Ich hasse meine Eltern für diese Scheisslebensgrundlage

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Engherzigkeit Ignoranz Hass Eitelkeit Weihnachten

Ich lebe seit fast zehn Jahren alleine in meiner Wohnung, und fühl mich richtig gut. Meine Mutter mit Familie ist mir egal, mein Vater mit Familie ist mir egal. Als der Vater von meiner Mutter starb war es mir egal, genauso wie die Mutter meines Vater. Ich hab mir als kleines Kind immer vorgestellt wie es ist wenn meine Mutter stirbt, und ich hab nichts gefühlt. Dabei hab ich nie Schläge bezogen, sondern musste mein ganzes Leben alleine klarkommen. Ohne Hilfe von meinen Eltern. Ich habe keine Freunde, weil alle die ich kenne unzuverlässig sind, und ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen. Alle sind sie arbeitslos und leben vom Staat. Die fühlen sich wohl dabei und leben wie die Maden im Speck. Ich verabscheue dieses nichtsnutzige asoziale Pack. Nichts anderes als kiffen, zocken und Blödsinn labern können die. Einer schafft es noch nicht einmal seinen Kindern eine gescheite Erziehung angedeihen zu lassen weil er nur im Internet Onlinerollenspiele spielt. Mir geht es am besten wenn ich alleine bin, denn man kann sich auf niemanden verlassen. Mein schönstes Weihnachten bisher hab ich auf der Arbeit nachts, und alleine verbracht. Ohne die ganze ekelige Heuchelei und dieses bunte Treiben. Von der einen Familie zur anderen hetzen. Ich hasse meine Eltern für diese Scheisslebensgrundlage die sie mir bereitet haben.

Beichthaus.com Beichte #00023093 vom 30.09.2007 um 00:01:35 Uhr (14 Kommentare).

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Zugedröhnter Polizist im Auto

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Drogen Dummheit Waghalsigkeit Polizei Kolitzheim

Ich bin 41, Polizist (PHW) und lasse meiner Frustration (seit 10 Jahren der gleiche Dienstgrad, 2 Ehen hinter mir, eine Tochter, Tripper) dadurch freien Lauf, dass ich auf Nachtschtreife betrunkene Jugendliche abkassierte - natürlich wegen ausgedachten Banalitäten. Vor ein paar Wochen durfte ich wieder die Schicht übernehmen und machte prompt drei Jugendliche mit Migrationshintergrund dingfest. Nur zum Spaß. Bisher hatte ich das immer mit dem guten Gewissen gemacht, dass sie außer einer Nacht in der Ausnüchterungszelle und ein bisschen Ärger mit den Eltern nichts zu erwarten hatten. Dieses Mal allerdings fand ich bei der Durchsuchung ihrer Rucksäcke neben Bier- und Wodkaflaschen einen großen Plastiksack gefüllt mit harten, dunklen Platten. Schon beim Aufmachen des Beutels verschlug mir der Geruch von Marihuana glatt den Atem. Das waren gut und gerne 200 Gramm. Nun hatte ich ein Problem: ich hatte sie ohne jeden Verdacht angehalten. Ich wollte nicht, dass diese Jungs wegen mir ihre Zukunft verlieren.

Nach 10 Minuten konspirativen Tuschelns trennten sich unsere Wege. Die 3 gingen - so versprachen sie es mir zumindest - geradewegs nach Hause und ich versüßte mir die Morgenstunden nach meinem Dienst mit dem konfiszierten Alkohol. Nachdem ich die halbe Flasche Wodka geleert hatte, machte ich mich auch an die braunen Platten, die ich mit dem Mixer zerstückelte. Ich fühlte mich sofort in meine Jugend zurückversetzt und war richtig euphorisch. Nachdem ich mir 3 oder 4 entsprechend präparierter Zigaretten zu Gemüte gezogen hatte, hatte ich einen Filmriss. Als ich wieder zu mir kam, reinigte ich meine Dienstwaffe. Nur ist es so, dass ich meine Dienstwaffe auf der Wache lassen muss. Ich saß in diesem Zustand auf der Wache und reinigte meine Waffe. Das hatte ich nach dem Schießtraining am Tag zuvor vollkommen vergessen. Ich beendete meine Arbeit und fuhr nach Hause - ohne viel Aufsehen zu erregen.

Zu Hause angekommen erholte ich mich von dem Schreck. Den ganzen Tag ging mir nur der eine Gedanke durch den Kopf: du hast so zugedröhnt eine Waffe in der Hand gehabt. Die Nacht schlief ich unruhig. Als ich schweißgebadet aus meinen Schlaf erwachte, ging mir sofort ein Gedanke durch den Kopf: ich bin dermaßen zugedröhnt Auto gefahren! Drei Wochen später kamen zwei Strafzettel, nach denen ich meinen Führerschein für einige Zeit los war.

