Wo sind meine Pulsadern?
Beichthaus.com Beichte #00004660 vom 24.01.2006 um 22:55:10 Uhr in Irrhausen (6 Kommentare).
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Aggression Begehrlichkeit Betrug Boshaftigkeit Diebstahl Drogen Dummheit Ehebruch Eifersucht Eitelkeit Ekel Engherzigkeit Falschheit Faulheit Feigheit Fetisch Fremdgehen Geiz Gewalt Habgier Hass Hochmut Ignoranz Lügen Manie Maßlosigkeit Masturbation Missbrauch Misstrauen Morallosigkeit Mord Neid Neugier Peinlichkeit Prostitution Rache Schamlosigkeit Selbstsucht Selbstverletzung Sex Stolz Sucht Trägheit Trunksucht Ungerechtigkeit Unglaube Unreinlichkeit Vandalismus Verrat Verschwendung Verzweiflung Völlerei Vorurteile Waghalsigkeit Wollust Zorn Zwang Zwietracht
In der Theorie. In der Praxis habe ich gelernt, dass die Menschen, denen ich bisher am meisten vertraut habe, mich benutzen und verraten. Dabei wurde auch mein Vertrauen ziemlich missbraucht, von meiner Person/meinem Körper will ich gar nicht erst reden. Nach dem mir das letzte Mal körperlich zu nahe getreten wurde hat es mir gereicht.
1. Braucht sich keiner zu wundern, dass ich meinen Mitmenschen nicht über den Weg traue (einzige Ausnahme ist eine(!) Freundin von mir, der Rest hat auf ganzer Linie versagt).
2. Braucht es keinen zu wundern, dass ich Berührungen aller Art als widerwärtig und krank empfinde(wenn euch eine Vaterfigur ins Bett steigen würde, könntet ihr das nachvollziehen).
3. Habe ich aus verschiedenen Gründen nicht die Möglichkeit mich jemandem anzuvertrauen, ohne damit meine eigene wackelige Existenz zu erschüttern (wurde alles geschickt eingefädelt).
4. Ist es mir kaum möglich meine Situation zu ändern.
5. Hasse ich die beiden Personen, die mir (das denken sie) am nächsten stehen so sehr, dass es mir fast schon schwerfällt, es nicht zu zeigen.
Aber ich bin sehr geübt im Lügen und verstellen. Wenn ich nicht will, dass jemand etwas über meinen Gemütszustand o. Ä. herausfindet, dann findet er nichts raus. Um mir Erleichterung zu schaffen, und meinen momentanen Schmerz auszudrücken, habe ich meine Hände mit einer Rasierklinge bearbeitet und um zu vertuschen, dass ich das selber getan habe eine ziemlich wilde, aber glaubwürdige Geschichte erfunden. Es hat mir gut getan, so krank wie das ist, aber wenn ich von sogenannten Freunden zerstört werde, sollte man auch sehen können was sie anrichten. Auch wenn ich die Einzige bin, die die Wahrheit kennt.
Der Wunsch zu sterben beherrscht meinen Alltag immer mehr, und irgendwann wird es mir nicht mehr reichen, an mir herumzuschnitzen. Das ist nur eine Art Vorstufe. Wenn ich es irgendwie schaffe, werde ich nächstes Weihnachten nicht mehr erleben. Ich habe es sowieso schon immer gehasst.