Pfandflaschen im Discounter

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Faulheit Trägheit Ekel Unreinlichkeit

Ich bin leidenschaftlicher Zocker, und wenn man zockt, dann möchte man zumeist nicht so gerne aufstehen. Und das nur, um aus dem Keller die Treppen hinaufzugehen, damit man alle zwei Stunden aufs Klo gehen kann. Somit habe ich mir überlegt, einfach in 1,5 Liter Flaschen zu pinkeln und dann einmal am Tag alles im Klo auszuleeren - schließlich bin ich ja nicht widerlich, sondern nur über alle Maßen faul. So trug es sich allerdings häufiger schon zu, dass ich schlichtweg vergaß, die Flaschen dann tatsächlich am Ende des Tages auszuleeren. Wenn man die geschlossene, befüllte Flasche jetzt aber über Nacht stehen lässt, bilden sich relativ zügig unangenehm riechende Gase. Um nicht zu sagen bestialisch stinkende Gase. Je länger man sie stehen lässt, desto weniger gern möchte man sie dann doch ausleeren. Somit verschlimmert sich der Gestank in der Flasche immer mehr, und die Bereitschaft, die Flasche zu entleeren sinkt gegen null.


So weit gibt es im Grunde noch nichts zu beichten, da ich damit niemand anderen störe oder Ähnliches. Mit meiner extrem ausgeprägten Faulheit kommt aber noch eine zweite negative Eigenschaft einher: Ich bin Student und daher sehr geizig. Somit möchte ich das Flaschenpfand auch nicht missen, weil das jedes Mal eine nicht zu vernachlässigende Summe ist. Vollgepisste Flaschen nimmt der Pfandautomat aber natürlich nicht an, also bleibt mir nichts anderes übrig, als sie dennoch auszuleeren. Der Gestank bleibt aber auch nach Entleerung noch in seiner ganzen Blüte in der Flasche. Wer schon einmal im Discounter Flaschen abgegeben hat, weiß, dass diese Flaschen aus Platzgründen zerdrückt werden. Dabei treten die Gase aus der Flasche aus und alles stinkt im Umkreis von fünf Metern nach abgestandener Pisse. Ich möchte somit beichten, dass ich aus Gier, Faulheit und mangelndem Schamgefühl den Angestellten des Discounters und den vorbeilaufenden Kunden einen Brechreiz hervorrufe, von dem ich allerdings nichts mitbekomme, weil ich bis dahin schon wieder in meiner Kellerwohnung bin. Stolz bin ich darauf nicht, aber die Faulheit und Gier überwiegen hier doch sehr stark.

Beichthaus.com Beichte #00034605 vom 15.12.2014 um 18:06:13 Uhr (13 Kommentare).

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Vandalismus im Wohnblock

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Vandalismus Hass Lügen Vorurteile Nachbarn

Ich (m) gebe zu: Ich bin ausländerfeindlich. In dem Arbeiterwohnblock, in dem ich wohne, leben seit vielen Jahren ausschließlich Araber, Italiener, Griechen und viele weitere Nationalitäten. Ich übe noch den Nebenjob als Hausmeister dieses und der beiden Nachbarblöcke […]
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Beichthaus.com Beichte #00034599 vom 14.12.2014 um 18:11:14 Uhr (14 Kommentare).

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“Folge

Die geheime Cam in meinem Schlafzimmer

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Neugier Stolz Falschheit Rendsburg

Die geheime Cam in meinem Schlafzimmer
Ich (m/32) habe mir vor rund 10 Jahren angewöhnt, meine Bettbekanntschaften heimlich zu filmen. Ich habe ein recht großes Schlafzimmer, das ich auch als Arbeitszimmer nutze. Daher steht mein Computer genau gegenüber von meinem Bett und kann mit der eingebauten Kamera alles filmen. Das Licht bei Aktivierung der Cam habe ich mit einem dunklen Punkt überklebt. Mit der Software Periscope Pro wird die Kamera durch Bewegungsmelder genau dann aktiviert, wenn es in meinem Schlafzimmer zur Sache geht. Mittlerweile habe ich eine riesige Home-Video-Sammlung. Es tut mir leid, dass ich die Frauen so hintergehe. Aber ich nutze die Videos nur für meinen privaten Zweck und lade sie nicht ins Internet hoch. Wenn ich alt bin, möchte ich mir einfach nur die schönen Momente aus meinen jungen Jahren noch mal angucken.

Es gibt allerdings einen weiteren Grund, den ich zu meiner Verteidigung anmerken muss. Auf dem Video kann ich (leider oft erst, wenn das Mädel schon weg ist) sehen, was sie so treibt, wenn ich im Badezimmer bin. Da wird ausgiebig masturbiert, Popel gefressen, an der Mumu gerochen, in meinen Sachen geschnüffelt oder auch schon mal Geld geklaut. Auf jeden Fall weiß man dann umso schneller, mit wem man es zu tun hat.

Beichthaus.com Beichte #00034598 vom 14.12.2014 um 16:16:23 Uhr in Rendsburg (33 Kommentare).

