Der Toilettentraum

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Feigheit Dortmund

Vor etwa einem Jahr war ich bei einer Freundin zu Besuch und verbrachte die Nächte im Gästezimmer, das für gewöhnlich vom Großvater genutzt wird. In der Nacht vor meiner Abreise wurde ich dann von einem "Toilettentraum" heimgesucht - und wie das so ist, bemerkte ich es zu spät. Das letzte Mal war mir das zu Kindertagen geschehen! Ich wachte auf, während es schon passierte: Ein Fleck mittlerer Größe landete auf der Matratze, der Rest in der nassen Hose, die ich sofort auszog. Nun musste ich natürlich Ruhe bewahren. Ich steckte ein sauberes Kleidungsstück zwischen Bettlaken und Matratze, in der Hoffnung, dass es ein wenig aufsaugen würde, und rubbelte auf der Matratze herum. Das brachte allerdings nichts. Auch ein "Säubern" mit einem wassergetränkten Kleidungsstück vergrößerte den Fleck nur und ließ am Geruch auch noch eindeutig erahnen, woher er rührte. Urin.


Nun sollte ich bereits vor dem Mittag abreisen, und es war unrealistisch, dass der Fleck bis dahin trocknen würde, zudem wollten mich die Großeltern knapp eine Stunde später wecken. In meiner Not sprühte ich dann Parfüm auf die feuchte Stelle, entfernte das Kleidungsstück und machte das Bett, als sei nichts passiert. Vor meiner Abreise überprüfte ich die Stelle nochmals. Allerdings war sie nicht etwa getrocknet, nein, nun war nämlich auch die Bettdecke feucht. Ich bin dann abgereist, ohne jemanden darüber in Kenntnis zu setzen, weil es mir gegenüber den Großeltern, aber vor allem gegenüber der Freundin sehr peinlich gewesen wäre. Wenn ich darüber nachdenke, dass sie beim Fund dieser feuchten Stelle niemand anderes als mich verdächtigen konnten, ist mir das unendlich peinlich. Und zusätzlich habe ich auch ein schlechtes Gewissen, es ihnen nicht einfach gesagt zu haben, denn wenn sie es nicht herausgefunden haben sollten, schläft der Großvater nun auf meinem Urin.

Beichthaus.com Beichte #00032453 vom 24.12.2013 um 05:42:27 Uhr in 44137 Dortmund (Albrechtstraße) (6 Kommentare).

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Notdurft im Wald

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Ekel Lügen Schamlosigkeit Unreinlichkeit

Ich war einmal mit meiner Freundin wandern, als sie plötzlich meinte, dass sie mal urinieren müsse. Sie ging also hinter den nächsten Busch, während ich ihr hoch und heilig versprechen musste, dass ich nicht nachsehe, was sie tut. Sie brauchte jedoch sehr lange und irgendwann machte ich mir Sorgen und konnte einfach nicht anders, als zu dem Busch zu schleichen, hinter dem sie hockte. Ich lugte vorsichtig um die Ecke und sie saß zum Glück mit dem Rücken zu mir, daher hat sie mich nicht bemerkt. Ich habe es allerdings genau gesehen - sie hatte Durchfall. Der ganze Boden war versaut. Schließlich suchte sie vergebens und verzweifelt nach Taschentüchern. Da sie jedoch nichts fand, zog sie einfach ihre Hose hoch! Das war so eklig! Ich verschwand schnell von dort und tat so, als hätte ich die ganze Zeit gewartet, als sie kurz darauf zurückkam. Ich fragte noch scheinheilig, wieso sie so lange gebraucht hat, sie hat allerdings nicht geantwortet. Ich möchte beichten, dass ich meine Freundin angelogen habe und sie seit diesem Vorfall auch mit ganz anderen Augen ansehe.

Beichthaus.com Beichte #00032445 vom 23.12.2013 um 19:28:00 Uhr (18 Kommentare).

