Eine Maus im Zimmer

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Diebstahl Unreinlichkeit Faulheit Ekel

So, für mich (m/18) ist es auch mal wieder Zeit etwas zu beichten. Zum Ersten, dass ich mit etwa 12 Jahren versucht habe, Windows XP zu klauen. Damals war das noch neu und mich hat der Ladendetektiv beim Abknibbeln des RFID-Code-Chips erwischt. Für all die Zweifler, nein es war nicht in so einer Plastik Box verschlossen, komischerweise. Wenn ich mir das mittlerweile vorstelle, finde ich es einfach nur lächerlich, im Zeitalter des Internets Software aus dem Laden zu klauen.

Und zum Zweiten, möchte ich beichten, dass meine Katze gestern eine lebendige Maus heimgebracht und sie in meinem Zimmer (recht unordentlich, ich hoffe, das Viech fühlt sich da nicht zu wohl) abgelegt hat. Die Maus ist natürlich direkt hinter ein paar Kartons und den Möbeln verschwunden, aber ich wollte einfach nur schlafen (es war halb 6 morgens) und habe die Maus einfach ignoriert und weiter gepennt. Jetzt lebt sie wohl irgendwo in meinem Zimmer, stirbt irgendwann an den Verletzungen, die meine Katze ihr wohl zugefügt hat, und verwest dann hinter irgendwelchen Möbeln. Ich hoffe, ich finde sie rechtzeitig.

Beichthaus.com Beichte #00024499 vom 03.08.2008 um 21:24:49 Uhr (16 Kommentare).

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Besserwisserische Kollegin

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Hass Zorn Zwietracht Kollegen

Ich beichte, dass ich eigentlich arbeiten müsste, mich aber wieder mal dermaßen über meine Kollegin ärgere, dass ich einfach keine Lust habe. Diese dämliche Tröte hält mir bei jedem geringsten Fehler einen minutenlangen Vortrag am Telefon (wir sitzen in verschiedenen […]
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Beichthaus.com Beichte #00024478 vom 03.08.2008 um 12:40:26 Uhr (16 Kommentare).

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“Folge

Ich stehe auf einen gläubigen Christen!

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Wollust Begehrlichkeit Unglaube

Ich bin so krank. Als ich ein Auslandssemester gemacht habe, habe ich mich in meinen Mitbewohner verknallt. Der war der totale Christ (ist zwei Mal die Woche in die Kirche gerannt) und ich bin Atheistin in radikalster Form. Wir waren eigentlich beide vergeben, aber […]
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Beichthaus.com Beichte #00024453 vom 02.08.2008 um 15:42:29 Uhr (31 Kommentare).

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Im TV ist man nicht unbedingt glücklich

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Maßlosigkeit Eifersucht Verzweiflung Begehrlichkeit

Nun gut, viele werden dem kommenden wenig Glauben schenken, aber es soll jedem selbst überlassen sein: Ich gehöre zu den Personen, die von anderen ziemlich beneidet werden: Bin 27, habe im TV Karriere gemacht und mittlerweile auch abseits von dieser Karriere einen tollen und gut bezahlten Job. Ich besitze ein süßes Haus in einer wunderschönen Gegend und eine schöne Wohnung in Großstadtnähe. Noch dazu habe ich ein Wahnsinns-Auto, nach dem sich die Leute gerne umdrehen. Neben dem Materiellen habe ich auch seit meiner Kindheit Freunde, auf die ich mich immer verlassen konnte und eine Familie, die immer hinter mir steht. Jeder kennt mich als den stets gut gelaunten Spaßmacher. Dennoch geht es mir beschissen, extrem beschissen. Wieso? Weil mir das Wichtigste im Leben fehlt: Die Liebe. Nicht, dass ich keine Freundinnen gehabt hätte und von der Quantität bzw. auch Qualität wird sich sicher kein Mann beschweren, aber was bringt es, wenn man diese teilweise nur aus Imagegründen hatte?

