Ich schwebe in Lebensgefahr

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Verzweiflung Selbstverletzung

Ich leide seit acht Jahren unter Depressionen, Todesängsten und Panikattacken. In meinem Job bin ich unglücklich. Es ist das Sinnloseste, was ich jemals getan habe. Ich habe auch schon einen Selbstmordversuch hinter mir, weil ich es nicht mehr ertragen konnte. Keiner von meiner Familie weiß das. Ich war auch in Therapie, was aber sehr sinnlos war. Ich fühle mich einsam. Wenn ich mich als Mensch beschreiben müsste, dann wäre dies keiner, sondern ein Häufchen Elend, das krampfhaft versucht, sich am Leben zu halten. Ich habe kein Selbstwertgefühl mehr. Ich brauche Aufmerksamkeit und das Gefühl, gebraucht zu werden. In der wichtigsten Zeit meines Lebens hätte ich all das von meiner Familie gebraucht, bekam es aber nicht. Und jetzt, nach all dem, auch nicht. Nachts kann ich nicht einschlafen, weil ich Angst habe, dass ich mich verlieren könnte. Während der Arbeit habe ich mich einmal so in eine Sache reingesteigert, dass ich fast ohnmächtig geworden bin! Ich habe auch Angst, irgendwann mal in der Öffentlichkeit die Kontrolle über mich zu verlieren. Ob das an einem früheren Drogenabsturz liegen mag? Mit meinem Freund hätte ich vor Kurzem fast Schluss gemacht, weil er eine Zeitlang kein Interesse mehr gezeigt hatte und ich mir sehr unwichtig vorkam.

Ich bin zusammengebrochen. Meinen Freundeskreis kann ich an einer Hand abzählen, das darf nicht wahr sein. Früher konnte ich mich kaum vor ihnen retten! Ich würde gerne alles aus mir rauslassen, aber was bleibt sind Tränen und ein erstickter Schrei in mir, ein riesiger Kloß, den ich jahrelang mit mir herumtrage. Ich bin in Lebensgefahr, aber keiner bekommt es mit, weil ich es mir nicht anmerken lasse! Wenn ich unsicher bin, lache ich meistens laut. Ich kann auch nichts für die schlimmen Gedanken, ich würde sie gerne abstellen. Ich fühle mich, als wäre ich manipuliert worden. Manchmal denke ich, meine Eltern sind schuld daran, dass ich jetzt so bin, wie ich bin. Ich kann es ihnen irgendwie nicht verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00024019 vom 13.06.2008 um 05:23:30 Uhr (19 Kommentare).

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Attraktive Frauen auf dem Klo

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Morallosigkeit Engherzigkeit Harbke

Immer, wenn ich eine attraktive Frau sehe, muss ich mir ihr Gesicht vorstellen, wenn sie mit Verstopfung auf der Toilette sitzt. Dadurch wird sie in meinen Augen etwas menschlicher und für mich erreichbarer.

Beichthaus.com Beichte #00024018 vom 13.06.2008 um 05:22:46 Uhr in Harbke (13 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Vitamine sind einfach zu teuer!

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Diebstahl Geiz Selbstsucht

Ich klaue jede Woche ein Mal bei einer Drogerie Vitamine und Spurenelemente, weil diese meiner Meinung nach sehr überteuert sind. Ob mir das das Recht gibt, zu stehlen, ist eine andere Sache. Also ich stelle mich dabei sehr geschickt an. Ich gehe in den Laden und nehme eine Packung von dem billigen Zeug, hole da unauffällig das Zeug raus, das ich nicht will und stopfe dann so viele teure Vitamine rein, wie es geht. Anschließend gehe ich zu der Verkäuferin und lächle ganz scheinheilig. Einmal habe ich mich sogar über Jugendliche beschwert, die stehlen und klauen und wie verachtenswert das doch ist. Wasser predigen und Wein saufen, trifft das auf den Punkt.

Beichthaus.com Beichte #00024012 vom 13.06.2008 um 01:01:21 Uhr (8 Kommentare).

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Ein nüchterner Tag ist die Höchststrafe

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Trunksucht Vandalismus

Ich habe gestern im Suff ein Dixiklo umgeschmissen. Es war niemand drin, aber trotzdem tut mir die Vorstellung leid, dass jetzt jemand die ganze Sauerei wegmachen muss und die Bauarbeiter nicht abtreten können. Naja, aber die Baustelle hat mich auch wirklich genervt. Deswegen werde ich mir als Buße trotz bestandenem Abitur einen nüchternen Tag einlegen. Höchststrafe!

Beichthaus.com Beichte #00024008 vom 12.06.2008 um 23:40:20 Uhr (4 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin ein Hobby-Bettler!

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Betrug Falschheit Neugier

Ich bin ein Hobby-Bettler!
Ich (m) bin in den goldenen Zwanzigern und kann mich eigentlich nicht beklagen. Ich habe einen Job, verdiene recht gut, habe eine liebe Freundin und in meinem Freundeskreis werde ich auch sehr geschätzt. Allerdings habe ich ein seltsames Hobby: Jeden zweiten Sonntag im Monat verkleide ich mich als armer, verlumpter Penner, klebe mir einen dreckigen Bart an und fahre per Zug in die nächste Großstadt. Angekommen suche ich die nächste Fußgängerpassage und gehe meiner "Nebenbeschäftigung" nach. Meistens stelle ich noch so ein Schild auf, auf dem steht: "Kann nicht lesen" oder "Bin blind", um den Mitleidsfaktor zu erhöhen. Das Lustige ist, dass die Masche zieht und mir ein zusätzliches Einkommen von 50-100 Euro im Monat beschert!

Beichthaus.com Beichte #00024006 vom 12.06.2008 um 22:17:09 Uhr (19 Kommentare).

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