Der Mantelmann im Park

11

anhören

Waghalsigkeit Peinlichkeit Dummheit Polizei

Ich (m/38) beichte, dass ich aufgrund einer blöden Wette vor mehreren Jahren verhaftet worden bin. Ich sollte als Mantelmann einmal durch den Stadtpark gehen, musste nicht einmal jemanden erschrecken. Aber man hat es eben am langen Mantel und der Beinfreiheit gesehen. Eigentlich wäre das in zwanzig Minuten erledigt gewesen. Leider hat eine Polizeistreife mich gesehen, ich bin weggelaufen, wurde zu Fall gebracht und mit Handschellen verhaftet. Das Ende vom Lied? Ich konnte ein paar Wochen später Blätter harken, im selben Park.



Beichthaus.com Beichte #00038053 vom 14.04.2016 um 11:39:53 Uhr (11 Kommentare)

Der Stuhlturm in der Kinderbetreuung

13

anhören

Waghalsigkeit Kinder

Ich (w) betreue bei der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe Kinder. Natürlich habe ich dort meine Lieblinge, wobei ich alle gleichbehandele. Ein junger Mann im Alter von drei Jahren hängt besonders an mir und möchte immer auf den Arm genommen werden, was ich natürlich gerne mache. Einmal war ich alleine im Raum und der Kleine wollte mal wieder auf den Arm. Ich habe ihn hochgenommen und er wollte, dass ich mit ihm durch die Gegend laufe. Ich hatte meine Bedenken, weil noch ein paar weitere Kinder da waren und sonst keine weitere Aufsichtsperson. Aber ich dachte mir nichts weiter dabei und hoffte drauf, dass bald die anderen kommen. Wir liefen durch die Gegend und irgendwann sah er seine Eltern und wollte runter. Ich ließ ihn runter und lief wieder zur Kinderbetreuung.


Als ich reinging, übersah ich die Machenschaften der anderen Kinder und schubste ein Kind auf der Schaukel an. Gerade in dem Moment krachte es und das Geschrei war groß. Drei Knirpse im Alter von 3-5 Jahren stapelten Stühle aufeinander, um auf die Kinderschaukel zu gelangen. Natürlich klappte das nicht und der Kleine fiel. Ich nahm ihn natürlich auf den Arm, um ihn zu trösten. Bald war wieder alles okay. Aber mein Gewissen quält mich bis heute. Da hätte so viel passieren können! Nur wegen meiner Unachtsamkeit. Es tut mir so unglaublich leid, ich liebe diese Kinder, auch wenn sie wirklich anstrengend sein können.

Beichthaus.com Beichte #00038038 vom 11.04.2016 um 17:41:34 Uhr (13 Kommentare)

Mit Papas Porsche an der Ampel

9

anhören

Waghalsigkeit Hochmut Peinlichkeit Auto & Co.

Meine Beichte beginnt an einem warmen Sommertag vor einigen Jahren. Ich fuhr mit meinem altem Ford recht flott auf der linken Spur einer Bundesstraße stadteinwärts Richtung Stuttgart. Es war wunderschönes Wetter und laute Musik drang aus meiner alten Anlage zu meinen Ohren. Ein kurzes Stück vor einer Ampel und 50 km/h Begrenzung setzte ich dann zum Überholen eines Porsche-Cabrios an, welches auf der rechten Spur ein Stück langsamer unterwegs war. Kollege Porschefahrer meinte aber, seiner Beifahrerin imponieren zu müssen und gab Gas. Tja, vor ihm war noch ein Auto, er musste hinter mir einfädeln und ich war vor ihm an der roten Ampel angekommen. Ich stand also auf der linken von drei Spuren, ließ meine Fenster herunter und da kam auch der Kollege Porschefahrer. Ein originales Musterbeispiel für pomadigen Fahranfänger mit reichem Papi, auf dem Beifahrersitz dafür eine junge attraktive Blondine. Naja, der Frischling musste natürlich den Motor aufheulen lassen, um mich herauszufordern. Zur Erinnerung: Meine alte Karre hatte kaum 100 PS und mir war wohl bewusst, dass ich bei einem Rennen verlieren werde. Außerdem, an der Stelle folgte sofort wieder eine Ampel und Rennen fährt man einfach nicht!


