Schimmliger Käse auf dem Baguette

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Ekel Peinlichkeit Arbeit Ernährung

Ich arbeite in der Systemgastronomie und heute ist mir etwas passiert, was mich einfach nicht loslässt. Ein Pärchen (sie schwanger) hat etwas zu essen bestellt. Ich habe ihr ein Baguette belegt und zum Tisch gebracht. Nach ein paar Minuten stand sie am Tresen und hat sehr freundlich gesagt, dass sie glaubt, dass der Käse auf dem Baguette schimmelt. Ich sah mir das an und sie hatte recht. Ich bin sofort in die Küche und habe mir den restlichen Käse angesehen. Tatsächlich war überall am Rand etwas Schimmel. Ich bin wieder zu der Kundin habe mich tausend Mal entschuldigt und gesagt, dass ich ihr sofort ein Neues mache. Sie meinte sogar, dass das gar nicht nötig wäre, sie wolle nur anderen Käse. Ich habe ihr natürlich trotzdem ein Neues gemacht, noch einen Gutschein und ein Dessert draufgelegt und mich noch mal entschuldigt. Was wäre gewesen, wenn sie es nicht bemerkt und eine Lebensmittelvergiftung davongetragen hätte?! Ich meine sie war schwanger und selbst wenn nicht, ich könnte es mir nie verzeihen, dass ein Mensch wegen meiner Fehler krank wird. Warum ist mir das nicht gleich aufgefallen? Immerhin habe ich es selber belegt! Ich hoffe, so etwas passiert mir nie wieder.

Beichthaus.com Beichte #00035458 vom 14.04.2015 um 00:40:30 Uhr (14 Kommentare).

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Das beste Mittel gegen Depressionen

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Verzweiflung Familie Gesundheit Westerstede-Ocholt

Ich (w/24) war immer eine Spätzünderin. Meine Eltern erzogen mich zum absoluten Gehorsam und zur Unterordnung. Wenn ich nicht so funktionierte, wie sie es wollten, bekam ich ein Problem und teils drakonische Strafen waren die Folge. Als ich mit 15 von einem Jungen schwärmte, bekam ich Hausarrest und massiven Ärger, denn ich sei noch viel zu jung für so etwas, und solle mich lieber auf meine Schule konzentrieren. Das führte dazu, dass ich, während viele Mädchen aus der Klasse einen Freund hatten, auf Partys gingen, sexuelle Erfahrungen sammelten, und generell viel unterwegs waren, alleine zu Hause vergammelte. Ich übte Cello, ging in den Turnverein, lernte für die Schule und half meinen Eltern brav im Haushalt. Es war eine Katastrophe. Meine sexuellen Bedürfnisse stillte ich mit Karotten, Gurken, Bürstenstielen und viel Fantasie. Am Montag sog ich begierig, und voller Neid, die Wochenendgeschichten von Alkohol- und Sexualexzessen auf und sehnte mich danach, wenigstens ein einziges Mal dabei sein zu dürfen. Ich fand aber keinen Weg, mich wenigstens für einen Abend aus dem elterlichen Knast zu befreien. Mit 17, als selbst das unbeliebteste, etwas dickliche, zickige und anstrengende Mädchen aus der Klasse einen Freund abbekommen hatte, glitt ich langsam aber sicher in die Depression, versteckte mich hinter meinen Büchern, und galt nun endgültig als Sonderling und war entsprechend sozial isoliert. Meine Eltern hatten mir indessen schon einen Plan gemacht, wann, wo und was ich zu studieren hatte. Ein eigener Wille meinerseits war nicht vorgesehen. Sogar einen Nebenjob hatten sie mir ausgesucht.


Eines Tages hatte ich einen starken depressiven Schub inklusive Nervenzusammenbruch. Meine Eltern drohten mir mit Strafe, wenn ich mich nicht zusammenriss, aber als ich den dritten Tag in Folge weinte, wurde einer Lehrerin das zu bunt. Sie informierte meine Mutter, der inzwischen wohl doch auch etwas unwohl war, und brachte mich ins Krankenhaus, wo schließlich ein Psychiater eine Empathiestörung bei meiner Mutter diagnostizierte und bei mir eine handfeste Depression. Ich kam in die offene Psychiatrie, was ein wahres Debakel für meine Eltern darstellte. Vor allem wollten sie partout nicht wahrhaben, dass ihre rigiden Erziehungsmethoden dafür verantwortlich sein sollten. Ich wandte mich in der Folge mehr und mehr von meinen Eltern ab, die mich auch in der Therapie immer wieder unter Druck setzten, und mir sogar einen festen Termin vorschrieben, wann ich wieder geheilt hätte sein sollen. Irgendwann lernte ich den Musiktherapeuten der Psychiatrie kennen. Er war bereits 32, sah aber maximal aus wie 23. Er hatte ein sehr attraktives Äußeres, war intelligent, durchtrainiert und sehr einfühlsam. Ich verliebte mich vollkommen in ihn, auch wenn ich versuchte, mir das nicht anmerken zu lassen. Wir verstanden uns allerdings trotzdem sehr gut und er machte keinen Hehl daraus, dass er meine Künste am Cello bewunderte. Eines Tages küsste er mich, obwohl das absolut verboten war, und ihn seinen Job hätte kosten können. Es entwickelte sich eine Affäre, in der ich alles nachholte, was mir bis dahin verwehrt geblieben war. Wir trieben es wirklich und wahrhaftig hemmungslos, tranken in den Pausen dazwischen Rotwein, und diskutierten über Literatur, wir hingen bis morgens in siffigen Clubs herum und hatten Quickies auf Kinotoiletten. Die Tatsache, dass er fast doppelt so alt war, blendete ich vollkommen aus. Sie machte sich aber immerhin in der Hinsicht bemerkbar, dass er unglaublich erfahren war, und genau wusste, wie er mich im Bett um den Verstand bringen konnte. Er war wunderbar muskulös, hatte ein sehr großes Glied, war auf eine einfühlsame und gute Art dominant und tat Dinge mit meinem Körper, von denen ich nicht gewusst hatte, dass diese überhaupt möglich waren. Ich hatte teilweise sogar mehrere Orgasmen direkt hintereinander. Oft konnte ich am nächsten Tag kaum laufen.