Vor ein paar Jahren war die Liebe auch nicht so wichtig: Hauptsache ein geiles Leben mit ausschweifenden Partys und der passenden Begleitung. Damals konnte man auch noch gut ignorieren, was einem fehlte. Mittlerweile sieht das Ganze leider anders aus. Mittlerweile kann ich mit Sicherheit behaupten, dass sicher keine dabei gewesen ist, mit der man hätte alt werden können und die dachten sicher ganz genauso über mich. Ein netter, nicht unvermögender Kerl, der kein Unbekannter ist und durch den man sicher noch die eine oder andere Beziehung aufbauen kann, welche einem später weiterbringen wird. Leider kommt jetzt alles zurück: Die Damen die an einem interessiert sind vielleicht intelligent und hübsch, aber was bringt es, wenn sie nichts, aber auch gar nichts an sich haben und wahrscheinlich, sind diese sowieso nur auf den eigenen Vorteil aus. Wenn ich mal an einer Interesse habe, endet das im Disaster, wie letztens wieder. Vielleicht kennt ihr das: Es umgeben sie tausende von Leuten, aber ihr seht nur die Eine und alles andere um sie herum verblasst.

Du weißt, es ist sie (dabei fällt mir nur Die Firma - Die Eine ein. Du verlierst sie wieder aus den Augen und gerätst nahezu in Verzweiflung sie wieder zu verlieren, was jedoch passiert. Ich suchte sie wochenlang, der letzte Gedanken vorm Einschlafen und der Erste nach dem Aufstehen war ihr gewidmet. Schließlich fand ich sie wieder, mir gelang es auch Kontakt aufzubauen und ich lernte sie kennen. Sie ist vom Charakter genau so, wie du es dir vorgestellt hast, und machst dir Hoffnungen, dass es endlich klappen könnte. Man kommt sich über einige Wochen näher und ist sich sicher, dass es funktioniert bis, tja, bis kommt, dass sie nur Freundschaft will. Auf einem Schlag ist das Leben wieder ohne Stütze. Nehmt mir alles, aber bitte gebt mir sie. Ich war mir doch so sicher! Nun ist sie wieder da, die Realität und die Erkenntnis, dass ich weiterhin ohne Liebe dastehen werde. Ich habe wirklich keine Kraft mehr. Wenn ihr mal wieder jemanden im TV seht, dem es offensichtlich wesentlich besser geht als euch, dann denkt noch mal einen Moment drüber nach.

Vielleicht habt ihr viel mehr, als er jemals haben wird. Jedenfalls weiß ich mittlerweile was wahrer Reichtum bedeutet, auch wenn ich es niemals wahrhaben wollte. Und noch eine kleine Nachricht an alle die ihre Liebe sinnlos wegschmissen: Ich verachte euch zutiefst. Ihr habt das größte Glück und spült es im Klo runter. Mögt ihr es euer Leben lang bereuen!

Beichthaus.com Beichte #00024445 vom 02.08.2008 um 13:17:03 Uhr (25 Kommentare).

Gebeichtet von swissboy1291
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Zufallsbeichte
“Folge

Der Kapitän, der Schiffbruch erlitt

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Vandalismus Falschheit Feigheit

Ich (55/m) habe im einmal einen schlimmen Fehler begangen. Da ich, als ehemaliger DDR-Marine-Korvettenkapitän, eine Fahrerlaubnis für größere Schiffe habe, habe ich das Steuer eines Schiffes übernommen, das eigentlich meinem Kollegen gehörte. Ich hatte an diesem Abend aber einen über den Durst getrunken, und das Schiff erlitt Schiffbruch, verursacht durch ein Leck auf der Backbordseite. Ich verließ das Schiff per Rettungsboot und verschwieg den Vorfall. Als mir mein Kollege, also der Besitzer des Schiffes erzählte, was geschehen war, spielte ich den unwissenden, und verfluchte den "Täter". Er hat bis heute nicht herausgefunden, dass ich es war. Obwohl das ganze schon einige Jahre zurückliegt, geht die Geschichte immer noch nicht aus meinem Kopf raus. Ich hoffe, das ich diese Schande nicht mehr herumtragen muss, bis ich im Erdmöbel bin. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00024421 vom 01.08.2008 um 19:16:51 Uhr (17 Kommentare).

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