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Traumberuf: Visagistin

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Neid Falschheit Eifersucht Stolz Kempten

Ich (w/18) möchte beichten, dass ich allen alten Freunden von mir aus dem Weg gehe, die das geschafft haben, was ich noch schaffen will. Ich möchte nämlich unbedingt Visagistin werden, und eine Ausbildung als Friseurin absolvieren. Insgesamt haben fünf Freundinnen vor einem Jahr eine Ausbildung zur Friseurin angefangen und haben scheinbar das gleiche Ziel wie ich. Ich habe genau in diesem Zeitraum den Kontakt abgebrochen, anfangs weil ich mich geschämt habe, dass ich keine Ausbildung gefunden habe - jetzt einfach nur, weil ich neidisch bin und ich dieses Gefühl nicht besonders mag, weil es mich eher depressiv und antriebslos macht. Gestern habe ich eine alte Freundin von mir gesehen - sie hat gerade mit ihrem Auto geparkt und mich direkt angeschaut. Ich stand sogar vor ihr.

Sie sah viel hübscher aus als früher und war wirklich sehr stark geschminkt, gestylt und hatte die Haare wunderschön. Ich dagegen war ungeschminkt, hässlich angezogen und meine Haare waren verwuschelt, ich hatte fette Augenringe und war mit meinem Hund spazieren. Als unsere Blicke sich trafen, habe ich mich erschrocken und habe bedauernswert nach rechts geschaut, während meine Haare mein Gesicht verdeckten und ich schnell mit meinem süßen Hund abgedampft bin. Ich wollte einem Gespräch aus dem Weg gehen, das eventuell mit "Hey, was machst du jetzt so, und hast du jetzt auch einen Führerschein und ein Auto?" beginnt, so wie es schon oft vorgekommen war. Ich wollte mir diese Erniedrigung allerdings nicht geben und deshalb bin ich einfach gegangen. Eine kleine Beichte kommt wohl jetzt dazu - immer wenn mich jemand fragt, was ich mache, sage ich einfach, dass ich eine Gesangsausbildung mache, Gesangslehrerin werde und eine eigene Gesangsschule plane. Dafür müsste ich dann auch ganz weit wegziehen.

Im Grunde genommen ist es nur eine kleine Lüge, denn ich nehme ja Gesangsunterricht, singe schon, seit ich ein kleines Kind bin und kann die Techniken schon recht gut ausführen und weiß viel - aber dazu muss man eigentlich studieren. Jedenfalls wenn man eine richtige Gesangslehrerin werden will, alles andere wäre stümperhaft und nicht gut für die Schüler. Naja, ich will einfach nicht, dass andere sehen, dass ich ein Loser bin, der bis heute keine Ausbildung gefunden hat. Ich hoffe, das wird sich bald ändern, denn der Neid frisst mich auf. Ich weiß nicht, ob mich jemand verstehen kann - wahrscheinlich eher nicht, aber das ist eine ziemlich aufreibende Sache für mich und es tut mir wirklich sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00034594 vom 13.12.2014 um 18:48:42 Uhr in 87439 Kempten (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Überraschung im Gartenzwerg

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Ekel Unreinlichkeit Vandalismus Boshaftigkeit Remagen

Als ich noch klein war, hatte mein Opa einen schönen großen Garten gepachtet, in dem ich immerzu spielte. Später fiel es ihm allerdings immer schwerer, den Garten zu pflegen. Was zur Folge hatte, dass er ihn scheibchenweise an andere Hobbygärtner abgab. Es entstand ein Schrebergarten Labyrinth, dass einen Teil meiner Kindheit zerstörte. Ich ging fortan nur noch abends auf das Grundstück, um dort heimlich zu rauchen. Von den Zigaretten musste ich dann immer aufs Klo. Einmal war unser Badezimmer besetzt, da schnappte ich mir eine Packung Taschentücher und beschloss, zurück in den Garten zu gehen, um dort mein Geschäft zu verrichten. Seitdem häuften sich solche Vorfälle. Ich kackte also regelmäßig in die Schrebergärten - aus Rache!


Einmal kackte ich an die Eingangstür eines Gartenhäuschens. Doch das mit Abstand härteste war der Gartenzwerg. Ja, der Gartenzwerg. Wenn ich etwas noch mehr hasse als Schrebergärten, dann sind das Gartenzwerge. Ich nahm also diesen Zwerg mit seiner roten Zipfelmütze und der grünen Gießkanne und zertrümmerte seinen Kopf mit einem Stein. Danach kackte ich dem Vieh, so gut wie möglich, in den Hals. Das war das mit Abstand groteskeste und ekelhafteste, was ich jemals gemacht habe. Mein seltsames Hobby habe ich allerdings schon seit Jahren aufgegeben, dennoch muss ich manchmal noch an diese verrückte Zeit denken.

Beichthaus.com Beichte #00034589 vom 13.12.2014 um 00:22:37 Uhr in 53424 Remagen (Alter Fuhrweg) (4 Kommentare).

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