Beichte #00010664

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Fast alle der Leute, die zu Deutschland während der Fußball-WM stehen, sind Gelegenheitsnationalisten. Deswegen mag ich die nicht :)
Außerdem bin ich 18 und habe noch nie den Geschlechtsakt vollzogen, pinkel in Flaschen und versteck sie unter meinem Bett und Pinkel immer ins Waschbecken oder in die Dusche.

Beichthaus.com Beichte #00010664 vom 22.06.2006 um 23:32:17 Uhr (6 Kommentare)

Hundehaufen im Getränkeautomaten

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Ekel Engherzigkeit Morallosigkeit Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Als ich (m/23) elf Jahre alt war, ging ich wie jedes andere Kind täglich zur Schule. An einem dieser Tage war ich, wie gewohnt, mit meinen Kumpels unterwegs und begegnete an der Haltestelle einer Frau, die mich mit aufgerissenen Augen anglotzte. Wir wunderten uns wirklich, bis wir irgendwann bemerkten, was los war. Ich hatte nur einen Schuh an! Ich weiß wirklich nicht, wie ich diesen Verlust nicht bemerken konnte, aber anscheinend hatte ich den Schuh im Bus liegen lassen, nachdem ich einen kleinen Stein dort entfernt hatte. Aber damit nicht genug - auf dem restlichen Weg zur Schule hatte ein unfähiger Hundebesitzer einen Haufen liegen lassen, in den ich natürlich hineintrat. Alle meine Kumpels lachten mich aus, aber um weiterhin cool zu sein, überlegte ich mir einen Plan. In der Schule angekommen schmiss ich meine Socke in den Getränkeautomaten, also in das Fach, in das die Flaschen fallen. Und in der großen Pause standen wir dann ganz unauffällig neben dem Automaten, bis ein Mädchen sich ein Getränk holte. Sie griff in das Fach und schrie laut auf - als sie dann ihre Hand ansah und daran roch, rannte sie schreiend zur Toilette, während wir uns schlapp lachten. Da ein anderer aus unserer "Gruppe" einen Hund hatte und mir ja noch eine saubere Socke geblieben war, gab ich ihm diese und wir wiederholten das Ganze noch öfters, bis wir schließlich erwischt wurden.

Beichthaus.com Beichte #00033250 vom 11.05.2014 um 21:24:08 Uhr (8 Kommentare)

Malen gegen Depressionen

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Verzweiflung Peinlichkeit

Ich muss heute etwas für mich sehr Peinliches beichten. Ich habe oft Depressionen, am Schlimmsten ist es, wenn ich allein bin. Ich bin deswegen noch nicht zum Arzt gegangen, da ich keine Medikamente nehmen möchte. Ich habe aber auch herausgefunden, wie ich mich bei einem "Anfall" selbst wieder auf den Boden der Tatsachen holen kann. Das sind Ausmalbücher für Kinder. Ich sitze manchmal stundenlang da und male die einfachen Bildchen aus. Ich bin beschäftigt, die Bilder muntern mich auf und es hilft einfach. Da ich selber einen Sohn habe fällt es auch nicht sonderlich auf, aber jemandem sagen würde ich das nie!

Beichthaus.com Beichte #00032129 vom 28.10.2013 um 12:51:21 Uhr (18 Kommentare)

