Lebenslauf optimieren
Beichthaus.com Beichte #00030646 vom 04.01.2013 um 03:53:21 Uhr (34 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00030646 vom 04.01.2013 um 03:53:21 Uhr (34 Kommentare).
Du musst wenn du willst eigentlich gar keine Fragen beantorten. Allerdings wenn du sie beantwortest müssen sie Wahr sein. Die Ausnahmen die du meinst sind persönliche Fragen wie zb. Welche Religion du angehörst, welche Partei du wählst oder ob du demnächst heiraten möchtest. Daher is das durchaus ein Kündigungsgrund!
05.01.2013, 22:48 Uhr melden
mein Gott du hast niemanden weh getan und die Wahrheit nur etwas beschönigt, daher brauchst du dich mich schuldig fühlen oder schämen. ohne würdest du noch heute däumchen drehen und das ist alles andere als gerecht!
05.01.2013, 22:51 Uhr melden
Jetzt hast Du den Job, häng Dich rein und mach was draus, dann sollst Du auch meine Absolution haben.
05.01.2013, 23:11 Uhr melden
Du hast meine Absolution.
Wer ein paar Jahre (gewollt oder ungewollt) Hartz4 bezieht, hat einen großen Stempel auf der Stirn, die Chancen auf Einstellung sinken dramatisch, selbst dann, wenn man gut Begründen kann, was vorgefallen ist. Hier gilt leider nicht "Ehrlich währt am längsten". Ich würde es genauso tun und habe auch ähnliches getan, indem ich meinen Studentenstatus verschwiegen habe.
Ich studierte zur Zeit ein völlig freiwilliges Zweitstudium in einem anderen Bereich und habe mich auf selbstständige Projekte beworben, die die Qualifikation meines Erststudiums benötigen. Leider habe ich hier auch immer den Stempel "fauler, unfertiger Student" aufgedrückt bekommen, obwohl meine Erstausbildung makellos und vorbildlich war und auch Arbeitserfahrung in diesem Bereich vorliegt. Es lag in keinster Weise an fehlender Erfahrung, Qualifikation oder sonstiger Fähigkeiten, sondern einzig daran, dass der aktuelle Punkt im Lebenslauf die Absolvierung eines Zeitstudiums ist und ich damit im Kopf der Einsteller wie ein fauler, unfertiger Student ohne Arbeitsefahrung wirke. Das wurde mir von einigen Leuten auch so mitgeteilt. Ich habe es dann aus meinem Lebenslauf gestrichen.
06.01.2013, 00:33 Uhr melden
In meiner Firma suchen wir auch ständig Leute, und ich führe dann des öfteren die Vorstellungsgespräche in erster Instanz. Die Unwahrheiten, die du verbreitest, höre ich ständig. Und, wenn ich sehe, dass jemand in 3 Jahren so unterschiedliche Jobs wie Schreiner und Koch gemacht hat, und dazu noch etliche Praktika, Weiterbildungen usw., dann heißt das für mich in keinster Weise, dass du besonders fleißig bist oder dich "orientieren" wolltest. Sondern, dass du nicht weißt, was du willst, und dass du es nirgends länger als ein paar Monate aushältst. Selbst wenn du den Job bekommst, würde meine Firma (in Österreich) dann spätestens nach 14 Tagen einen Auszug aus der Sozialversicherung von dir verlangen, damit sie anhand deiner Berufsjahre das Gehalt berechnen können. Und dann fliegt dein Schwindel auf ... ist aber egal, denn so einen Typen wie dich braucht man eh nicht kündigen, weil er in den Regel von selbst nach 3 Monaten geht.
06.01.2013, 00:46 Uhr melden
Es gibt eine fliessende Grenze zwischen lügen und etwas umschreiben/beschönigen. Man müsste da schon dein Bewerbungsschreiben sehen um hier urteilen zu können. Ich war mal einige Jahre 'weg von Fenster', im Ausland, Leute würden mich als ehemalige Aussteigerin bezeichnen. Ich konnte von dort überhaupt keine brauchbaren Nachweise und Qualifikationen mitbringen. Trotzdem habe ich wieder einen Job bekommen. In meiner Bewerbung stand an jener Stelle einfach nur 'Auslandsaufenthalt'. Es wurde nicht weiter nachgefragt, da hatte ich vielleicht einfach nur Glück, und heute kräht kein Hahn mehr danach wie ich diese Jahre heruntergebogen habe. Ich wünsche dir alles Gute.