Trotzdem habe ich nett zu seiner Begleitung rübergelächelt, ein paar Mal den Motor krächzen lassen und etwas Show gemacht. Der junge Herr schaute mir sogar tief in die Augen, da kam mir eine lustige Idee. Ich schaute nur kurz hoch zur Ampel, dann ließ ich meine Reifen quietschen, fuhr einen Meter an und bremste wieder. Hey - die Ampel war immerhin rot! Dies hatte der Frischling aber nicht mitbekommen und panikartig das Gaspedal betätigt. 100 Meter weiter musste es ihm aufgefallen sein, als er völlig verwirrt mitten auf sein Spur bremste und nicht mehr wusste, was er machen sollte. Doch die Show ging gerade erst los, das Cabrio war noch nicht einmal zum Stehen gekommen, da ging auch schon ein Martinshorn an und ein Polizeiwagen fuhr dem Porsche hinterher. Die mussten unser Treiben genüsslich aus einer Parkhausaufahrt, welche auf unsere Spur mündete, verfolgt haben.


Ehrlich gesagt, zu dem Zeitpunkt habe ich unfassbar lachen müssen. Ich konnte es mir zudem nicht verkneifen, als die Ampel dann grün schaltete, schadenfroh winkend an ihm vorbeizufahren. Ich war mir recht sicher, dass der vermeintlich reiche "Sohn" seinen Führerschein verlieren würde, denn der war bestimmt noch nicht aus der Probezeit heraus. Heute möchte ich beichten, dass es mir leidtut, was ich damals getan habe. Zwar hatte ich nichts davon geplant und auch war dies keine Kreuzung (wie gesagt, es gab nur unsere Spuren und eine Parkhausausfahrt), doch war es pures Glück. Was hätte passieren können, wenn er auf eine Kreuzung gefahren wäre, dank meines Witzes? Es tut mir wirklich leid und ich bin ehrlich froh, dass die Geschichte gesundheitlich super für alle gelaufen ist!

Beichthaus.com Beichte #00038032 vom 10.04.2016 um 18:37:35 Uhr (9 Kommentare)

Ich verhüte mit der Pille danach

34

anhören

Waghalsigkeit Lügen Dummheit

Ich (w/18) beichte, dass mein Freund und ich ständig die Pille danach brauchen. Ich nehme die Pille nicht, weil ich davon zugenommen habe und es zwei Monate gedauert hat, bis ich so schlank war wie zuvor. Und weder ich noch mein Freund haben Lust darauf, ständig an diese doofe Anti-Babypille zu denken und zu überlegen, ob wir Sex haben dürfen, falls ich Medikamente genommen habe. Von der Pille danach nehme ich komischerweise gar nicht zu. Kondome mögen wir nicht, ohne ist der Sex besser, die Spirale ist uns zu teuer (500 Euro - hallo?). Deswegen verhüten wir nicht und ich nehme dann eben oft die Pille danach. Meine Eltern sind sauer, sie wissen das auch und haben jetzt mit Rausschmiss und sogar dem Enterben gedroht, wenn sie noch einmal mitbekommen, dass wir nicht verhüten und ich dann die Pille danach nehme.


Sie überlegten sogar, uns für ein Jahr generelles "Sexverbot" aufzuerlegen (also verbieten können sie es bei Volljährigkeit ja nicht, aber ich meine die Drohung mit Rausschmiss und Enterben). Deswegen hat uns eine gute Freundin ihre angebrochene Pillenschachtel gegeben. Jetzt tun wir immer so, als würde ich sie nehmen. Die Eltern sind entspannt und der Rausschmiss ist kein Thema mehr. Den Eltern von meinem Freund ist das alles egal. Mein Freund wohnt auch mit bei uns.

Beichthaus.com Beichte #00038027 vom 10.04.2016 um 08:02:29 Uhr (34 Kommentare)

Die Entführung meiner Indianerin

10

anhören

Neugier Schamlosigkeit Waghalsigkeit Urlaub Kinder

Es ist schon einige Jahrzehnte her - zu einer Zeit, als solche Sachen in Deutschland noch nicht so ausgesprochen wurden und auch anders behandelt wurden. Ich war in der dritten Klasse und es ging auf Klassenfahrt. Wir fuhren in ein schönes Schullandheim, welches auf dem Grundstück einen tollen See hatte, sowie in der Nähe einen riesigen Wald. Wir haben uns natürlich die lokalen Sehenswürdigkeiten angeschaut, aber es blieb auch mehr als genug Zeit, um im Wald zu toben. Anders als auf dem Schulhof spielten Jungen und Mädchen zusammen: Das Thema Indianer war zu der Zeit ziemlich bei uns Jungs angesagt und die Mädchen spielten mit. Wir bildeten zwei Stämme, jeder Stamm baute sich sein kleines Lager im Wald. Wir hatten etwa gleich viele Jungs wie Mädchen - demnach auch gleich aufgeteilt. Wir spielten dann Entführung, also die Jungs von dem einen Camp versuchten, die Mädels aus dem anderen zu entführen, beziehungsweise versuchten wir, unsere Indianerfrauen zu befreien, wenn sie denn entführt wurden. Ich denke mal, heutzutage würde so ein Spiel zu einer Predigt des Lehrers über die amerikanischen Ureinwohner führen, aber damals halt nicht.

