Neufünfländer sind schlimmer als Flüchtlinge!

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Hass Zorn Vorurteile Feigheit Gesellschaft

Wie schon oft durchgekaut - mich nerven diese ungefilterten Flüchtlingsströme, die zurzeit gleich einer Zombieapokalypse hier in Deutschland einfallen. Wenn ich mir den Großteil der Gesichter da ansehe, ist mir klar, dass das keine Facharbeiter und Akademiker sind... Jedenfalls solange das Hüten von Ziegen kein Studienzweig ist! Ich verstehe, warum sie fliehen, keiner lässt sich gerne von Fassbomben zerlegen. Gut, sie sind da, es wird noch richtig scheppern, aber das sollte mir jetzt noch egal sein. Aber wer mich noch mehr nervt, sind die marodierenden Ossis. Wir sind das Volk, Pegida, und so weiter. Wenn ich sehe, wie sich ein versoffener, nichtsnutziger, sächselnder H4-Empfänger rechtsradikal über Flüchtlinge mokiert, kriege ich so einen Hals! Vor 25 Jahren sind sie über die Mauer gekrochen, aber das hat man vergessen, wenn es ums Thema Flucht geht, was? Meine Beichte: Ich kann den Großteil der Flüchtlinge und viele Neufünfländer nicht ausstehen, traue mich aber nicht, das öffentlich zu sagen. Ich bin ein Feigling.

Beichthaus.com Beichte #00036928 vom 27.10.2015 um 09:49:39 Uhr (36 Kommentare).

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Anmache auf dem Friedhof

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Begehrlichkeit Selbstsucht Schamlosigkeit Tod

Ich (m/26) muss beichten, dass ich Friedhöfe nutze, um Frauen aufzureißen und damit auch so einige schöne Tage verschwendet habe, da es leider nicht immer klappt. Teilweise muss ich drei oder vier Stunden warten, bis mal eine Frau kommt, die mir optisch gefällt - leider ist das Ganze nicht nur ein zeitlicher Aufwand, sondern auch finanziell nicht ganz günstig, da ich jedes Mal Blumen kaufe, damit meine Tarnung nicht auffliegt. Mittlerweile bin ich jedoch auf Plastikblumen umgestiegen, denn ich habe echt schöne Rosen gefunden, die nur mit dem Auge betrachtet einen absolut echten Eindruck machen. Wenn ich mal eine Frau gefunden habe, die mir zusagt, stelle ich mich meistens ein paar Gräber weiter und fange laut an zu Schluchzen und rede darüber, wie sehr ich meine Frau doch vermisse und wie alleine ich doch bin. Ich warte dann noch so lange, bis ich sehe, dass meine Auserwählte auch langsam das Grab verlässt, und lege dann schnell meine Rosen ab.


Im Vorbeigehen verwickele ich sie dann in ein Gespräch, wie schrecklich das doch alles ist und wie schön es wäre, wenn man jemandem hätte, der das Gleiche durchmacht. Jetzt kommt leider der Knackpunkt: Wenn sie nicht auch ihren Mann verloren hat, sondern ein Elternteil oder die Großeltern, wird aus der ganzen Geschichte meistens nichts und der Tag ist gelaufen - wenigstens kann ich dann jedoch meine Plastikblumen wieder mitnehmen. Ich will nicht wissen, auf wie vielen Gräbern schon Blumen von mir liegen. In Zukunft will ich jedoch versuchen, diese Art des Aufreißens zu lassen, da es sehr respektlos gegenüber den Trauernden ist und ich nicht wissen will, wie schrecklich sich das wirklich anfühlt.

Beichthaus.com Beichte #00036925 vom 26.10.2015 um 23:51:30 Uhr (28 Kommentare).

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Unterschiedliche Erziehungsmethoden

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Vorurteile Feigheit Zorn Kinder

Eine Freundin von mir und ich sind ungefähr zur gleichen Zeit Mutter geworden, ich habe Zwillinge (Junge und Mädchen) und sie hat einen Sohn. Wie es nun mal so ist, tauschen wir uns seither oft über unsere Kinder aus und treffen uns zum Spielen. Leider hat sie eine vollkommen andere Auffassung von der Erziehung wie ich. Für mich ist es wichtig, dass die Kinder begreifen, dass es Grenzen gibt, sie dürfen nun wirklich nicht alles und können sich auch benehmen. Trotzdem dürfen sie auch mal spielen, Blödsinn machen und sich schmutzig machen. Ihr Sohn dagegen darf sich keinen noch so kleinen Fehltritt erlauben und wird sofort rundgemacht, bis er heult. Es gibt auch oft einen kleinen Klaps, wenn er sich daneben benommen hat, was ich falsch finde. Jedoch ist meine Freundin überzeugt von ihrer Erziehungsweise, da ihr Kleiner dadurch ein wahres Musterkind geworden ist. Er ist nicht laut, er macht nichts schmutzig oder kaputt, er lernt sehr schnell... aber er wirkt immer ängstlich und gleichzeitig total überdreht, wenn er dann doch mal spielen darf.