06.01.2013, 02:53 Uhr melden
Er scheint ja auch seine Ausbildung durchzuziehen, ich persönlich hätte auch nicht erwähnt das ich zu den "Maßnahmen" gezwungen wurde.
06.01.2013, 05:13 Uhr melden
@Hptm_Meitz - sind in deiner Firma alle so merkwürdig drauf? Dann brauchst du dich nicht wundern, dass euch die Leute weglaufen. So eine arrogante, ekelhafte Einstellung habe ich selten erlebt. Wobei - wer es in seinem Leben nur zum Personaler schafft, sollte sich selbst mal fragen ob er eher zu den low oder high performern gehört. Mit unfreundlichen Grüßen und herabgesetzten Daumen!
06.01.2013, 05:47 Uhr melden
Ich sehe das nicht so tragisch, zumal du keine Urkunden gefälscht hast. Bei so genannten Bewerbungstrainigs gibt es ja auch die Tipps, die Zeit der Arbeitslosigkeit zu beschönigen. Und du hast dich bemüht, einen Job zu kriegen. Absolution.
06.01.2013, 08:10 Uhr melden
@ scheisshaus_benutzer: Nicht jeder Personaler ist so und ja, Menschen die einer geworden sind, gehören durchaus mit zu den "high performern".
@ Beichter: Klar ist Arbeitslosigkeit nichts schönes aber nicht immer ist das etwas, wofür man sich schämen muss. Rechtlich ist es abhängig von Deiner Firma, jedoch sind Firmen auch darauf bedacht, gute Mitarbeiter zu halten. Sei fleissig und nutze Deine Chance auch weiterhin!
06.01.2013, 08:54 Uhr melden
es kmommt immer drauf an wie man eine geschichte erzählt. auf die sichtweise. eine geschichte von drei leuten erzählt kann dreimal anders aussehen.
und du hast eine für dich positive sichtweise gewählt.
vergebung
06.01.2013, 09:09 Uhr melden
Finde ich jetzt nicht so tragisch. Wenn Du dadurch aus der Arbeitslosigkeit geholt wurdest, ist es okay. Auserdem, so wie ich das jetzt lese hast Du ja rein technisch gesehen kein bisschen gelogen, sondern nur beschönigt, was ich für durchaus legitim halte. Absolution erteilt!
06.01.2013, 10:57 Uhr melden
aha und wofür das ganze? für eine lächerliche ausbildung (DIE KEIN JOB IST) mit mickrigem gehalt und nur 3-jähriger beschäftigungszeit ohne garantie auf übernahme. also alles in allem: du bist und bleibst ein versager - eine pfeife, die bereits alle chancen verstreichen lassen hat, irgendwie in kleinste weise irgendetwas zu melden zu haben
06.01.2013, 13:13 Uhr melden
Egal, es stellt sich sowieso jeder in einem besseren Licht dar, als es eigentlich der Fall ist.
06.01.2013, 13:16 Uhr melden
@blaubarschbube: Um überhaupt irgendetwas zu melden zu haben, ist eine Ausbildung aber der erste notwendige Schritt. Mit einer Tischlerausbildung legt der Beichter den ersten Grundstein zu einer eignen, halbwegs soliden Existenz. Eventuell wird er ja sogar eines Tages Geselle oder Meister und macht sich mit einem eigenen Betrieb selbständig... was ist denn die Alternative? Keine Ausbildung machen und (für etwas mehr Geld) bei Mc Donalds jobben bis zum ersten Bandscheibenvorfall? Kein guter Rat.
