Vom Emo zum Player

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Eitelkeit Zorn Vorurteile

Ich (m/18) beichte, dass ich Randgruppen und Schubladendenken von Jugendlichen hasse. Ich selbst lief schon sehr lange mit schwarzen Haaren rum, die vorne länger waren als hinten und im Gesicht hingen. Noch dazu mochte ich Karos, Sterne, zerrissene Jeans und Nietengürtel, etc. Als Tokio Hotel kam, sah ich noch drüber hinweg, Bill genannt zu werden und drückte einfach dem einen oder anderem dafür eine. Doch als dann die "Emo"-Rufe folgten, hatte ich die Schnauze voll. Haare ab, Klamotten weg, Kajal in den Mülleimer und Großeinkauf an Klamotten gemacht. Jetzt habe ich kurze Haare, helle gut aussehende Jeans und T-Shirts in bunten Farben, ab und zu sogar in Glitzer oder anderem. Jetzt werde ich "Playa" genannt.

Beichthaus.com Beichte #00024585 vom 25.08.2008 um 17:57:47 Uhr (33 Kommentare).

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Der Klavierlehrer

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Aggression Zorn Engherzigkeit Musik

Ich (26) muss mit meinem kleinen Bruder (8) täglich Klavier üben. Leider mache ich es nur sehr ungern, da ich kein Talent zum Lehrer habe. Aber sonst ist keiner da, der das übernehmen kann. Mir reißt regelmäßig der Geduldsfaden, wenn er nicht aufpasst und trotz Ermahnung ein, zwei dutzend Mal denselben Fehler macht. Dann schimpfe ich ihn kräftig und wütend zusammen. Obwohl ich dabei nicht sehr laut werde und auch niemals Gewalt anwenden würde, bin ich als zwei Meter großer, langhaariger Mann recht Furcht einflößend. Dann ist er immer völlig eingeschüchtert und traurig. Er tut mir dann immer leid, aber ich halte das ständige falsche Spielen nicht aus.

Beichthaus.com Beichte #00024491 vom 03.08.2008 um 18:40:29 Uhr (13 Kommentare).

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Die impotente Affäre

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Morallosigkeit Ehebruch Fremdgehen

Ich bin Mitte 30, seit fünf Jahren verheiratet und ich liebe meinen Mann sehr. Leider will er keinen Sex mit mir haben. Er arbeitet sehr viel und ist immer müde. Ich bin auch kein Waisenkind, groß, dunkelhaarig und attraktiv und habe schon alle Register gezogen - vergeblich. Aber wir verstehen uns gut und lieben uns sehr. Der Vorschlag, dass ich mir jemand für nebenbei suche, kam von ihm. Eine Trennung möchte er auf keinen Fall und ich auch nicht. Anfangs wollte ich nicht, aber mit der Zeit habe ich es mir anders überlegt. Sex ohne Gefühle geht für mich irgendwie nicht und so hat es eine Weile gedauert, bis ich mich wieder für irgendjemand anderen erwärmen konnte. Vor drei Wochen habe ich bei einer Bekannten einen sehr netten, liebevollen Mann kennengelernt. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden und es hat echt gefunkt. Seine Situation ist meiner sehr ähnlich. Wie ähnlich, weiß ich seit gestern nach wochenlangem Knutschen und Händchenhalten hat er mir nämlich gestanden, dass er aufgrund einer Hormonstörung impotent ist. Mein Leben ist einfach nur Scheiße.

Beichthaus.com Beichte #00024472 vom 03.08.2008 um 01:32:30 Uhr (36 Kommentare).

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Die besten Jahre gestohlen

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Zorn Drogen Trunksucht Verzweiflung Partnerschaft

Meine Freundin ist drauf und dran mich zu verlassen. Wegen einem anderen Typen, weil der ihr so viel mehr gibts als ich. Scheiße. Da habe ich Jahre meines Lebens geopfert ihr immer wieder geholfen und ihr alles gegeben und jetzt kommt so ein langhaariger Stinker und ich will auch noch um sie kämpfen. Hab ich se noch alle? Ich habe was besseres verdient. Ich möchte hiermit beichten, dass eine Frau mir die besten Jahre meines Lebens gestohlen hat. Ich habe sie wirklich geliebt. Ich bin gerade total bekifft und habe was gesoffen, gleich kommen meine Kumpels und wir saufen und kiffen weiter. Ich beichte, dass ich froh bin das es vorbei ist und mich ein wenig schlecht dabei fühle.

