Religöse Fanatiker richten Schaden an!

19

anhören

Zorn Maßlosigkeit Ungerechtigkeit Unglaube

Religöse Fanatiker richten Schaden an!
Meine (w/25) Eltern sind Perser und sehr streng. Es gab Schläge, ich durfte bei niemandem übernachten - auch bei keiner Freundin. Das Einzige, was für sie zählte, war die Religion und dass wir sie achten. Ich habe bis heute nicht das Gefühl, dass ihnen sonderlich viel an mir, meiner Schwester und meinem Bruder lag. Aufgrund meiner Erfahrungen ist meine Meinung gegenüber Leuten, die ihre Religion viel zu wichtig nehmen und alles andere zweitrangig erscheinen lassen, dementsprechend schlecht. Ich glaube auch an einen Gott - den ich aus Trotz Gott nenne und nicht Allah - und dass es irgendwie weitergeht, aber ich weiß nicht, wie und in welcher Form.

Aber ich hasse es, wenn man andere dazu zwingen will, dasselbe zu glauben wie man selbst. Ich bin Erzieherin im KiGA und kümmere mich ehrenamtlich um ein paar Kinder im Flüchtlingsheim. Meine Meinung ist aber ganz klar: Wer aufgrund der furchtbaren Situation im Heimatland hier Schutz sucht, der hat andere Sorgen zu haben als seine Religion und dass die doch auch jeder genauso befolgt. Und deshalb bin ich für sofortige Abschiebung, wenn jemand auch nur einmal einen aus einer anderen Religionsgruppe attackiert oder beschimpft, über das Essen meckert, weil es nicht halal ist, sich weigert sich in einem Raum mit Kruzifix aufzuhalten und so weiter.

Ich weiß, dass ich da hart bin, aber Leute wie mein verstorbener Vater und meine Mutter, die noch lebt, aber nach einem Gehirnschlag ein Pflegefall ist, richten einfach nur Schaden an. Bis zu seinem Tod sprach mein Vater außer ein paar Vokabeln kein Wort Deutsch, bei meiner ist es Mutter genauso. Wir drei Kinder sind umso mehr zusammengeschweißt und alle sehr zurückhaltend religiös, wir sind einfach modern und tolerant in Sachen Religion - und das erwarte ich von jedem, der hier wohnt oder hier wohnen möchte, egal ob er Deutscher ist oder nicht.

Beichthaus.com Beichte #00037367 vom 09.01.2016 um 22:51:10 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Unterlagen eines Toten

5

anhören

Faulheit Trägheit Falschheit Arbeit

Ich möchte hiermit beichten, dass ich bei der Arbeit ziemlich unzuverlässig bin. Ich arbeite im Versicherungsbereich und erst vor Kurzem habe ich die Unterlagen eines (zwischenzeitlich) verstorbenen Kunden noch einen Monat in meinem Auto liegen lassen, weil ich einfach zu faul war, fünf Minuten Umweg zu fahren und die Unterlagen bei seinen Hinterbliebenen abzugeben.

Beichthaus.com Beichte #00037358 vom 07.01.2016 um 16:14:21 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Leuchtet das Licht im Kühlschrank immer?

13

anhören

Verschwendung Maßlosigkeit Arbeit

Leuchtet das Licht im Kühlschrank immer?
Ich war einmal - vor vielen Jahren, nach dem Studium - bei einem Hausgerätehersteller im Produktdesign tätig. Dort habe ich einen Kühlschrank entworfen, welcher weit über eine Million mal gebaut wurde. Nichts Besonderes, ein Allerweltsmodell in Großserienfertigung halt und so etwas macht man mehr oder weniger nebenbei, weil wichtigere Projekte zu teureren Geräten im Vordergrund stehen, die mehr Zeit benötigen. Die Technik bei dem Ganzen ist eigentlich immer dieselbe, nur das Design ändert sich. Und so geht es darum, um die Technik herum ein Gehäuse zu planen, welches bei dem Modell für mich alleine keine Woche gedauert hatte, wobei man hingegen bei hochwertigeren Modellen mehrere Monate gemeinsam mit Kollegen zubrachte. Nachdem alle internen Kontrollstufen und Tests durchlaufen wurden, kam die Freigabe: Die Fertigung lief an und das Gerät verkaufte sich hervorragend, was die Absatzzahlen zeigten.

Eines Tages flatterte jedoch ein Brief ins Haus. Die Produktion lief da schon seit längerer Zeit. Ein, der Schreibschrift nach älterer Mann, wollte testen, ob das Licht im Inneren des Schrankes bei geschlossener Tür wirklich ausging. Es hatte ihm keine Ruhe gelassen und er hatte seine Videokamera auf Aufnahme gestellt, sie in das Innere des Gerätes gelegt und so aufnehmen können, dass das Licht im Inneren bei geschlossener Tür weiterleuchtet. Zuerst konnten wir es gar nicht glauben und testeten es selbst. Und es stimmte, die Lampe leuchtete bei geschlossener Tür weiter und damals bei den Prüfdurchläufen war es keinem aufgefallen. Es handelte sich um Millimeter. Ein Kollege hatte gleich eine Lösung parat, in dem wir auf die Stelle, an welcher die Tür den Schalter betätigt, ein 4mm dickes Stück Kunststoff klebten.

