Stöhnen in der Bibliothek

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Peinlichkeit Studentenleben Würzburg

Ich (w/22) habe gerade in der Bibliothek über Kopfhörer einen Trailer geschaut. Gerade war eine Sexszene und mehrere Menschen hatten Sex. Nachdem ich einen Freund gesehen hatte, klappte ich meinen Laptop zu und bin aufgestanden. Dabei habe ich den Kopfhörer versehentlich ausgestöpselt. In der mucksmäuschenstillen Bibliothek waren also die lauten Geräusche rammelnder Menschen zu hören. Ich habe schnellstmöglich den Ton ausgemacht. Dennoch haben sämtliche Leute mich irritiert, aber auch teilweise fasziniert angesehen. Als graue Maus mit wenig Selbstbewusstsein wollte ich einfach nur im Erdboden versinken.

Beichthaus.com Beichte #00037889 vom 21.03.2016 um 14:13:51 Uhr in 97074 Würzburg (Am Hubland) (8 Kommentare).

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Ich kann ohne Sex nicht leben

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Begehrlichkeit Fremdgehen Maßlosigkeit Sucht Studentenleben

Ich bin Student (m/25) und habe irgendwann aufgehört zu zählen, mit wie vielen Frauen ich geschlafen habe. Zwölf Frauen waren es alleine im letzten Monat, diesen Monat drei oder vier. Angefangen hat es vor anderthalb Jahren: Tinder, clubben oder auf der Straße Mädels ansprechen, ich kann einfach nicht anders. Ich fühle mich nach ein paar Tagen ohne Sex total aufgekratzt, kann mich nicht konzentrieren und denke nur noch daran, wo ich das nächste Mädel auftreiben kann. In letzter Zeit kamen auch noch jede Menge Dreier dazu, eine Erasmusfreundin von mir ist da sehr aufgeschlossen und zusammen sind wir einfach ein gutes Team. Ich habe auch eine Freundin, die mich im Leben unterstützt und die ich wirklich sehr liebe. Aber Sex und Liebe sind bei mir zwei getrennte Dinge. Sie weiß, dass ich oft Mist baue, aber in letzter Zeit glaubt sie mir, dass ich mich im Griff habe und nur noch sie will. Es ist eine Fernbeziehung und dadurch, dass ich mit anderen Frauen schlafe, ist alles auch einfach viel entspannter. Wir machen Pärchendinge, Ausflüge und es dreht sich eben nicht mehr alles nur um Sex. Ich weiß nicht, was ich machen soll, in allen anderen Dingen bin ich vernünftig und bodenständig, aber bei Sex macht es Klick und der Kopf ist aus.

Beichthaus.com Beichte #00037788 vom 10.03.2016 um 15:14:22 Uhr (18 Kommentare).

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Ist das Leben noch lebenswert?

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Selbstverletzung Studentenleben

Ich (m/30/vergeben) habe keine Lust mehr. Eigentlich ist alles wunderbar. Aber leider wurde ich körperlich von evolutionärer Fehlentwicklung bestraft (körperliche Behinderungen), bin psychisch am Abgrund und werde trotz eines Schnitts von 1,7 im fast abgeschlossenen Studium (Sozialölkonomie) vom Arbeitgeber gedemütigt. Alles zusammen ergibt leider einen Cocktail von Demotivation und Depressionen. Keine Ahnung, wie lange ich das noch durchhalte. Das Selbstbewusstsein lässt sich mal wieder nicht blicken, die Gehirnzellen brauchen für die - an sich gut vorangehende - Thesis stimmungshebende, flüssige Psychopharmaka (C2H6O) und das Leben zieht an meiner Negativität vorbei.


Einige mögen behaupten: Was will er denn mit Job, Freundin und Studium. Ich behaupte: Ist es denn noch lebenswert, wenn das Leben keinen Spaß mehr bringt und die letzten positiven Schwingungen der Therapie verflogen sind und ich nur noch lebe, um das letzte Quantum Leistung aus mir herauszupressen?! Wo ist der Sinn des Ausharrens, wenn die eigene Perspektive getrübt wird durch Negativität, Lustlosigkeit und Depressionen?

Beichthaus.com Beichte #00037780 vom 09.03.2016 um 15:53:55 Uhr (15 Kommentare).

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Wie man Bücher in der Bib versteckt

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Faulheit Selbstsucht Trägheit Studentenleben

Ich (w/25) schreibe gerade die Grundlagen meiner Masterarbeit. Ich gehe dafür immer in die Bibliothek, weil ich dort ablenkungsfrei arbeiten kann. Jeden Tag schleppe ich meinen Laptop und die ausgeliehenen Bücher mit mir herum. Eine zusätzliche Tüte neben den fünf großen Wälzern in meinem Rucksack ist Standard. Ich war es leid, das zu tragen, deshalb habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, um diese Bücher irgendwo zu lagern und da es sogar Mietfächer gibt, dachte ich, für 10 Euro im Monat wäre es gut angelegtes Geld. Aber leider gab es keine freien Fächer mehr. Deshalb habe ich mich entschlossen, meine Bücher in der Bibliothek zu verstecken. In dem Zeitungsregal gibt es auch Fächer, bei denen das Cover vorne hängt, und dahinter in einem Schubfach liegen dann die Zeitschriften der letzten zwei Jahre. Das unterste, leere Fach "gehört" jetzt mir. Ich lege dort einfach sämtliche Bücher hinein. Ich beichte also, dass ich aus Faulheit meine Bücher nicht schleppen möchte und damit Platz in der Bibliothek beanspruche. Solange ich die Grundlagen bearbeite, werde ich es wohl weiter so machen. Wenn ich aber nur noch ein paar Bücher mit mir herumtrage, dann werde ich mein Verhalten ändern.

Beichthaus.com Beichte #00037633 vom 18.02.2016 um 09:20:56 Uhr (8 Kommentare).

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Jacken im Uni-Schließfach

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Studentenleben

Ich (w/24) beichte, dass ich, wenn aus einem Schließfach in der Unibibliothek ein Rucksackriemen oder ein Jackengürtel raushängt, an dessen Ende einen dicken Knoten mache, ihn in das Fach darunter einklemme, wenn dieses frei ist, und es dann per Zahlencode abschließe. Ich freue mich dann immer diebisch und lache mir ins Fäustchen bei der Vorstellung, wie die betreffende Person ihren Rucksack oder ihre Jacke nicht mehr rauskriegt. Einmal habe ich dann, als ich abends die Bibliothek verließ, gesehen, dass eins meiner Opfer seinen Rucksackriemen kurzerhand abgeschnitten hat. Sorry für mein kindisches Verhalten. Und nein, ich studiere nicht BWL oder Jura.

Beichthaus.com Beichte #00037615 vom 16.02.2016 um 10:08:34 Uhr (24 Kommentare).

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