06.01.2013, 13:28 Uhr melden
@Blaubarschube
Was hast Du in Deinem Leben erreicht um in einem solchen Tonfall reden zu dürfen. Deine Anmaßungen sind widerlich und beleidigend. Wenn Fu nichts produktives von Dir geben hast, geh woanders hin. @ Beichter Ich sehe das so wie die meisten normalen Leute hier, du hast dich vielleicht nicht 100% ethisch verhalten aber sieh das als deine Chance in ein besseres Leben, pack an und mach das beste aus deiner Situation. Viel Glück.
06.01.2013, 15:21 Uhr melden
OMG sind wir als Gemeinschafz jetzt schon soweit gesunken, das man als Versager gilt, wenn man eine Ausbildung macht? Ist man jetzt nur noch was Wert wenn man studiert hat und mit mindestens 3000 Euro nach Hause kommt?
Ich wünsche allen, die so denken, die Pest an den Hals. So etwas braucht die Menschheit nicht! Unglaublich. Da steigt gerade tiefster Hass in mir auf wenn ich das lese!
Ich kann nachvollziehen was du schreibst. Gerade durch solche Aussagen wie der vom Blaubarschbuben (egal ob nur getrollt oder als wahre Aussage) bestätigt man doch nur das man unbedingt irgendwie bescheissen muss um überhaupt noch klar zu kommen. Auch dieser unsäglich arrogante Personaler der hier schrieb gehört zu dem schlag! Unglaublich. Da verliert man eigtl allen glauben an die Menschheit. Mach weiter so. Solange du ordentliche arbeit ablieferst ist alles gut!
06.01.2013, 15:28 Uhr melden
@hmpt_Meitz: vielleicht würden in deiner Firma nicht STÄNDIG neue Leute gesucht, wenn du dir auch mal ansiehst, welche persönliche Ausstrahlung und Ambitionen ein Bewerber mitbringt. Die Unterlagen und der Werdegang sagen nicht immer alles aus. Es gibt Leute, die müssen erst einiges ausprobieren um in etwa zu wissen, welcher Platz im Berufsleben für sie geeignet ist.
06.01.2013, 17:39 Uhr melden
Find ich nicht so schlimm. Schlimmer sind die, die nicht arbeiten wollen und dem Staat auf der Tasche liegen. Absolution erteilt.
06.01.2013, 17:41 Uhr melden
@Blaubarschbube: In deinem Leben muss vieles falsch gelaufen sein um so einen Hass auf andere vorzubringen. Was soll der Beichter deiner Meinung nach machen? Ohne Ausbildung keinen guten Job. Er steht am Anfang seiner Karriere und braucht da keinen der das Prinzip "erst Ausbildung, dann Job nicht versteht" und vermutlich von Beruf Sohn ist.
@Hptm_Meitz: Wiedereingliederungsmaßnahmen sind nicht das selbe wie Jobs oder Ausbildungen. Sie sind nunmal nur zeitlich befristet. Dem Beichter daher zu unterstellen er würde alles nach ein paar Monaten hinwerfen ist erst einmal an den Haaren herbeigezogen.
@Beichter: Sofern du dort eine gute Arbeit ablieferst wird dich sicher keiner feuern, sollte deine Lüge auffliegen. Von daher streng dich an und mach uns alle Stolz!
07.01.2013, 03:30 Uhr melden
er bezeichnete seine 3-jährige arbeitslosigkeit (!) als 'Drei Jahre Arbeitslosigkeit, das heißt Geparktsein, Abhängen und Däumchendrehen'
muss ich noch mehr sagen? ich denke nicht. sowas sind und bleiben pfeifen!
07.01.2013, 18:35 Uhr melden
Mal ernsthaft.. Was beichtest Du? Das Du auf die Typen beim Bewerbungstraining gehört hast? Demnächst beichtet die WC-Ente, das sie mit dem Kopf ständig in der Schüssel hängt oder wie? Ich möchte beichten das ich heute morgen gefrühstückt hab. MIT KAFFEE.. Unglaublich.