Irgendwie kam es so, dass fast jeder Junge und jedes Mädchen eine Art Paar bildeten. Und irgendwann kam von irgendjemandem die Idee einer Indianerhochzeit. Meine Indianerfrau war in meinem Alter und ich kann nicht sagen, ob sie hübsch war, aus dem einfachen Grund, dass man in der dritten Klasse kein Auge für Mädchen hat. Als ich sie einmal zurückgeklaut hatte und wir das kurze Stück zu unserem Camp liefen, meinte sie, mir etwas zeigen zu wollen. Wir gingen etwas Abseits und sie fragte mich, ob ich sie denn bei der Indianerhochzeit heiraten wolle. Meine Antwort war in etwa: "Ja, kann ich machen." Daraufhin meinte sie, dass man aber als Mann und Frau auch bumsen müsse. Nun das war ein Wort, welches ich nicht kannte und nicht verstand. Sie erklärte mir dann, was das wäre und ich glaubte dem Ganzen nicht wirklich. Sicher, ich wusste Jungs und Mädels sind anders, aber in dem Alter hatte ich mir keinerlei Gedanken bezüglich Fortpflanzung gemacht.

Sie meinte dann, ich solle meinen in ihre reinstecken, was ich verneinte. Dann meinte sie, ich solle meine Hose öffnen, als wenn ich Pipi machen müsse. Das tat ich und sie nahm ihn in den Mund. Ich bekam in dem Alter natürlich keinen Ständer, im Gegenteil es fühlte sich alles andere als schön an. Nach kurzer Zeit hörte sie auf und wir gingen zurück. Ich erzählte keinem meiner Freunde davon, ich dachte, dass sie mich eventuell auslachen würden, vielleicht war es auch etwas, was alle machten und ich wusste es nur noch nicht. Der Tag der Hochzeit kam näher und kurz davor kam sie auf mich zu und meinte, ich solle mit ihr in den Wald kommen. Es war aber kurz vorm Abendbrot und ich hatte keine wirkliche Lust. Sie drohte mir daraufhin, dass sie mich dann nicht heiraten würde, sondern einen anderen, und ich willigte ein. Im Wald angekommen zog sie sich aus und verlangte dasselbe von mir. Dann sagte sie mir, ich solle sie untenrum küssen, was ich auch tat, mit geschlossenen Lippen, denn nur so kannte ich Küsse. Ich sollte mich irgendwann auf sie legen, sodass unsere Genitalien aneinander reiben.

Das war der Punkt, an dem eine der Angestellten uns gesehen hat. Man hatte uns nämlich gesucht, da wir nicht beim Essen waren. Unsere Lehrerin fragte uns viele Dinge. Und das war es. Als wir zurückkamen, wurde in der Klasse nie wieder davon gesprochen, ich weiß nicht, ob ihren und meinen Eltern etwas erzählt wurde, aber meine haben nie etwas gesagt. Ich habe mit ihr das auch nie wieder angesprochen - bis zum Ende der Schulzeit. Als ich dann etwas älter wurde, sah ich es mit ganz anderen Augen. Damals sah ich es als etwas an, was verboten war, aber nichts mit Sex zu tun hat. Etwa so wie beim Doktorspielen der Schwester das Plastikthermometer in den Popo stecken, man denkt sich nichts dabei.

Ich denke über die Jahre oftmals daran zurück. Was bei ihr wohl vorging. Ob es Missbrauch in ihrer Familie gab, ob es eventuell ältere Nachbarskinder waren. Ich habe nach der Rückkehr das Thema nie mit meinen Eltern angesprochen, was mir leidtut, denn so hätte ich Aufschluss bekommen, was da eigentlich genau passiert war. Meine Eltern sind nun beide tot, sie kann ich nicht mehr fragen. Heute würde so etwas ganz anders behandelt, aber damals schien es nur so etwas wie ein kleiner Streich zu sein. Es hat mich übrigens nie geschädigt, ich habe eine gesunde Sexualität.

Beichthaus.com Beichte #00037979 vom 03.04.2016 um 13:29:07 Uhr (10 Kommentare)


Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht