Mein Traummann im sozialen Netzwerk

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Zwang Begehrlichkeit Verzweiflung Internet

Ich (w/22) beichte, dass ich eine geheime Obsession habe, da ich jeden Tag sehr penetrant immer denselben Mann bei einem sozialen Netzwerk "stalke". Ich stehe schon länger auf ihn und habe immer die Hoffnung, ihm tatsächlich mal zu begegnen. Denn er wohnt auch in meiner Heimatstadt. Aber um ihm eine Freundschaftsanfrage zu schicken, geschweige denn ihn einfach nur anzuschreiben, bin ich viel zu schüchtern und habe Angst, dass er mich abblitzen lässt. Deswegen werde ich immer wieder seine tollen Profilbilder angucken müssen, es ist schon wie eine Sucht. Andererseits bin ich auch froh, dass Profilbesucher in diesem sozialen Netzwerk nicht aufgezeichnet werden, denn dann wäre mir das peinlich. Ich bitte für diese Stalkerei deshalb um Vergebung, auch wenn es nur heimlich ist. Und ich hoffe, dass diese Sucht irgendwann ein Ende hat.

Beichthaus.com Beichte #00032136 vom 29.10.2013 um 18:53:40 Uhr (12 Kommentare).

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Süchtig nach Make-Up Video Girl

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Begehrlichkeit Sucht Maßlosigkeit Internet Mainz

Ich möchte beichten, dass ich mir auf Youtube schon knapp 180 Videos einer jungen Frau angesehen habe, die über ihre Einkäufe, ihr Make-up, ihren scheußlichen Hund und sonstige unnötige Dinge berichtet. Der Inhalt der Videos interessiert mich kein Stück, er törnt mich mitunter gar ab. Was mich allerdings alles andere als abtörnt, ist dieses supersüße Weib. Mein Gott, warum ist sie nur so unfassbar hübsch? Wegen ihr verbringe ich manchmal ganze Nachmittage vor dem Rechner und vergeude meine kostbare Zeit. Inzwischen würde ich behaupten süchtig zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00032073 vom 20.10.2013 um 13:02:26 Uhr in 55116 Mainz (Heidelbergerfaßgasse) (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein erlogenes Leben

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Betrug Lügen Falschheit Engherzigkeit Internet

Ich (w) beichte, dass ich in einem bekannten Forum zu einigen Userinnen näheren Kontakt habe. Also wir kommunizieren auch über einen bekannten Messenger, teilweise auch über das Handy. Allerdings lüge ich ihnen mein komplettes Leben vor - einfach nur, weil es mir Spaß macht. Ich erfinde jede Kleinigkeit, die ich ihnen erzähle, und habe deshalb manchmal auch ein schlechtes Gewissen. Ich will es aber auch nicht zugeben, da ich diese Personen eigentlich sehr gerne mag. Das Ganze geht inzwischen fast ein Jahr, und ich frage mich, wie lange ich das noch weitermachen werde.

Beichthaus.com Beichte #00032042 vom 13.10.2013 um 19:56:02 Uhr (7 Kommentare).

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Meine Aktivitäten in dem Hass-Forum

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Vorurteile Ungerechtigkeit Zorn Dummheit Internet

Ich (m/29) beichte, dass ich regelmäßig in einem Forum, das angeblich "Bezness" bekämpft, für Unruhe sorge. Ich habe mir verschiedene Accounts angelegt und gebe den Weibern dort gehörig Kontra. Dieses Forum ist nur ein rassistisches Hetzforum, das sich als Hilfe-Forum für Beznessopfer tarnt. In Wirklichkeit wird dort aber rechtsradikales Gedankengut verbreitet und ausnahmslos alle afrikanischstämmigen Männer werden als verlogene, rücksichtslose und egoistische Betrüger dargestellt. Andere Meinungen werden dort nicht akzeptiert, und wenn man eine solche Meinung äußert, wird man als User gelöscht - deshalb auch die verschiedenen Accounts. Ich komme aus der Elfenbeinküste und bin damals zum Studieren nach Deutschland gekommen. Nach meinem Studium habe ich hier einen Job bekommen und dadurch die unbefristete Niederlassungserlaubnis.