07.01.2013, 19:17 Uhr melden
Hab ich auch schon gemacht... Vor meiner Ausbildung war ich wegen gesundheitlicher Probleme fast zwei Jahre zuhause und habe nur zwischendurch ein paar Mini-Jobs gemacht. Diese ganze Zeit habe ich in meinem Lebenslauf als Mini-Jobs angegeben ohne zu erwähnen, dass ich sehr lange nichts gemacht habe. Wer stellt schon jemanden ein, der mit 18 schon krank war und nicht arbeiten konnte?? Deswegen: Absolution. Anders bekommt man heutzutage keinen Job mehr.
13.01.2013, 08:59 Uhr melden
Oja aber sowas von. Wenn das rauskommt, kannst du fristlos gekündigt werden. Wenn du auch noch durch die falschen Angaben nachhaltigen SChaden verursacht hast wirst noch schön auf Schadensersatz verklagt... Dann ma viel Erfolg!
26.01.2013, 16:38 Uhr melden
In 90% der Fälle wo beim Einstellungsgespräch wirklich gelogen wird (also nicht nur ein bisschen zurecht gerückt, etwas verschwiegen oder Ähnliches)
fallen diese Defizite irgendwann einmal auf. DIES GILT VOR ALLEM FÜR DIE ARBEITSMORAL DIE EIN MENSCH AN DEN TAG LEGT! Sollten sie dir nachweisen das du grob falsche Angaben gemacht hast bei deinem Werdegang, könntest du theoretisch sogar ein Tag vor deiner Prüfung einfach so entlassen werden. Folgendes ist außerdem zu beachten: NIEMAND DARF ETWAS ERFAHREN, ANSONSTEN MACHST DU DICH ERPRESSBAR!
26.03.2013, 17:01 Uhr melden
Machst du deinen Job gut? Wenn ja hast du dem Betrieb eigentlich einen Gefallen getan mit deinem kleinen Schwindel.
12.05.2013, 16:18 Uhr melden
Natürlich ist es falsch..aber wer passt seinen Lebenslauf nicht an? Manche mehr, manche eben weniger...
Meine Absolution hast du!
21.08.2013, 08:18 Uhr melden
Du hast andere Menschen durch eine Lüge benachteiligt. Typische Folgen von einer kapitalistischen Politik. Ich wünsche mir, dass du auffliegst und später als Müllman oder so arbeiten musst.
18.10.2013, 17:13 Uhr melden
Im Grunde genommen war es ja auch Orientierung, schließlich hast du am Ende eine Richtung eingeschlagen und vorher hattest du keine.
Absolution erteilt.
09.11.2013, 16:08 Uhr melden
Den lebenslauf etwas ''aufzuhübschen'' gehört heute doch schon zum guten Ton. Ich kenne viele die durchaus weiter gegangen sind und Zeugnisse und Ähnliches gefälscht haben...das finde ich persönlich viel zu dreist und ist auch keine Bagatelle mehr.
Ich habe als 18 Jähriger auch mal eine Lehre angefangen und sie nach 3 Wochen geschmissen. Die steht heute auch nicht mehr im Lebenslauf, da ging der vorherige Job halt mal 1 Monat länger. Ich war ausserdem mal für 1 jahr über Zeitarbeit beschäftigt, habe aber die Firma in der ich eingesetzt worden bin genannt und nicht die Verleihagentur. warum auch nicht? Meine Leistung habe ich in der Firma, also beim Entleiher gebracht. Das ganze ist jetzt schon 8 Jahre her und war vor der betrieblichen Ausbildung und meinem Studium...es juckt heute keine Sau mehr! Als nächstes muss man dem penetranten Personaler auch wohl noch in den lebenslauf schreiben wo und wann man in der Vergangenheit scheißen war...am besten noch mit Bescheinigung die staatlich beglaubigt wurde. Ich denke solange man keine Urkunden fälscht und sich grob an die Wahrheit hällt ist alles rechtens!
Unternehmer, Politiker, Banker und sonstige Staatsbedienstete machen dem Volk doch schon seit Jahren vor wie man richtig bescheisst, also darf man ruhig etwas ''kreativ'' sein! Absolution!
