Ein Jahr ohne Putzen

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Ekel Unreinlichkeit Studentenleben

Ich wohne mit einem Kumpel in einer Studenten-WG zusammen. Wir sind beide Junggesellen und stinkfaul. Obwohl wir dort seit fast einem Jahr wohnen haben wir noch nie geputzt und auch noch nie abgespült. Drei Wochen nach unserem Einzug ist uns das Geschirr ausgegangen, seitdem kaufen wir Pappteller- und Besteck. Das einzig Dumme ist, dass der Kochtopf, in dem wir uns manchmal Spaghetti kochen, schon an die Herdplatte gerostet ist, weil wir absolut nicht kochen können und es uns dauernd überkocht. Das kommt aber nicht so häufig vor da ich meistens bei McKotz um die Ecke esse. Aber egal. Papa zahlt. Ich habe nur Schiss, weil er mich in einer Woche besuchen will.

Beichthaus.com Beichte #00021621 vom 04.05.2007 um 09:12:37 Uhr (8 Kommentare).

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Ein Vampir als Nachbar ist keine gute Lösung!

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Maßlosigkeit Medien Kinder Geltendorf

Als kleiner Bengel habe ich immer mit meinem Dad Filme aus seiner Videosammlung geschaut. Auch die, für welche ich eigentlich noch viel zu jung war. Bereits mit 13 Jahren wusste ich, wer John McClane war oder dass man es tunlichst vermeiden sollte, sich von einem Ort zum anderen zu teleportieren, wenn sich eine Fliege mit einem im Teleporter befindet. Auch dass Bishop eigentlich nur ein Roboter ist und spätestens seit "Fright Night" dass man sich nie ein Vampir zum Nachbarn wünschen sollte. Wer Robocop war wusste ich auch. Oder das Arnie als stahlharter Russe in "Red Heat" mal ebenso ohne mit der Wimper zu zucken ne glühende Kohle in der Hand hält. Leider konnte ich mich darüber nie mit Freunden unterhalten, da sie die Filme nie gesehen hatten.

Bei den harten Stellen (er kannte die Filme meistens schon) sagte mein Dad immer "weggucken" und das tat ich auch. Hielt mir immer rasch die Hände vors Gesicht. Auch kann ich mich noch gut daran erinnern das mir Liebesszenen immer total peinlich waren. Ich weiß noch genau, wie ich die Leute aus Filmen beneidet welche nahe dem Tode waren, gegen irgendwelche Monster kämpfen mussten oder sonstartige Probleme hatten. Da diese "Helden" es ja auch immer zum Schluss geschafft haben. Ich wünschte mir dann auch immer, in so einer verfahrenen Situation zu stecken. Leider hatte ich aber als kleiner Stift nicht die geringsten Sorgen oder Probleme auszustehen. Erst später erfuhr ich, dass das nur Hollywood-Schoten waren und es im echten Leben ganz anders kommt, wenn man tatsächlich vor Probleme gestellt wird. Es reichte schon, dass man mir am nächsten Schultag Prügel auf dem Pausenhof versprochen hatte und ich konnte die Nacht nicht einschlafen. Wie sollte ich da jemals gegen einen Predator bestehen oder mich wie Marty McFly durch die Zukunft schlagen?!

Jetzt bin ich 22 und so richtig viel hat sich nicht verändert. Okay, ich halte mir nicht mehr die Augen zu aber manchmal ertappe ich mich immer noch wie ich z. B. darüber nachdenke, wie es wohl wäre, als Travis Bickle Nachts durch die Straßen der Bronx zu fahren um dann später in ein Pornokino zu gehen, weil ich immer noch kein Auge zutun kann.

Beichthaus.com Beichte #00021609 vom 04.05.2007 um 03:26:22 Uhr in Geltendorf (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Solo bin ich ziemlich glücklich

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m/25) bin solo ziemlich glücklich. Nach mehreren kleinen schmutzigen Affären ("Klar habe ich einen Freund, aber wenn ich dir das gesagt hätte, hätten wir uns doch nie so kennengelernt."), total verkorksten Beziehungsanläufen ("Wir können uns gerne treffen, aber ich weiß nicht, was das bringen soll...") und unvermittelten Eingeständnissen der besten Freundin ("Du bist zwar nicht mein Traumtyp, aber mit dir kann man Pferde stehlen und über alles reden. Das ist doch eine gute Basis für eine Beziehung.") ist von meinem naiven Frauen-Idealbild nicht viel übrig geblieben. Am absoluten Tiefpunkt habe ich mich mit einem Mädchen getroffen, das zwei Jahre nach dem Ende ihrer letzten Beziehung immer noch darunter gelitten hat, dass sie von ihrem Ex-Freund mehrfach betrogen wurde.