In der Wohnung darf er ja generell nicht spielen, nur draußen auf dem Spielplatz. Ich habe oft versucht, mit meiner Freundin darüber zu reden, aber sie findet ihre Methode absolut nicht falsch. Was mich so wütend macht, ist, dass sie sich noch viel darauf einbildet, dass ihr Kleiner schon so viel kann und meine beiden als unerzogene Wildfänge darstellt. Sie versteht auch nicht, dass Zwillinge einfach mehr Arbeit machen als ein Einzelkind. Ich möchte daher beichten, dass ich innerlich immer wütender werde, wenn ich mich mit meiner Freundin unterhalte und den Kontakt eigentlich nur noch nicht abgebrochen habe, weil sich unsere Kinder so gut verstehen und außerdem Angst habe, dass es irgendwann einen großen Knall gibt und ihr Junge durchdreht.

Beichthaus.com Beichte #00036921 vom 26.10.2015 um 12:41:17 Uhr (11 Kommentare).

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Sparfüchse der Oberklasse

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Falschheit Geiz Peinlichkeit

Meine Freundin und ich haben zusammen ein Jahresbrutto von 140.000 Euro. Gleichzeitig sind wir die größten Sparfüchse, die es gibt. Wir kommen beide aus einfachen Verhältnissen und träumen von einem Haus mit riesigem Garten. Dafür tun wir eine ganze Menge und vor allem legen wir eine Sparsamkeit an den Tag, die ich sonst von niemandem kenne. Ein paar Beispiele:

1. In meiner Firma gibt es kostenlos Obst für die Mitarbeiter. Ich greife mehrfach täglich zu, nehme das meiste aber mit nach Hause, damit ich privat kein Obst mehr kaufen muss.
2. Wenn irgendwo Pfandflaschen auf der Straße liegen, nehme ich sie mit.
3. Nirgendwo brennt unnötig Licht, Spülmaschine und Waschmaschine werden erst eingeschaltet, wenn sie komplett voll sind und wenn wir überlegen, was am Wochenende gekocht wird, gucken wir erst einmal, was noch da ist und wo das Haltbarkeitsdatum bald abläuft. So haben wir seit drei Jahren keine Lebensmittel mehr wegwerfen müssen.
4. Wir fahren beide knapp 12 Jahre alte Autos. Wenn etwas kaputt ist oder Wartungsarbeiten anstehen, fahre ich in eine günstige Mietwerkstatt in einer eher schlechten Gegend und die Menschen, denen ich da begegne, würden niemals glauben, dass ich eigentlich in einer Führungsposition arbeite.
5. Normalerweise würde mir alle drei Jahre ein neuer Audi A4 als Firmenwagen zustehen. Ich habe ausgehandelt, dass mir der geldwerte Vorteil dieses Fahrzeugs aufs Gehalt aufgeschlagen wird, damit ich weiterhin mein billiges Auto fahren kann.
6. Wenn Freunde oder Kollegen aus ähnlichen Positionen zu Besuch kommen, stehen zwar teure Spirituosen oder Weinflaschen da, die ich auch gerne anbiete, tatsächlich habe ich diese Flaschen, nachdem sie leer waren, mit deutlich günstigerem Inhalt wieder aufgefüllt. Bemerkt hat dies noch nie jemand.

Ich könnte noch zig andere Sachen aufführen, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Meine eigentliche Beichte ist nicht, dass ich den Konsumterror, der in weiten Teilen der Gesellschaft vorhanden ist, einfach nicht mitmache, sondern Folgendes: Ich fürchte, dass mein Drang nach dem großen Garten und auch der Wunsch, so große Rücklagen zu bilden, dass ich vielleicht nicht bis 67 arbeiten muss, sondern schon viel früher Zeit mit meinen Enkeln verbringen kann, mich langsam immer seltsamer macht. Auch wäre ich gerne ein Vorbild für meine Freunde und Kollegen, weil ich weit mehr als die Hälfte meines Gehaltes jeden Monat an die Seite packen kann, aber irgendwie traue ich mich nicht so recht, offen darüber zu sprechen, um nicht als Freak zu gelten. Auch heuchle ich manchmal Bewunderung und Anerkennung, wenn sich ein Kollege eine teure Uhr oder ein Auto der Oberklasse gekauft hat oder ich in eine Wohnung komme, die aussieht wie ein Apple-Store, obwohl ich innerlich nur den Kopf schütteln kann und mich frage, wie man sein Geld derart verbraten kann

Beichthaus.com Beichte #00036920 vom 26.10.2015 um 10:59:15 Uhr (38 Kommentare).

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Es ist nur ein Job!

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Lügen Falschheit Engherzigkeit Arbeit

Ich (m/32) arbeite auf einer ziemlich modernen Intensivstation in einem sehr großen Krankenhaus. Oft sterben bei uns Patienten, da sie einfach austherapiert sind, manchmal auch unter recht unmenschlichen Umständen (Medizinethik ungleich Ethik) und ich werde oft von den Angehörigen dieser Patienten gefragt, wie man mit so viel Leid und Elend zurechtkommt. Meistens erzähle ich irgendwas weichgespültes, um die Leute nicht vor den Kopf zu stoßen, in Wahrheit ist es mir aber einfach scheißegal, weil es nur ein Job ist.

Beichthaus.com Beichte #00036919 vom 26.10.2015 um 00:02:01 Uhr (16 Kommentare).

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