Besinnungslos und ohne Hose im Gebüsch

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Begehrlichkeit Ignoranz Trunksucht Selbstsucht Last Night

Ich (m/24) hatte grade eine schlimme Trennung von meiner damaligen Verlobten hinter mir, sie hatte mich damit überrascht, dass sie seit mehreren Wochen einen Neuen hat und, wie man sich vorstellen kann, hat das unsere Beziehung beendet und mich ziemlich fertiggemacht. Um mich auf andere Gedanken zu bringen, haben mich meine Arbeitskollegen auf allerhand Partys geschleift und immer wieder versucht mich zu verkuppeln, was allerdings keine Früchte trug, bis ich auf einer Strandparty war.

Auf besagter Strandparty lernte ich eine ziemlich junge völlig betrunkene Dame kennen, die starkes Interesse an mir zeigte und so dauerte es nicht lange und ich führte meine willenlose Verehrerin in die Büsche, wo ich ein schnelles Nümmerchen mit ihr schieben wollte. Da sie aber so unglaublich betrunken war, kam es nach grade mal ein bisschen Gefummel dazu, dass wir mit heruntergelassenen Hosen voreinander standen, als sie sich schon übergab, sich auf den Boden legte und nicht mehr dazu zu animieren war aufzustehen - geschweige denn weiterzumachen. Mir war das zu doof: Ich verschwand einfach und sagte einer ihrer Freundinnen Bescheid, sie solle mal nach ihr sehen. Ich betrank mich weiter und ignorierte die Situation, bis ich den Krankenwagen auf das Gelände fahren sah, der die junge Dame abholte, die ich so ritterlich im Busch hatte liegen lassen.

Zu erwähnen ist noch, dass ich selbst Sanitäter bin und die beiden vom Rettungsdienst auch kannte. Ein bisschen flau im Magen machte ich mich auf den Weg zu dem Busch, um herauszufinden, was denn genau los war. Sie lag unter Betreuung ihrer Freundin noch immer mit halb heruntergezogener Hose in dem Busch. Meine Kollegen fragten mich, was denn passiert sei - sie waren ziemlich entsetzt, denn das Bild, das sich bot, sah stark nach einer Vergewaltigung aus. Ich sagte allerdings, dass sie bloß betrunken sei und wahrscheinlich pinkeln musste. Dann tauchte auch noch der Freund des Mädchens auf, der wissen wollte, was los ist. Ich erzählte ihm meine Lügengeschichte und ihr armer, dämlicher Freund bedankte sich bei mir für meine Hilfe. Ich gab ihm die Hand, deren Finger vorher noch in seiner Freundin gesteckt hatten, verabschiedete mich von meinen Arbeitskollegen, die das Mädel schon eingeladen hatten, und ging wieder trinken. Ich habe nie wieder etwas von diesem Mädchen gehört... Ich beichte hiermit, dass ich, um meinen eigenen Schmerz zu vergessen, einfach nur vögeln wollte und dabei echt Mist gebaut habe. Ich schäme mich dafür, ein junges, betrunkenes Mädel so ausgenutzt zu haben, anstatt ihr zu helfen, wie es sich für einen Sanitäter gehört.

Beichthaus.com Beichte #00039037 vom 08.12.2016 um 08:36:54 Uhr (12 Kommentare)

Ich will doch nur einen Job!

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Peinlichkeit Verzweiflung Arbeit

Ich bin seit zwei Jahren arbeitslos und Berufsanfänger. Nach meiner Ausbildung habe ich keine Arbeit gefunden. Ich schreibe ca. 40 Bewerbungen pro Monat. Die meisten Arbeitgeber lehnen mich ab, weil ich keine Berufserfahrungen habe. So im Wortlaut der vielen Absagen. So langsam fällt mir die Bude auf den Kopf. Trotz Praktika und Probearbeiten weiß ich nicht weiter. Ich lebe von 700 Euro im Monat. Abzüglich der Miete und etwaige Verträge habe ich 300 Euro im Monat zum Leben. Ich fühle mich ungebraucht, einsam und bedeutungslos. Ich verkümmere in meiner Wohnung. Mein Alltag besteht aus Aufstehen, Zeitung lesen und die Bude machen. Ab der Mittagszeit weiß ich nicht mehr weiter. Ich gammle häufig auf der Couch, bis ich mich zum Einkaufen hochreiße. Ich dusche nur noch einmal die Woche, aus Angst, dass ich bei der Jahresendabrechnung mehr Wasserkosten zahlen muss.

Ich gehe jeden Tag Flaschen sammeln, bis ich einige Euro zusammen habe. Auch wenn es Stunden dauert, ich hoffe nur den Tag oder die Nacht rumzukriegen, in der Hoffnung, auch Leute zu treffen, denen ich mein Leid klagen kann oder sich jemand auf meine Bewerbung meldet, bis ich wieder zu Hause bin. Wenn mich Freude fragen, was ich so mache und wie es mir geht, erzähle ich ihnen das Gelbe vom Ei. Weil es mir peinlich ist. Mir ist mein monotones Leben zu peinlich, um mich jemanden anzuvertrauen.

Beichthaus.com Beichte #00039036 vom 08.12.2016 um 02:31:54 Uhr (17 Kommentare)

Zieht euch im Winter nicht Schwarz an!