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“Folge

Fruchtfliegenplage

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Ekel Unreinlichkeit Faulheit Trägheit Briesen

Fruchtfliegenplage
In meiner letzten Wohnung habe ich knapp dreieinhalb Jahre gelebt. Es war meine erste Wohnung und ich war faul. Meine Küche war über 95 Prozent der Zeit einfach nur widerlich, voller Schimmel, Fruchtfliegen und Ähnlichem - und der Höhepunkt war, als ich geschätzt 300-400 Fruchtfliegen und 50 normale Fliegen in der Küche hatte, die man zum Glück mit der Tür verschließen konnte. Seit ich umgezogen bin, also seit knapp einem Jahr, hat sich alles geändert und ich kann den Gedanken kaum ertragen, wie ich mal gelebt habe. Ich finde es abartig, bereue es zutiefst und schäme mich unglaublich.

Beichthaus.com Beichte #00032385 vom 12.12.2013 um 00:36:25 Uhr in Briesen (9 Kommentare).

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Gestank im Seminarraum

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Ekel Unreinlichkeit Vorurteile Hochmut Studentenleben

Ich (m) studiere gerade an einer der größten Universitäten Deutschlands Politikwissenschaft. Nun habe ich jeden Dienstagabend einen Kurs in einem Seminarraum für 20-30 Leute. Doch jedes Mal, wenn man den Raum betritt, meint man, hier wären 50 statt 30 Leute drin gewesen. Und nicht Menschen sondern Kühe. Obwohl - selbst ein Kuhstall riecht nach meiner Erfahrung besser. Weil die Universität die Belegung von Stunden über ein Online-Portal regelt, lässt sich nachverfolgen, welche Kurse in diesem Raum sind. Scheinbar sind vor uns Computerlinguistik und "Likes und Comments oder Bad News? Ein Experiment zur Nachrichtenselektion des Publikums im Internet." mit maximal 20 Leuten in diesem Raum. Hiermit beichte ich, dass ich beim Prüfen der Raumbelegungen meine Vermutungen, die rein auf Stereotypen basierten, bestätigt sah. Natürlich sind dort Computerlinguisten und Medieninformatiker, was denn sonst? Mediziner, die gerade fünf Jahre alte Leichen analysieren? Außerdem beichte ich, dass ich selbst beim Lernen auf Klausuren oder in den Ferien mal eine Woche immer die gleichen Klamotten anhabe und nicht dusche. Aber dann verlasse ich auch nicht meine Wohnung, in der ich alleine lebe, und bekomme keinen Besuch.

Beichthaus.com Beichte #00032383 vom 11.12.2013 um 15:37:31 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Die besondere Note im Eintopf

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Ekel Masturbation Unreinlichkeit Neid Arbeit Rietberg

Ich (m/31) arbeite als Beikoch in der Kantinenküche eines großen Maschinenbau-Unternehmens. Täglich bieten wir mindestens einen Eintopf für die Mitarbeiter an, der auch sehr gut angenommen wird. Ich selbst kann diese Schmierfinken in Blaumännern nicht leiden, da sie den ganzen Tag über einen lauen Lenz schieben und trotzdem wesentlich mehr Geld bekommen als ich. Das Essen ist von unserem Chef auch noch subventioniert. Wir Mitarbeiter in der Küche bekommen alle mindestens 30 Prozent weniger, als der dümmste Mitarbeiter in der Fertigung. Ich selbst verfüge über Abitur, bin aber aufgrund zeitweiser Depressionen in einen niederschwelligen Beruf gegangen. Meistens bin ich psychisch stabil, dann bin ich ein echter Leistungsträger. Weil ich so zuverlässig bin, hat man mir mittlerweile die Verantwortung für die Zubereitung des Eintopfes übertragen. Die Mitarbeiter sind immer wieder von meinen Eintöpfen begeistert und manche fragen mich sogar nach den Rezepten. Dabei habe ich ein Geheimnis, das ich bisher noch keinem verraten habe. Jeden Tag, es ist wie ein Zwang, masturbiere ich mindestens einmal während der Arbeitszeit in einen Becher, den ich anschließend in den Eintopf unterrühre. Egal, ob Bohnen-, Erbsen-, Möhren- oder Gulascheintopf, es passt einfach immer! Es ist die besondere Note - und allen schmeckt es. Wenn diese Schmierfinken wüssten, dass sie alle schon meinen Samen geschluckt haben. Auf der einen Seite erregt es mich, auf der anderen Seite weiß ich natürlich, dass es eine Schweinerei ist, und bereue täglich, was ich tue. Deshalb bitte ich um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00032353 vom 05.12.2013 um 19:07:43 Uhr in 33397 Rietberg (Worthstraße) (44 Kommentare).

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