Ich bin kein Beznesser! Ich habe viele afrikanischstämmige Freunde hier - und auch keiner von ihnen ist ein Beznesser! In jeder Kultur gibt es schlechte und gute Menschen, und in meiner Herkunftskultur gibt es auch nicht mehr unehrliche oder betrügerische und schlechte Menschen, als in jeder Anderen auch. Ich fühle mich von den Aussagen, die in diesem Forum getroffen werden, persönlich beleidigt. Ich finde es total mies, dass die User, die den dort vorgeschriebenen Meinungsmustern widersprechen, regelrecht gemobbt werden. Oder sie werden so fertiggemacht und bearbeitet, dass sie den Dogmen, die dort verbreitet werden, irgendwann Glauben schenken. Die Folge ist dann, dass sie keinem Schwarzafrikaner mehr über den Weg trauen. Leider scheint dieses Forum recht bekannt zu sein, denn ich habe schon öfters im wahren Leben von eigentlich sympathischen Frauen einen Korb à la "brauchst wohl eine Aufenthaltsgenehmigung, was?" bekommen. Ich beichte, dass ich mich auf das Niveau dieser verbitterten Weiber herablasse und meine Zeit mit so einem Mist vergeude. Ich werde von nun an versuchen, dieses Forum zu meiden und mir von diesen Hexen nicht mehr das Leben versauen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00032016 vom 08.10.2013 um 15:20:44 Uhr (39 Kommentare).

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Verschmolzen mit der falschen Identität

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Lügen Verzweiflung Falschheit Internet

Ich habe einen Menschen im Internet kennengelernt. Damals habe ich ihm völlig andere Daten zu meiner Person gegeben, was den Namen, den Beruf und generell mein Privatleben angeht. Es sollte nur ein netter Zeitvertreib sein. Nach vier Jahren, in denen wir schrieben, Bilder tauschten, und gechattet haben, konnte ich das nicht mehr "nur" einen Zeitvertreib nennen. Wir hatten mittlerweile täglich Kontakt und die Traumwelt baute sich immer weiter auf. Ich hatte einen völlig anderen Namen, mit dem ich nun täglich angesprochen wurde und ging zu einer anderen Arbeitsstelle. Irgendwann wollte meine Internetbekanntschaft mich dann treffen - ich war sehr gespannt auf ihn und ließ mich deshalb, trotz der Umstände, auf ein Treffen ein. Ich hatte mir sogar ein Shirt mit dem falschen Namen drucken lassen, damit bei ihm keine Zweifel aufkommen. Das Treffen war gut und wir verstanden uns blöderweise super.

Deshalb verabredeten wir uns noch öfters und der anfängliche Traum zog sich immer mehr in mein reales Leben. Irgendwann waren wir dann so etwas wie ein Paar. Ich war quasi fast mit einem Mann zusammen, der meinen Namen nicht kannte, nicht wusste, was ich arbeite oder wie ich lebe. Ein Mann, der mein Privatleben ganz anders kennt - der dachte, dass ich jemand ganz anderes sei. Er küsste eine Frau, die er irgendwann wohl wirklich liebte und die er sogar heiraten wollte. Nur blöd, dass man zum Heiraten seinen wahren Namen nennen muss - aber auch sonst verlief alles äußerst stressig. Irgendwann verlor ich den Bezug dazu, was ich als reale Person fühlte, während er unsere Zukunft weiter plante. Bis heute weiß er nicht, wer ich wirklich bin. Ich gab mir stattdessen alle Mühe, ihn irgendwie loszuwerden. Ich sagte ihm, dass ich mit einem anderen Mann geschlafen hätte, aber nicht einmal das schreckte ihn ab. Kurz darauf knutschte ich dann wirklich mit einem anderen Mann - bis mir dann langsam die Ideen ausgingen. Der letzte Versuch war, dass ich ihm erzählte, dass meine Gefühle für ihn einfach nicht groß genug sind. Ich benahm mich einfach wie das letzte Miststück, nur damit er mich nicht mehr gern hat. Wir haben jetzt kaum noch Kontakt, und ich überlege, ob ich ihm das alles nicht doch beichten sollte.

Beichthaus.com Beichte #00032013 vom 07.10.2013 um 12:57:52 Uhr (20 Kommentare).

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