Mein Vater und die Pornos

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Feigheit Fetisch Peinlichkeit Internet Familie

Ich muss hier jetzt mal etwas loswerden, was ich niemandem erzählen kann, weil es mir viel zu unangenehm ist. Ich (w/24) war vor 2-3 Monaten bei meinem Vater zu Besuch. Meine Eltern sind schon lange getrennt, trotzdem haben wir ein gutes Verhältnis und wir sehen uns regelmäßig. Ich bat ihn, seinen Computer benutzen zu dürfen, da ich etwas Wichtiges herunterladen musste. Als die Datei heruntergeladen war, klickte ich mich in den Downloadordner. Dort fande ich - leider - eine Sammlung an Pornos. Das ist an sich ja nicht schlimm, aber so etwas möchte man als Kind einfach nicht von seinen Eltern wissen.

Aber es kam noch schlimmer, denn auf einmal entdeckte ich einen Porno, in dem zwei Frauen ein Pferd befriedigen. Mir entglitten alle Gesichtszüge und ich wusste nicht, ob ich kotzen oder weinen sollte. Ich erledigte meine Sachen noch schnell, dann sah ich zu, dann ich so schnell wie möglich aus seinem Haus kam. Seitdem kann ich ihm nicht mehr in die Augen blicken und war auch nur zwei Mal dort. Er versteht die Welt nicht mehr, aber ich kann niemals mit ihm darüber reden.

Beichthaus.com Beichte #00038985 vom 26.11.2016 um 14:39:06 Uhr (21 Kommentare)

Mein Vater ist ein feiges und egoistisches Arschloch!

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Zorn Aggression Feigheit Familie Aalen

Mein Erzeuger wollte aus dem Fenster springen, als er erfahren hat, dass meine Mutter mit mir schwanger geworden war. Die Beziehung hielt danach natürlich nicht mehr lange und ging auseinander. Diese Geschichte habe ich als Kind unglücklicherweise "versehentlich" erfahren. Der Kontakt brach ab, beziehungsweise sorgte meine Mutter, vermutlich um mich zu schützen, dafür - ich weiß es nicht mehr. Erst als ich meine Berufsausbildung begann, meldete sich mein Erzeuger beim Jugendamt und das auch nur wegen der Unterhaltszahlungen. Zumindest hatte ich damals das Gefühl. Die Spitze war, als der Erzeuger dann auch noch in meinem Ausbildungsbetrieb auftauchte, um festzustellen, ob ich auch wirklich eine Ausbildung dort machen würde. Als mir mein Meister davon berichtete, hat es mir endgültig die Schuhe ausgezogen. Ich war so wütend, dass ich über das Jugendamt, das nebenbei immer dazu drängte, mich mit ihm auszusprechen, einen Brief schreiben ließ, in dem ich erklärte, niemals mehr Kontakt mit ihm haben zu wollen. Seitdem habe ich auch nichts mehr gehört.

Ich brauchte einige Zeit um das zu verkraften, aber irgendwann dachte ich einfach nicht mehr daran. Dieser Mensch hat so viel Leid verbreitet und das nur, weil er damals so egoistisch und unreif war. Meine Mutter musste jahrelang kämpfen um mich und sie durchzubringen - das kann ich ihm nicht verzeihen. Wie gesagt die Sache ist über 30 Jahre her und ich habe es irgendwann vergessen. Erst seit ein paar Tagen denke ich wieder daran. Durch eine Diskussion im Freundeskreis, wo es um den Tod der Mutter eines Freundes ging. Irgendwie kam da alles hoch und ich denke zurzeit jeden Tag darüber nach, ob ich damals falsch reagiert habe, ob ich mich mit ihm hätte treffen sollen, wenn auch nur, um ihm die Meinung zu geigen.

Ich denke auch darüber nach, ob es ein Zurück gibt, wie es wäre, wenn ich den Kontakt heute herstellen könnte. Ich weiß absolut nichts über ihn. Nur dass er sich damals lieber das Leben genommen hätte, anstatt Verantwortung zu übernehmen und das er inzwischen verheiratet ist und mindestens zwei weitere Kinder hat. Die ganze Sache macht mich so unglücklich, wütend und traurig zu gleich. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich glaube, ich werde das nie los.

Beichthaus.com Beichte #00038967 vom 22.11.2016 um 11:55:36 Uhr in Aalen (Lettenbergstraße) (15 Kommentare)

Ich bin zu schwach, um eine Frau zu schützen!

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Feigheit Peinlichkeit Gesellschaft

Eines Tages zog ich (m/26) mit einer heißen weiblichen Begleitung durch die Stadt. Sie ist ein paar Jahre älter als ich. Wir kennen uns seit Jahren und sind gut befreundet. An diesem Abend saßen wir an einem verlassenen Bahnhof und haben auf die Bahn gewartet. Sie ist von Mutter Natur sehr üppig ausgestattet worden und hat es an diesem Abend mit einem kurzen Top auch gut gezeigt. Als ein junger Mann meines Alters vorbeilief, musste er natürlich eine dumme Bemerkung darüber loswerden. So stand ich auf und fragte was, das soll. Nach kurzer Diskussion kam es zum Kampf, wobei ich leider den Kürzeren zog.

Das Einzige, was mich vor dem K.O. rettete, war meine Begleitung. Sie kam dazwischen gerannt und hat ihn gebeten aufzuhören. Ich habe lange darüber nachgedacht - ich berichte, dass ich einfach zu schwach bin, um eine Frau zu beschützen. Ich finde, jede Frau hat das Recht auf einen starken Mann und ich erfülle diese Rolle nicht. Von meiner Begleitung jedenfalls fand ich es sehr cool. Sie hat mich auf der einen Seite aufgebaut und auf der anderen Seite hat sie sich darüber lustig gemacht, dass sie mich retten musste.

Beichthaus.com Beichte #00038959 vom 21.11.2016 um 12:09:19 Uhr (30 Kommentare)


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