Vom Mauerblümchen zur Partymaus

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Begehrlichkeit Last Night

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich mein Leben und mein neues Ich hasse. Alles fing damit an, dass ich genug davon hatte, das einsame Mauerblümchen zu sein und mich wieder mit damaligen Schulfreundinnen angefreundet habe, die bekannte Partymädels sind. Also habe ich begonnen, mit den Mädels feiern zu gehen und von Party zu Party wurden die Outfits immer knapper und auf jeder Party habe ich entweder mit einem Jungen rumgemacht oder geschlafen. Nun zu meiner Beichte: Ich habe vor zwei Wochen einen Jungen kennengelernt, mit dem ich kurz darauf im Gebüsch geschlafen habe. Der Sex war so gut, dass ich weiterem Kontakt auch zugestimmt habe. Letzte Woche habe ich allerdings noch einen anderen Kerl kennengelernt, der mich in erster Linie auch kennenlernen wollte und es kam zum Kuss. Mein Problem ist, dass ich hin und hergerissen bin. Ich traue mich nicht, ihm zu sagen, warum ich in der Disco so bekannt bin. Und ich habe Angst, dass er etwas über mein Verhalten herausfinden könnte. Ich bereue es wirklich, mein Leben so geändert zu haben!

Beichthaus.com Beichte #00036153 vom 13.07.2015 um 20:45:10 Uhr (19 Kommentare).

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Wie man säuft, ohne zu bezahlen

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Diebstahl Schamlosigkeit Geiz Last Night

Ich möchte beichten, dass ich in Kneipen und Diskotheken aus Geldmangel oft Getränke klaue. Wie ich das mache? Wenn es richtig schön brechend voll ist, und eh 20 Gläser Bier auf jedem Tisch stehen, blickt keiner mehr durch, wem was gehört, da die meisten Menschen ohnehin mit Tanzen abgelenkt sind oder sich unterhalten. Auf diese Weise komme ich manchmal gut abgefüllt aus der Kneipe, ohne viel Geld losgeworden zu sein, da ich Getränke nur dann selbst bezahle, wenn sich nichts unauffällig stibitzen lässt. Dass das ein bisschen eklig ist, ist mir auch bewusst, aber da sich andere Menschen in der Regel nicht selbst ins Glas rotzen, nehme ich die paar Bakterien einfach hin. Bisher habe ich mich jedenfalls noch nicht mit Herpes angesteckt und eine Erkältung habe ich eigentlich auch fast nie.

Beichthaus.com Beichte #00036139 vom 11.07.2015 um 12:47:55 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Frische Strohhalme aus der Mülltonne

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Ekel Unreinlichkeit Last Night

Frische Strohhalme aus der Mülltonne
Ich arbeite in der Gastronomie im Getränkeausschank und habe in der letzten Woche gesündigt. Selten sind mir die besoffenen Gäste mit ihrer großen Fresse so auf die Eier gegangen, wie an jenem Abend. Zu später Stunde bemerkte ein Arbeitskollege, dass wir bald keine Strohhalme mehr für unsere Getränke haben würden. Bewaffnet mit Handschuhen zog ich mich also hinter die Schützenhalle zurück, um mich dort, in einem Anfall diabolischer Kreativität, an den Mülltonnen der letzten Tage zu vergreifen. Zwischen den Resten von Pommes, Mayo, Currywurst, Bier und Würfelhusten fand ich die rettenden Strohhalme vergangener Erfrischungsgetränke in der Tonne schwimmen. Die sommerlichen Temperaturen am Tag hatten ganze Arbeit geleistet und alles angenehm angewärmt. Notdürftig mit dem verbleibenden Rest aus einer Wasserflasche gereinigt, machte ich mich auf den Rückweg.