Erlebnisse eines Nachtportiers

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Hass Zwietracht Vorurteile

Ich arbeite neben dem Studium in einem Hotel als Nachtportier. Das Hotel ist so ziemlich das Beste, was diese Stadt an der Nordsee zu bieten hat, ein Vier-Sterne-Hotel und wird von einem gepflegteren Publikum besucht - gerne ältere Menschen, die ein paar Tage entspannen wollen. Oder Geschäftsleute - Menschen eben, denen es finanziell nichts ausmacht, für eine Nacht knapp 100 Euro zu zahlen. Der Job selber ist natürlich schlecht bezahlt, aber dafür total easy. Die Nettoarbeitszeit beträgt maximal 1,5 Stunden, den Rest der Nacht verbringe ich vor dem Fernseher, im Internet oder steigere mich in Arbeiten für die Uni rein - fast optimal also. Die Mitarbeiter des Hotels sind naturgemäß freundlich, aber im Grunde genommen total hinterfotzig. Sie haben grundsätzlich alle Angst um ihren Job und versuchen natürlich, sich durch Fehler anderer zu profilieren. Das Geschnattere übereinander ist gigantisch. Ein Großteil ist darüber hinaus auch noch strohdoof und irgendwann haben sie gemerkt, dass ich trotz fehlender Vorkenntnisse einiges auf dem Kasten habe und schnell dazulerne. Es scheint ein Zustand zu sein, der in dem Hotel nicht üblich ist, denn innerhalb weniger Tage war ich dafür "verantwortlich", dass alles Geschriebene bei mir durch die Rechtschreibprüfung ging. Kein Wunder, wenn ich Dinge lesen muss wie: "Achtung, WAX auf Tischdecke".

Sicherlich, man könnte meinen, da wäre ein Scriptkiddie am Schreiben gewesen, es war aber von einer Reinigungsdame im besten Alter um die 50 geschrieben worden. Lässt tief blicken. Normalerweise komme ich mit Menschen relativ gut aus. Ich kümmere mich auch nicht um den Intellekt der Leute, wenn sie aber beginnen, mir die Welt zu erklären, dann lasse ich sie gerne auflaufen. Gerne streue ich neuerdings bei den besonders blöden und penetranten Mitarbeitern lateinische Zitate in meinen Redefluss. Herrlich, diese Gesichter, wankend zwischen Unwissenheit und Stolz, nicht nachzufragen, weil ich ja der blöde ungelernte Nachtportier bin. Zum Kotzen der junge Azubi, der mir Dinge erzählt, die so haarsträubend blöd sind, dass ich es aufgegeben habe, mich weiterhin ernsthaft mit ihm zu unterhalten. Gut, die jungen Mädchen, die der Chef aussucht, würden auch bei mir ins Beuteschema passen, wenn sie aber zum Teil den Mund aufmachen, scheint sich irgendwie immer ein geistiges Vakuum aufzutun. Eine gerade Ausgelernte erzählte, sie hätte in der Abschlussprüfung eine Vier bekommen, in der Zeit davor hatte sie ein reines Dreier-Zeugnis und nun meinte sie, dass man daran erkennen könne, dass die schlechtere Note auf Prüfungsangst zurückzuführen sein - was für ein gigantischer Quatsch. Dann die Gäste. Ok, sie zahlen ein Heidengeld für das Zimmer, aber zum Teil meinen sie, sie hätten das ganze Hotel inklusive der Mitarbeiter als Leibeigene bezahlt. Gut in Erinnerung ist mir eine Dame, die vor der Schiebetür des Eingangs stand und nicht reinkam. Sie rief dann per Telefon an, da ich mich gerade nicht am Empfang aufhielt, und motzte mich an, sie würde nicht ins Hotel kommen. Kein Problem, sage ich freundlich, ich bin in einer Minute da. Sie motzt weiter, es könne doch nicht angehen, dass sie von ihrem Privathandy im Hotel anrufen müsse, um Herein gelassen zu werden.

Ihre Magnetkarte war defekt, ich habe es am Computer ausgelesen und eröffnete ihr, dass Magnetkarte und Handy zu solchen Problemen führen würden. Brachte sie dazu, weiter zu motzen, so etwas müsse man doch dem Gast sagen, außerdem seien Karte und Handy immer getrennt aufbewahrt - dazu eine Beobachtung von mir: Bei Männern ist das so, denn die stecken die Karte in die eine Seite der Hose und das Handy in die andere Seite der Hose. Wenn es blöd läuft, beides zusammen und sie sagen dann auch: Mensch, das kann angehen. Frauen haben für gewöhnlich Handtaschen dabei, in die sie alles reinwerfen - auch Karte und Handy. Erhöht die Wahrscheinlichkeit einer defekten Karte um 100 Prozent. Nun gut, ich codiere der Dame eine neue Karte, begleite sie aufs Zimmer, Trinkgeld erwarte ich ja schon gar nicht mehr, stattdessen werde ich mit der Forderung für eine üppiges Abschiedsgeschenk konfrontiert, ob dieser Unannehmlichkeiten. Ja, spinnt die Alte denn?

