Ich will sie als Freund nicht enttäuschen

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Verzweiflung Eifersucht Zorn Flachslanden

Ich (m/solo) habe eine gute Freundin (auch solo), die ich als Freundin sehr schätze und mag und für die ich eigentlich keine Gefühle hege. Eine Beziehung mit ihr fände ich nicht wünschenswert, weil wir charakterlich zu verschieden sind. Allerdings übereilen mich jedes Mal gewaltige Eifersuchtsanfälle, wenn sie mir erzählt, an welchen (schönen, aufregenden, älteren...) Typen sie so interessiert ist und mich um Hilfe beim Verfassen eloquenter Anmach-Mails bittet. Das reißt nämlich alte Wunden bei mir auf, weil ich schon einmal zu oft auf ähnliche Art von Mädels ausgenutzt wurde. Davon lasse ich mir ihr gegenüber aber nichts anmerken, weil ich sie als Freund nicht enttäuschen möchte. Diese Dilemmasituation ist also eine enorme Belastung für unser Vertrauensverhältnis und deswegen der Grund dieser Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00008122 vom 20.04.2006 um 06:29:48 Uhr in Flachslanden (2 Kommentare)

Meine schreckliche Geburt

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Ekel Neugier Peinlichkeit Schwangerschaft Kiel

Mein Vater hat neulich einen ganzen Stapel Videokassetten seiner alten Videokamera zum Digitalisieren gebracht. Als nun die Filme als DVDs wieder zurück waren, schaute ich mir heimlich eine DVD an. Doch gleich die erste DVD erschütterte mich so sehr, dass ich jetzt immer noch kotzen muss. Es war der Film meiner eigenen Geburt! Mein Vater hat voll draufgehalten! Ich habe alles gesehen. Alles! Ich bekomme die Bilder gar nicht mehr aus dem Kopf. Ich kannte zwar einen Film aus dem Krankenhaus, in dem ich als kleines Baby im Arm meiner Mutter liege. Das ist ja auch wirklich süß. Aber wie kommt man auf die Idee, die Geburt seines Sohnes zu filmen? Meine arme Mutter. Die ganzen Schreie, das viele Blut. Es ist alles ganz schrecklich! Ich bin total erschüttert. Hilfe!

Beichthaus.com Beichte #00027835 vom 21.05.2010 um 11:37:57 Uhr in Kiel (65 Kommentare)

Der Hund mit dem Assi-Namen

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Peinlichkeit Familie Tiere

Ich (m) habe die besten Eltern der Welt und bin auch wahnsinnig stolz auf sie. Meine Eltern haben lange und hart gearbeitet, um sich den Traum von einem eigenen Häuschen im Grünen zu erfüllen, seit einem viertel Jahr wohnen wir in einer ruhigen Gegend am Stadtrand. Da ich noch in der Ausbildung bin und nicht so viel verdiene, lebe ich bis zu meiner Gesellenprüfung noch bei ihnen und bin dafür sehr dankbar. So weit, so gut. Meine Mutter hat sich neben einem eigenen Häuschen immer einen Hund gewünscht, also dachte ich, dass ich ihr diesen Wunsch zum Geburtstag erfülle und nach längerer Suche und einigen Vorbereitungen war es dann so weit: Eine kleine Mops-Dame zog bei uns ein, keine drei Monate alt. Meine Mutter war die glücklichste Frau der Welt und liebte die Kleine vom ersten Augenblick an. Sie hatte nicht damit gerechnet und konnte es kaum fassen. Noch am gleichen Abend meinte meine Mutter euphorisch, sie nenne die Kleine Chantall. Zuerst dachten mein Vater und ich an einen Scherz. Schließlich konnte meine sonst so bodenständige Mutter ihren Hund nicht ernsthaft Chantall nennen?! Doch, sie konnte es. Wie sie ausgerechnet auf diesen Namen kam, ist mir ein absolutes Rätsel, aber seit mittlerweile zwei Wochen müssen mein Vater und ich mit einer "Chantall" zusammenleben, der Hund reagiert schon auf den Namen und ist sogar bei der Stadt als "Chantall" registriert.


Ich liebe die Kleine genauso sehr wie meine Mutter, aber immer, wenn meine Mutter mit ihr im Garten tobt und durch die ganze Gegend diesen Namen ruft, möchte ich am liebsten im Erdboden versinken. Wenn ich mit "Chantall" Gassi gehe, andere Hundebesitzer treffe und die fragen, wie mein Hund heißt, vermeide ich es, die Wahrheit zu sagen und lasse mir schnell einen anderen Namen einfallen. Meine Mutter bleibt stur, sie hat sich für Chantall entschieden und Fertig. Langsam habe ich das Gefühl, die Nachbarn machen sich schon über uns lustig, wenn meine Mutter mal wieder quer durch den Garten "Chantall, komm mal her!" ruft. Mein Vater und ich versuchen sie weiter zu überreden, doch noch einen anderen Namen für "Chantall" auszusuchen, nur irgendwann wird es sicher schwierig, einen Hund wieder an einen komplett neuen Namen zu gewöhnen. Ich beichte also, dass ich mich, obwohl ich meine Mutter wirklich sehr liebe und achte, für den Namen unseres Hundes schäme. Mama, verzeih mir, aber wie konntest du uns und dem Hund das antun?

Beichthaus.com Beichte #00032743 vom 19.02.2014 um 15:09:07 Uhr (21 Kommentare)

Einbruch bei meinen Nachbarn

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Waghalsigkeit Kinder Nachbarn

Ich muss etwas loswerden: Ich bin als Kind (naja, war so ca. 12) bei unseren Nachbarn eingebrochen. Als ich eines Tages mit deren Kindern gespielt habe, habe ich mir den Schlüssel geklaut und bin am nächsten Tag, als ich dachte, die wären nicht zu Hause, eingebrochen. Ich wurde erwischt. Das war mir Jahre lang so peinlich, dass ich drüber nicht sprechen konnte. Aber jetzt kann ich darüber lachen. Das war das Geilste, was ich je gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00003413 vom 20.12.2005 um 01:10:03 Uhr (3 Kommentare)


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