Stolz konnte ich den anderen verkünden, dass ich doch noch frische Strohhalme gefunden hätte. Der Abend war vorerst gerettet, der Ausschank verlief reibungslos und unsere Getränke waren in aller Munde. Normalerweise arbeiten wir unter einem hohen Hygienestandard, der nach bestem Gewissen eingehalten wird. Da die ganze Aktion bei mir einen doch etwas bitteren Geschmack im Mund hinterlassen hat, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036113 vom 07.07.2015 um 21:54:20 Uhr (12 Kommentare).

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Die Bilanz von fünf Jahren Saufen

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Trunksucht Maßlosigkeit Diebstahl Last Night

Seit knapp fünf Jahren gehe ich mindestens zwei Mal im Monat mit Kumpels in die Düsseldorfer Altstadt, um mich am Wochenende sinnlos zu besaufen. Das allein wäre schon eine Beichte wert, jedoch denke ich, dass es vielleicht an der Zeit wäre, eine Fünf-Jahres-Bilanz bezüglich meiner regelmäßigen Besuche an der "längsten Theke der Welt" zu ziehen:
In den ganzen fünf Jahren habe ich in der Altstadt weder die Frau meines Lebens kennengelernt noch neue Freunde hinzugewonnen. Stattdessen habe ich es aber geschafft, mir insgesamt drei Mal das Handy und zwei Mal den Geldbeutel klauen zu lassen, da die Düsseldorfer Altstadt das Eldorado aller Taschendiebe zu sein scheint. Darüber hinaus habe ich es geschafft, mich drei Mal so abzuschießen, dass ich mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus gelandet bin. Warum meine Krankenversicherung alle drei Fahrten mit dem RTW übernommen hat, ist mir ein Rätsel. Zu meinen Alkohol-Abstürzen kommen noch zwei Platzwunden am Kinn und an der Augenbraue, die ich mir zugezogen habe, indem ich einmal im Suff einfach umgefallen bzw. ein anderes Mal gegen das Schild einer Bushaltestelle gerannt bin.


Da ich in den letzten Jahren eine ziemlich hohe Toleranz aufgebaut habe, sind Totalabstürze mittlerweile eine ziemliche Seltenheit geworden, allerdings nur, was die körperlichen Symptome betrifft. Früher war es noch so, dass ich, wenn ich zu viel getrunken hatte, irgendwann einfach kotzte, danach konnte ich eh keinen Blödsinn mehr anstellen, weil ich zu gar nichts mehr zu gebrauchen war. Mittlerweile ist es dagegen so, dass ich auch mit drei Promille noch ohne Probleme laufen kann und mich am nächsten Morgen auch noch an alles erinnern kann, allerdings benehme ich mich im Suff wie ein richtig asoziales Schwein. Das fängt schon damit an, dass meine Kumpels und ich bei warmem Wetter lieber draußen chillen, anstatt in einen Club zu gehen, weil man dadurch Geld spart und man, so scheint es, leichter mit Leuten ins Gespräch kommt, wenn man nicht durch laute Musik gestört wird. Leider ist mir viel zu spät aufgefallen, dass ab einer gewissen Uhrzeit nur noch drei Arten von Leuten auf der Straße saufen: Halbstarke Minderjährige, die noch nicht in den Club dürfen und schon längst zu Hause sein müssten, Kriminelle, die entweder dein Portemonnaie abziehen wollen oder dir Drogen verkaufen wollen, und Straßenpenner. Die einzige Frage, die sich stellt, ist, zu welcher Gruppe meine Freunde und ich gehören.


Wenn wir nicht saufen, machen wir meistens irgendeinen kriminellen Blödsinn. Zu unseren größten "Heldentaten" gehören unter anderem Vandalismus, kleinere Diebstähle, sexuelle Belästigung, Zechprellerei, Landfriedensbruch und so weiter. Wenn ich auf die fünf Jahre zurückschaue, muss ich sagen, dass sich das alles nicht gelohnt hat. Es hat mich nur viel Geld, viel Zeit und viele Synapsen meines Gehirns gekostet und meine Leber macht das wahrscheinlich auch nicht ewig mit. Wenn ich darüber nachdenke, dass das Schlimmste, was mir bei meinen "Abenteuern" passiert ist, eine Platzwunde war, muss ich sagen, dass ich noch verdammt viel Glück hatte. Ich habe mich oft nicht nur asozial, sondern im höchsten Maße verantwortungslos verhalten, sodass es fast ein Wunder ist, dass mir noch nie etwas richtig Krasses passiert ist wie z.B. ein Aufenthalt auf der Intensivstation samt Magenauspumpen, eingeschlagene Zähne oder Stress mit der Polizei. Ich war mehrmals in Situationen, in denen ich kurz davor war, in eine üble Schlägerei zu geraten oder den Abend in Handschellen zu beenden.


