Bruchrechnen per Kuchen

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Rache Dummheit Selbstsucht

Ich (m/30) hatte vor 10 Jahren in der Berufsschule eine ziemlich ätzende Mitschülerin. Sie bildete sich zu Unrecht etwas auf ihr Äußeres ein (sie war blond, groß, schlank, hatte aber schiefe Zähne) und auch nicht das hübscheste Gesicht. Viel schlimmer war aber ihre penetrante Art, alles besser zu wissen, weil sie ja Deutsch und Mathe LK auf dem Gymnasium hatte. Ja, das befugt einen natürlich selbst beim absurdesten Danebenliegen Fakten zu ignorieren oder mit weiterem Quatsch dagegen zu argumentieren.


Ja, sie hielt sich für etwas Besseres, was sie aber definitiv nicht war. Selbst mehrfaches Bloßstellen bewirkte keine Einsicht. Ein paar Beispiele waren die Vergangenheitsformen einiger Verben, die sie ja aufgrund ihres Leistungskurses ALLE auswendig kannte. Tja, oder halt auch nicht. Ein Blick in den Duden hatte genügt. Madame meinte aber, dass der Duden veraltet sei und dass ja falsch wäre, was da drin stände. Klar, 2006 war ein Buch von 2005 natürlich total veraltet. Beim Bruchrechnen hatte sie eine sehr seltsame Methode, diese zu lösen. Immerhin waren die Ergebnisse konstant, wenn auch konstant falsch. Die richtige Rechnung war aber in ihren Augen absolut falsch. Ein veranschaulichtes Beispiel mit einem Geburtstagskuchen, wo sie erklären wollte, dass acht Sechzehnte nicht den halben Kuchen ausgemacht haben, war eines der Highlights.


Nach bestandener Ausbildung (die ich mit einem deutlich besseren Schnitt abgeschlossen habe) sagte sie mir noch so etwas wie: "Man sieht sich immer zwei Mal im Leben." Ich habe sehr darauf gehofft, dass dem nicht so ist. Aber immerhin sollte sie einmal richtig liegen. Ich bin in meinem jetzigen Job unter anderem für Personaleinstellungen zuständig. Als ich die Bewerbung sah, wusste ich sofort, dass ich diese Person unbedingt einladen müsse. Zwar waren einige der Angaben in ihrem Lebenslauf bewusst falsch, aber ich konnte meinen Kollegen überzeugen, sie einzuladen - ich habe ihm auch erklärt, warum, und er war einverstanden. Ein paar der Geschichten habe ich ihm natürlich auch erzählt.


Sie hatte sich optisch kaum verändert. Ich hingegen schon, weswegen sie mich wohl nicht erkannt hat. Im Bewerbungsgespräch mit mir, meinem Kollegen und einer Dame aus der Buchhaltung haben wir ziemlich schnell festgestellt, warum sie es zu Nichts gebracht hat. Ihre Denkweise hat sich noch verschlimmert und die Sturheit ist mindestens genauso ausgeprägt wie vorher. Zum Abschluss habe ich ihr dann ein paar harmlose Fragen gestellt. Die letzte Frage war dann "Wie viele Sechzehntel hat ein halber Kuchen?" Sie dachte kurz nach und antwortete 10. Daraufhin sagte ich ihr, dass sie nach zehn Jahren wohl immer noch nicht wüsste, wie man Bruch rechnet, und man sich tatsächlich immer zwei Mal im Leben sieht. Sie wurde kreidebleich und stammelte nur unverständliches Zeug. Mein Kollege dankte ihr für die Zeit, sagte ihr, wir würden uns melden und begleitete sie nach draußen. Wir haben kurz darauf einen älteren Herrn eingestellt, dessen Erfahrung uns deutlich voranbringt. Ich beichte also, dass ich nach Jahren immer noch Rachegedanken hatte und diese in die Tat umgesetzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00037644 vom 19.02.2016 um 15:21:09 Uhr (12 Kommentare).

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Sie hatte 300 verschiedene Männer!