Beichthaus.com Beichte #00024428 vom 01.08.2008 um 21:25:04 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Wie man die Zeugen Jehovas vom Glauben abbringt

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Misstrauen Unglaube Vorurteile

Ich möchte beichten, dass ich möglicherweise den Glauben zweier Personen zerstört habe. Es war während meiner Mittagspause, die Sonne schien und ich saß auf einer Bank am Marktplatz, einen Eiskaffee schlürfend und vollkommen in meinen Gedanken versunken. Eine Stimme drang an mein Ohr: "Darf ich dich fragen, was du für den Sinn des Lebens hältst?" Ich, voll in Gedanken, sage: "Der Sinn des Lebens besteht darin, nicht nach dem Sinn zu suchen, denn sollte man ihn finden, begeht man wahrscheinlich Selbstmord." Die Stimme: "Du bist ein trauriger Mensch." Erst jetzt blicke ich auf und sehe ein junges Pärchen vor mir stehen. Sie: blond, klein, recht hübsch. Er: kurze Haare, Brille und ein Gesicht, in das man nur so aus Spaß einschlagen möchte. Beide trugen ein weißes Hemd und schwarzen Rock bzw. Hose, auf dem Rücken ein Rucksack und auf der Brust ein Button mit der Aufschrift "ERWACHET". Scheiße! Die Zeugen. Sie setzten sich sofort zu mir. Sie fing sofort an, mich zu zu texten. Mein Weltbild wäre sehr bewölkt und ich müsste mein Herz für die Güte Gottes öffnen.

Güte Gottes? Mein Fluchtreflex legte sich. Gott, das ist mein Thema (Ja ich habe die Bibel gelesen, sie aber auf mein zynisches Weltbild zurecht interpretiert). "Gott ist nicht gütig. Er redet es uns nur ein, um mit dem Glauben an das Paradies uns gefügig zu machen. Gott will uns nicht im Paradies haben, sonst hätte er Adam und Eva nicht so explizit auf die Verbote hingewiesen, dass die beiden neugierig werden, mussten diese zu übertreten. Der Mensch wollte schon immer Verbote übertreten, das weiß doch jeder. Besonders derjenige, der allwissend ist. Gott wollte uns nicht haben, aber anstatt uns das zu sagen, hat er intrigiert und uns ein Verbrechen angehängt. Das ist doch fies oder?" Er schluckte nur. Aber sie schien nach einem Gegenargument zu suchen. Sie fand keins. Sie sagte nur, man solle Gott nicht anzweifeln. Ich: "Sagt wer?" "Sagt Gott." "Verbrecher sagen auch von sich, unschuldig zu sein. Soll man das auch nicht anzweifeln, nur weil er es sagt."

Das Gespräch ging so ungefähr eine halbe Stunde weiter. Ich habe weitere Beispiele für die Hinterhältigkeit Gottes gegeben und mit Beispielen aus der Bibel belegt. Ich konnte auch meine Beweisführung anbringen, dass die Frau die Personifizierung des Teufels ist. Nur um sie ein wenig fertig zu machen. All das lässt sich mit der Bibel belegen, wenn man sie so auslegt wie ich. Auf jedes Argument, was sie hatte, hatte ich ein perfektes Gegenargument. Ich bin normalerweise nicht sehr schlagfertig, aber dieses Mal hatte ich einen ziemlich guten Lauf. Sie schien sehr leicht beeinflussbar zu sein (Kein Wunder, sonst wäre sie ja nicht Zeuge geworden).

Naja das Ende vom Lied ist, das die zwei sich getrollt haben, sie ziemlich heftig am schluchzen und er sie tröstete. Das Letzte, was ich von ihm hörte, war dass er ziemlich leise zu mir sagte: "Du bist ein Geschöpf des Bösen und Gott wird dich dafür bestrafen." Ich antwortete nur mit einem glockenhellen "Hosianna!" Danach habe ich den Rest meiner Pause wieder mit Eiskaffee schlürfen verbracht, dieses Mal nur über beide Ohren grinsend. An diesem Tag hatte ich ein tierisches Hochgefühl. Heute tut es mir leid, vielleicht waren die beiden ja glücklich mit ihrem Glauben. Aber was lassen sie sich auch so leicht beeinflussen. Vielen Dank, dass ihr mir so lange zugehört habt.

Beichthaus.com Beichte #00024415 vom 01.08.2008 um 16:50:07 Uhr (45 Kommentare).

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