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Aggression Dummheit Zorn Gesellschaft Unfall

Es ist mal wieder Winter und viele Radfahrer, Hundebesitzer und Fußgänger ziehen sich - obwohl es schon dunkel genug ist, schwarz an und haben kein Licht eingeschaltet oder auch keine Reflektoren an. Ständig fahren oder laufen einem solche Idioten vor das Auto. Man sieht sie einfach nicht. Es ist 2016 und LED-Beleuchtung so billig wie nie zuvor, jeder Discounter bietet ab Oktober mittlerweile den leuchtenden Kram an. Wenn, dann beleuchten sie ihren Köter, bis er blinkt wie ein Christbaum, selbst aber sind sie pechschwarz. Auch Rentner mit Rollatoren haben an ihren Krankenkassen-Shoppern keine Beleuchtung.

Ich verstehe nicht, dass so etwas produziert wird und erlaubt ist. Einfach ein Gesetz erlassen und sämtliche Jacken, Fahrräder und Rollatoren usw. ab Werk mit Reflektoren und einer Beleuchtung ausstatten. Ich bin dafür, dass man Leute, die ohne Reflektoren und Licht rumeiern, straffrei über den Haufen fahren darf und die Person immer 100 Prozent Schuld am Unfall bekommt. Wegen eigener Blödheit! Menschheit, ich habe böse Gedanken. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00039034 vom 07.12.2016 um 17:44:43 Uhr (20 Kommentare)

Urlaub mit den besten Freundinnen

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Maßlosigkeit Schamlosigkeit Trunksucht Falschheit Feigheit Urlaub

Ich (w/24) möchte beichten, dass ich seit Jahren nur noch aus Tradition und reinem Pflichtbewusstsein mit meinen beiden besten Freundinnen in Urlaub fahre. Spaß macht mir das schon lange nicht mehr. Wir haben damit begonnen, als wir 16 Jahre alt waren. Zunächst fuhren wir nur auf irgendwelche Campingplätze und ließen uns dort eine Woche lang gnadenlos volllaufen. Das war damals für uns neu und cool und wir hielten das Ganze für eine Art von Freiheit. Natürlich gab es auch im Suff den üblichen schlechten Zelt-Sex mit irgendwelchen Typen, die man danach glücklicherweise nie wieder sah. Schon nach dem zweiten Urlaub fand ich das jedoch alles andere als aufregend. Die Typen waren immer mindestens genauso besoffen wie wir, immer notgeil, und immer nur auf ihre eigene Befriedigung bedacht. Sie wollten fast immer ohne Gummi drauf, und waren auch fast immer die Sorte Männer, die man im richtigen Leben nicht einmal mit der Kneifzange angefasst hätte.

Ich fand das recht schnell ziemlich erbärmlich, auch weil meine beiden besten Freundinnen zu Hause die Filetstücke der männlichen Schöpfung prinzipiell abblitzen ließen, weil sie keine Schlampen sein wollten, nur um sich im Urlaub lieber von irgendwelchen drittklassigen Zeltplatz-Honks durchbürsten zu lassen. Als wir dann 18 geworden waren, fingen wir an weiter weg zu fahren. Nach Malle, Lloret, Kreta, aber auch mal nach Fuerte. Eigentlich war es aber vollkommen egal, wo wir genau hinfuhren. Das Ergebnis war sowieso immer dasselbe. Spätestens am zweiten Abend lagen meine beiden besten Freundinnen rotzbesoffen mit irgendwelchen ranzigen Typen in der Kiste. Viel gesehen habe ich von Land und Leuten in diesen Urlauben bis zum heutigen Tag nicht. Ich hatte auch, seit ich 18 war, einen festen Freund und verkniff mir daher den Beischlaf mit alkoholisierten Jünglingen fremder Kulturkreise.

Das heißt leider nicht, dass ich nicht auch an übergriffige Typen geriet, die nicht verstanden, dass ich tatsächlich nicht mit ihnen schlafen wollte. Nicht nur einmal musste ich mich sprichwörtlich mit Händen und Füßen dagegen wehren. Seit etwa vier Jahren sind diese Urlaube die pure Hölle für mich. Mir fehlt meiner besten Freundinnen wegen oft das Geld und die Zeit mit meinem eigenen Freund mal in Urlaub zu fahren, was insgesamt sicher wesentlich erbaulicher wäre, als aufzupassen, dass sich die beiden Weiber nicht vollkommen ins Koma saufen und als Gang-Bang-Opfer enden. Mein Freund findet die Situation mit diesen Urlauben auch schon lange nicht mehr wirklich witzig, seit er weiß, was da so abgeht. Er sagt immer er vertraut zwar mir, aber dem Umfeld eben nicht. Leider weiß ich genau was er meint, und ich habe auch so meine diesbezüglichen Befürchtungen.

Allerdings getraue ich mich nicht so recht, den beiden das mal zu stecken, immerhin sind diese Urlaube eben eine Tradition. Als ich dieses Jahr vorgeschlagen habe, es zur Abwechslung etwas ruhiger angehen zu lassen, erntete ich nur Unverständnis. Zu Hause sind meine beiden besten Freundinnen übrigens lieb, brav, vernünftig und auch immer für mich da, wenn ich ein Problem habe. Nur im Urlaub hakt es dann leider volle Kanne aus. Ich werde das Ganze also wohl noch länger ertragen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00039033 vom 07.12.2016 um 15:55:33 Uhr (18 Kommentare)


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