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Dummheit Waghalsigkeit

Ich (m/34) hatte übers Wochenende weiblichen Besuch, Mitte 20. Wir haben uns online kennengelernt und es war relativ schnell klar, dass es bei uns nur ums Vögeln gehen wird. Ich habe sie auch direkt von der Tür zum Bett geleitet, wo wir auch sofort loslegten. Und es war wirklich gut, so viel kann man sagen. Die Frau hatte mir online mehrfach versichert, dass sie sauber wäre und die Pille nimmt, also wir keine Gummis nutzen müssten, da sie diese hasst. Dass ich sauber bin, wusste ich, da ich erst letzte Woche entsprechende Ergebnisse bekommen hatte. Auch sie hatte etwas Schriftliches, das etwa drei Wochen alt war. Eine Beziehung kam allerdings nicht infrage, was auch daran lag, dass die Frau gegen Ende des Wochenendes sagte, dass sie buchstäblich schon mindestens 200-300 verschiedene Männer gehabt hätte und schon lange nicht mehr zählen würde. Sie war bei mir die 41. Frau in meinem Bett, ich kann es noch zählen. Ich dachte, das wäre schon extrem, aber sie toppt mich echt um Längen. Aber das ist ihre Sache und dafür verurteile ich sie nicht. Ich fand es nur sehr beachtlich. Und nein, da war nichts ausgeleiert oder so. Alles bestens. Und sie roch auch untenherum gut und angenehm und war frisch und sauber rasiert.


Doch seit gestern brennt und juckt meine Harnröhre nach dem Wasser lassen, als hätte man einen brennenden Streichholzkopf hineingeschoben. Ich schrieb das Mädel daraufhin an und fragte sie, mit wie vielen Männern sie seit dem Attest ungeschützten Verkehr hatte, und sie sagte, es wären vier gewesen. Ich sagte ihr daraufhin, was los ist, was mit einem: "Ich muss weg, ich melde mich!", beantwortet wurde, und seitdem ist sie offline. Ich habe ihr daraufhin aber auf ihre Pinnwand einen netten Spruch gepappt, in dem ich schreibe, dass ich mich sowohl für das Wochenende, als auch die nun kommende Kur mit Antibiotika bedanke, was auch schnell mit hämischen Kommentaren in ihre, aber auch meine Richtung beantwortet wurde, einer davon lautete (zu ihr): "Typisch XXXX, grade wieder gesund und schon den nächsten Tripper!" Na danke, schön, dass ich das auch mal erfahre.


Mein Profil lässt keine Rückschlüsse auf meine Identität zu, das ist das Gute. Denn trotz der Tatsache, dass ich kein Kind von Traurigkeit bin, habe ich stets auf Verhütung und Vermeidung von Krankheiten geachtet, das ist das erste und letzte Mal. Nie mehr ohne Gummi, so angenehm es auch gewesen sein mag, der Preis ist zu hoch. Und ja, ich weiß, dass ich eine männliche Schlampe bin, und stehe auch dazu, darum geht es hier aber auch nicht. Was man deswegen von mir denkt, ist mir völlig wuppe. Meine Beichte ist meine Leichtgläubigkeit.

Beichthaus.com Beichte #00037643 vom 19.02.2016 um 14:09:24 Uhr (22 Kommentare).

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Beziehungen engen mich nur ein!

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Engherzigkeit Selbstsucht Zorn Ungerechtigkeit Partnerschaft

Ich (m/27) beichte, dass ich wohl beziehungsunfähig bin, bzw. dass ich Frauen einfach anfange zu hassen, wenn es um mehr als Sex geht. Es ist nicht so, dass ich nichts empfinden würde, ich war schon oft verliebt und hatte auch schon eine mehrjährige Beziehung, aber es war immer das Gleiche. Sobald eine Frau mit einem zusammen ist, erwartet sie, dass man genau das tut, was sie möchte. Man muss immer Ordnung halten, man muss jedes Mal um Erlaubnis fragen, wenn man mal mit den Kumpels weggehen möchte, man darf nicht seine Eltern mal einladen, ohne ihr das drei Monate vorher mitzuteilen, man darf nicht mal eine Nacht am PC durchzocken, ohne dass es gleich riesiges Theater gibt. Für mich hat sich das Beziehungsthema erledigt.


Ich bin erwachsen und verdiene gutes Geld, ich entscheide selbst, was ich wann mache und mit wem. Ich bin es leid, dass die Frauen ständig meinen, mir ihren Willen aufzwingen zu müssen. Ich will meine Freiheit und meine Selbstbestimmung behalten. Bei meiner letzten Freundin habe ich echt lange versucht, mal Kompromisse einzugehen, weil ich sie echt geliebt habe, und immer noch liebe, aber nachdem sie vor ein paar Wochen versuchte, mir zu verbieten, öfter als einmal im Jahr mit meinen Kumpels eine kleine Lan-Party über ein Wochenende zu machen, habe ich meine Sachen gepackt und war weg. Wir waren drei Jahre zusammen und haben auch zusammengewohnt, aber da ist mir endgültig der Kragen geplatzt. Natürlich gab es vorher schon etliche ähnliche Vorkommnisse, die nun zu diesem Schritt geführt haben.