Dann penetrante Gäste am Empfang, die mich mit den dämlichsten Fragen löchern. Keine Ahnung, ob die jemanden zum Reden suchen oder tatsächlich so blöd sind, ich weiß es nicht. Artig antworte ich auf alles und bin immer freundlich. Ein geborener Dienstleister eben. Wahrscheinlich, wenn ich es jeden Tag machen müsste, wäre meine Freundlichkeit schnell passé.
Arbeitskleidung ist natürlich ein Anzug - darin sehe ich sogar richtig schick aus. Es führt mich dazu, bestimmten Leuten dann von "oben herab" die Dinge zu erklären, die sie über die Stadt wissen wollen. Auch hier streue ich gerne aktuelle politische Themen in ein Gespräch ein, damit diese bekloppten überheblichen Gäste eingeordnet werden und wissen, wo sie hingehören. Vielen kann ich ansehen, dass sie schnell damit überfordert. Lässig winke ich ab und verweise dann auf die aktuellen Tageszeitungen mit dem entsprechenden Artikel. Und plötzlich kaufen die Leute nachts um 23:00 Uhr noch schnelle eine Zeitung, obwohl in wenigen Stunden die des nächsten Tages frisch von mir auf dem Empfangstresen verbreitet werden. Mann, wie blöd - peinlich. Angenehme Seiten als Nachtportier gibt es auch. Eine einsame Dame wollte Zigaretten und kam mit der Karte nicht klar. Charmant helfe ich ihr, sie fragt, ob sie mit mir noch Eine rauchen könne - kein Problem, wir setzen uns in die Raucherlounge und nach knapp einer Stunde landen wir bei ihr im Zimmer. Ich pimpere die halbe Nacht mit ihr, verabschiede mich rechtzeitig. Es war grandios, sie war knapp 50 und hat mich so richtig durchgenommen. Wenn ich bedenke, dass sie hätte meine Mutter sein können, betrachte ich meine Eltern heute mit anderen Augen.

Beichthaus.com Beichte #00026821 vom 07.08.2009 um 14:05:21 Uhr (20 Kommentare)

Lecken wie eine Katze

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Fetisch Manie Partnerschaft

Ich (w/22) will hiermit beichten, dass ich seit geraumer Zeit einen - in meinen Augen - sehr kranken Fetisch entwickelt habe. Aber erst einmal zum Anfang der Sache. An einem Abend, an dem mein Freund sehr niedergeschlagen und genervt von der Arbeit kam, wollte ich ihn aufmuntern und kam dabei auf die skurrile Idee, ihn zu putzen. Also setzte ich mich neben ihn und putzte ihm die Wange, mit meiner Zunge. Wir beide brachen nach dieser Situation total in Lachen aus und amüsierten uns sehr über das Geschehnis. Doch jetzt kommen wir zu meiner eigentlichen Beichte: Seit diesem Vorfall kann ich nicht mehr aufhören ihn zu putzen, es überkommt mich immer wieder in unregelmäßigen Abständen und ich kann dann einfach nicht anders, als ihn mit Herzensliebe und mit meiner Zunge zu reinigen.

Ich muss sogar gestehen, dass es mich sexuell erregt, meinen Partner wie eine Katze zu putzen. Anfangs sehr amüsiert über meine Übergriffe, findet mein Freund diese mittlerweile doch sehr merkwürdig und seltsam. Als er mich auch einmal darauf ansprach, warum ich mich so verhalte, wurde ich lediglich knallrot und bekam keinen einzigen Ton mehr raus. Deswegen möchte ich hier beichten, dass ich mir einen sehr seltsamen Fetisch angeeignet habe, der mich mittlerweile schon ziemlich belastet, weil ich einfach mit niemandem darüber reden kann und es auch nicht einfach abschalten kann.

Beichthaus.com Beichte #00036350 vom 12.08.2015 um 02:01:43 Uhr (16 Kommentare)


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