19.02.2014, 02:56 Uhr melden
ich kenne keinen, der seinen Lebenslauf nicht ein bisschen frisiert hat, damit er sich besser liest. Ich habe bei einer anderen Beichte schon kommentiert, dass Bewerbungsgespräche im großen und Ganzen reine Schauspielerei seind. Also was regst Du Dich auf? Und dass Du 3 Jahre lang Hartz IV bezogen hast, ist zwar nicht schön, aber Du hast es geschafft und hat wieder eine Zukunft. Wenn Du erst mal einen Job hast, kinteressiert Dein Lebenslauf keine Sau mehr.
21.01.2015, 10:08 Uhr melden
Alles richtig gemacht, alleine die Mühe die du dir gemacht hast, würde mirbals Personalchef reichen um dir eine Chance zu geben. Besser als diese verklemmten Spiesser.
25.07.2015, 19:08 Uhr melden
Das ist schon ok, du hast niemanden geschadet. Jeder ist mal unehrlich und so eine lücke im Lebenslauf wird tatsächlich negativ ausgelegt.
24.10.2015, 11:41 Uhr melden
Jemand der echt Seminare und Fortbildungen gemacht und gejobbt hätte, hätte ziemlich sicher ähnlich viel Däumchen gedreht und ähnlich wenig gearbeitet wie du... von dem her ist es eh egal, nur dass sich das eine besser anhört. Absolution!
20.09.2016, 14:41 Uhr melden
Ich beichte, dass ich im Alter von 16 Jahren das Fachabitur abgebrochen und ein bezahltes FsJ angefangen habe. Ich habe dann irgendwann den Autoführerschein …
Ich (m/34) beichte, dass ich in meinem früheren Job mehrere Hundert Fake-Profile von Frauen auf einer Erotikpartnerbörse im Internet angelegt habe. …
Aggression Begehrlichkeit Betrug Boshaftigkeit Diebstahl Drogen Dummheit Ehebruch Eifersucht Eitelkeit Ekel Engherzigkeit Falschheit Faulheit Feigheit Fetisch Fremdgehen Geiz Gewalt Habgier Hass Hochmut Ignoranz Lügen Manie Maßlosigkeit Masturbation Missbrauch Misstrauen Morallosigkeit Mord Neid Neugier Peinlichkeit Prostitution Rache Schamlosigkeit Selbstsucht Selbstverletzung Sex Stolz Sucht Trägheit Trunksucht Ungerechtigkeit Unglaube Unreinlichkeit Vandalismus Verrat Verschwendung Verzweiflung Völlerei Vorurteile Waghalsigkeit Wollust Zorn Zwang Zwietracht
Natürlich musste ich dann auch meinen schriftlichen Lebenslauf entsprechend anpassen und frisieren. Auch alle authentischen Bescheinigungen hatte ich komplett in Kopien vorgelegt. Irgendwie muss ich das alles glaubhaft und cool rübergebracht haben, sonst hätte ich ja keinen Ausbildungsvertrag angeboten bekommen. Ein wenig moralische Bedenken habe ich ja schon dabei, eventuell aufgrund falscher Tatsachen eingestellt worden zu sein. Andererseits habe ich ja keine Urkunden oder Ähnliches gefälscht. Deshalb war es vermutlich kein so schwerwiegender Fall. Auch habe ich ja nur zu höchstens 50 Prozent nicht die Wahrheit gesagt. Und irgendwie war es auch eine kleine Notlüge. Hätte ich mit absolut offenen Karten gespielt, hätte ich sehr wahrscheinlich keine Chance gehabt - und wenn, dann wäre ich beim ersten Ärger sehr viel schneller weg vom Fenster gewesen. Wenn der Arbeitgeber das rausfinden könnte, wäre die große Frage, ob es eine rechtliche Handhabe für ihn gegen mich gäbe (Vortäuschen falscher Tatsachen, Vertrauensmissbrauch), wodurch der Vertrag dann nichtig werden würde. Ich habe mal gelesen, dass man in Vorstellungsgesprächen juristisch gesehen tatsächlich nicht alle Fragen beantworten muss, ob man aber auch lügen darf? Ich glaube aber auch, dass im Nachhinein eine solche Lüge einen Betrieb irgendwann gar nicht mehr stören wird, wenn man im Betrieb gute Arbeit abliefert.