Danach habe ich mir erstmal eine Auszeit gegönnt, um Abstand zu gewinnen und mich um mein eigentlich gescheitertes Studium zu kümmern. Bei drei letzten Versuchen fürs Vordiplom und der gesonderten Beobachtung durch das Prüfungsamt hatte ich auch viel zu tun. Seitdem habe ich mich nie wieder mit irgendwelchen Frauen getroffen und seitdem läuft es auch ziemlich gut für mich. Im Studium habe ich die Kurve gekriegt und einen Spitzenabschluss hingelegt (hätte ich von mir persönlich nie gedacht) und einen ziemlich großen, wenn auch fast ausschließlich männlichen Freundeskreis gewonnen. Nun bin ich ständigen Verkupplungsversuchen der Pärchenfraktion ausgesetzt und reden kann ich darüber auch mit niemandem. Die letzte Person, mit der ich über Frauen geredet habe, hat mir daraufhin gesagt, dass ich ziemlich egoistisch bin und es mir sehr einfach machen würde. Das hat mich ziemlich getroffen.

Beichthaus.com Beichte #00021600 vom 04.05.2007 um 00:53:27 Uhr (3 Kommentare).

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Klogang zum Wachwerden

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Drogen Boshaftigkeit Urlaub Niederlande

Ich hatte von meinem Schüleraustausch in den USA damals diese Ephedrin-Wachmacherpillen mitgebracht. Bei dem total verkifften Campingurlaub in Zandvoort konnte man die auch wirklich gut gebrauchen. Damit die befreundeten Superskunk-Leichen morgens in die Gänge kommen […]
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Beichthaus.com Beichte #00021596 vom 03.05.2007 um 23:31:50 Uhr in Niederlande (Zandvoort) (4 Kommentare).

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“Beichte

Verjagt nicht Superman!

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Ungerechtigkeit

Ich bin ein gelernter Chemielabor-Techniker, ausgebildet wurde ich in der österreichischen Bundesheer und hatte einen hervorragenden Chef, der mir mein unternehmerisches Denken beigebracht hat. Es ist schon lange her, dass ich von dem Staat Österreich systematisch durch den Heeresreform gekündigt wurde. Aber Monate bevor Ich gekündigt wurde, hat mein Chef heimlich vor meine Kolleginnen um mich bei den Vorständen gekämpft. Genau weiß ich nicht warum. Aber ein Teil meiner Kolleginnen wollten mich nicht mehr ins Team haben, weil Ich immer zu spät komme und viel zu oft Pausen mache, Sie wissen nur nicht. dass Ich fast jeden Tag um das gleiche Zeit von der Arbeit weggehe, wie mein Chef. Ich war nicht so der jemand, pünktlich um die Uhrzeit kommt und weggeht, wann es mir vorgeschrieben wurde. Ich bin einfach geblieben, bis meine Aufgaben für den Tag erledigt sind und das sind erheblich mehr, als von meine andere Kolleginnen zusammen... Und dafür habe ich nicht mal Extras verlangt.

Nach meiner Kündigung wurde Ich jahrelang Arbeitslos, weil Ich Angst vor Versagen habe, Angst dass Firmen mich abweisen. Hin und wieder ging ich bei Vorstellungsgespräche mit positiven "Energien", aber immer wieder wenn sie mich abwiesen, musste Ich meine Mut, Selbstachtung, Selbstwertgefühl und Selbstsicherheit immer auf das Neue, aufbauen. Nun habe Ich mich vor paar Monaten in der IT-Branche selbstständig gemacht und eine Firma gegründet und genieße jeden Cent, den ich verdiene und freue mich riesigst, wenn ich neue Aufträge bekomme. Ich verdiene zwar noch nicht so viel wie bevor ich gekündigt wurde, aber ich fühle mich damit bestätigt, wenn meine Kunden gute Feedbacks geben. Ich möchte auch an die Human-Resource Managern appellieren, dass Sie nicht so viel von einem Kandidaten verlangen sollten, seien Sie einfach froh, wenn ein Superman vor Ihnen steht. Ansonsten laufen Sie in Gefahr einen Möchtegern Nichtskönner, der vorgibt ein Superman zu sein, in Ihrer Firma einzustellen und wirkliche Superman zu verjagen. Überlegen Sie also was Sie wirklich brauchen bevor Sie eine Stellungsbeschreibung schreiben. Grüße, Mark

Beichthaus.com Beichte #00021581 vom 01.05.2007 um 20:32:36 Uhr (5 Kommentare).

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