ich ein schlechter Mensch bin. Aber davon kann sie auch nicht wieder laufen. Ich musste meine Geschichte einfach mal mit jemandem teilen.

Beichthaus.com Beichte #00007167 vom 30.03.2006 um 23:29:38 Uhr (2 Kommentare).

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Zwei Minuten vorher abgesagt

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Hass Zorn Aggression Heek

Mich kotzen Menschen, die einem zwei Minuten vorher absagen, so sehr an, dass ich Mordgedanken bekomme. Außerdem habe ich drei Mädchen in meiner Klasse, die ich hasse und zwar abgrundtief. Ich hasse die so sehr, das kann man gar nicht in Worten ausdrücken, weil das ein so unglaublicher Hass ist.

Beichthaus.com Beichte #00007166 vom 30.03.2006 um 23:27:06 Uhr in Heek (2 Kommentare).

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