Ich habe den Eindruck, dass ich mit jedem weiteren Abend nicht nur noch mehr Zeit und Geld und Energie verschwende, sondern russisches Roulette spiele, weil ich beim Trinken immer ans absolute Maximum dessen gehe, was ich gerade noch so eben vertrage, ohne zu kotzen, und weil es theoretisch schon der nächste Düsseldorf-Abend sein kann, an dem ich mein Leben zerstöre. Des Weiteren habe ich festgestellt, dass mir die Altstadtabende immer weniger Spaß machen, weil es immer auf dasselbe hinausläuft: Saufen und Mist bauen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, meine Altstadt-Karriere als asozialer Säufer und Kleinkrimineller hiermit zu beenden und mich mehr den Freunden zu widmen, mit denen nicht jeden Abend die Gefahr besteht, dass man entweder im Krankenhaus oder bei der Polizei endet. Des Weiteren habe ich beschlossen, meinen Alkoholkonsum signifikant zu reduzieren, weil ich mich bald selbst nicht mehr ausstehen kann, wenn ich so weitermache und im nüchternen Zustand trotzdem weiterhin vorgebe, ein anständiger, umgänglicher, verantwortungsbewusster, ausgeglichener und gebildeter Mensch zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00036082 vom 03.07.2015 um 18:05:53 Uhr (13 Kommentare).

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Überraschung im Grill

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Last Night Leinefelde

Am Wochenende hatte ich mit meinem Kumpel eine geile Grill- und Cuba Libre-Session. Wir hatten uns nachmittags getroffen und sind erst einmal beim Rewe ordentlich einkaufen gewesen und habe uns das Feinste vom Feinsten geholt. Am Abend war es dann so weit. Den Grill angeschmissen und jede Menge Steaks drauf. Nebenbei ging es dann mit den Cuba Libre los. Ich weiß gar nicht, wie viel ich getrunken habe, es war jedoch jede Menge. Gegen drei Uhr ging dann nichts mehr - wir waren beide schon total breit und haben rumgealbert. Irgendwie meinte ich dann etwas von in den Grill scheißen und da meinte mein Kumpel, dass sein Nachbar so einen billigen 10-Euro-Grill hat, bei dem das gut gehen könnte.


Eine Stunde später musste ich dann wirklich mein Geschäft machen und erinnerte mich an die Sache mit dem Grill. Anstatt aufs Klo zu gehen, schlich ich zum Nachbarn rüber und habe da in den Grill geschissen. Da der nur ca. 30 Zentimeter hoch war, konnte ich mich gut rüberhocken. Danach bin ich heimlich ins Bad und habe bei mir alles abgewischt. Danach ging ich zurück in den Garten, wir tranken noch einen Drink und gingen dann ins Bett. Ich habe meinem Kumpel von der Sache nichts erzählt, habe aber ein schlechtes Gewissen. Heute Nachmittag fragte ich ihn, ob er am Wochenende mit mir ins Kino will und er sagte dann, dass die Nachbarn ihn zum Grillen eingeladen haben. Scheinbar hat noch niemand den Grill gesehen. Ich hoffe, sie erleben am Wochenende keine böse Überraschung. Und noch mehr hoffe ich, dass mein Kumpel nichts davon erfährt oder mich verletzt, denn es wäre mir mehr als peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00036065 vom 01.07.2015 um 18:29:16 Uhr in Leinefelde (4 Kommentare).

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