Beichthaus.com Beichte #00023084 vom 29.09.2007 um 17:30:31 Uhr in Kolitzheim (9 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin ein Idealist

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich 80 % aller Menschen aufs Tiefste verachte. Ich verachte: Hässliche dumme Menschen auf dem geistigen Stand eines 10-Jährigen, die in Mittags-Talkshows ihre geistige Verarmung zur Schau tragen - und das für 100 Euro Gage. Ich hasse die arroganten Penner in ihren Mercedes, BMW oder Audis, die auf der Straße den Rambo machen, weil sie zu Hause nichts zu melden haben (in den meisten Fällen dient so eine Protzkarre eh nur als künstliche Penisverlängerung). Ich hasse Hip-Hopper und ihre behinderten Klamotten. Ich hasse sämtliches charakterarmes Volk, dass sich über seinen materiellen Besitz definieren muss (die Mehrheit), weil die soziale Intelligenz, sich über die Persönlichkeit zu definieren, auf der Strecke geblieben ist. Ich hasse die kleinen verzogenen übergewichtigen Wichser, die hirnverbrannte Computerspiele, vor allem so einen Dreck wie WOW oder Ähnliches, anbeten und zu ihrem Lebensinhalt machen. Ich hasse den allgegenwärtigen Egoismus, der unsere Gesellschaft zu dem macht, was sie ist.

Ich hasse alleinerziehende Mütter Anfang 20 oder noch jünger, die im Chat nach dem "Mann fürs Leben" suchen. Ich hasse schwarzhaarige Mitbürger, die unsere Frauen wie Prostituierte behandeln und Leute sinnlos anpöbeln oder zusammenschlagen und das nur im Rudel, weil sie alleine nicht genug Eier haben. Ich hasse die Leute, die demonstrativ ihren hässlichen Kopf schütteln, wenn ich mal 50 statt der vorgeschriebenen 30 fahre, weil mir 30 einfach zu langweilig sind. Ich hasse Dummheit, und trotzdem alles besser wissen. Ich hasse die 80 % unserer Gesellschaft, die sich von den Medien beeinflussen und lenken lassen, weil sie scheinbar keine eigenen Ideale haben. Ich könnte noch ewig so weitermachen, es würde sicher kein Ende nehmen. Ich wünsche mir manchmal, dass mehr Menschen wie mich gäbe. Denn ich scheiße auf die oberflächlichen verkrüppelten Werte dieser Menschmaschinen. Ich bin anders als die anderen und stehe weit über ihnen, weil ich im Gegensatz zu ihnen selbst ihre charakterliche Armut und Oberflächlichkeit erkenne. Ich bin ein Idealist. Ich bin mit mir im Reinen. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00023057 vom 28.09.2007 um 23:07:41 Uhr (34 Kommentare).

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Billigjob im Kaufhaus

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Engherzigkeit Faulheit Arbeit

Ich (w/18) arbeite in einem großen Kaufhaus. Als Aushilfe wird man dort allerdings behandelt wie der letzte Dreck. Wenn ich dort die Waren vorziehen muss, damit alles wie neu aussieht und keine Lücken bleiben und ich finde dort Gegenstände von anderen Abteilungen, lasse ich diese einfach hinter den Waren in den Regalen verschwinden. Ist mir egal, ob die später dann mal Ärger damit haben oder nicht. Auch irgendwelche angegessenen Lebensmittel von Kunden hebe ich nicht auf und mache sie nicht weg. Ich habe sie ja nicht dort hingelegt! Ich könnte zwar deswegen meinen Billigjob verlieren, aber was soll es. Mir gefällt es eh nicht da. Was ich auch schlimm finde, dass Kunden an mir vorbeigehen und über irgendwelche Dinge lachen. Allein die Vorstellung, dass die gerade Freizeit haben und sich amüsieren, finde ich zum Kotzen und könnte ihnen dauernd eine reindrücken. Ich hasse es.

Beichthaus.com Beichte #00023053 vom 28.09.2007 um 22:07:13 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Ich hoffe, er sucht nicht weiter nach dem Tod!

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Verzweiflung Selbstverletzung Partnerschaft

Ich (w/28) gestehe: ich habe vor zwei Jahren meinen Freund verlassen, obwohl ich ihn über alles geliebt habe! Er war mein Leben, mein Licht, meine Inspiration. Ich konnte aber seine selbstzerstörerische Weltanschauung nicht mehr ertragen, er ist Kettenraucher, versuchte mit viel Alk im Blut Geschwindigkeitsrekorde mit dem Auto aufzustellen, warf sich jede noch so ominöse Pille ein, missbrauchte Psychopharmaka, verletzte sich (und mich) beim Sex. Ich war am Ende meiner Kraft. Wie schwer ist es, DEN einzig wichtigen Menschen alleine zu lassen, sich selbst ausgeliefert? Kaum auszusprechen.

Er wollte nicht, dass ich gehe, er hat sich schlimm geritzt, mir Lieder gewidmet, die von Trauer und Abschied handelten, mir aufgelauert, sich beinahe an einem Baum mit dem Auto getötet. Ich bin hart geblieben, habe ihm keine Chance gegeben, musste mein Innerstes doch schützen. Ich denke immer noch an IHN, habe ihn trotz allem eingeschlossen, geheim in meiner Seele, werde ihm weiterhin viele Gedanken widmen und hoffe insgeheim, er möge endlich sein Glück finden und nicht so sehr nach dem Tod suchen!

Beichthaus.com Beichte #00023041 vom 28.09.2007 um 09:46:05 Uhr (6 Kommentare).

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