Nach einem Vierteljahr hatte ich laut Aussage meines Psychologen riesige Fortschritte gemacht. Ich schreibe das bis heute mehr oder weniger jedoch meiner plötzlich behobenen sexuellen Frustration und dem gewonnenen Selbstwertgefühl zu, als den Bemühungen des Therapeuten, der natürlich nichts davon ahnte, dass ich am Vorabend eine ganz spezielle Form der Therapie genossen hatte. Und zwar in jede größere Körperöffnung. Leider waren die mir von meinen Eltern eingepflanzten Konventionen so gründlich verankert, dass ich keine Beziehung mit dem Musiktherapeuten eingehen konnte, obwohl wir beide es gerne so gehabt hätten. Mit meinen Eltern habe ich mich schließlich gründlich überworfen, und studiere heute selbst Psychologie. Ich beichte also, dass ein Großteil meiner Heilung darin bestand, einfach einmal alles nachzuholen, was meine Eltern mir verwehrt hatten. Ich bin meinem Musiktherapeuten bis heute überaus dankbar für seine zwar nicht uneigennützige, aber dennoch ganz hervorragende Arbeit.

Beichthaus.com Beichte #00035454 vom 13.04.2015 um 16:14:34 Uhr in Westerstede-Ocholt (12 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Von der GEZ-Gebühr befreit

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Zorn Hass Geiz Geld

Ich (m/22) möchte beichten, dass ich keine GEZ-Gebühr - oder wie sich der Scheiß auch nennt - zahle. Diese "Gebühr" ist der sinnloseste und dümmste Mist, den es in Deutschland gibt. Das Programm ist so langweilig und eintönig. Die Shows sind überholt und werden, […]
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Beichthaus.com Beichte #00035452 vom 13.04.2015 um 12:49:15 Uhr (15 Kommentare).

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Moderne Art der Selbstbefriedigung

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Masturbation Faulheit

Ich (m/23) möchte hiermit beichten, dass ich zur modernen Technik des Masturbierens umgestiegen bin: Fleshlights. Sie sind im "Betrieb" billiger als Huren, da man sie ja nur einmal kaufen muss und besser als die Hand sind sie auch alle mal. Naja das eigentlich Schlimme ist ja, dass sie einen daran hindern, Frauen ehrlich zu erobern. Nur das erfüllt einen Mann nicht richtig. Für einen (ausgiebigen) Fleshlight-User sind Frauen auch nicht viel interessanter als ein Handtuch. Auf die ganze Anbaggerei oder Nutten habe ich kein Bock. Das spart Zeit und Nerven. Und ob Nutte oder Fleshlight kommt aufs Gleiche raus. Trotzdem bitte ich um Absolution für meine Faulheit

Beichthaus.com Beichte #00035439 vom 11.04.2015 um 23:30:42 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Vorgetäuschte Schwangerschaft

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Falschheit Lügen Rache Schwangerschaft Gründau

Ich (w/23) lernte vor nicht allzu langer Zeit einen gleichaltrigen jungen Mann kennen. Es war von Anfang an eine Sexbeziehung und damit waren wir beide zufrieden. Nach einigen Monaten fing er aber plötzlich an, sich komisch zu verhalten und erfand die dümmsten Ausreden. An einem Freitagabend wurde mir sein Treiben jedoch zu viel und ich erklärte ihm in einer herzzerreißenden Nachricht fälschlicherweise, dass ich schwanger sei und Geld für die Abtreibung bräuchte. Er willigte sofort zur Abtreibung ein, wollte aber noch irgendetwas als Beweis für meine angebliche Schwangerschaft. Ich fälschte amateurhaft einen Bluttest, den er jedoch schluckte. Das Geld bekam ich einige Tage später.


Ich habe deshalb wirklich ein zutiefst schlechtes Gewissen und frage mich, was mich in dem Moment geritten hat. Mir tut es nicht unbedingt ums Geld leid, davon hat er genug. Ich mache mir viel mehr Sorgen, wie er es psychisch verkraftet hat. Um euch aber noch mal vor Augen zu führen, was für eine Sorte "Mann" das ist, hier eine kleine Geschichte: Ungefähr zwei Wochen nach der "Abtreibung" textete er mir kurz angebunden, ob alles gut gelaufen wäre. Um den Schein zu wahren, schrieb ich außerdem, dass es mir schlecht gehen würde und wie es ihm geht. Daraufhin kam vier geschlagene Monate lang keine Antwort. Und nach diesen vier Monaten antwortete er nur, um im selben Atemzug zu fragen, ob wir unsere Sexbeziehung wieder aufleben lassen wollen. Nun gut, eigentlich kann ich nicht sauer sein, es gab nie eine Schwangerschaft. Aber er dachte das nun mal, es geht ums Prinzip. Nichtsdestotrotz bereue ich meine Tat unendlich und mein schlechtes Gewissen ist riesig.

Beichthaus.com Beichte #00035420 vom 09.04.2015 um 07:24:32 Uhr in Gründau (11 Kommentare).

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