Beichte #00024903

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Fremdgehen Ehebruch Hass Leipzig

Ich hatte eine vorher im zeitlichen Rahmen festgelegte einwöchige Ersatzbeziehung mit einem verheirateten Typen, der vor kurzem erst Zwillinge bekommen hat und eigentlich daheim hocken sollte. Er hatte versprochen seine Familie nicht zu vernachlässigen und nun kommt er wöchentlich angekrochen und schlägt genau das Gegenteil vor. So sehr ich ihn vorher mochte, hasse ich ihn nun dafür. Wenn eine Woche ausgemacht ist, sehe ich keine Veranlassung das ganze monatelang weiter zu führen.

Beichthaus.com Beichte #00024903 vom 06.10.2008 um 16:59:27 Uhr in Leipzig (10 Kommentare)

Der emotionslose Kontrolleur

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Manie Arbeit Bahn & Co.

Ich bin Fahrausweisprüfer bei einem Nahverkehrsunternehmen und muss beichten, dass ich quasi dem typischen Charakter des Ticketprüfers entspreche: Tag für Tag überlege ich mir effektivere Möglichkeiten möglichst viele Fahrgäste ohne gültiges Ticket aufzunehmen. Sei es die Oma, die um 8:58 mit ihrem ab 9 Uhr gültigen Monatsticket unterwegs ist oder der Jugendliche, der Tags zuvor Geburtstag hatte und deshalb aus dem Alter für Kinderfahrscheine raus ist. Es macht mir tatsächlich schon fast Spaß mit vollkommen emotionslosem Gesichtsausdruck die Personalien aufzunehmen und im Anschluss daran den Leuten zu unterbreiten, dass sie nun 14 Tage Zeit haben, um 40 Euro an meinen Brötchengeber zu zahlen. Ein besonderes Ereignis stellen dabei Menschen dar, die sich nicht ausweisen können oder wollen, was sie mir gegenüber ja auch nicht müssen). Dann kommen die Herren mit dem blauen Licht und man kann nach der Personalienübergabe sogar direkt vor Ort die Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen stellen - was ein Service!
Und ich muss beichten, dass ich beim Betreten des Fahrzeugs schon ganz bewusst nach Menschen aus bestimmten Bevölkerungsschichten Ausschau halte, um diese dann bevorzugt zu kontrollieren. Es handelt sich nicht um Ausländer, wie manch einer denken würde. Viel mehr meine ich zum Beispiel Studenten bei Semesterbeginn oder Personen, die augenscheinlich nicht über große finanzielle Mittel verfügen. Bevor sie sich eventuell noch unter den Mitfahrgästen ein Ticket organisieren oder die Flucht ergreifen können, stehe ich schon vor ihnen und frage mit bereits erwähntem emotionslosem Blick nach dem Fahrausweis. Okay, ich muss zugeben, wenn sich dann herausstellt, dass er tatsächlich kein Ticket hat, dann kann mir schon mal ein kleines Lächeln über die Lippen huschen im guten Gewissen wieder einen ÖPNV-Schmarotzer zur Strecke gebracht zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00029220 vom 03.08.2011 um 00:56:15 Uhr (63 Kommentare)

Nackt in der eigenen Küche

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Zorn Ungerechtigkeit Schamlosigkeit Nachbarn

Ich (m/34) lebe seit zwei Monaten in einer Wohnung im zweiten Stock im höchsten Gebäude im Umfeld. Dadurch dachte ich bisher immer, dass meine Fenster von außen nicht einsehbar wären. Und das war mir ganz recht, denn ich laufe zu Hause immer nur in Shorts oder ganz nackt herum, einfach aus Faulheit und weil ich mich so wohlfühle. Letzten Monat jedoch lag ein nicht frankierter Brief in meinem Briefkasten mit dem Befehl, ich hätte mir gefälligst etwas anzuziehen, wenn ich meine Küche beträte, denn man könne mich von einem Balkon gegenüber des Parkplatzes gut sehen. Insbesondere abends, wenn das Licht an sei. Würde ich dem keine Folge leisten, würde man mich wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses anzeigen.


Ich war erschrocken, denn es lag mir fern, mit meiner Nacktheit irgendwen zu belästigen. Doch irgendwie fand ich es auch komisch, denn der erwähnte Balkon, er gibt nur einen, liegt zu weit weg, um mit bloßem Auge mehr als nur ein fleischfarbenes Etwas erkennen zu können. Und tatsächlich fand ich nach ein paar Tagen heraus, dass die Bewohnerin, eine Frau Mitte 50, unsere Nachbarschaft mit einem Fernglas beobachtet. Als sie bemerkte, dass ich sie sehe, ließ sie es schnell sinken. Ich schrieb daraufhin einen netten Antwortbrief, dass sie nicht das verdammte Recht habe, mit einem Fernglas in meine Küche zu spannen und dass sie nun selbst Besuch von der Polizei bekäme. Im Übrigen könne sie mich nicht anzeigen, da ich auch bei Einsicht das Recht habe, nackt in meiner Wohnung herumzulaufen, solange ich keine sexuellen Handlungen an mir vornehme, mit der Absicht, dabei gesehen zu werden. Das stimmt, denn dazu gibt es mehrere Urteile. Also mache ich so weiter wie bisher: Wenn noch einmal etwas von der Alten, die übrigens so eine Art selbst ernannte Blockwartin ist, kommt, mache ich das auch. Ich belästige niemanden, aber ich lasse mich auch nicht belästigen.

Beichthaus.com Beichte #00037865 vom 18.03.2016 um 15:17:27 Uhr (11 Kommentare)

Beichte #00014959

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Bergisch Gladbach

Naja, ich bin so der Typ des fleissigen Arbeitnehmers ohne besondere Ambitionen. Wenn ich dann aber sehe, daß meine Vorgesetzten meine Arbeitskraft bewusst verschwenden wollen weil ich nicht in ihren Ärschen rumkrieche. Und absolut Unfähige bei weitem mehr verdienen als ich, bekomme ich richtigen Haß auf die sogenannten Führungskräfte und meine sogenannten Kollegen.

Mittlerweile bin ich der Meinung, daß diese Leute einen Angriff auf meine physische Existenz ausüben und ich dementsprechend reagieren muß. D.h. nicht mit so einem "Vom-Tisch"-Disskutieren, sondern mit einem Gegenschlag, der deren Leben wirklich beeinträchtigt...

Bin ich jetzt ein schlechter Mensch, weil ich Mordgedanken habe und sie immer weiter konkretisiere. Immerhin hätte unsere Wirtschaft und die wirklichen Leistungsträger in der Industrie ihren Nutzen wenn solche Individuen nicht mehr den Gen-Pool verschmutzen.

Gruß

P.S.: Letzteres löse ich schon dadurch, daß ich regelmäßig die feste Freunding meines Chefs flachlege...

Beichthaus.com Beichte #00014959 vom 04.08.2006 um 05:11:20 Uhr in Bergisch Gladbach (1 Kommentare)

Beichte #00005799

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Wir hatten beim Zelten in Lignano zufällig eine Axt in unserer Campingausrüstung. Im Vollsuff haben wir am Strand randaliert und zum Schluss den einzigen und allerletzten Baum auf der Düne umgehackt um am nächsten Tag mit den anderen Jungs ein fettes Lagerfeuer abzufackeln.

Beichthaus.com Beichte #00005799 vom 01.03.2006 um 07:48:37 Uhr (4 Kommentare)


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