Das reichte aus, um den Schalter zu betätigen und das Licht auszumachen. Wir änderten sofort das Gehäuseinnere geringfügig für die Fertigung, damit es für alle zukünftig hergestellten Geräte wieder stimmte, und ließen zusätzlich mehrere 100.000 Stück Kunststoffrechtecke mit einer selbstklebenden Fläche auf der Rückseite auf Verdacht herstellen, falls sich noch mehr Leute melden sollten, damit diese das selbst einfach nachrüsten konnten. Diese wurden in ein Kuvert verpackt, mit einer Anleitung dazu, wie vorzugehen ist, damit das Licht im Kühlschrank ausgeht. Jedes dieser Kunststoffteile kostete fast zwei Mark, was bei der Stückzahl auch ein schöner Brocken war. Wenn man bedenkt, dass damals das Internet noch in den Kinderschuhen steckte und ein Fax das Highlight der Kommunikation war, dürfte es sich nicht wirklich herumgesprochen haben, dass die Geräte unbeabsichtigt ein Dauerlicht hatten und wir blieben auf den Kunststoffteilen sitzen.

Da die Technik von dem Gerät ziemlich langlebig und zuverlässig war, dürften heute noch einige Geräte herumstehen, welche immer leuchten, vorausgesetzt die Besitzer tauschen die Glühlampe aus, wenn sie defekt wird. Mittlerweile bin ich selbstständig und habe mit Küchengeräten, außer wenn ich daheim etwas koche, nichts mehr am Hut. Ich schreibe diese Zeilen, weil ich ein paar dieser Kuverts mit den Kunststoffrechtecken beim Entrümpeln gefunden habe. Ich möchte hiermit beichten, dass ich aufgrund einer kleinen Unachtsamkeit bei der Planung vielen Menschen einen geringfügig höheren Stromverbrauch beschert habe, als notwendig wäre. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037354 vom 07.01.2016 um 08:44:06 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Selbstbefriedigung zur Kindergartenfreundin

5

anhören

Masturbation Schamlosigkeit

Ich (m) habe seit dem Kindergarten eine Freundin, mit der ich auch schon einmal zusammen war. Da sie aber weit entfernt wohnt und ihr das irgendwann zu viel war, hat sie Schluss gemacht, bevor wir weiter als küssen gegangen sind. Ich habe lange gebraucht, um meine Gefühle zu vergessen, aber jetzt schreiben wir ab und zu darüber, dass und wie wir uns befriedigen. Wir beide haben es uns auch schon öfters während solcher Gespräche gemacht. Hiermit beichte ich, dass ich bei dem Gedanken, wie es sich meine beste (Ex-)Freundin selbst macht, masturbiere. Ich glaube, sie weiß das, findet es angeblich auch okay, weil sie sehr attraktiv ist, aber manchmal fühle ich mich schlecht deswegen. Schlimmer ist aber, dass ich sie am liebsten nackt sehen und lecken würde.

Beichthaus.com Beichte #00037346 vom 06.01.2016 um 01:05:44 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Erotische Mangas

13

anhören

Feigheit Peinlichkeit Falschheit

Als ich (m/23) vor einigen Jahren mal mit dem Zug unterwegs war, musste ich am Bahnhof auf meinen Anschlusszug warten. Also ging ich in einen Laden am Bahnhof und stöberte ein bisschen herum. Wie ich so rumstöberte, fiel mein Blick auf das Regal mit den Mangas, und gleich darauf erblickte ich die Ausgaben einer damals bekannten Reihe von erotischen Mangas. Ich wollte zu diesem Zeitpunkt schon immer mal eins von denen für private Zwecke besitzen, traute mich jedoch nie eins zu kaufen. Jetzt stand ich also hier und sah meine Chance. Nach kurzem Überlegen nahm ich das Buch und ging zur Kasse. An der Kasse war mir das aber so peinlich, dass ich die Kassiererin fragte, ob sie mir das Buch nicht einpacken könne, es sei ein Geschenk für einen Freund. Sie schaute mich musternd an und ich vermute, sie hatte mich durchschaut. Sie packte es mir dennoch ein, ich bezahlte und verließ den Laden. Im Zug habe ich es dann ausgepackt und angefangen zu lesen - wenn ich daran denke, muss ich heute noch schmunzeln. Bitte vergebt mir, dass ich damals nicht den Mut hatte, einfach das Buch zu kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00037341 vom 05.01.2016 um 13:21:36 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht