Hilfe, ich stehe auf einen Star!

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Begehrlichkeit Verzweiflung Ungerechtigkeit Sucht

Ich (m/20) beichte, dass ich noch nie einen Film mit Jennifer Lawrence gesehen habe. Nicht, weil ich sie nicht mag, im Gegenteil. Ich finde sie einfach unerträglich attraktiv und es fühlt sich jedes Mal wie eine Strafe an, dass sie derart unerreichbar ist. Das ist so schlimm, dass ich weder Interviews, noch Bilder oder Ähnliches von ihr ansehen kann. Verdrehte Sache, hm? Dazu überlege ich permanent, wie ich einen so hohen Bekanntheitsgrad erreichen könnte, um sie kennenlernen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00037084 vom 21.11.2015 um 23:28:28 Uhr (12 Kommentare).

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Die Verschwendung meines Lebens

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Zorn

Ich war irgendwie schon immer das schwarze Schaf der Familie: Ich studiert nicht und auch sonst habe ich nur einen minderwertigen Beruf gelernt. Ich kann mich gut verkaufen - genau genommen verkaufe ich mich als besser, als ich bin - das hilft mir ab und an mal. Momentan sieht es beruflich sogar besser aus. Umschulung sei Dank, sonst würde sich das Ernähren meiner Familie etwas schwierig erweisen. Familie? Wenn man es so nennen will, ich habe einen Sohn mit einer Frau, die das "sich besser verkaufen, als man ist" perfektioniert hat. Da sie bereits Kinder hatte und ich immer Kinder wollte, war es doppelt schön. Nun, nach knapp drei Jahren stellte sich dann doch dieser innere Wunsch nach einem eigenen Kind heraus. Ein Jahr später war ich stolzer Papa. Und hier fing es an.


Beruflich lief es plötzlich gar nicht mehr rund. Wir mussten dann aus der Wohnung ausziehen, weil sie doch zu klein war. Und haben uns übernommen. Wir wohnen jetzt in einem riesigen Haus, alles ist neu, alles ist schön. Und vor allem teuer. Neue Umgebung, neuer Job. Meine Freundin hält es immer für angebracht, sich mit mir über die kleinsten Dinge zustreiten. Am Liebsten bis Mitten in die Nacht. Ach, ein Beispiel gefällig? Man sitzt abends vor dem TV und es läuft die typische Werbung, die man halt so kennt. Dann kommt es, wie es kommen muss. Eine attraktive Frau wird Teil dieser Werbung und dann ist alles vorbei. Schon streitet man sich bis drei Uhr nachts. Um fünf Uhr klingelt der Wecker und die Arbeit ruft.


Mein Chef hat es wirklich lange mitgemacht, dass ich einfach nicht wirklich volle Leistung bringen konnte. Dann folgte die Kündigung - und daraus entbrannte wieder ein Streit. Geil! Ich liebe die Kinder und in guten Zeiten auch meine Frau, aber diesen Drachen liebe ich nicht! Sie arbeitet jetzt seit drei Wochen wieder, aber geändert hat sich nichts. Ich mache derzeit eine Umschulung und werde dann in ungefähr drei Monaten wieder gut verdienen. Leider bekomme ich derart wenig Arbeitslosengeld, dass wir praktisch am Ende des Monats kein Geld mehr haben werden. Und dadurch die teure Miete nicht zahlen können. Oh Mann, mir graust es! Was ich beichten will? Ich bereue es, dass ich nicht besser in der Schule aufgepasst habe. Das ist wirklich nur die Verschwendung meines Lebens.

Beichthaus.com Beichte #00037078 vom 21.11.2015 um 10:27:18 Uhr (13 Kommentare).

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Sie lassen mich einfach nicht schlafen!

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Zorn Aggression Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (m/27) arbeite bei einem Sicherheitsdienst. Ich muss immer in der Nacht arbeiten und komme um sieben Uhr in der früh nach Hause und will dann einfach nur schlafen. Über mir ist eine junge Familie eingezogen und die hatten in ihrer Wohnung Umbauarbeiten. Das Problem ist, dass um acht Uhr in der früh schon begonnen wird, zu arbeiten, und das in einer Lautstärke, dass an schlafen nicht mehr zu denken ist. Ich habe es mit Oropax probiert, aber wenn ich die im Ohr habe, ist das für mich so unangenehm, dass ich auch nicht damit einschlafen kann.


Ich bin auch zu den neuen Nachbarn gegangen und habe ihnen meine Situation erklärt. Das Endresultat war, dass die Arbeiten um 8:30 losgegangen sind. Ich habe versucht, es zu ignorieren, aber im Laufe der Wochen, merkte ich, dass der Schlafentzug immer mehr auf meine Psyche geht. Es war ein Freitag, als ich einfach nicht mehr konnte, auf der Arbeit einschlief und einen riesigen Anschiss von meinem Chef bekam. Ich fuhr nach Hause, wollte wieder schlafen - und natürlich erwartete mich wieder Lärm von der Baustelle. Ich lief zur oberen Wohnung und hämmerte wie blöd auf die Tür ein und trat einmal richtig fest dagegen. Naja, die Tür war darauf ziemlich beschädigt und als die Frau kam - hochschwanger, was ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, schnauzte ich sie an und beschimpfte sie auf das Übelste.


Ihr Mann kam dann am Abend von der Arbeit und klopfte bei mir. Ich entschuldigte mich bei ihm und zahlte natürlich die Reparatur für die Tür. Das Ganze ist jetzt schon ein Jahr her und ich verstehe mich sogar relativ gut mit der jungen Familie. Hin und wieder passe ich sogar auf ihre Kleine auf, wenn sie mal etwas Zeit für sich brauchen. Ich möchte also beichten, dass bei mir einmal die Sicherungen durchgebrannt sind und ich mich mies benommen habe.

Beichthaus.com Beichte #00037076 vom 20.11.2015 um 16:24:50 Uhr (7 Kommentare).

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Eine Religion aus Terror, Tod und Schrecken

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Unglaube Vorurteile Ungerechtigkeit Zorn

Ich (w) beichte, dass ich immer große Bögen um die hiesigen Moscheen mache. Ebenso um die Gruppen der verhüllten, verschleierten Kopftuchträgerinnen sowie Gruppen von jungen, muslimischen Männern. Es tut mir leid, da ich die Menschen auf der Straße ja nicht persönlich kenne, aber jeder, der sich offen zu einer Religion bekennt, welche in der heutigen Zeit quasi nur noch Terror, Tod und Schrecken verbreitet, oder so etwas wie das Schariagesetz nährt, ist für mich schlicht geistig gestört. Wenn trotz Säkularisierung schon eine Religion zu einem Land oder Staat gehören soll, dann gehört der Islam für mich erst zu Deutschland, wenn Christen- und Judentum offen und von Staatsoberhäuptern bekundet zu den arabischen und nordafrikanischen Staaten gehören!

Beichthaus.com Beichte #00037037 vom 14.11.2015 um 17:37:09 Uhr (21 Kommentare).

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Schönheit ist nicht alles!

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Vorurteile Neid Eitelkeit Ungerechtigkeit

Ich (w/19/1,80m/60kg) fühle mich jedes Mal schlecht, wenn Menschen mir Komplimente zu meinem Körper oder Aussehen machen und sagen, sie würden auch gerne so aussehen. Oder Worte fallen lassen wie "perfekt". Ich selbst empfinde mich nicht als perfekt - ganz im Gegenteil. Jedes Mal, wenn jemand das zu mir sagt, fühle ich mich schlecht. Ich sage ihnen dann, dass ich alles andere als perfekt bin und sie mich ja nur mit Kleidung gesehen haben, unter welcher man ja eigentlich alles verdeckt. Ich will nicht, dass sie mich um meinen Körper beneiden und sich selbst dann schlecht fühlen oder denken, sie seien nicht dünn genug. Vor allem will ich das nicht für meine Freundinnen. Da ich mich selbst in meinem Körper nicht wohlfühle.

Ich weiß nicht recht, wie ich das richtig formulieren kann, denn hierbei geht es darum, dass ich mich schlecht fühle, wenn andere Menschen denken, ich wäre perfekt und sich selbst dann offensichtlich selbst schlecht fühlen. Sie haben meine Narben und andere Makel meist nicht gesehen. Ich will nicht, dass sie sich schlecht fühlen, weil sie denken ich entspräche irgendeinem Schönheitsideal der Modebranche. Denn eigentlich ist das alles zweitrangig. Die Persönlichkeit ist doch viel wichtiger. Aber noch schlimmer finde ich es, wenn ich Sachen höre wie zum Beispiel: "Ach, die ist hübsch, die hat doch keine Probleme und der kann es gar nicht schlecht gehen!" Ich empfinde das als diskriminierend, denn ich habe sehr wohl ziemlich viele Probleme und nicht gerade ein leichtes Leben. Man sieht es nur nicht auf den ersten Blick.

Beichthaus.com Beichte #00037033 vom 14.11.2015 um 14:13:48 Uhr (15 Kommentare).

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