Ich gehe jetzt einmal die Woche zu einer Nutte zum Ficken, das kostet mich weniger Geld und weniger Nerven als eine Freundin und mir geht es verdammt gut. Ich kann essen, was ich will, ich kann zocken und Serien schauen, so oft und solange ich will, ohne mir irgendein Gemecker antun zu müssen. Ich kann meine Socken liegen lassen, wo ich will und kann das Haus verlassen, wann und solange ich will. Ich werde nie wieder in meinem Leben eine Beziehung eingehen, so viel steht für mich fest!

Beichthaus.com Beichte #00037642 vom 19.02.2016 um 13:41:10 Uhr (21 Kommentare).

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Die Katze meiner Freundin

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Unreinlichkeit Eifersucht Rache Hass Tiere

Ich (28) wohne mit meiner Freundin (27) schon seit einigen Jahren zusammen. Wir sind auch sehr glücklich - oder waren es, bis zu dieser Anschaffung... Alles fing an, als meine Freundin unbedingt eine Katze haben wollte, denn ich bin eher der Hunde-Fan. Ich war dagegen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00037641 vom 19.02.2016 um 13:11:17 Uhr (17 Kommentare).

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Selbstmörder mit Fallschirm

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Engherzigkeit Waghalsigkeit

Ich bin leidenschaftlicher Base-Jumper. Klar, sind hohe und verbotene Gebäude ein Reiz, aber auch niedrige Objekte sind interessant, weil man kaum Zeit hat, seinen Schirm zu öffnen. So bin ich, als ich in Wien zu Besuch bei Freunden war, unter der Woche auf einen Aussichtsturm gefahren. Nicht sehr hoch, nur ungefähr 30 oder 35 Meter und öffentlich begehbar. Ich bin extra unter der Woche hingefahren, wo ich nicht mit Menschen gerechnet habe. Doch kaum hatte ich den Turm bestiegen, hörte ich unten ein Auto, welches mit quietschenden Reifen und lauter Musik auf dem Parkplatz anhielt. Es dauerte keine zwei Minuten und schon waren zwei Typen und ihre beiden Vorzeigepüppchen auf dem Turm angekommen. Sie begrüßten mich mit "Servas" und irgendetwas in Wiener Dialekt, das ich nicht verstanden habe.


So hatte ich keine Zeit mehr, um abzuspringen und wartete darauf, dass sie endlich wieder abzogen. Scheinbar warteten die Vier aber auch darauf, dass ich endlich Leine ziehe, weil sie wahrscheinlich ungestört auf dem Turm mit der wunderbaren Aussicht sein wollten. Da es dort oben dunkel war, hatten sie meinen Jumpsuit und den Schirm im Rucksack auf meinem Rücken wahrscheinlich nicht bemerkt. Nach fast einer Stunde wurde es mir zu blöd und ich stieg auf das Geländer. Einer der Typen schien das mitbekommen zu haben und schrie noch: "Tu das nicht!" Kaum war ich abgesprungen und hatte meinen Schirm geöffnet, war ich auch schon wieder gelandet. Ich hörte vom Turm oben nur lautes Geschrei. Sie hatten wohl angenommen, ich wäre in selbstmörderischer Absicht gesprungen. Ich packte meinen Schirm zusammen und verstaute ihn im Kofferraum meines Autos, welches nicht weit weg von dem Auto der jungen Leute vom Turm stand.


Ich wartete noch etwas und sah, wie die Vier wie von der Tarantel gestochen den Turm runterrannten und mit quietschenden Reifen den Ort des Geschehens verließen. Ich startete dann auch mein Auto, fuhr zurück in die Stadt und erfreute mich an meinem Adrenalinschub, welchen mir der Sprung gebracht hatte. Scheinbar habe ich aber vier junge Leute in dem Glauben gelassen, ich wäre in den Tod gestürzt. Ich bitte um Vergebung, dass ich nicht Bescheid gesagt habe, dass es sich nur um einen Fallschirmsprung gehandelt hat.

Beichthaus.com Beichte #00037640 vom 19.02.2016 um 13:08:26 Uhr (7 Kommentare).

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